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Hand in Hand

Preisfrage: Was ist das?

Das ist nicht etwa ein Toilettenwegweiserpärchen, das sind Heinz und Erika Pappenheimer (Namen geändert). Heinz und Erika sind Symbolbilder von Beruf.

Auf dem großen Schaubild auf Seite 2 in der heutigen “Bild” müssen Heinz und Erika verschiedene Berufsgruppen, verschiedene Prozentzahlen und Abgeordnete des 18. Deutschen Bundestags darstellen. “Bild” möchte nämlich zeigen, wie groß der Anteil bestimmter Berufsgruppen in der Bevölkerung und im Bundestag ist.

Das sind also Heinz und Erika als 0,3% Hausfrauen und Hausmänner im Bundestag:

Das ist Erika alleine als 0,3% Arbeiter im Bundestag:

Hier muss Erika ganz alleine sogar den Wert 0,8% (Anteil der Juristen, Rechtsanwälte und Notare an der deutschen Gesamtbevölkerung) verkörpern:

In einer ausgereiften Choreographie stellen insgesamt acht Pappenheimers den Wert von 2,4% dar — während 13 Pappenheimers für den Wert von 12,8% stehen:

Wir sehen also: Heinz und Erika Pappenheimer sind ein variables Standardmaß.

Auf Bild.de haben sie die Pappenheimers deshalb nachträglich durch einfache und korrekte Balkendiagramme ersetzt.

Landesmedienanstalten, HuffPo, Shows

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Verwalten statt Gestalten: Landesmedienanstalten”
(ndr.de, Video, 6:41 Minuten)
Die jährlich mit rund 2 Prozent der Rundfunkgebühr (um die 100 Millionen Euro) finanzierten Landesmedienanstalten bleiben bürokratisch und ineffizient: “Das System erhält sich selbst. Mit 14 Anstalten. Und jeder Menge Kleinstaaterei in der Medienaufsicht.”

2. “Der große Text der unglaublichen Shows”
(berliner-zeitung.de, Peer Schader)
Peer Schader liefert einen “Überblick der öffentlich-rechtlichen Showunterhaltung im Jahr 2013”: “Es kann nicht mehr lange dauern, bis sich aus dieser Masse eine öffentlich-rechtliche Supershow herausformt, die sämtliche Spielregeln und Titelbestandteile der übrigen Sendungen ansaugt und zu einem endlosen Unterhaltungsabend formt, ‘Die unglaublich große Duell-der-Superhirn-Helden-Show’.”

3. “‘Geradezu obsessive Schadenfreude'”
(zeit.de, Martina Powell)
Theologin Petra Bahr bemerkt in der aktuellen Berichterstattung über Franz-Peter Tebartz-van Elst eine “geradezu obsessive Begeisterung und Schadenfreude in Blogs und Kommentaren – nicht nur im Boulevard, sondern auch in den gehobeneren Medien. Bilder von seinem gehetzten Gesicht schaffen es auf die Titelseiten. Im Grunde inszeniert sich die mediale Öffentlichkeit als jüngstes Gericht.”

4. “Steinigt mich, ich schreibe für die Huffington Post!”
(huffingtonpost.de, Karsten Lohmeyer)
“Darf, kann, soll oder muss man sogar für die Huffington Post Deutschland schreiben?”, fragt Karsten Lohmeyer in der “Huffington Post Deutschland”: “Viele sagten kategorisch nein. Denn selbst wenn man ausgebildeter Journalist ist und mit seiner journalistischen Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, zahlt die Huffington Post nichts. Nada. Keinen Lousy Penny. Und das obwohl hinter der Huffington Post Deutschland kein kleines Hinterhof-Start-up ohne Geld, sondern die gut verdienende Tomorrow Focus AG und damit auch der große, vermögende Burda Verlag steht.”

5. “Jetzt doch: Kostenlos-Kultur im Netz – die deutsche Huffington Post”
(pantelouris.de)
“HuffPo, mach es dir doch einfach selbst”, schreibt Michalis Pantelouris: “Wenn die deutsche HuffPo keine Agenda hat sondern nur ein Unternehmen ist, aber die meisten Autoren nicht in Geld bezahlt werden, sondern in Werbefläche für sich oder ihre Sache, dann besteht das Medium letztlich aus nichts als aneinandergeklatschten Anzeigen.”

6. “Saudischer Geistlicher liefert bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse, warum Frauen nicht Autofahren sollten”
(de.globalvoicesonline.org, Rayna St.)

Huffington Post, YouTube, FAZ

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Da guckst du!”
(zeit.de, Alina Fichter)
“Die Zeit” widmet sich YouTube und behauptet: “Kaum jemand, der älter als 25 Jahre ist, vermutet auf YouTube ernst zu nehmende, durchdachte und vor allem: professionell produzierte Unterhaltungs- oder gar Informationsangebote.”

2. “Wer zitieren will, soll zahlen”
(tagesspiegel.de, Gregor Dotzauer)
Die FAZ will auch kurze Ausschnitte aus Buchrezensionen künftig lizenziert haben: “Kulturell gesehen ist am ärgerlichsten, dass der Lizenzierungswahn die geistige Leistung, die er schützen will, in Wahrheit beschädigt. Wo die professionell argumentierende, abwägende Kritik in den Hintergrund gedrängt wird, rückt die Geschmackskritik der Leser – wie auf Amazon – in den Vordergrund. Vielleicht entsteht wie in der Filmbranche auch ein Blurb-Wesen, das bei Redaktionen per Telefon schon mal vorab um ein tolles Adjektiv bittet.”

3. “Wenn deutschen Managern die Wahrheit nicht gefällt”
(abendblatt.de, Sönke Iwersen)
Sönke Iwersen berichtet von seinen Erfahrungen als Investigativ-Journalist: “Denn wenn die vierte Gewalt eingreift, wenn ein Reporter sich anschickt, das öffentlich zu machen, was geheim bleiben soll, verfallen die meisten Manager in dasselbe Muster: abstreiten, ablenken, lügen. Und wenn das nicht hilft: prozessieren.”

4. “Autoren sitzen auf rechtlich heißem Stuhl”
(djv.de, Michael Hirschler)
Michael Hirschler analyisert die Nutzungsbedingungen von “The Huffington Post in Zusammenarbeit mit Focus Online”: “Autoren stellen also Beiträge kostenlos ein, und dürfen anschließend bei Tomorrow Focus darum betteln, sie auch an anderen Orten, etwa im eigenen Blog oder einem eBook-Sammelband veröffentlichen zu dürfen?”

5. “Schluss mit dem Gerangel!”
(christianfahrenbach.de)
Christian Fahrenbach bleiben die Kritiker von Huffingtonpost.de zu negativ, ohne selbst Alternativen zu liefern: “Was machen wir denn jetzt? Gratisschreiben finden wir doof, aber höhere Löhne werden nicht wiederkommen. Unternehmerische Querfinanzierung finden wir auch doof, aber übersehen vielleicht, dass seit Jahrhunderten jedes Medienangebot über Anzeigen unternehmerisch querfinanziert wird. Wer sich wie die öffentlich-rechtlichen Kollegen nicht am Markt beweisen muss, den finden wir auch doof, und als Finanzierungsmodell wird das ja auch nicht die komplette Landschaft erhalten.”

6. “Correction: Nazis didn’t build Berlin Wall”
(poynter.org, Andrew Beaujon, englisch)

Heißen alle gleich (2)

Seit zwei Tagen steht im österreichischen Portal DiePresse.com dieser Artikel online:Schauspieler Klaus Behrendt ist tot - Der Mime verstarb am Freitag im Alter von 92 Jahren. Klaus Behrendt war mehr als 20 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters.

Das Foto zeigt allerdings nicht den verstorbenen Schauspieler Klaus Behrendt, sondern den ziemlich lebendigen Schauspieler Klaus J. Behrendt.

Mit Dank an Ute F. und Sebastian K.

Nachtrag, 18.07 Uhr: DiePresse.com hat das Foto ausgetauscht.

Madsack, Westnetz, Helden

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Fokussieren, zentralisieren, konzentrieren: LVZ gibt überregionale Kompetenz an Madsack in Hannover ab”
(l-iz.de, Ralf Julke)
Ralf Julke analysiert, wie die Mediengruppe Madsack “Einsparungen und Angebotseinschnitte” kommuniziert.

2. “Der Mann ist nicht so bescheuert wie sein Film”
(vice.com, Moritz Eichhorn)
Ein Interview mit Hansjörg Thurn, dem Regisseur des fast durchwegs negative Kritiken erntenden Fernsehfilms “Helden – Wenn dein Land dich braucht”: “Wir sind zwar das Land von Tatort und sozialkritischen Filmen, aber die Frage ist doch, ob wir als Deutsche nicht versuchen dürfen, andere Genres auszuprobieren. Ich finde schon. Als ich die Wanderhure gedreht habe, gab’s in Deutschland den historischen Film gar nicht mehr. Trotzdem hatten wir damit 10 Millionen Zuschauer. Es kann funktionieren, aber man weiß das erst, wenn man es ausprobiert hat.”

3. “Ein Angebot, das man ablehnen kann”
(faz.net, Stefan Niggemeier)
Stefan Niggemeier schreibt zum bevorstehenden Start der Deutschland-Ausgabe der “Huffington Post”: “Journalisten (…) sehen sich plötzlich damit konfrontiert, dass ihnen an jeder Stelle Aufmerksamkeit angeboten wird, aber immer häufiger die Möglichkeiten fehlen, sie in Euro umzutauschen.”

4. “Experiment mit einem Hybrid”
(medienwoche.ch, Nick Lüthi)
Nick Lüthi stellt Westnetz.ch vor, ein journalistisch betriebener, “digitaler Quartieranzeiger” der Verkehrsbetriebe Zürich. Chefredakteur Thomas Haemmerli: “Ein journalistisch geführter Dialog ist die Zukunft der Firmenkommunikation.”

5. “Fox News debuts bizarre, giant tablets in its outrageous new newsroom”
(theverge.com, T.C. Sottek, englisch)
Neue berührungssensitive Bildschirme im Newsroom von “Fox News”: “‘We call these BATs,’ Smith notes. ‘Big area touchscreens.'”

6. “Oh no, CNN–that’s not where Hong Kong is!”
(twitter.com/traciglee, Screenshot)
Siehe dazu auch den Videomitschnitt (youtube.com, 12 Sekunden).

1414, Helden, Inkasso

6 vor 9

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1. “Status, Boom und guter Ton”
(funkkorrespondenz.kim-info.de, René Martens)
René Martens stellt einen Wandel in der Berichterstattung über TV-Serien fest: “Diesen Berichterstattungsboom gibt es natürlich vor allem, weil US-Serien bei Medienarbeitern derzeit sehr populär sind (ein paar Skeptiker würden vielleicht von einem Hype sprechen).”

2. “‘FAZ’ versaut Serienfans das ‘Breaking Bad’-Finale”
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
Thomas Lückerath kritisiert die FAZ: “In der Dienstagsausgabe berichtet Nina Rehfeld auf der Medienseite ausführlich über die finale Folge von ‘Breaking Bad’, die am vergangenen Sonntagabend in den USA beim Kabelsender AMC lief – aber erst am Dienstagabend in Deutschland ausgestrahlt wird.”

3. “Neue 1414-Foto-App: ‘Bild’ will Leser-Redakteur-Band noch enger schnüren”
(kress.de, Melanie Melzer)
“Bild” lanciert eine Leserreporter-App inklusive Website: “‘Bild’ zahlte laut eigenen Angaben insgesamt mehr als drei Mio Euro Honorar an die Leser-Reporter.”

4. “Wie RTL aus Versehen einen Meilenstein des deutschen Fernsehens drehen ließ”
(ulmen.tv, Peer Schader)
Peer Schader bespricht den Film “Helden”, der am 3. Oktober auf RTL zu sehen sein wird. Siehe dazu auch “‘Helden’: Der schlechteste Film aller RTL-Zeiten” (dwdl.de, Hans Hoff).

5. “Inkassofirma auf Beutefang”
(beobachter.ch, Raphael Rehmann)
Eine Inkassofirma erstellt Rechnungen für Zeitschriftenabos, die gar nie bestellt wurden. “Eine der Ratsuchenden ist Brigitta Schmutz. Für ein ‘Gala’-Abo sollte sie 494.10 Franken bezahlen, davon 112 Franken ‘Verzugsschaden’. Auf der Rechnung ist weder ein Gläubiger aufgeführt, noch ist erklärt, worin der Verzugsschaden bestehen soll.”

6. “Spam: FashionFriends, Newsletter und Lauterkeitsrecht”
(steigerlegal.ch)
Martin Steiger versucht, sich von einem Newsletter von fashionfriends.ch, einer Tochtergesellschaft des Medienunternehmens Tamedia, abzumelden.

Michael Glos, Obdachlose, China

6 vor 9

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1. “Altpolitiker: Wie war das mit den Medien?”
(ndr.de, Video, 6:46 Minuten)
Politiker blicken zurück auf ihre Beziehung zu den Medien, so Michael Glos auf eine Zusammenarbeit mit “Bild am Sonntag” anlässlich seines Rücktritts 2009.

2. “Sehr komisch, Herr Sonneborn! Die PARTEI legt DNN aufs Kreuz – ‘Drobs’ ist empört”
(dnn-online.de, M. Arndt)
Die “Dresdner Neuste Nachrichten” berichten über Obdachlose, “die mit ihrer Zeitung am Sonntag auf dem Dresdner Neumarkt die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützen wollten”.

3. “Leitfaden: Wie Journalisten an Dokumente kommen”
(danieldrepper.de)
Die Diplomarbeit von Daniel Drepper (PDF-Datei) befasst sich mit der Frage, “wie Journalisten mit dem Informationsfreiheitsgesetz Originaldokumente beantragen” können.

4. “Warum das neue Open-Data-Portal der Schweiz Journalisten in die Pflicht nimmt”
(blogs.tageswoche.ch, David Bauer)
David Bauer kommentiert das neue Portal Opendata.admin.ch: “Nach wie vor schrecken viele Journalisten bereits vor einer Excel-Tabelle zurück und lassen sich lieber von Experten (und Interessensvertretern) fertige Aussagen servieren, als selber ins Datenmaterial einzutauchen. Datenjournalismus wird als Modeerscheinung abgetan, dabei ist es nichts als Journalismus, der mit Daten arbeitet. (…) Es hilft nichts, wenn Datensätze offen im Netz stehen und die meisten Journalisten sie nicht nutzen.”

5. “Wider die Gerüchtetreiber”
(berliner-zeitung.de, Inna Hartwich)
Medien in China: “Chinas Medienlandschaft ist heute durchaus bunt und differenziert – vor allem im Vergleich zum trostlosen Einerlei der 80er- und 90er-Jahre, in denen Inhalt, Sprache und Layout der Blätter sich ähnelten wie ein Ei dem anderen. (…) Allzu kritische Geister unter den Journalisten haben es jedoch schwer.”

6. “Wie dschungelig ist ‘Promi Big Brother’?”
(ulmen.tv, Peer Schader)

Phoenix, Cochem, Blick

6 vor 9

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1. “Gamescom 2013 mit dem TV Sender Phönix”
(getdigital.de, Gesine)
Gesine wird von Phoenix an der Gamescom in Köln begleitet und notiert ihre Erfahrungen: “(Btw., von den 8 Mitarbeitern waren mindestens 4-5 überflüssig… 2 gelangweilte Assistentinnen? DFQ? Einen Praktikanten, der ausschließlich die Kamera trägt? Einen Mann mit Schminke, dessen Dienste während des ganzen Tages höchstens 10 Minuten benötigt wurden? Da hätte man wirklich einiges zusammenlegen können… aber da öffentlich-rechtliche Fernsehsender keine Unternehmen sind, die den Gesetzen der Marktwirtschaft unterliegen, ist das wohl einfach so.)” Siehe dazu auch diesen Text über chinesische Profispieler, die von westlichen Amateurspielern bezahlt werden (tagesspiegel.de, Jens Mühling).

2. “Reisebericht: Cochem als ‘Ballermann der Mosel’ tituliert”
(rhein-zeitung.de, Thomas Brost)
Der Bericht “Der Schönheit wohnt der Schrecken inne” im Reiseressort der FAZ. “Man wünsche sich für Cochem, so steht zu lesen, ‘nichts sehnlicher, als dass eine gewaltige Gnadenflutwelle diese ganze Chose ad hoc renaturieren möge’. Die Gegenreaktion fällt heftig aus.”

3. “‘Die Stimme des Blattes war wenig zu hören'”
(nzz.ch, Francesco Benini)
Ringier-CEO Marc Walder erklärt, wie der neue “Blick”-Chefredakteur ausgewählt wurde: “Dass René Lüchinger Chefredaktor des ‘Blicks’ wird, haben – nach dem Durchlauf durch die Gremien – schliesslich Verleger Michael Ringier und ich entschieden. Frank A. Meyer war nicht involviert. Meines Wissens kennt er Lüchinger noch nicht einmal persönlich.” Siehe dazu auch “Intrigen, Morde, Unzucht” (nzz.ch, ela.) über 18 “Blick”-Chefs in 54 Jahren.

4. “Kanzlerin Merkel im Wohnzimmer”
(berliner-zeitung.de, Peer Schader)
Das TV-Programm ist in den Wochen vor der Bundestagswahl “randvoll mit Politik-Erklärstunden”, schreibt Peer Schader.

5. “‘Ich arbeite bei ‘die aktuelle’ und kann prima in den Spiegel schauen'”
(stefan-niggemeier.de)
Stefan Niggemeier beantwortet einen Kommentar einer mutmaßlichen Mitarbeiterin der Zeitschrift “die aktuelle”.

6. “Kevin Spacey: ‘Das Fernsehen hat das Kino überholt'”
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
Thomas Lückerath dokumentiert eine Rede von Kevin Spacey (youtube.com, Video, 46:53 Minuten, englisch).

Skilift, Selbstentzündung, Schupelius

6 vor 9

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1. “Pöse, pöse Piraten? Pöse, pöse Presse!”
(wp.fink.sh, Oliver Fink)
“Kreuzberg verweigert Bürgern die Ehrung, wenn sie in einer Kirche engagiert sind”, schreibt Gunnar Schupelius in der “B.Z.”. Dagegen sagt Jessica Zinn, Fraktionschefin der Piratenpartei: “Menschen, die sich im Rahmen einer Kirche ehrenamtlich engagieren, können weiter geehrt werden. Wir fanden nur, niemand sollte geehrt werden, nur weil er zum Beispiel evangelisch ist.”

2. “47 Stockwerke, 11 Lifte und eine ‘lächerliche Lüge'”
(20min.ch, Karin Leuthold)
Karin Leuthold spricht mit Rafael Ballesta, Verkaufsleiter für Apartments des Intempo-Hochhauses, das angeblich mit fehlenden Aufzügen gebaut wurde (BILDblog berichtete). Er habe der “im Internet Hunderte falsche Berichte über das InTempo-Gebäude gelesen”: “Von all den Schreibern haben sich kaum vier Prozent bei mir gemeldet und nachgefragt, ob die Informationen stimmen.”

3. “Journalisten im Krisenherd Ägypten”
(ndr.de, Video, 4:14 Minuten)
In Ägypten übt die aktuelle Regierung massiven Druck aus auf die Ausrichtung der Berichterstattung. “Zwei Jahre nach der Revolution ist das Experiment mit der Pressefreiheit gescheitert. Auf den Straßen Ägyptens müssen Journalisten heute Angst haben.”

4. “‘Spontane Selbstentzündung’ oder Kindesmissbrauch?”
(blog.gwup.net, Bernd Harder)
“Der dreimonatige Rahul aus Indien leidet unter einer seltenen und gefährlichen Krankheit: der spontanen menschlichen Selbstentzündung”, ist auf Blick.ch zu lesen. Bernd Harder zweifelt daran.

5. “Kims Skiliftparadies — Von der Überwindung der Moral”
(nordkoreainfo.wordpress.com, tobid001)
Tobid001 liest Meldungen über die Auswirkungen von im Juli verschärften Sanktionen gegenüber Nordkorea.

6. “Kein Interview mit Künast”
(mittelhessen.de)
Mittelhessen.de spricht 90 Minuten mit Politikerin Renate Künast: “Allerdings haben wir auf die Veröffentlichung dieses Interviews verzichtet, weil die Grünen bei der üblichen Autorisierung derart massive redaktionelle Eingriffe in den Text vornahmen, dass er das geführte Interview in völlig anderem Licht erscheinen ließ.”

Wahlkampf, Zensus, Blick

6 vor 9

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1. “Hurra! Hurra! So nicht.”
(juliane-wiedemeier.de)
Lokaljournalistin Juliane Wiedemeier besucht einen Auftritt von Angela Merkel im Wahlkampf zur Bundestagswahl: “Es herrschte eine Stimmung wie beim Justin-Bieber-Konzert. Ich frage mich nur, ob 15-Jährige wirklich auf Angela Merkel stehen oder eher jemand dafür gesorgt hat, dass sie an diesem Tag gar nicht anders konnten als sich begeistern.” Siehe dazu auch “Drei Minuten mit der Kanzlerin” (tagesschau.de, Oliver Mayer-Rüth).

2. “Blackbox Zensus: Die Angst im Amt”
(demografie-blog.de, Björn Schwentker)
“Der Zensus 2011 ist das größte amtliche deutsche Datenprojekt des letzten Vierteljahrhunderts, seine Bevölkerungszahlen haben an jeder Ecke politische Relevanz. Und dennoch ist es der Öffentlichkeit bisher unmöglich, die Erhebung nachzuvollziehen”, schreibt Björn Schwentker, der das “einer Demokratie unwürdig” einstuft und sich wundert, dass der Zensus journalistisch “bisher quasi unangetastet” blieb: “Die offensichtlichen Ergebnisse wurden veröffentlicht, ganz so, wie sie den Medien direkt vom Statistischen Bundesamt in die Hand gegeben wurden.”

3. “Aufstand des ‘Blick’-Redaktionskaders”
(persoenlich.com, eh/as)
Mit einem Brief an Ringier-CEO Marc Walder (PDF-Datei) versucht das Führungskader der Boulevardzeitung “Blick” die drohende Absetzung der aktuellen Chefredaktorin zu verhindern.

4. “Manipulative Bildauswahl”
(achimbodewig.de)
Ein Foto im “Spiegel” mit der Bildunterschrift “Marode Grundschule in Berlin”.

5. “So groß ist der Verlust auf Rhein-Zeitung.de durch den Ausstieg bei Google News”
(blog.rhein-zeitung.de, Marcus Schwarze)
Wie kommen Nutzer auf Rhein-zeitung.de? Per Bookmark (41 Prozent), über die Google-Suche (32 Prozent), über Facebook (13 Prozent), über seiteninterne Verweise (3 Prozent) und über Twitter (1 Prozent).

6. “Die ganze Vielfalt des deutschen Fernsehens in Sendungstiteln – Deutschland-Spezial”
(ulmen.tv, Peer Schader)

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