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Flughafen-Journalismus, Authentisch schlecht gelaunt, Handball-Promoter

1. Johan Galtung: «Meine Theorie war nicht als Anleitung für die Berichterstattung gedacht»
(medienwoche.ch, Eva Hirschi)
Der norwegische Politikwissenschaftler und Friedensforscher Johan Galtung macht sich Sorgen, was die Auslegung seiner Nachrichtenwert-Theorie anbelangt: “Das war nicht eine Anweisung, wie man Journalismus machen sollte, sondern eine Warnung, wie man ihn nicht machen sollte!” Medien würden sich zu stark auf Faktoren wie Negativität und Prominenz fixieren. Das Resultat sei ein “Flughafen-Journalismus”, bei dem “alle darüber berichten, wie wichtige Menschen in ein Flugzeug ein- und wieder aussteigen, ohne Kontext. Das kann ich nicht verstehen, damit degradieren sich Medienschaffende ja selbst, wie sie da vor dem Flugzeug warten, nur um ein paar Schritte einer bestimmten Person zu sehen.”

2. Der erste Umweltjournalist
(taz.de, Manfred Kriener)
Der im Alter von 96 Jahren verstorbene Horst Stern war nicht nur der erste Umweltjournalist, sondern auch Mitbegründer des Bunds für Umwelt- und Naturschutz. Und er war eine Persönlichkeit, wie Manfred Kriener in seinem Nachruf feststellt: “Seine Fernseh-Nachhilfestunden machten ein breites Publikum mit dem Artensterben und dem Siechtum des Wald bekannt, mit Gentechnik-Größenwahn und dem Elend der Massentierhaltung. Was ihm fehlte zum Fernsehstar, war die joviale Ausstrahlung eines Ranga Yogeshwar oder die Lässigkeit anderer, ewig gut gelaunter TV-Größen. Stern wirkte vor der Kamera immer bekümmert, als sei gerade die Hauskatze gestorben. Das eigentlich Großartige: Er machte keinerlei Versuche, einmal zu lächeln oder gar heiter rüber zu kommen. Er blieb authentisch schlecht gelaunt.”

3. Leicht sein ist nicht alles
(sueddeutsche.de, Anna Steinbauer)
Zu Beginn des Jahres beschäftigen sich Frauenzeitschriften besonders intensiv mit dem Thema Abnehmen. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch etwas geändert, so die Soziologin Paula-Irene Villa: “Diätmachen spielt nach wie vor eine große Rolle. Allerdings dreht es sich immer mehr darum, gesund und fit sein.” Zeitschriften seien aber eher Überbringer als Verursacher von Körperkult und Schlankheitswahn: Die Popkultur spiele eine enorme Rolle dafür, dass Diäten nicht wegzukriegen seien.

4. Der Fall Relotius und die Medien: Wir schreiben einfach wundervoll
(nzz.ch, Susanne Gaschke)
Susanne Gaschke nimmt den Fall Relotius zum Anlass, über die Entfremdung zwischen Medienmachern und ihrem Publikum nachzudenken. Gaschke beklagt die mangelnde Selbstkritik der Medien: “Journalisten müssen mehr Bescheidenheit und manchmal auch mehr Wohlwollen gegenüber ihren Berichtsgegenständen — und Lesern — entwickeln. Und sie brauchen eine Entschuldigungskultur, die nicht verschämt oder trotzig Fehler höchstens auf Seite 18 zugibt. Ob das alles hilft, um die Öffentlichkeit zu reparieren und Vertrauen zurückzugewinnen? Vielleicht nicht. Es aber nicht einmal versucht zu haben, hilft auf keinen Fall.”

5. Wir brauchen eine investigative Kultur in allen Redaktionen
(journalist-magazin.de, Daniel Drepper)
Das Medienmagazin “journalist” startet die Serie “Mein Blick auf den Journalismus”, in der sich die “klugen Köpfe der Branche” Gedanken darüber machen, wie Journalismus besser gemacht werden kann. Im ersten Teil dabei: Daniel Drepper, Chefredakteur von “BuzzFeed News Deutschland”, im zweiten Teil die Journalistin und Medienexpertin Carline Mohr.

6. Kommentatoren ohne Distanz
(djv.de, Sebastian Huld)
Sebastian Huld vom Deutschen Journalisten-Verband kritisiert die seiner Ansicht nach zu positive TV-Kommentierung des vergangenen Handballspiels der deutschen Nationalmannschaft. Die Kommentatoren seien irgendwo zwischen Fans und Teammitgliedern anzusiedeln. Sie “geben wie ARD und ZDF insgesamt vor, die Handball-WM zu übertragen und das Geschehen mit Expertise aufzubereiten. Tatsächlich aber sind sie nur die ersten Promoter des Produkts Handball-WM, weil der Erwerb der Übertragungslizenzen nur durch hohen Zuschauerzuspruch zu rechtfertigen ist. Vor diesem Konflikt stehen alle Sender beim Übertragen von Sportevents, ganz besonders aber die Öffentlich-Rechtlichen.”

Bringt Julian Reichelt Handballer-Familien in Gefahr?

Die Spieler der deutschen Handballnationalmannschaft sind bei der Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark derzeit ziemlich erfolgreich — und ihre Familien möglicherweise in Gefahr. Jedenfalls dann, wenn man der Logik von Julian Reichelt folgt.

Der “Bild”-Chef wollte bekanntermaßen nicht, dass der Branchendienst “kress” sein Gehalt öffentlich schätzt, da das seine Familie in Gefahr bringe, so Reichelt.

Entweder sind ihm die Familien anderer Menschen herzlich egal oder er hat bei seiner Begründung damals Unfug erzählt — jedenfalls bringt Julian Reichelts Portal Bild.de heute diese Geschichte:

Screenshot Bild.de - Was verdienen die eigentlich? Die Gehaltsliste unserer Handball-Stars

Hinter der “Bild plus”-Paywall (schließlich will Bild.de auch noch ein bisschen was daran verdienen) fein säuberlich aufgelistet: die Gehälter der Nationalspieler Uwe Gensheimer, Silvio Heinevetter, Steffen Weinhold, Patrick Wiencek, Finn Lemke, Hendrik Pekeler, Steffen Fäth, Paul Drux, Fabian Wiede, Jannik Kohlbacher, Patrick Groetzki, Andreas Wolff, Matthias Musche, Fabian Böhm, Martin Strobel und Franz Semper.

Und da ist noch lange nicht Schluss. Zum Vergleich nennt Bild.de auch noch die Monatsgehälter “anderer deutscher Sport-Stars”. Mit dabei: Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel, Fußballer Mesut Özil, Basketballer Dennis Schröder, Eishockeyspieler Leon Draisaitl, Golfer Martin Kaymer, Volleyballer Georg Grozer sowie Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov.

Auch für deren Familien heißt es laut Julian Reichelt nun: Gefahr!

Wen Julian Reichelt nach Julian-Reichelt-Logik sonst noch in Gefahr gebracht haben könnte:

Mit Dank an Stefan N. für den Hinweis!

Kretzschmar-Diskussion, Klassik-Pop-et cetera, Identitäre Vollpfosten

1. Warum die Diskussion, ob Stefan Kretzschmar plötzlich rechts ist, nur der AfD hilft
(bento.de, Jan Petter)
Auf Twitter und Facebook sorgt ein isolierter Interviewausschnitt mit dem Ex-Handballer Stefan Kretzschmar für viel Kritik und wird besonders in rechten Kreisen gerne und oft geteilt. Jan Petter stellt dazu fest: “Kretzschmar beklagt nicht, dass man für rechte Parolen Gegenwind erhalte, so wie es manche Kritiker nun weismachen wollen. Sondern nur, dass es polarisierende Meinungen heute schwerer hätten und es bequem geworden sei, einfach unpolitisch zu bleiben.”

2. Gute Zuwanderer, schlechte Zuwanderung: So unausgewogen waren die Flüchtlings-Berichte
(uebermedien.de, Stefan Niggemeier)
War die Berichterstattung der Medien über die “Flüchtlingskrise” so einseitig und irreführend, wie ein größerer Teil der Bevölkerung meint? Eine Inhaltsanalyse räumt mit einigen Vorurteilen auf und zeigt: Es ist komplizierter. Und schon gar nicht stimme es, so Stefan Niggemeier, dass die Berichte von “Bild” über das Thema “ausgewogen” waren, wie das Blatt heute stolz auf Seite 1 behauptet.

3. “Die digitale Viertelstunde” mit Martin Fuchs
(lead-digital.de, Christian Jakubetz, Audio: 17:13 Minuten)
Christian Jakubetz hat sich in der “digitalen Viertelstunde” mit dem Politikberater Martin Fuchs über den Rückzug des Grünen-Politikers Robert Habeck aus den sozialen Medien unterhalten. Fuchs kann Habeck zwar verstehen, wäre aber dennoch zu einer anderen Entscheidung gekommen.

4. «Am liebsten würde ich ein Porträt von Erwin Koch oder Margrit Sprecher über Relotius lesen.»
(medienwoche.ch, Nick Lüthi)
Daniel Puntas Bernet ist der Chefredakteur des Magazins “Reportagen”, bei dem Claas Relotius als “Hausautor” geschrieben hat. Im Interview mit der “Medienwoche” spricht Bernet über seinen ersten Kontakt mit Relotius, seinen Zweifeln und seiner Einschätzung der Person Relotius: “Ich habe das Gefühl, dass er in Wirklichkeit ein scheuer Typ ist und gar kein klassischer Reporter. Ein Reporter muss neugierig sein, muss frech sein, muss vorwärts gehen, muss Menschen anreden können, auf sie zu- und eingehen wollen und sie auch mal fair kritisieren. Auch muss er seine These über den Haufen werfen können und in eine neue Richtung recherchieren, wenn es mal nicht läuft. Diese Grundelemente der Reporter-DNA fehlen Relotius offensichtlich. Ihm scheint es an Empathie zu fehlen, mit Menschen in Verbindung zu treten und wirklich etwas aus ihnen herauszuholen. Deshalb, so meine Vermutung, begann er zu erfinden.”

5. Vollpfosten sind Vollpfosten
(taz.de, Christian Rath)
Eine Facebook-Nutzerin hatte das Verhalten der Identitären Bewegung mit “Vollpfosten sind Vollpfosten und basta” kommentiert und war dafür vom Netzwerk für 30 Tage gesperrt worden. Zu Unrecht, wie nun das Amtsgericht Tübingen entschieden hat.

6. Für dieses Programm lohnt sich jeder Gebührencent
(welt.de, Timo Feldhaus)
Timo Feldhaus hat ein Loblied auf “Klassik-Pop-et cetera” (“Deutschlandfunk”) verfasst. In der seiner Meinung nach schönsten Radiosendung der Welt stellen die unterschiedlichsten Personen eine Stunde lang ihre Lieblingsmusik vor. Ganz altmodisch und frei von jeden Algorithmen: “Die Musik kommt uns entgegen, gerade nicht, weil ich vorher diese und jene Musik gehört habe, gerade nicht aufgrund eines genialen technischen Codes, gerade nicht, weil ich vorher irgendetwas getan habe, aufgrund dessen mich ein System erkannt und kategorisiert hat — sondern weil es Lieder sind, die einem anderen Menschen übrig geblieben sind.”

Und Moslem ist er auch noch

Franck Ribéry, Fußballer beim FC Bayern München, hat im Familienurlaub in Dubai ein Steak gegessen, das mit Gold umhüllt war, und ein Foto davon in den Sozialen Medien gepostet, was zu heftigen Vorwürfen und Anfeindungen gegen ihn führte, und was ihn wiederum dazu verleitete, unter anderem zu antworten: “F*ckt eure Mütter, eure Großmütter und auch euren Stammbaum.”

Nun ja.

Seit den Beleidigungen durch Ribéry fordert Matthias Brügelmann, Chefredakteur des “Bild”-“Sport-Kompetenzcenters” (ja, das heißt wirklich so), vehement dessen Rauswurf — was aber nicht gefruchtet hat, denn der FC Bayern München sprach lediglich eine Geldstrafe aus.

Nun mag Franck Ribérys Hang zu Beschimpfungen und vergoldeten Steaks vielfältige Gründe haben. Seine Religion dürfte dabei allerdings nicht von Bedeutung sein. Bei Bild.de bringen sie sie heute dennoch auf der Startseite ins Spiel:

Screenshot Bild.de - Für sie konvertierte er zum Islam - Welche Rolle Ribérys Frau Wahiba spielt

Hinter der Bezahlschranke steht dann auch nichts weiter, was Goldsteak und/oder Mütter-Beleidigung mit der Religion verbindet, aber man kann den Islam ja mal in den negativen Zusammenhang bringen. Das hat schließlich im vergangenen Jahr bei “Bild” schon prima funktioniert.

Gleich zu Beginn des “Bild plus”-Artikels erzählt die Redaktion übrigens von der islamfeindlichen Hetze, der die Familie Ribéry derzeit ausgesetzt ist:

Nachdem Ribéry gestern von den Bayern eine Geldstrafe aufgebrummt bekam, meldete sich seine Frau wieder zu Wort. Bei Instagram postete sie Beleidigungen, die sie selbst im Netz erhalten hatte.

Ein “Bayern-Fan” hatte geschrieben: “Verschwinde aus Deutschland, verdammte islamische Schlampe.”

Bei Bild.de haben sie mit ihrer heutigen Dachzeile wieder mal etwas dafür getan, dass solche Nachrichten so bald nicht aufhören.

Mit Dank an noir, Sven B. und @migrokosmos für die Hinweise!

Tell him that they don’t like Mondays

Alfred Draxler hat’s nicht leicht.

Ausriss Bild-Zeitung - Ich fühle mich nur noch als Fan zweiter Klasse!

Der “Bild”-Sport-Chefkolumnist schrieb am Samstag:

Die 2. Liga hat beschlossen, ihr Montagsspiel, das seit 1993 zur Tradition geworden ist, wieder abzuschaffen.

Zurückzuführen ist dies auf massive Proteste der Fans in der Kurve, die Montagsspiele grundsätzlich ablehnen. Und kritisieren, dass die Anhänger der Auswärtsmannschaft aus logistischen Gründen benachteiligt werden.

Ich mag diese Spiele am Montagabend. Ich schaue sie mir zu Hause auf dem Sofa oder in einer Sky-Kneipe an. Aber ich bin wegen der Abschaffung nicht gefragt worden. Und deshalb fühle ich mich nur noch als Fan 2. Klasse.

Hach ja, so ein gemütlicher Fernsehabend auf der Couch. Was beklagen sich die rund 2000 Anhängerinnen und Anhänger des FC St.Pauli beispielsweise eigentlich, die gestern bei wenigen Grad im Stadion in Bochum standen, nachdem sie tagsüber, an einem Montag, 350 Kilometer aus Hamburg bis in den Ruhrpott gefahren sind und bevor sie spätabends 350 Kilometer wieder zurück nach Hamburg fahren mussten, um es heute zur Arbeit zu schaffen?

Nun kann man gegen Alfred Draxlers Gefühlswelt erstmal nichts sagen. Aber gegen seine abenteuerliche Argumentation:

Dabei sind wir doch eindeutig in der Mehrheit. Das Spiel HSV gegen Köln haben an einem Montagabend bei Sky 505 000 Zuschauer gesehen. Die gesamte 2. Liga bringt es bei neun Partien pro Spieltag durchschnittlich “nur” auf 175 000 Stadionbesucher.

Weil viele Fußballfans am Montagabend den Fernseher einschalten, wenn dort die 2. Liga läuft, soll das automatisch bedeuten, dass sie es befürworten, dass die Spiele am Montagabend stattfinden? Es bräuchte mal eine Umfrage, in der Fans — ob nun Kurvensteher oder Draxlers Sofa-Kompagnons — sagen könnten, was sie von den Montagsspielen halten …

Moment, die gibt’s ja! Der Verein FC PlayFair!, der “kicker” und das Deutsche Institut für Sportmarketing haben im Februar dieses Jahres die Ergebnisse einer gemeinsamen Umfrage präsentiert. Und die waren eindeutig: Das Spiel am Montagabend um 20:30 Uhr lehnen 91,4 Prozent der 186.254 Fans, die teilgenommen haben, ab. Die restlichen 8,6 Prozent bilden Alfred Draxlers “eindeutige” “Mehrheit”.

Mit Dank an Patrick B. für den Hinweis!

Nachtrag, 16:46 Uhr: Die von uns verlinkte Umfrage von FC PlayFair!, “kicker” und dem Deutschen Institut für Sportmarketing bezieht sich auf die Anstoßzeiten in der 1. Fußball-Bundesliga. Es ist sicher nicht auszuschließen, dass unter den 186.254 Teilnehmern auch Anhänger von Vereinen der 2. Bundesliga waren. Die Montagsspiele in der 2. Bundesliga starten ebenfalls um 20:30 Uhr.

In Alfred Draxlers Text geht es außerdem auch um die beschlossene Abschaffung der Montagsspiele in der 1. Bundesliga.

Mit Dank an @gerth_micha für den Hinweis!

Woher kam der Mega-Hype um Sturm-Juwel Super-Fiete?

Screenshot Bild.de: 13 Monate kein Tor, nur Stürmer Nr. 3 - HSV Talent Arp zu früh hochgejubelt
(“Bild”, gestern)

Ja, Mensch, wer macht denn sowas?

Screenshot Bild.de: HSV-Fiete ganz groß
(“Bild”, 05.11.2017)

Der Junge ist rich­tig gut. Zu gut für den HSV? Ham­burgs Sturm-Ju­wel Fiete Arp (17) dreht bei der U17-WM in In­di­en auf.

(“Bild”, 17.10.2017)

Jann-Fiete Arp heißt der Stürmer, mit dessen Talent Hamburg seit vielen Jahren niemand Vergleichbaren mehr gesehen hat. Experten sagen ihm eine ganz große Karriere voraus.

(“Bild”, 06.11.2017)

HSV-Idol über Sturm-Juwel – Hrubesch adelt Arp: „Fiete wird ganz oben ankommen“

(“Sport Bild”, 02.01.2018)

Ein Bubi als Hoffnungstäger – Nur Trainer Gisdol lässt sich nicht vom Arp-Hype anstecken

(“Sport Bild”, 18.11.2017)

Screenshot Bild.de: Jetzt gibt der HSV Vollgas bei Super-Fiete
(“Bild”, 17.05.2017)

Noch in dieser Woche soll geklärt werden, ob HSV-Sturmjuwel Fiete Arp (18) zu den Bayern wechselt.

(“Bild”, 18.7.2018)

Nach seinem spektakulären Einstand im Herbst 2017 mit zwei Toren in den ersten drei Spielen entwickelte sich ein Mega-Hype um das HSV-Eigengewächs

(“Bild”, 27.2.2018)

Screenshot Sportbild: "Super-Bubi Arp: Erst die WM gewinnen, dann die HSV retten"
(“Sport Bild”, 19.10.2017)

Wende beim größten HSV-Juwel!

(“Bild”, 20.7.2018)

18-jähriges Supertalent – Für den HSV: Arp verzichtete auf 8,5 Mio.

(“Sport Bild”, 23.8.2018)

Screenshot Sportbild: Kampf um HSV-Juewel! Chelsea will Top-Talent Arp
(“Sport Bild”, 12.05.2017)

Für das HSV-Sturmjuwel ist die Partie eine ganz besondere.

(“Bild”, 13.8.2018)

Verliert der HSV nach dem Abstieg sein größtes Juwel an Bayern München?

(“Bild”, 8.3.2018)

Screenshot Bild.de: Super-Fiete: HSV will sofort verlängern!
(“Bild”, 4.11.2017)

Warum das HSV-Juwel Chelsea absagt

(“Bild”, 2.8.2017)

Hamburgs Sturm-Juwel wird seinen bis 2019 laufenden Kontrakt beim HSV nicht verlängern.

(“Bild”, 17.5.2018)

Screenshot Bild.de: Erst Mathe-Abi, dann Werder-Finale - Die Wahnsinns-Woche von HSV-Juwel Arp
(“Bild”, 2.5.2018)

Mit Dank an @WarnenUndMahnen für den Hinweis!

Soko Chemnitz, Schal mit schalem Beigeschmack, Non Paper

1. Provokation gelungen: #SokoChemnitz nimmt Ermittlungen auf
(netzpolitik.org, Markus Reuter)
Markus Reuter beschäftigt sich mit der neuesten Aktion des Künstler- und Politkollektivs “Zentrum für politische Schönheit”, dem Online-Pranger auf soko-chemnitz.de. Reuter kommentiert: “Wer sich heute das laue mediale Lüftchen anschaut, das die Hannibal-Enthüllungen auslösten — und den Sturm der Entrüstung, der auf diese grenzwertige und umstrittene Kunstaktion folgt, der sieht eben auch gesellschaftliche Konfliktlinien und Defizite. Diese sichtbar zu machen, ist dann wieder Kunst, auch wenn es wehtut und möglicherweise justiziabel ist.”

2. Alles für den guten Zweck?
(taz.de, Anne Fromm)
Käuferinnen und Käufer des “Spendenschals” der “Brigitte”, glauben, dass sie damit in allererster Linie syrische Kinder unterstützen. Die größten Profiteure des Charityverkaufs könnten jedoch die “Brigitte” selbst und ein an der Aktion beteiligtes Unternehmen sein. Anne Fromm hat für die “taz” den Taschenrechner angeworfen, die Materialpreise addiert und ist auf merkwürdige Kalkulationsdifferenzen gestoßen. Auffällig sei zudem, dass seit einiger Zeit nur noch die Rede davon ist, dass alle Beteiligten die Aktion unterstützten. Das bei früheren Schalverkäufen verwendete Wort “unentgeltlich” sei unauffällig eliminiert worden.

3. Wie ein virtueller Mitarbeiter die t-online.de-Redaktion unterstützt
(t-online.de, Björn Schumacher)
t-online.de hat sich einen Bot programmieren lassen, der die Redaktion bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. “Buddy”, so der Name des virtuellen Kollegen, klinkt sich in die Chat-Software Slack ein und informiert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort über Seitenaufrufe, meldet Rechtschreibfehler und Floskeln und schlägt Alarm, wenn besonders viele Leser aus einem Artikel abspringen.

4. Non Paper: Dokumente, die offiziell nicht existieren
(investigativ.welt.de, Manuel Bewarder)
In der Politik existieren Geisterpapiere, die zwar von Beamten in Ministerien geschrieben werden, aber offiziell nicht existieren. Derartige “Non Papers” kommen ohne Stempel, Unterschrift oder Aktenzeichen aus, was bedeutet, dass sie nicht zugeordnet werden können, und sich niemand für sie rechtfertigen muss. Manuel Bewarder vom Investigativressort der “Welt” erklärt, was es damit auf sich hat.

5. Für Leugner ist kein Platz mehr
(deutschlandfunk.de, Brigitte Baetz & Michael Borgers, Audio, 5:15 Minuten)
Muss man für eine ausgewogene Berichterstattung über den Klimawandel auch Klimawandelleugner einbeziehen? Bei der BBC gibt es dazu eine interne Richtlinie, die vor einem “falschen Gleichgewicht” warnt. Doch wie verfahren die deutschen Medien? Der “Deutschlandfunk” hat mit dem Wissenschaftsjournalisten Christopher Schrader über das Thema gesprochen.
Weiterer Lesehinweis: Neutralität mit Nebenwirkungen (riffreporter.de, Christopher Schrader): “Wer in der Debatte über die Klimakrise partout keinem Lager angehören will, gerät womöglich gerade damit auf eine Seite.”

6. Warum der Influencer-Hype bald vorbei sein könnte
(spiegel.de, Florian Gontek)
Ist der Hype um die Influencer bald vorbei? Nun, es könnte zumindest schwerer für sie werden, wie eine Studie der Werbeagentur Werbeagentur Jung von Matt/Sports besagt. Der Markt stoße an seine Grenzen, ein Verdrängungswettbewerb setze ein. Facebook spiele für Personen- und Influencer-Marketing kaum noch eine Rolle. Außerdem gebe es ein Glaubwürdigkeitsproblem. “Die Follower und vor allem die Unternehmen lassen sich immer seltener für dumm verkaufen”, so der Jung-von-Matt-Werber Toan Nguyen.

Mafia-Berichterstattung, Sprache der Politik, “Partnerprogramm” für Hass

1. Unter Verdacht – Gericht verbietet MDR-Ausstrahlung
(ndr.de, Timo Robben)
Wer zum Thema organisierte Kriminalität und Mafia recherchiert, hat zu den normalen Schwierigkeiten noch eine weitere, juristische: Die Beweislage muss für eine Verdachtsberichterstattung ausreichen, und das ist oft Auslegungssache. Das mussten gerade zwei MDR-Journalisten auf schmerzliche Weise erfahren, deren Film “Paten in Deutschland — die armenische Mafia und Diebe im Gesetz” aus eben diesen juristischen Gründen nicht ausgestrahlt werden konnte.

Siehe dazu auch den “Zapp”-Beitrag: “Recherche über Mafia schwierig”, in dem der MDR-Journalist Ludwig Kendzia die Schwierigkeiten bei der Mafia-Berichterstattung erklärt. (ndr.de, Video, 14:02 Minuten).

2. Russlands linke Offensive
(faktenfinder.tagesschau.de, Patrick Gensing & Silvia Stöber)
Von Berlin aus operieren Onlinemedien mit politischen Inhalten, berichten über “das ausbeuterische globale System”, das die Menschheit “versklavt und unseren Planeten zerstört”, und rufen die Menschen dazu auf, “ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen”. Finanziert werden die durchaus erfolgreichen Seiten aus Russland. Der ARD-“Faktenfinder” hat sich auf Spurensuche begeben.

3. Rechte Verlage zahlten wohl Geld an Betreiber von Hetzseiten
(sueddeutsche.de, Katja Riedel & Sebastian Pittelkow)
Mario R. betrieb Hassportale im Netz und steht wegen unerlaubten Waffenhandels vor Gericht. Nun hat sich herausgestellt, dass Hintermänner des Kopp Verlags und des rechten Magazins “Compact” ihm offenbar mehr als 100.000 Euro überwiesen haben und zwar im Rahmen eines “Partnerprogramms”.

4. Die Sprache der Politik
(wdr.de, Achim Schmitz-Forte, Audio, 27:44 Minuten)
Der Grünen-Politiker Robert Habeck war bei der WDR-“Redezeit” zu Besuch und hat dort erzählt, dass gute Politik vor allem eine Frage der richtigen Sprache sei: “Wie in der Politik etwas gesagt wird, entscheidet, was in der Politik gedacht und was gemacht wird”.
Weiterer Lesehinweis zum Thema Sprache: Welche Strategien verwenden die Rechten mit ihrer Sprache? Zur Rhetorik der AfD: Der rechte Redner befiehlt, die Zuhörer folgen (fr.de, Heinrich Detering).

5. “Zehn Morde. Sind ihnen völlig egal”
(spiegel.de, Arno Frank)
Die Journalistin Annette Ramelsberger hat volle fünf Jahre den NSU-Prozess begleitet. In einem Gemeinschaftsprojekt mit drei weiteren Journalistinnen und Journalisten entstand das 2000-seitige Werk “Der NSU-Prozess. Das Protokoll”. Im Interview erzählt Rammelsberger von den Merkwürdigkeiten des Prozesses, ihren schwersten Momenten aber auch über den bewegenden Moment, als es stehenden Applaus für die Aussage einer Frau mit iranischen Eltern gab. Diese habe sich trotz eines Bombenanschlags nicht unterkriegen lassen und arbeite mittlerweile als Chirurgin an einer Kölner Klinik.

6. Regulierung von Social Media und Suchmaschinen
(reporter-ohne-grenzen.de)
Reporter ohne Grenzen (ROG) hat einen Bericht mit Empfehlungen für die öffentliche Kontrolle von Diensten wie Facebook, Google und Twitter veröffentlicht. Der Bericht geht davon aus, dass diese Dienste heute keine rein privaten Unternehmen mehr seien, sondern essenzieller Bestandteil moderner Öffentlichkeit, und daher in besonderer Weise kontrolliert werden müssten. Er richte sich an die Bundesregierung und Vertreter des Bundestages und sei diesen bereits zugestellt worden. Wer sich dazu weiter einlesen will: Es gibt eine Kurzfassung (PDF) wie auch den vollständigen Bericht (PDF).
Weiterer Lesehinweis: Der große Facebook-Medien-Report: So extrem schaden die Algorithmus-Änderungen deutschen Medien-Seiten (meedia.de, Jens Schröder).

Bürgerkrieg in Amerika, Erbrechende “Welt”, Bauhaus-Krisenberater

1. “Wir haben in Amerika eine Art Bürgerkrieg”
(deutschlandfunk.de, Michael Köhler, Audio, 11:48 Minuten)
“Es ist eine Art Krieg geworden. Wir haben in Amerika eine Art Bürgerkrieg” — die deutsch-amerikanische Schriftstellerin Irene Dische findet im “Deutschlandfunk” deutliche Worte zur Ära Trump. Teile der Presse seien mittlerweile eingeknickt, die Demokratie bedroht. Disches Optimismus sei der Angst gewichen, dass alles noch viel schlimmer kommen könne.

2. “Welt”-Redakteur erbricht sich in Debatte über rechte Bücher
(uebermedien.de, Boris Rosenkranz)
Die “Welt am Sonntag” hat ihren Autor Frédéric Schwilden nach München geschickt, um dort jener Buchhandlung einen Besuch abzustatten, in der Autorin Margarete Stokowski wegen des Angebots rechter Schriften nicht lesen wollte. Bei der Lesungsabsage hatte es sich um eine individuelle und persönliche Entscheidung gehandelt, die nachträglich zum Skandal hochgejazzt wurde. Man könnte über Schwildens Text, der sich teilweise wie eine mehr oder weniger gelungene Popliteratur-Parodie liest, lachen, wenn er nicht so viel Falsches und Böses enthielte. Boris Rosenkranz hat es auf sich genommen, sich mit dem Beitrag auseinanderzusetzen. Ein Beitrag, in dem nicht nur im übertragenen Sinn viel rumgekotzt wird.

3. Tagessatz von 1.428 Euro Krisenberater soll überforderter Bauhaus-Führung beistehen
(mz-web.de, Hagen Eichler)
Eigentlich sollte vor drei Wochen ein vom ZDF übertragenes Konzert der linken Punkband Feine Sahne Fischfilet stattfinden, doch die Direktorin des Bauhaus Dessau sagte ab. Sie befürchtete Demonstrationen vor der Tür, die von rechten Gruppierungen im Falle des Konzerts angekündigt waren. Die Absage wurde stark kritisiert, auch mit Hinweis auf die Tradition und Geschichte des Hauses. Um das medial angeschlagene Image von Haus und ihr selbst wieder aufzubessern, hat die Direktorin nun für einen Tagessatz von 1.428 Euro einen “Krisenberater” angeheuert. Rund zwei Wochen soll der nun im Einsatz sein.

4. Plagiatsfall: Warum dpa die «Taxi-Queens»-Berichte zurückgezogen hat
(dpa.com, Froben Homburger)
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat Ende vergangener Woche vier Versionen eines Korrespondentenberichts aus Südafrika zurückgezogen. Bei der Story einer Hospitantin aus dem dpa-Büro Johannesburg habe es sich um ein Plagiat eines Artikels aus dem Jahr 2010 gehandelt. Nachrichtenchef Froben Homburger erklärt, wie es dazu kommen konnte, wie die Agentur reagiert hat und wie man solche Pannen zukünftig vermeiden will.

5. «Chinesen sehen Europa auf dem Weg in den Ruin»
(nzz.ch, Ronnie Grob)
Kaum jemand im Westen kennt sich dermaßen gut mit Chinas größtem sozialen Netzwerk Weibo aus wie die Japanologin und Sinologin Manya Koetse, die dazu ein eigenes Blog unterhält. Im Gespräch mit der “NZZ” geht es unter anderem um die Themen bei Weibo, das chinesische Social-Credit-System, Zensur und den Blick der Chinesen auf Europa. Aber es geht auch um den Blick westlicher Journalisten auf China, den Koetse wie folgt charakterisiert: “Es ist eine Beobachtung, die ich häufig mache: Entweder wird anklagend berichtet, oder man will sich lustig machen. Wer aber stets nur mit westlichem Bias und Framing an Storys herangeht, verpasst wichtige Entwicklungen: zum Beispiel, wie sehr die innerchinesische Propaganda ihre Form ändert, wie sie spielerischer wird, witziger, geschickter. Propaganda findet längst nicht mehr auf dumpfen Propagandapostern statt, sondern in Apps, im Internet, in TV-Shows.”
Weiterer Lesetipp: Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua hat ein virtuelles Programm vorgestellt, das in Zukunft die Arbeit von Moderatoren übernehmen könnte: Der gefügigste Nachrichtensprecher der Welt (sueddeutsche.de, Lea Deuber).

6. Danny da Costa FTW!
(twitter.com/sportschau)
Der 25-jährige Fußballspieler Danny da Costa steht beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Dass da Costa nicht nur gut Fußball spielen, sondern auch bestens Interviews geben kann, beweist er auf besonders eindrückliche Weise: Er stellt sich einfach selbst die zu erwartenden Reporterfragen.

Für Sie geklickt (14)

Wir haben mal wieder unsere Clickbait-Taskforce losgeschickt — damit Sie Zeit sparen, aber trotzdem immer top informiert bleiben!

Heute: die Onlineseite von “Bunte”.

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Jennifer Aniston - Zurück auf dem roten Teppich - doch wer ist der Mann an ihrer Seite?

Ihr Friseur.

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Sabia Boulahrouz - Zieht sie demnächst in die Türkei?

Vielleicht.

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Jon Bon Jovi - Überraschung! Mit seinem neuesten Projekt hätten wir nicht gerechnet

Er gibt ein Konzert auf einem Kreuzfahrtschiff.

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Helene Fischer & Florian Silbereisen - Sind die beiden längst verheiratet?

Nein.

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Nina Bott - Sie hat das Babygeschlecht verraten! Es wird ein ...

Junge.

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"Alles oder nichts"-Star Raphael Vogt - Er wird Papa und es wird ein ...

Mädchen.

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Marco Reus & Scarlett Gartmann - Juhuu, sie erwarten ein Baby! Und es wird ein ...

Mädchen.

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"Lindenstraße"-Star Bill Mockridge - Er wird zum ersten Mal Opa! Und es wird ein ...

Mädchen.

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Hillary Duff - Sie ist zum zweiten Mal Mama geworden! Und das Baby heißt ...

Banks Violet Bair.

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Monica Meier-Ivancan - Nachwuchs? Diese Aussage überrascht!

“Es ist nichts ausgeschlossen.”

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Inka Bause - Abschied für immer

… von ihrer musikalischen Karriere.

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Melanie Müller - Krankenhaus! Große Sorge um die Sängerin

Bandscheibenvorfall.

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Michael Schumacher - Sein bester Freund weiß, wie es ihm jetzt geht

… behält es aber für sich.

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Claudie Effenberg - Deutlich erschlankt: Das sagt Ehemann Stefan zur neuen Figur

“Ich find’s geil, dass du wieder so viel Sport machst.”

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herzogin Kate - Diesen süßen Rat gibt sie ihren Kindern mit auf den Weg

“Umarmungen sind ganz wichtig.”

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Angelo Kelly - Streit mit Maite und Michael Patrick? Jetzt spricht er dazu!

“Darüber rede ich nicht.”

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Herzogin Meghan & Prinz Harry - Ein kleiner Junge weint - ihre Reaktion ist Gold wert

Sie sagen ermunternde Worte.

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Victoria von Schweden - Der Hof bestätigt: Aus diesem Grund hat sie ein paar Tage frei

Urlaub.

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Victoria Beckham - Am Boden zerstört: So sehr treffen sie Davids Worte!

Sehr.

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Bitte. Keine Ursache.

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