Ende der Geruhsamkeit (taz.de)
Heute Abend moderiert Ulrich Wickert zum letzten Mal die “Tagesthemen” (ARD, 22.15 Uhr). Diesen Mann musste man einfach gerne sehen? Nun ja: Nicht wenige haben ihn gehasst.
Wer bietet mehr? (zeit.de)
Reporter schachern um ein Interview mit Natascha Kampusch. Kann sich die ehemalige Geisel gegen die Paparazzi wehren?
Der Schatz im Netz (tagesspiegel.de)
Zehntausende Chinesen arbeiten als Berufsspieler.
Ich bin immer noch im star-affinen Alter (planet-interview.de)
Bravo-Chefredakteur Tom Junkersdorf über das Erfolgsgeheimnis der Bravo, den Draht zu den Lesern, den Kampf gegen Gewalt an Schulen, die sexualisierte Mediengesellschaft und wie weit der Starkult gehen darf.
Mit wohligem Gruseln (zeit.de)
Kindesmissbrauch und Mord, ein mysteriöses Verbrechen, ein spätes Geständnis: Der Fall John Mark Karr gab amerikanischen Medien die perfekten Zutaten für ungebremsten Hype. Nun sind die Ermittlungen geplatzt.
Die Ausgepennte (spiegel.de)
Sie hat den Begriff “Urbane Penner” für die kreative und unterbezahlte Elite Berlins erfunden – für Leute wie sich selbst. Seit zwei Monaten ist Mercedes Bunz Chefredakteurin des Berliner Stadtmagazins “zitty” und bewegt sich leichtfüßig zwischen Pop, Diskurs und Karriere. Ein Porträt.

P.S.: Außerdem fragen wir uns, warum “Bild” “liebeskind” gestern zum TV-Tipp (siehe Ausriss) machte, anstatt vor dem “Inzest-Schock” zu warnen, der doch angeblich so viele Zuschauer verstört und deren Gefühle verletzt hat.
An Warnsignalen hätte es diesmal nicht gemangelt. Die “Benutzungsordnung für Toiletten in Sachsen-Anhalt”, an der Bild.de ein Stück darüber aufhängt, dass Deutschland “immer noch das Land der schrägen und unfreiwillig komischen Dienstanweisungen, Verordnungen und Gesetze” sei, trägt das Datum vom 1. April 1993. Sucht man im Internet nach “Benutzungsordnung für Toiletten” und “Sachsen-Anhalt”, findet man vor allem Witzeseiten. Und überhaupt — wie wahrscheinlich ist es, dass es eine Verordnung gibt, in der es unter Paragraph 6, “Darmentleerung”, heißt:
Christiane Hoffmanns “Bild”-Kolumne heißt jeden Tag “Ich weiß es!”. Vermutlich weil es den Grafikern zu mühsam ist, das Logo je nach Bedarf gegen “Könnte ungefähr hinkommen!”, “Ziemlich grob geraten!” und “Frei erfunden!” auszutauschen.
Dieser sympathische Riesen-Flauschzottel hier rechts ist Rudi. Rudi ist ein Kaninchen von beachtlicher Größe,
Und am 17. März meldete “Bild” Vollzug (siehe Ausriss): “Jetzt hat das tierischste Liebespaar Berlins Nachwuchs bekommen.” Zehn kleine, große Kaninchenbabys, die die “Bild”-Zeitung namentlich aufzählte. Und zu einsetzenden Geigen schrieb sie quasi den Abspann:
