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Was wir nicht alle ein bisschen sind

Im Jahr 1995 fragte der Limonadenhersteller Bluna in seiner Werbung: “Sind wir nicht alle ein bißchen Bluna?”. Im Jahr 2013 zeigte sich, dass viele Journalisten, wenn schon nicht Bluna, dann zumindest ein bisschen bekloppt sind.

3.1., “Neue Osnabrücker Zeitung”:

Sind wir nicht alle ein bisschen genial?

4.1., “Badische Zeitung”:

Sind wir nicht alle ein bisschen narzisstisch?

10.1., Tagesanzeiger.ch:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hipster?

10.1., “The European”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Betty?

13.1., “Sonntag aktuell”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hugo?

18.1., “Manager Magazin”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Chuck Norris?

19.1., “Rhein-Zeitung”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Landrat?

21.1., FM4:

Sind wir nicht alle ein bisschen Tarantino?

28.1., “Cicero”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Brüderle?

30.1., “Fränkischer Tag”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Wüstling?

5.2., “Taunus Zeitung”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Mutti?

14.2., Blick.ch:

Sind wir nicht alle ein bisschen neon?

19.2., SWR.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Linksfraktion?

20.2., Elle.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Mademoiselle?

28.2., taz.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Clown?

28.2., “Christ & Welt”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Merkel?

5.3., “Gelnhäuser Tagblatt”:

Sind wir nicht alle ein bisschen taubstumm?

6.3., “Stuttgarter Nachrichten”:

Sind wir nicht alle ein bisschen italienisch?

9.3., “Tauber-Zeitung”:

Sind wir nicht alle ein bisschen kommunikationssüchtig?

17.3., “Hamburger Feuilleton”:

Sind wir nicht alle ein biß­chen Yoga?

27.3., Heute.at:

Sind wir nicht alle ein bisschen gaga?

5.4., “DerWesten”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Aldi?

12.4., “RP Online”:

Sind wir nicht alle ein bisschen hormongesteuert?

13.4., “Nürnberger Nachrichten”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Kaspar Hauser?

20.4., “Thüringische Landeszeitung”:

Sind wir nicht alle ein bisschen korrupt?

23.4., Bild.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hoeneß?

23.4., Stern.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hoeneß?

24.4., “Rhein Main Presse”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hoeneß?

27.4., “Wirtschafts Woche”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hoeneß?

29.4., “Berliner Kurier”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hoeneß?”

8.5., “Tagesspiegel”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Schwabe?

12.5., “Focus Online”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Kate?

13.5., Stern.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Schlager?

24.5., “Nürnberger Zeitung”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hoeneß?

25.5., “Allgemeine Zeitung”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Zeitung?!

6.6., “Darmstädter Echo”

Sind wir nicht alle ein bisschen Büchner?

7.6., ZDF.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Zombie?

12.6., “Schwäbische Zeitung”

Sind wir nicht alle ein bisschen Bulli?

15.6., “Stuttgarter Zeitung”

Sind wir nicht alle ein bisschen Fußball?

17.6., “Saarkurier Online”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Psycho?

25.6., “Südkurier”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Indie?

28.6., “Nürnberger Nachrichten”

Sind wir nicht alle ein bisschen Monster?

9.7., “Main Post”:

Sind wir nicht alle ein bisschen U-Bahn?

15.7., Krone.at:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hippie?

22.7., BR.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Papst?

13.8., Deutschlandfunk.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Romeo?

20.8., “Blickpunkt Brandenburg”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Elfenwald?

22.8., “B.Z.”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Seeed?

23.8., “Allgemeine Zeitung”

Sind wir nicht alle ein bisschen bling-bling?

24.8., “Saarbrücker Zeitung”

Sind wir nicht alle ein bisschen Bauer?

6.10., “Sonntag aktuell”

Sind wir nicht alle ein bisschen flexitarisch?

7.10., “Nürnberger Nachrichten”

Sind wir nicht alle ein bisschen schizo?

14.10., “Die Welt”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Tonio Kröger?

17.10., BR.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen zahlungsunfähig?

23.10., “104.6 RTL”:

Sind wir nicht alle ein bisschen BER?

25.10., “Südwest Presse”

Sind wir nicht alle ein bisschen Gaudi?

27.10., “Sonntag aktuell”

Sind wir nicht alle ein bisschen Vettel?

8.11., “Stuttgarter Nachrichten”

Sind wir nicht alle ein bisschen Pop?

11.11., Stern.de:

Sind wir nicht alle ein bisschen Wookiee?

18.11., “Tagesspiegel”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Reihenhaus?

28.11., dpa:

Sind wir nicht alle ein bisschen Beethoven?

2.12., Woman.at:

Sind wir nicht alle ein bisschen Tussi?

11.12., “Stuttgarter Nachrichten”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Hobbit?

14.12., “Heilbronner Stimme”

Sind wir nicht alle ein bisschen Truppe?

31.12., “Frankfurter Rundschau”

Sind wir nicht alle ein bisschen Tebartz?

31.12., “Die Welt”:

Sind wir nicht alle ein bisschen Porno?

#pofallagate, Kritiker, Crowdfunding

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Hiermit erkläre ich #pofallagate für beendet”
(blog-cj.de, Christian Jakubetz)
Die Meta-Diskussion über die Pofalla-Satire des Postillon geht weiter. Thomas Knüwer fordert Kontext, Konrad Lischka transparente Qualitätsversprechen, Michael Klein Medienkompetenz-Schulungen. Christian Jakubetz hält die Diskussion jedoch für falsch: “Wenn nicht ganz wenige Menschen aus diesem Stückchen folgern, wie elend doof Journalisten doch sein müssen, wenn sie eine erkennbare Satire ungeprüft abschreiben, dann sagt das mehr über die Leute als über die Medien aus. So einfach.”

2. “Die Geburt der Kritik aus dem Druckerstreik”
(faz.net, Patrick Bahners)
Der Chefredakteur des „New York Review of Books“ gibt Auskunft über Geschichte des Magazins und dessen politische Ausrichtung: “Warum waren wir gegen den Irak-Krieg? Weil wir alle diese Informationen hatten. Der Kriegsgrund war haltlos.”

3. “Im Zweifel sind wir vogelfrei”
(journalist.de, Richard Gutjahr)
Interview mit Ex-Spiegel-Chefreakteur Georg Mascolo über Überwachung, Snowden und politische Folgen: “Wir veröffentlichen ja als Journalisten nicht einfach etwas, weil es geheim ist. Wir veröffentlichen es nur dann, wenn es für die Öffentlichkeit relevante Information sind.”

4. “Ein Studium für einen syrischen Flüchtling crowdfunden”
(ricogrimm.de, Rico Grimm)
Zwei deutsche Journalisten, die aus einem jordanischen Flüchtlingslager berichten, stoßen auf den 19jährigen Odday Alatiki, der gerne in Deutschland studieren möchte. Dazu muss er aber 8040 Euro vorweisen, eine Crowdfunding-Kamapgne soll helfen.

5. “Empörung aktivieren – Konformismus und Mobverhalten im Netz”
(breakingthewaves.net, eve massacre)
Sorgen Shitstorms für Konformismus? Für die Autorin wird die Debatte anhand von falschen Beispielen geführt. “Es mag für Privilegierte ungewohnt sein, dass sie im Internet nicht immer so konsequenzlos sexistisch und rassistisch sein können wie im Gespräch unter Vertrauten oder im Beruf, aber mein Mitleid hält sich da ähnlich in Grenzen…” Der Umgang mit den veränderten Kommunikationskanälen sorgt für einen neuen Begriff von Öffentlichkeit.

6. „Ich glaube, ich hasse Sie“
(taz.de, Maria Rossbauer)
Ein Interview mit Bernd, das Brot: “Es ist wohl die Aufgabe von Ihnen als Journalistin, alles mögliche in mich hinein zu interpretieren. Unter anderem eine Antwort auf diese völlig verschwurbelte Frage, die komplett an meiner Person, meinen Belangen und allem anderen vorbeigeht, was mich, aber auch alle, die Ihr komisches Käseblatt lesen, auch nur ansatzweise interessieren könnte.”

NSU-Prozess, Schumacher, Postillon-Zeitmaschine

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Wir sind immer bewaffnet”
(sueddeutsche.de)
Das “SZ-Magazin” hat sich den NSU-Prozess multimedial aufbereitet. Kernstück ist eine fast zweistündige Verfilmung der Wortprotokolle, die auch auf YouTube zu sehen ist. Publikative urteilt: “Selbst als Hörspiel (wenn das Video-Bild nach einiger Zeit einem anderen Browser-Fenster weicht) entfalten die Gerichtssaal-Dialoge eine atemberaubende Wirkung, die weit, weit, weit über die zahlreichen Gerichtsreportagen hinausgeht.”

2. “Michael Schumacher in der Tagesschau”
(tagesschau.de, Kai Gniffke)
Nach heftiger Kritik an der überaus prominenten Berichterstattung der ARD-Hauptnachrichtensendung zum Unfall des Ex-Formel1-Weltmeisters Michael Schumacher — unter anderem im Online-Magazin Telepolis — äußert sich der Chefredakteur: “Tatsächlich ist Michael Schumacher ein ehemaliger Rennfahrer und kein Staatsmann. Aber mein journalistischer Kompass sagt mir, dass er in eine Kategorie populärer Persönlichkeiten gehört, die eine umfangreiche Berichterstattung rechtfertigt, ohne dass wir damit Tagesschau-Grundsätze aufgeben.” Unterdessen hat die Klinik genug von den Reportern und sie auf einen Parkplatz verwiesen.

3. “Pofalla absurd: Wie der Postillon das Netz doppelt trollte”
(rhein-zeitung.de, Lars Wienand)
“Der Postillon” datiert eine Meldung zum erwarteten Wechsel des ehemaligen Kanzleramtsministers Ronald Pofalla in den Vorstand der Deutschen Bahn einen Tag vor — viele halten die Meldung in anderen Medien deshalb für eine Satire. Die “Rhein-Zeitung” und die “Ruhr Nachrichten” fassen die Ereignisse zusammen, auf Facebook veröffentlicht das Satire-Magazin Reaktionen.

4. “Edward Snowden, Whistle-Blower”
(nytimes.com)
In einem Aufsehen erregenden Kommentar fordert die “New York Times” Amnestie für NSA-Enthüller Edward Snowden. In einem weiteren Beitrag schildert Margaret Sullivan die Entstehungsgeschichte: “‘Sometimes,’ he added, ‘you have to go beyond what is realistic in an editorial recommendation, not necessarily saying what might happen but rather, ‘this is what should happen.’”

5. “Die Meinung der Anderen”
(netzwertig.com, Martin Weigert)
Martin Weigert meint, dass die Angst vor Shitstorms zu mehr Selbstzensur führt. Gunnar Sohn pflichtet dem bei, Julia Seeliger fordert mehr Belege.

6. “Ich bin ein Sender – Holt mich hier raus! “
(faz.net, Michael Hanfeld)
Zum 30. Jubiläum des Privatfernsehens in Deutschland stellt der Feuilleton-Redakteur den Sendern ein schlechtes Zeugnis aus: “Anarchischen Gestaltungswillen findet man bei den Privaten heute eher bei einem kleinen Sender wie Tele 5 und dessen Geschäftsführer Kai Blasberg denn bei den Monolithen. Und so fällt die Bilanz nach dreißig Jahren Privatfernsehen trotz stattlicher Gewinne der Konzerne negativ aus.” Medienwissenschaftler Stephan Russ-Mohl sieht die Öffentlich-Rechtlichen Sender besonders im Online-Bereich als Innovationsbremse.

BILDblog hält Winterschlaf (8)

Hier endet das zehnte Jahr der BILDblog-Geschichte.

Ganz wie in den vergangenen Jahren auch schon, halten wir jetzt Winterschlaf.

Wir danken für die Aufmerksamkeit, die Mitarbeit und das Interesse und wünschen allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Wir sehen uns im Januar 2014.

Mit Dank für die sachdienlichen Hinweise des Jahres 2013 an Achim S., Alexander A., Alexander K., Alexander, Anonym, Arno Nym, Axel H., Axel, Basti, Benjamin G., Benjamin K., Benjamin M., Bernd H., Bernd J., Bernd W., Bernd, Bernhard W., Big J, Björn S., Boludo, Brigitte K., caravanshaker, Chris G., Christian G., Christian N., Christian P., Christian S., Christian V., Christian W., Christian, Corinna P., Cornelius, Daniel M., Daniel, David, Dennis S., Dennis, Dieter S., Dominik M., Dustin, Eberhart L., Egal, Ekkehard K., Eliano, Elias A., Erik G., Erik W., Erwin P., ex00r, Fabian S., Felix W., Flo L., Florian M., Franca, Frank B., Frederik S., Fuchs, Gereon L., Gesine, Gregor G., Greta H., Hans, Harald G., Heiko, Heinz B., Helge S., Helge, Henning, Hermann L., Holger K., hvd69, Ines W., Insider, J.W., Jan S., Jan V., Jascha H., Jens G., JJ, Johannes H., Johannes K., Johnny K., Jonas G., Jonas L., Jonathan K., Jörg W., Jürgen L., Jürgen P., Jürgen, Kai L., Kai-Oliver K., Kai, Karstinho, Kevin S., Kim B., Klaus P., Krabbel, Kris R., L., Langzeitgedächtnis, Laszlo J., Leif K., Linus V., Linus W., Lisa, Lukas G., Lukas, M.H., Manfred H., Marc B., Marc W., Marco R., Marco S., Marco, Marcus B., Marcus H., Marcus, Mario S., Mark G., Markus B., Markus K., Markus R., Markus W., Martin B., Martin R., Martin, Marty C., Marvin, Marvin, Mathias S., Mathis, Matthew L., Matthias D., Matthias M., Matthias P., Matthias, Matthis D., Max G., Max S., Michael F., Michael H., Michael L., Mo, Monika G., Muamer A., NaturalBornKieler, Nico, Niko, Nikolai, Nora R., Olli, Pascal J., Pascal P., Patrick G., Patrick K., Patrick R., Paul C., Peter W., Peter, Petra O., Philipp S., Philipp, PitCam, Ralf B., René G., Rene W., Rico K., Robert G., Roland G., Ron, Ronald F., Rüdiger S., Sarah, Sascha S., Sebastian D., Sebastian K., Sebastian S., Sejfuddin, Seppl, Simon, Stefan M., Stefanie, Steffen E., Steffen Z., Steven D., Tante Noni, Teresa M., Thomas B., Thomas D., Thomas H., Thomas R., Thomas, Thorben S., Thorsten V., Till, Tim, Tim, Timo W., Tinnef, tisch, Tobias K., Tobias T., Toby J., Torben Z., Torsten K., Torsten L., U., ungeruehrt, Ute F., Uwe S., Volker G., Volker K., Zafe — und an alle anderen, auch die vielen, deren sachdienliche Hinweise wir nicht berücksichtigen konnten!

Polizeikessel, Sharing, Syrien

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Was alles nicht gesagt wird”
(n-tv.de, Christian Bartlau)
Den Krawallen in Hamburg folgt eine Debatte über die Rolle der Medien: Christian Bartlau schreibt: “Viele der Journalisten, die berichten, haben noch nie einen Polizeikessel von innen gesehen, sie hatten noch nie brennende Augen vom Pfefferspray und keine blauen Flecken von einem Polizeiknüppel. Nun muss ein Sportredakteur ja auch nicht Champions League gespielt haben, um über das Spiel zu berichten. Aber er muss seine journalistische Pflicht erfüllen und den richtigen Leute die richtigen Fragen stellen.” Zum gleichen Thema: Analysen von Streetdogg und Publikative.

2. “Der enthusiastische Störefried”
(nzz.ch, Martin Meggle)
Porträt des brasilianischen Medienkritikers Alberto Dines: “Die Massenproteste in diesem Jahr seien von den brasilianischen Medien unzureichend reflektiert worden, sagt Dines. ‘In der ersten Phase wurden vor allem Akte des Vandalismus ins Zentrum der Berichterstattung gerückt. Die Medien folgten damit unisono der offiziellen Argumentationslinie von regierenden Politikern.'”

3. “Der Terror des Teilens”
(faz.net, Harald Staun)
Carsharing, Wohnungstausch,Verzicht auf Besitz — für Harald Staun ist dies kein Anzeichen für eine Abkehr vom Konsum und Kommerz: “Der Erfolg von Firmen wie Airbnb oder Uber beruht nicht auf der Nächstenliebe der Menschen oder, wie es die Rhetorik der Firmen vorgibt, auf ihrem Interesse daran, ‘neue Leute kennenzulernen’. Er resultiert daraus, dass die Informationstechnik von heute Lebensbereiche erschließt, die bisher für eine Kommerzialisierung uninteressant waren. Das ist keine Rückkehr der Commons, es ist ihr Ende.”

4. “Professor Unrat”
(zeit.de, Marion Schmidt)
Auf Hausbesuch beim Plagiatejäger Uwe Kamenz: Marion Schmidt trifft auf einen Einzelkämpfer, der an seine Mission glaubt, aber auf fragwürdige Mittel zurückgreift und von vielen Seiten kritisiert wird.

5. “Gefällt mir nicht mehr”
(sz-magazin.de, Meike Büttner)
Das eigene Profil von Facebook zu löschen, ist nicht einfach. Meike Büttner macht den Selbstversuch: “Das Foto von einem Jutebeutel erkenne ich als Profilfoto von Freundin Eva, die Abbildung einer Milchschnitte als Profilbild von meinem Ex-Kollegen Rüdiger. Irre, was so ein Gehirn für einen Mist aufnimmt.”

6. “Es ist das Grauen dort. Bitte helft!”
(mediummagazin.de, Christoph Reuter)
Der Reporter Christoph Reuter berichtet in einem persönlichen Brief über die Situation in Syrien und bittet um Hilfe: “Ihr habt das sicher schon alle gehört, dass Millionen auf der Flucht sind, ihre Städte zerbombt, ihre Existenzen vernichtet, sie selbst ausgehungert, frierend und voller Angst. Aber ich erlebe das. Und dann wird aus Zahlen eine nicht abreißende Kette kurzer, langer Begegnungen mit Menschen.”

Gold, Polizeiberichte, Shitstorm-Gesellschaft

6 vor 9

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1. “Alles Gute will Gold vom Topf”
(topfvollgold.de, Moritz Tschermak)
Ein Flüchtigkeitsfehler kommt dem Blog “Topf voll Gold”, das Lügen und Irreführungen der Regenbogenpresse auflistet, teuer zu stehen: 887,03 Euro Anwaltsgebühren werden fällig. Nach einem Hilfsaufruf spenden Leser die Summe.

2. “Medienberichte und Realität #hh2112”
(benjaminlaufer.wordpress.com, Benjamin Laufer)
Nach den gewalttätigen Zusammenstößen in Hamburg mit mehreren Hundert Verletzten geht die Suche nach der Wahrheit los: Mit Videos und Augenzeugenberichten werden die Ereignisse rekonstruiert. Benjamin Laufer kritisiert die ersten Medienberichte, wonach Angriffe gewaltbereiter Demonstranten die Eskalation ausgelöst haben: “Der Fehler, der zu solch falschen Berichten führt, ist ein Vertrauensvorschuss, den viele JournalistInnen der Polizei entgegenbringen. Sie betrachten die Behörde als neutrale Informationsquelle und nicht als politischen Akteur, dessen Aussagen es kritisch zu prüfen gilt.”

3. “Die Weltkriegsfestspiele”
(datenjournalist.de, Lorenz Matzat)
Angesichts des kommenden Jahrestages des Beginns des 1. Weltkrieges wünscht sich Matzat, eine tiefergehende Beschäftigung mit dem Krieg neben den allgefälligen Infografiken und Twitter-Accounts: “Sprich: Mehr Analyse und Zusammenhänge; das Schlagen große Bögen vom Imperialismus und Kolonialismus, dem Aufstieg des Nationalismus über den Kolonialismus bis hin zum Antisemitismus; eine Beschäftigung mit der Rolle der Industrialisierung, der Durchkapitalisierung; mehr Versuche, zu verstehen, wie es zu dieser Kriegsbegeisterung kam, woher die Lust zu Töten rührte und wie schnell die in heutiger Zeit möglicherweise wieder zu aktivieren wäre.”

4. “Verbannung und Hyperzivilisierung im Netz”
(breitenbach.tumblr.com, Patrick Breitenbach)
Ein rassistischer Tweet bewirkt einen Shitstorm und die sofortige Entlassung einer amerikanischen PR-Arbeiterin. Breitenbach sieht in dem Fall einen Beleg für die These: “Die Überwachung durch Staaten oder Machteliten ist dabei nur ein ganz kleiner Teil der sozialen Kontrolle. Der größte Druck geht von der Masse der Nutzer selbst aus.”

5. “NeinQuarterly – gescheit gescheitert”
(gutjahr.biz, Richard Gutjahr)
Gutjahr trifft Eric Jarosinski, der mit seinem Twitter-Account NeinQuaterly Furore macht und seinen Universitätsjob für ein neues Blog aufgibt.

6. “Ein neues Gedächtnis”
(taz.de, Teresa Havlicek)
Nach der Einstellung des Lokalblatts Deister-Leine-Zeitung will Redakteur Wolf Kasse nicht aufgeben und gibt eine eigene Zeitung heraus — ohne Rückendeckung von Verlagen.

Buzzword-PR, Kündigungen, Verdachtsvorsorge

6 vor 9

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1. “So setzt man Themen-Trends: Wie PR-Themen in den Medien landen”
(spiegel.de, Frank Patalong)
Ein Buzzword macht PR-Karriere. Patalong schildert einen Fall aus dem redaktionellen Alltag, bei dem ihm ein vermeintlicher Trend angedient wird — samt Expertise einer Firma, die diesen Begriff systematisch nutzt, um in die Presse zu kommen. “Hier nutzte also möglicherweise die Firmen-PR erfolgreich eine Steilvorlage durch das Medium, um dem Medium wiederum eine Steilvorlage zu liefern. Mit Erfolg.”

2. “Pierre Omidyar plunges first $50m into media venture with Glenn Greenwald”
(theguardian.com, Ed Pilkington)
Erste Details über das Journalismus-Projekt des Paypal-Gründers: “First Look Media” bekommt eine erste Finanzspritze von 50 Millionen Dollar und gründet Büros in New York, San Francisco und Washington. Neben einer gemeinnützigen Stiftung soll auch ein profitorientierter Journalismus-Dienstleister entstehen.

3. “Spiegel Online International droht radikale Kürzung”
(tagesspiegel.de, Sonja Álvarez)
Der Versuch des Spiegel-Verlages mit einem englischsprachigen Angebot international erfolgreich zu sein, scheint gescheitert. Obwohl das Angebot gerade beim Thema NSA punkten konnte und die Redakteure “ihren publizistischen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit erfüllt” haben, wird die Redaktion nach Informationen des Tagesspiegels auf 1,4 Stellen zusammengestrichen.

4. “Beileger, Sie sind raus!”
(taz.de, Wiebke Schönherr)
Mit einem Streik setzten 220 Mitarbeiter einer Druckerei, die für den Axel-Springer-Verlag produziert, einen höheren Stundenlohn durch. Doch nun droht ihnen die Kündigung, ein neuer Dienstleister soll übernehmen.

5. “Mediatheken: Können Internet-Abrufe die Fernsehquote ersetzen?”
(quotenmeter.de, Timo Nöthling)
Bei Formaten wie Jan Böhmermanns “Neo Magazin” schauen mehr Zuschauer online zu als im klassischen Fernsehen. Doch noch ist das ein absoluter Ausnahmefall.

6. “8 Regeln für die Verdachtsberichterstattung, die Journalisten und Blogger kennen müssen”
(rechtsanwalt-schwenke.de, Thomas Schwenke)
Jemanden öffentlich zu verdächtigen, kann teuer werden. Rechtsanwalt Schwenke gibt Handreichungen, welche Schritte geklärt sein sollten, bevor man über einen Verdacht berichtet.

Drohanrufe, Penisfotos, Filterblasenentzündung

6 vor 9

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1. “‘Wir bekommen Hunderte Drohanrufe'”
(zeit.de, Kai Biermann)
Obwohl die Kölner Staatsanwaltschaft mittlerweile Ermittlungen gegen die Redtube-Abmahner prüft, gibt sich Anwalt Thomas Urmann im Interview mit Zeit Online gelassen: “Aber selbst wenn die IP-Adressen auf eine illegale Art erlangt worden wären, kann uns das juristisch völlig egal sein.” Unterdessen werden alle Neuigkeiten zu #redtubegate bei Reddit gesammelt.

2. “Das deutsche Kino ist in der Krise”
(out-takes.de, Martin Hagemann)
“Es fehlen in Deutschland seit langem Spielfilme, die sich zwischen den Polen von wirtschaftlicher und kultureller Ausrichtung positionieren.” Als Grund sieht Hagemann ein Finanzierungsproblem: Wirtschaftlich erfolgreiche Filme spielen den Verwertern Geld ein, nicht den Produzenten.

3. “Wer weiß, ob die Deutschen nicht Obama abhören?”
(faz.net, Patrick Bahners)
In einem einseitigen Beitrag im US-Magazin “60 Minutes” zündet der Geheimdienst NSA neue Nebelkerzen in der Spionageaffäre: Statt um die eigenen Programme geht es um hypothetische Spionageaktivitäten Deutschlands im Weißen Haus und eine vermeintliche Hoffnung auf die Begnadigung Edward Snowdens. Die Nachricht über einen vermeintlichen Supervirus wird von Tech-Bloggern mit Skepsis gesehen.

4. “Der Penis hat hier nichts zu suchen”
(sueddeutsche.de, Katharina Riehl)
Das Magazin “Dummy” muss zwei Seiten entfernen und ein Foto schwärzen, damit die aktuelle Ausgabe im Zeitschriftenhandel verkauft werden kann. Grund: Die “Freiwillige Selbstkontrolle im Pressevertrieb” hatte Einwände.

5. “Meine Filterblase ist kaputt”
(lumma.de, Nico Lumma)
Heavy-User Nico Lumma über seine Twitter-Timeline: “Ich bekomme langsam den Eindruck, Twitter verkommt zu einem Werkzeug der Empörung, der permanenten Kritik an allem und jedem – und damit wird es immer schwerer, Twitter für konstruktive Themen zu nutzen.”

6. “Golden Boy der begüterten Kapitalistenhasser”
(medienwoche.ch, Ronnie Grob)
Zu dessen 70. Geburtstag porträtiert Ronnie Grob den Schweizer Journalisten und Ringier-Berater Frank A. Meyer: “Er ist ein Glückskind, ein Götterknabe, ein Golden Boy, der alle guten Zeiten voll ausgenützt hat und zum Verwundern aller die wichtigen Machtkämpfe für sich entscheiden konnte.”

Bild  

Enteignet Gysi!

Gab es eigentlich schon einmal eine Bundesregierung, die mit so viel Macht ausgestattet war wie die neue Große Koalition? Fragen wir die “Bild”-Zeitung von heute:

Die Große Koalition steht. Heute wird Angela Merkel (59, CDU) als Bundeskanzlerin vereidigt. Ihre Große Koalition hat mehr Macht als jede Regierung in 50 Jahren zuvor — und nie war die Opposition so schwach.
(Seite 1)

Seit fast 50 Jahren war keine Regierung im Bundestag und Bundesrat mit so viel Macht und mit solch erdrückender Mehrheit ausgestattet wie diese Große Koalition.
(Seite 4 oben)

Es ist die mächtigste Regierung seit mehr als 40 Jahren! (…) Die Liliput-Opposition aus Linkspartei und Grünen ist machtlos.
(Seite 4 unten)

Wenn wir das nicht ganz falsch interpretieren, meint die “Bild” also, dass es in den vergangenen 40 bis 50 Jahren keine Bundesregierung gab, die so mächtig war wie die neue Große Koalition. Sie ist so mächtig, dass es überhaupt nur eine Institution in Deutschland gibt, die es mit ihr aufnehmen kann.

Richtig:

16 “Bild”-Mitarbeiter werden gezeigt, die von nun an kritisch über die Bundesregierung berichten sollen, was womöglich den als erstes genannten Bela Anda (SPD), den früheren Regierungssprecher Gerhard Schröders, selbst verblüfft hat. Die Kernkompetenz der 16 liegt anscheinend überwiegend in lustig gemeinten Wortspielen …

“Ich mache Theater, wenn Kultur nur als Gedöns behandelt wird!”

“Ich schieße scharf, wenn das Verteidigungsministerium ein Chaos-Haus bleibt!”

“Ich haue auf den Putz, wenn die Kosten für Mieter und Eigentümer explodieren.”

“Ich sage ‘Stop!’, wenn Autofahrer über die Maut Finanzlöcher stopfen müssen.”

… teilweise aber auch in Hybris:

“Ich lasse nicht zu, dass Jobs kaputtgemacht und Arbeitgeber drangsaliert werden.”

Zunächst aber greift “Bild” nicht die Regierung an, sondern die Opposition aus Linkspartei und Grünen: “Noch nie”, schreibt “Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann in seinem Kommentar, “gab es einen Bundestag, in dem die Opposition ganz ohne bürgerliche Stimmen auskommen musste.”

Auf die Regierungserklärung von Angela Merkel wird künftig Oppositionsführer Gregor Gysi antworten. Der Mann, der die alten SED-Kader salonfähig machte.

Das ist nicht gut für Deutschland!

Wenn es keine bürgerliche Opposition im Bundestag gibt, dann muss sich diese Stimme außerhalb des Parlaments Gehör verschaffen.

Deshalb geht BILD in die Opposition. Und wird Außerparlamentarische Opposition. APO!

Die Anmaßung als “APO” kann man als eine nachträgliche Verhöhnung der Bewegung sehen, die von der “Bild”-Zeitung Ende der sechziger Jahre diffamiert und mit größter Schärfe bekämpft wurde.

Bei der Gelegenheit klittert “Bild” aber ein bisschen auch die noch nicht so weit zurückliegende Geschichte und behauptet: “BILD hatte mit seinen Vorhersagen zur GroKo recht!”

Am 15. Juni 2013 hätte das Blatt geschrieben: “Die Große Koalition kommt zurück!“ und damit auch recht behalten. Das ist richtig. In demselben Artikel sagten Nikolaus Blome (heute “Spiegel”) und Stephan Haselberger aber u.a. auch “klar” voraus, dass die FDP in den Bundestag einziehen werde und die Union “(wie so oft) an der Urne schlechter abschneiden [wird] als vorher in den Umfragen”. Nun ja.

Eine weitere angeblich richtige Vorhersage laut “Bild” von heute:

8. November 2013: “Wird Gabriel der Mega-Minister der Großen Koalition?” BILD sagt Gabriel als Vizekanzler und als Minister für das “Mega-Projekt Energie” und für das “Mega-Projekt Wirtschaft” voraus — und BILD liegt wieder richtig.

Kunstvoll hat “Bild” in den Zitaten das dritte “Mega-Projekt” weggelassen, das sie ihm damals zugeschoben hatte: Das “Mega-Projekt Infrastruktur”. Von einem “speziell auf ihn zugeschnittenen Mega-Ressort für Energie, Wirtschaft und Infrastruktur” hatte “Bild” damals gesprochen — von der Infrastruktur ist heute keine Rede mehr.

Kai Diekmann kündigt an:

BILD wird der neuen Regierung bei jeder Gelegenheit auf die Finger hauen! Hart. Schmerzvoll. Und ohne Gnade.

Und bestimmt: ohne Besinnung.

“Wie makaber ist das denn?”

Der Schauspieler Paul Walker ist vor zwölf Tagen bei einem Autounfall ums Leben gekommen. “Ausgerechnet” bei einem Autounfall, wie die Medien gerne betonen, weil sie darin wahlweise eine “traurige”, “grausame”, “tragische” bzw. “dramatische” Ironie des Schicksals erkennen — Walker war nämlich vor allem durch seine Rolle in Auto-Action-Filmen bekannt geworden.

Viele Medien hatten sich bis zum Zeitpunkt des Unfalls nicht sonderlich für den Schauspieler interessiert, ab und an vielleicht bei Filmpremieren über ihn geschrieben und als er mal “mit nacktem Oberkörper gut positioniert und proportioniert im nassen Sand” lag. In der Regel aber war er ihnen ziemlich egal.

Vor zwölf Tagen hat sich das geändert. Seitdem versorgen sich soziale und klassische Medien gegenseitig mit immer neuen Geschichten, zeitweise gibt es fast stündlich “neue tragische Details” zu Paul Walker, dem “Todes-Crash”, dem “Todes-Porsche”, dem “Todesbaum” und dem “Todeskampf”. Auf allen Kanälen, rund um die Uhr: Paul Walker. “Rest in Peace” kommentieren dann Leute unter den heimlich geschossenen Paparazzi-Fotos von trauernden Angehörigen.

Eine der am häufigsten zitierten Quellen in diesen Tagen, schon das ist bezeichnend, ist das US-Promi-Klatsch-Portal “TMZ”, dessen Meldungen auch von eher seriösen deutschen Medien in Windeseile übersetzt und veröffentlicht werden – ob sie stimmen oder nicht. Die Nachricht etwa, dass Walker bei einem illegalen Autorennen gestorben sei, machte schnell überall die Runde, stellte sich später aber als falsch heraus.

Und während sich die deutsche “Huffington Post” irgendwann schon ganz metamäßig fragte, “wieso über Paul Walker mehr getwittert und ge-facebooked wird wie [sic!] über die Dritte Welt”, haben sich die Leute bei Bild.de offenbar vorgenommen, jedes Gerücht, jedes Foto, jedes traurige Detail, das sich irgendwo auftreiben lässt, mit einem eigenen Artikel zu würdigen.

25 Artikel hat das Portal seit dem Unfall über Paul Walker veröffentlicht, zwei davon im kostenpflichtigen “Bild Plus”-Bereich, die meisten prominent beworben auf der Startseite. Dazu zahllose “Schockbilder von der Unfallstelle”, Videos, Klickstrecken, Infografiken.

1. Dezember:

Der Star aus "The fast And The Furious" - Paul Walker stirbt bei Autounfall

Paul Walker aus "The Fast And The Furious" - Hollywoodstar stirbt in Porsche-Wrack

Schauspieler Paul Walker stirbt nach Autounfall - Rennfahrer Roger Rodas fuhr den Todes-Porsche - Augenzeuge: "Wir haben versucht, das Feuer zu löschen - es war einfach zu viel"

Paul Walker stirbt bei Autounfall in Los Angeles - "Fast & Furiois"-Freunde trauern auf Twitter

Hollywoodstar Paul Walker bei Auto-Unfall getötet - 30 Minuten vor dem Crash stieg er in den Porsche - Seine Leiche ist noch nicht identifizierbar - Autopsie verschoben

2. Dezember:

Bild.de-Reporterin traf Paul Walker (†49) drei Mal - Seine größte Liebe waren schnelle Schlitten - In BILD-Interviews sprach der "fast & Furious"-Star immer wieder über diese Leidenschaft

Paul Walker steckte mitten in den Dreharbeiten - Wie geht es mit "Fast & Furious 7" weiter? - "Fast & Furious"-Produzent Neal Moritz: "Wir brauchen Zeit zum Trauern..."

Toter "Fast And Furious"-Star - Hat seine Tochter (15) Paul Walker sterben sehen?

Hollywoodstar Paul Walker stirbt bei Autounfall - Überwachungskamera zeigt gewaltige Explosion

3. Dezember:

Paul Walker senior - Eine Liebeserklärung an seinen toten Sohn - Wir sollen Hollywoodstar Paul Walker († 40) als Strandjungen in Erinnerung behalten

Tochter, Freundin und Ex am Boden zerstört

Paul Walker - Die Polizei rekonstruiert seine letzten Minuten - Der Schauspieler raste mit Tempo 162 in den Tod!

4. Dezember:

Wie Fans des Kinostars an der Unglücksstelle trauern - "Paul Walker war ein Ersatzvater für mich"

Vorläufiger Autopsiebericht da - Paul Walker starb "innerhalb von Sekunden" - War eine Gasleitung schuld an der gewaltigen Explosion?

5. Dezember:

Versuchte er noch, aus dem Auto zu fliehen? - Paul Walker: 60 Sekunden Todeskampf?

Paul Walker Freundin Jasmine Pilchard-Gosnell - Ihr schwerer Gang zu seinem Haus

Viel zu früher Tod - Wird Paul Walker der nächste James Dean? - Beide starben im porsche, beide wurden mit einem Rennfilm zum Star

6. Dezember:

Polizei nimmt 18-Jährigen fest - Dach von Paul Walkers Todesporsche geklaut

Paul Walker - Im Internet lebt der Schauspieler weiter - Familie und Kollegen posten auf seinem Facebook- und Twitter-Profil

7. Dezember:

Einsatzprotokoll belegt - Paul Walker war bereits tot, als die Feuerwehr eintraf - Er starb im Porsche Carrera GT - seinem "Traumauto", wie er einst in einem Interview sagte

8. Dezember:

Für seine Tochter! - Paul Walker wollte mit der Schauspielerei aufhören - "Fast & Furious" wird zu Ende gedreht

9. Dezember:

Mit Tausenden Fans - Trauerfeier für Paul Walker

Abschied von Paul Walker († 40) - Paris Hilton schickt Gruß in den Himmel

11. Dezember:

Paul Walker († 40) - Ein Stück Plastik könnte den Unfall ausgelöst haben

Eine nicht enden wollende Flut von Spekulationen, Belanglosigkeiten und Sätzen wie:

Der Tod kommt an den unspektakulärsten Orten. Selbst bei einem Hollywoodstar. Selbst bei einem wie Paul Walker (40), der alles hatte und den alle liebten.

Am dritten Tag nach seinem Tod bekam er eine eigene Bild.de-Themenseite, zwei Tage später schrieb das Portal über den Mann, den es bis dato kaum beachtet und den ein Teil der Leser vermutlich nicht mal gekannt hatte:

Hollywood hat eine neue Legende. Paul Walker.

Vor ein paar Tagen stellte Bild.de dann besorgt fest, dass mittlerweile ein “irrer Fan-Kult um Paul Walker” entstanden sei. Die Frage nach den möglichen Ursachen wird dabei natürlich nicht beantwortet, sie wird nicht mal gestellt. Stattdessen gibt es die nächste importierte “TMZ”-Klatschgeschichte: Ein Mann hatte angeblich versucht, “sechs Stück verkohlte Baumrinde” vom Unfallort im Internet zu versteigern.

Rinde von Todesbaum auf Ebay gestellt - Irrer Fan-Kult um Paul-Walker († 40)

Bild.de fragt:

Wie makaber ist das denn?

Während Familie, Fans und Freunde um den bei einem Autounfall tödlich verunglückten Schauspieler Paul Walker († 40) trauern, gibt es Menschen, die daraus Profit schlagen wollen.

Man kennt das ja.

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