Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

?Würde es nicht wieder machen?
(datum.at, Klaus Stimeder)
Arpad Hagyo, Chronikreporter der Tageszeitung ?Österreich?, über die Idee, einen Geiselnehmer zu interviewen und die Kritik an seinen Recherchemethoden (hier das Interview auf youtube.com mit dem Geiselnehmer).

Revolution im Äther
(nzzfolio.ch, Daniel Weber und Reto U. Schneider)
Machen sich die Hörer ihr Programm lieber selber? Ist der Computer der beste Musikredaktor? Wie kann man mit Radio künftig noch Geld verdienen? Es diskutieren:Walter Rüegg, Direktor von Radio DRS; Jürg Bachmann, Geschäftsführer von Radio Energy Zürich; Michael Breidenbrücker, Internetradiopionier.

«Virtueller Sex mit Tieren ist strafbar»
(netzeitung.de, Bodo Mrozek)
Pornographie im Second Life beschäftigt auch die Staatsanwälte. «Wer dort einen Swingerclub aufsucht, kann bestraft werden», sagt Anwalt Stephan Mathé.

AP: We ignored Paris Hilton
(cnn.com)
Wie die Nachrichtenagentur AP entschied, mal für eine Woche Paris Hilton zu ignorieren.

Mörderjagd mit MySpace und YouTube
(spiegel.de)
Polizisten in den USA und Kanada entdecken das Web 2.0 als Fahndungsplattform. Auf MySpace hat ein Serien-Bankräuber jetzt eine eigene Profilseite – auf YouTube wird mit Überwachungsvideos nach Mördern und Dieben gefahndet.

Der singende Präsident
(taz.de, Gerhard Dilger)
Mit „Aló Presidente“ ist der venezolanische Regierungschef jetzt bis zu fünfmal pro Woche auf Sendung. Auch sonst überwiegt im Fernsehen die Propaganda.

6 vor 9

Wiederholungstäter III
(stefan-niggemeier.de)
Es muss eine Berufskrankheit sein. Journalisten können nicht über Blogs schreiben, ohne sie um den Faktor 30 zu klein zu machen. Der neueste Fall trägt die Überschrift ?Das Ende des Blogging-Wahns? ? und natürlich hätte man da schon aufhören sollen zu lesen.

In Tom Buhrows weicher Schale steckt ein harter Kern
(welt.de, Ulrike Simon)
Ulrich Wickert hat ihn zu seinem Nachfolger erkoren. Doch seit dem er an der Seite von Anne Will die Tagesthemen im Ersten Deutschen Fernsehen moderiert, wirkt der ?Neue“ etwas blass und harmlos. Doch Vorsicht. In Buhrow steckt mehr, als man ahnt.

Auch Hängebacken sind erhältlich
(nzz.ch, Jenny Diski)
Die schöne, nicht so neue virtuelle Welt von «Second Life».

Vernetzte Freundschaften
(heute.de, Malte Borowiack)
Im Internet entstehen neue Formen sozialer Netzwerke.

Drei in einem
(berlinonline.de, Susanne Ehlerding)
Videojournalisten erkämpfen sich immer mehr Sendeplatz im Fernsehen.

Vater light
(taz.de, Frank Sandmann)
Um für ein Kind da zu sein, muss man nicht unbedingt Vater oder Mutter werden. Wie das geht? Der Bericht eines Mannes mit Kinderwunsch auf Teilzeitbasis.

6 vor 9

Bibel des Kapitalismus
(bilanz.ch, Erik Nolmans)
Das «Wall Street Journal» ist die wichtigste Wirtschaftszeitung der westlichen Welt. Ein Bericht aus dem Innern einer globalisierten Informationsmaschine.

Blogs als Modeerscheinung
(blogbar.de, Don Alphonso)
In den letzten Monaten habe ich einige interessante Gespräche mit Vertretern von Tageszeitungen und Zeitschriften geführt. Im Kern ging es um die altbekannten Fragen: Wann macht ein Blog Sinn? Wer kann das schreiben? Wie integriert man es in den Onlineauftritt? Wie finanziert es sich?

«Guten Morgen, ihr korrupten Politiker» (+)
(nzz.ch, ark.)
In Mali ist das Radio die wichtigste Informationsquelle, während die Presse unter anderem wegen des Analphabetismus in einer Krise steckt. Der Privatsender Kledu in der Hauptstadt Bamako sucht den Erfolg in der Nähe zum Hörer – ein Augenschein beim beliebten Radio.

Karl Lüönd
(werbewoche.ch, René Worni)
Der eigenwillige Publizist und einstige Verleger der ZüriWoche weiss um die Befindlichkeiten der Medienbranche. Als unbestechlicher Beobachter und Buchautor zum Thema sagt er im Gespräch mit René Worni, warum Tamedia Ressentiments provoziert, wie man in Problemzonen gutes Geld verdient und weshalb Transparenz bis auf die Unterhosen nur Vorteile bringt.

An der Denkschranke
(taz.de, Tobias Rapp)
Abrechnen mit den poplinken Kulturpessimisten der 90er-Jahre? Oder die weitere Zersplitterung der Musikindustrie beschreiben? Die neue „Spex“ ist da – und schon geht der Streit um das Erbe weiter.

Google macht blind
(zuender.zeit.de, Stefan Mauer)
Wer das Internet durchsucht, nutzt Suchmaschinen und sonst nichts. Das ist, als würde man vom Bootsrand aus nach Tiefseefischen Ausschau halten.

6 vor 9

„Ich bin mit dem Blog ziemlich auf die Welt gekommen“
(persoenlich.com, Matthias Ackeret)
Ueli Haldimann, Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, ist einer der letzten und zugleich schärfsten Medienkritiker der Schweiz. Auf seinem Blog massregelt er regelmässig seine Kollegen für deren publizistische Fehlleistungen. Ironie, Moralin oder nur Kollegenschelte?

„Das Internet wird immer schneller sein“
(welt.de, Ulrike Simon)
Das „SZ-Magazin“ ist die beste Zeitschrift Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt die Jury der Lead Academy. Sie vergibt jährlich die „Oscars der Medienbranche“. Juryvorsitzender Markus Peichl erklärt im Gespräch mit WELT ONLINE, dass es nicht nur Grund zum Feiern gibt.

«Denken kann ich immer noch»
(weltwoche.ch, Roger Schawinski)
Bundesrat Christoph Blocher würde das Messerstecher-Inserat nicht mehr machen, findet es überflüssig, Mitarbeiter zu loben, und sieht sich als eher einsamen, nicht sehr mächtigen Politiker. Ein Gespräch mit Roger Schawinski (das auch als Video verfügbar ist).

»Erst jetzt bekannt«
(jungewelt.de, Arnold Schölzel)
Die ARD findet einen Text, der vor sechs Wochen veröffentlicht wurde, und verkauft ihn als neu. Ein Bericht zur Lage der Medien.

Gerangel um die YouTube-Stars
(spiegel.de, Holger Dambeck)
In den USA versuchen kleinere Videoplattformen, populäre Hobbyfilmer von YouTube abzuwerben. Sie locken die Stars mit einer hohen Beteiligung an den Werbeerlösen und hoffen auf mehr Zuschauer. Mancher Videomacher sieht die Entwicklung mit Befremden.

Irmela Schwab und der Elektrakomplex
(lyssas-lounge.de)
Liebe Irmela Schwab. Sie haben geschafft, was ich kaum noch für möglich gehalten hätte: Ich sitze dank Ihres Rührstücks in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (?Lyssas wilder Westen?) nach einem sehr langen Arbeitstag mitten in der Nacht noch an einem Blogeintrag.

6 vor 9

Roger Köppel und seine «Weltwoche»
(drs.ch, Christoph Keller, Audio, 25:52 Minuten)
Seit fünf Jahren gibt es die «Weltwoche» in ihrem neuen Tabloid-Gewand. Das sind fünf wechselvolle Jahre für einen der renommiertesten Titel in der Deutschschweizer Presselandschaft.

Betrüger schafft es mit Fake-Anzeigen in Schweizer Zeitungen
(persoenlich.com, Stefan Wyss)
Das Lifestylemagazin SI Style, die Abendzeitung „heute“ und die SonntagsZeitung sind einem Betrüger auf den Leim gegangen. Juan Isidro Casilla schaffte es mit gefälschten Anzeigen in alle drei Titel und richtete damit einen Schaden von über 100’000 Franken an. Dies obwohl der Schwindler nach Intervention der Zeitschrift gay.ch, in der er zuvor Anzeigen platzieren wollte, bereits einmal verhaftet wurde.

„Die wenigsten meiner Mandanten wissen vom Blog“
(politik-digital.de)
Der Rechtsanwalt und Lawblogger Udo Vetter chattete in der Blogsprechstunde über die schlimmsten juristischen Fallstricke beim Bloggen und Rechtsrat per Online-Video. „Politiker sollten wissen, dass das Internet nicht nur aus Terroristen und Pornos besteht“, ärgerte sich der Anwalt.

Web 2.0 fördert den Narzissmus
(telepolis.de, Florian Rötzer)
Nach einer Studie von US-Psychologen sind die Studenten im Jahr 2006 die narzisstischste Generation seit 25 Jahren.

Auf halber Höhe
(taz.de, Julie Siple)
Lange Worte, kurze Texte: Im Vergleich mit der US-„Vanity Fair“ fehlt der deutschen Ausgabe des Gesellschaftsmagazins einfach der Tiefgang.

Der Kampf um Deutschlands Leistungselite
(massenpublikum.de)
Es gibt endlich wieder ein Duell – wie früher Oasis gegen Blur, Boris Becker gegen Stefan Edberg oder die Nazis gegen die Kommunisten: Am Kiosk streiten sich derzeit mit der Vanity Fair und der Park Avenue gleich zwei Hochglanz-Magazine um die ?Leistungselite? Deutschlands. Wir wagen den Vergleich – ganz objektiv.

6 vor 9

An der Erkenntnisschnittstelle
(fr-online.de, Stephan Loichinger)
Max Dax, der neue Chefredakteur der „Spex„, über Kontinuität und Wandel beim Neuanfang des Musikmagazins.

„E-Mails kühlen Ärger ab“
(welt.de, Thomas Heuzeroth)
Der Chef des kanadischen Blackberry-Herstellers Research in Motion, Jim Balsillie, hat der Welt das E-Mail-Handy gebracht. Damit sind Nutzer rund um die Uhr und überall erreichbar. WELT ONLINE spricht mit Balsillie über Kommunikationssucht.

Bei Anruf Sex
(watchberlin.de, Video, 3:11 Minuten)
Oliver Gehrs über Sexanzeigen in Printmedien.

Die Ruhe der Riesenschildkröte
(faz.net, Andreas Kilb)
Seit Google angekündigt hat, die Inhalte großer englischer und amerikanischer Bibliotheken ins Netz zu stellen, tickt die digitale Uhr. Europa lässt sich Zeit bei der Digitalisierung seines Kulturerbes. Verspielt es so die Zukunft?

Hat Deutschland ein Problem mit der Pressefreiheit?
(dw-world.de, Daphne Antachopoulos)
Ein Geheimdokument des BKA, ein Journalist, der es zitiert, und eine umstrittene Polizei-Razzia. Das ist die „Cicero“-Affäre. Nun entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob die Pressefreiheit verletzt wurde.

Ein Käfig voller Narren
(taz.de, Robert Misik)
Wie Henryk M. Broder in Wien auf einen anderen Durchgeknallten traf und dabei fast verhaftet wurde.

6 vor 9

Blogger nehmen sich zu wichtig?
(basicthinking.de, Robert Basic)
Leute, mal die pathetische Nummer: Viele Blogger haben nicht mal ansatzweise verstanden, was sie da in der Hand halten. Die Power, die Blogs alleine für sich und gemeinsam im Netzverbund entwickeln, ist brachial und disruptiv.

Wie hältst Du?s mit der RAF?
(tagesspiegel.de, Sonja Pohlmann)
100 Interviewanfragen: Ins Fernsehen will Ex-Terroristin Mohnhaupt aber nicht.

Bei RTL.de ist das Grauen jetzt blau
(stefan-niggemeier.de)
RTL.de erstrahlt in neuem Glanz und einheitlicher Farbe. Es gibt viel zu sehen.

Von engen T-Shirts und echten Mädchen
(telepolis.de, Christian Gapp)
Ein in Beirut arbeitender Journalist hat die Personen gefunden, die auf dem kontrovers diskutierten Siegerfoto des diesjährigen World Press Photo Contest zu sehen sind.

Glaub mir!
(sueddeutsche.de, Christoph Kappes)
Die Netzeitung steht zum Verkauf und putzt sich heraus – gerade noch rechtzeitig.

Aeschbacher – Sturm & Drang
(sf.tv, Video, 14:06 Minuten)
Ex-Sat1-Senderchef Roger Schawinski zu Gast bei Kurt Aeschbacher. Achtung: Gespräch in Schweizerdeutsch!

6 zu den Oscars

Oscar 2007
(ankegroener.de)
1.29. Ich kann ProSieben nur mit ausgeschaltetem Ton ertragen. Fresse halten, Kleider zeigen. Ihr habt noch die ganze Nacht Zeit für eure albernen Einspieler.
2.22. Haha, Mark Wahlberg tut so, als wäre er ein Schauspieler. Dünn ist er geworden. Speaking of which: Zeit für das nächste Glas Sekt.
4.33. George Clooney, der Gary Grant immer ähnlicher sieht, verleiht Best supporting actress an Jennifer Hudson, die sogar noch überrascht tut. Aber ich glaube ihr das Geheule sogar. ?Look what God can do.? Ich stelle mir gerade vor, wie die Verlierer aus Deutschland sucht den Superstar den Deutschen Filmpreis kriegen. Jetzt rennt sie von der Bühne und beachtet Herrn Clooney gar nicht. Hello? Wake up, girl? Den Mann siehst du wahrscheinlich nie wieder.

Ellenlange Nacht ? live
(fernsehlexikon.de)
1.57 Uhr: Ich hatte Roger Whittaker anders in Erinnerung. Oh, halt, es ist Forest Whitaker.
2.14 Uhr: Der Typ, der Will Smith und Familie interviewt, sagt maschinengewehrartig ?Great, great, great, cool, cool, cool, great, cool, great, great, cool, great?, während seine Gesprächspartner sprechen. Das wäre selbst für Reinhold Beckmann noch eine Steigerung.
4.05 Uhr: Das Mikrofon wurde auf ungefähr einen Meter Höhe runtergefahren. Das kann doch eigentlich nur eins bedeuten? Aaaaaargh! Tatsächlich, da kommt Tom Cruise!

live: oscars 2007
(popkulturjunkie.de)
3.55 Uhr: Ist Nicholsons Kopf neuerdings von innen beleuchtet?
5.03 Uhr: Der alte Herr Morricone hat doch da bestimmt schmutzige Witze erzählt. Hat ja eh keiner verstanden. Oder sprechen De Niro, Scorsese und Co. noch italienisch?
6.03 Uhr: Die Liebste ist jetzt wach, hat heute Frühdienst und kommt dadurch noch in den Genuss, die drei letzten Kategorien zu sehen. Schicht-Schlafen heute bei uns.

Oscars 2007 live: Gewinner, Höhe- und Tiefpunkte
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
01.35 Uhr. Entschuldigung, aber wo hat man denn die Annemarie Warnkross hingestellt für ihre Aufsager? Irgendwo in der Pampa vor nem Busch. Spektakulär.
03.20 Uhr. Wenn drei Leute eine Dankesrede für den gleichen Preis halten wollen, hat man als Letzter wohl die Arschkarte gezogen – wenn die beiden anderen Kollegen so lange brauchen, dass die Musik schon einsetzt bevor man ein Wort sagen konnte.
05.23 Uhr. „Love you i do“ ist ein sehr bewegender Song. Zumindest bewegt sich bei Jennifer Hudson gerade Einiges im Ausschnitt ;-)

Live von der Oscar-Verleihung: Wir sind Oscar!
(spreeblick.de)
2.13 Uhr: Penélope Cruz hätte im Fall einer Ehe mit Tom Cruise Cruz-Cruise heißen können und hat wieder kleinere Brüste bekommen. Das war Method-Breasting für ?Volver?.
2.57 Uhr: Habe ich einen Granny-Trend verpasst? Alle sind scharf auf Helen Mirren.
5.36 Uhr: Ich bin immer überrascht, wenn ich die Ohren von Will Smith sehe. Mein Kopf schwirrt.

Oscars 2007 Live und in Farbe Gebloggt
(ohwhataworld.de)
1:45 Wow! Helen Mirren ist echt ne schicke alte Dame. Und sie spricht irgendwie immer noch wie die Queen. Das Weiß ihres Kleides scheint aber schon fließend in ihren Hautton überzugehen. Porzellan ist ja auch mein Stil.
4:50 Bei Clint Eastwood bin ich immer versucht einen Witz über Clintzüge zu machen. Mach ich aber nicht. Wär ja doof.
5:57 Ob ich ?ready? für die Oscars bin? OB ICH ?READY? BIN? Ich komm gleich mal über den Teich, du Eumel! Werdet doch endlich mal fertig.

6 vor 9

Das Ende der Bescheidwisser (+)
(zeit.de, Thomas Gross)
Die Allgegenwart von Musik hat die Popkritik in eine Krise gestürzt. Im Streit um »Spex«, einst das wichtigste deutsche Musikmagazin, zeigt sich die Sehnsucht nach alten Verbindlichkeiten. Doch der Kritiker als Stilpapst hat ausgedient.

ConnectedMarketing.tv | Folge 11: Robert Basic
(connectedmarketing.de, Martin Oetting, Video, 16:15 Minuten)
Bei der Aufschwung-Messe für Existenzgründer habe ich Über-Blogger und Content-Kanone Robert Basic interviewt. Eigentlich bemühe ich mich immer darum, meine Interviews nicht länger als 5 Minuten werden zu lassen… Aber wenn das Gespräch einfach läuft, dann muss man’s ja nicht unbedingt künstlich abbrechen.

Bloggen auf Papier
(blogpiloten.de, Thomas Gigold)
Wir haben über 50 Bücher zum Thema Blogging zusammen gestellt. Angefangen von allgemeinen Einführungen über wissenschaftliche Abhandlungen bis hin zu Blog-Einträgen zwischen zwei Buchdeckeln.

Die Zukunft liegt in der Vergangenheit
(floriansteglich.de)
Über die Zukunft des Journalismus wird viel gesprochen und geschrieben dieser Tage. Das Internet scheint die traditionellen Medien zu bedrohen – und wird darum schon mal als ?Seuche? oder ?Serienkiller? bezeichnet. In einem neuen Buch versuchen neun Wissenschaftler und Praktiker eine Momentaufnahme der Debatten und Visionen.

Proporz frisst Profil
(merkur.de, Rainer Braun)
Fakt“ u. Co. verlieren langsam, aber stetig Zuschauer. Der Versuch, auf Boulevardthemen anstatt auf investigativen Journalismus zu setzen, ist gescheitert.

Horst Schlämmer: Die Kreativen hinter dem Blog
(dwdl.de, Jochen Voß)
Das Weblog von Hape Kerkelings Kunstfigur Horst Schlämmer sorgt seit Wochen für Aufsehen und Unterhaltung. Doch wer steckt dahinter? Das Medienmagazin DWDL.de sprach mit Friedrich von Zitzewitz, der das Projekt als Executive Creative Director realisiert, über Idee und Umsetzung des Videoblogs.

6 vor 9

Rasante Entwicklung – Wachsende Angebote im Online-Bereich der Zeitungen
(ndr.de, Video, 5:57 Minuten)
Am Anfang herrschte Angst: Als sich das Internet zu einem eigenständigen Medium entwickelte, waren viele Zeitungen und Verlage ratlos. Wächst da eine Konkurrenz? Werden die Leser künftig auf ihre Zeitung verzichten, stattdessen nur noch im Internet surfen?
Inzwischen herrscht Panik – anders als früher sorgt man sich nun plötzlich, bei der rasanten Entwicklung nicht Schritt halten zu können.

Rampensau ohne Rampe
(sueddeutsche.de, Jana Hensel)
Vor zehn Jahren war er das größte Moderatorentalent im deutschen Fernsehen – heute produziert er Talkshows, die nach eigenem Bekunden „keine Sau sieht“: Was geschah mit Friedrich Küppersbusch?

Microsoft macht Google Earth zum Mauerblümchen
(welt.de, Lars Winckler)
Bislang galt der Google-Atlas als das Nonplusultra für Luft- und Satellitenbilder. Doch jetzt kontert Microsoft mit „Virtual Earth“. Dort sind deutsche Städte ab sofort in Postkartenqualität dargestellt. Google ist deklassiert.

Schwarze Flecken auf der Karte
(spiegel.de, Christian Stöcker und Matthias Kremp)
Seit Google Earth ist jeder Computer ein Überflieger. Jetzt bekommt die digitale Weltkugel Konkurrenz von Microsoft. SPIEGEL ONLINE hat „Virtual Earth“ getestet – und bizarre schwarze Löcher auf dem Globus gefunden.

„Die Deutschen sind locker geworden“
(tagesspiegel.de, Sonja Pohlmann)
Aber über die neue Schamlosigkeit kann sich Cordula Stratmann aufregen. Ein Gespräch über Humor.

Internet-Börsen
(sf.tv, Video, 11:27 Minuten)
Von der Espressomaschine bis zum Wohnhaus: Immer mehr Artikel werden über Internetbörsen gehandelt. Dabei machen professionelle Händler saftige Gewinne – mit raffinierten Tricks. Bereits leben Hunderte von Schweizern von solchen Verkäufen.

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