Süddeutsche Zeitung, NSA, Frau Merkel

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Süddeutsche ‚vertauscht‘ Auschwitz-Foto“
(juedische-allgemeine.de, Martin Krauss)
„Mit einem Foto eines Bahngleises des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau hat die Süddeutsche Zeitung (SZ) am Montag eine Leserbriefseite zum Bahnchaos am Mainzer Hauptbahnhof illustriert.“

2. „The NSA, Germany, and journalism“
(buzzmachine.com, Jeff Jarvis, englisch)
Die NSA-Debatte: Jeff Jarvis macht Screenshots von deutschen und US-Nachrichtenportalen. Siehe dazu auch „Die Zeitung der Zukunft – ein Ort der Freiheit“ (dirkvongehlen.de) und „‚Da bewegen sich Geheimdienste wie Mächte'“, ein Interview mit Hans Leyendecker auf dradio.de.

3. „‚Frau Merkel‘ oder doch lieber ‚Merkel‘: Pure Höflichkeitsform oder Journalismus aus einer anderen Zeit?“
(newsroom.de, Malte Göbel)
Die Frage, warum der Deutschlandfunk beispielsweise Angela Merkel „Frau Merkel“ nennt, Norbert Röttgen dagegen einfach nur „Röttgen“.

4. „Zu Ohren gekommen“
(ad-sinistram.blogspot.de, Roberto De Lapuente)
Roberto De Lapuente nimmt sich des sprachlichen Unterschieds zwischen „schuldig“ und „schuldig gesprochen“ an.

5. „Der liebe ‚Lüch'“
(tagesanzeiger.ch, Maurice Thiriet)
René Lüchinger übernimmt ab 2014 die Chefredaktion des „Blick“. Maurice Thiriet findet, er passe „perfekt zu Ringier“: „Unternehmensleiter Marc Walder baut das Verlagshaus zum Unterhaltungskonzern mit umfassender Wertschöpfungskette vom Ticketverkauf über die Vermarktung durch die eigenen Pressetitel bis zur Organisation von Events um. Der ‚Blick‘ rührt die Werbetrommel für die Ringier-Stars und -Events und vermischt so journalistische und wirtschaftliche Interessen immer öfter. Lüchinger wird auch darin kein Problem sehen.“

6. „Fünf Journalisten/innen über ihre Arbeit im Internet“
(vimeo.com, Video, 23:12 Minuten)
Daniel Bröckerhoff, Martin Giesler, Tilo Jung, Carolin Neumann und Thomas Wiegold äussern sich zu ihrer Arbeit.