Skilift, Selbstentzündung, Schupelius

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Pöse, pöse Piraten? Pöse, pöse Presse!“
(wp.fink.sh, Oliver Fink)
„Kreuzberg verweigert Bürgern die Ehrung, wenn sie in einer Kirche engagiert sind“, schreibt Gunnar Schupelius in der „B.Z.“. Dagegen sagt Jessica Zinn, Fraktionschefin der Piratenpartei: „Menschen, die sich im Rahmen einer Kirche ehrenamtlich engagieren, können weiter geehrt werden. Wir fanden nur, niemand sollte geehrt werden, nur weil er zum Beispiel evangelisch ist.“

2. „47 Stockwerke, 11 Lifte und eine ‚lächerliche Lüge'“
(20min.ch, Karin Leuthold)
Karin Leuthold spricht mit Rafael Ballesta, Verkaufsleiter für Apartments des Intempo-Hochhauses, das angeblich mit fehlenden Aufzügen gebaut wurde (BILDblog berichtete). Er habe der „im Internet Hunderte falsche Berichte über das InTempo-Gebäude gelesen“: „Von all den Schreibern haben sich kaum vier Prozent bei mir gemeldet und nachgefragt, ob die Informationen stimmen.“

3. „Journalisten im Krisenherd Ägypten“
(ndr.de, Video, 4:14 Minuten)
In Ägypten übt die aktuelle Regierung massiven Druck aus auf die Ausrichtung der Berichterstattung. „Zwei Jahre nach der Revolution ist das Experiment mit der Pressefreiheit gescheitert. Auf den Straßen Ägyptens müssen Journalisten heute Angst haben.“

4. „‚Spontane Selbstentzündung‘ oder Kindesmissbrauch?“
(blog.gwup.net, Bernd Harder)
„Der dreimonatige Rahul aus Indien leidet unter einer seltenen und gefährlichen Krankheit: der spontanen menschlichen Selbstentzündung“, ist auf Blick.ch zu lesen. Bernd Harder zweifelt daran.

5. „Kims Skiliftparadies — Von der Überwindung der Moral“
(nordkoreainfo.wordpress.com, tobid001)
Tobid001 liest Meldungen über die Auswirkungen von im Juli verschärften Sanktionen gegenüber Nordkorea.

6. „Kein Interview mit Künast“
(mittelhessen.de)
Mittelhessen.de spricht 90 Minuten mit Politikerin Renate Künast: „Allerdings haben wir auf die Veröffentlichung dieses Interviews verzichtet, weil die Grünen bei der üblichen Autorisierung derart massive redaktionelle Eingriffe in den Text vornahmen, dass er das geführte Interview in völlig anderem Licht erscheinen ließ.“