Suchergebnisse für ‘the’

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“Roger, du bist auch ein Monopolist.” – “Blanker Unsinn!”
(klartext.ch, Bettina Büsser und Nick Lüthi)
Grosser Radiostreit im KLARTEXT: Hanspeter Lebrument und Roger Schawinski schenken sich nichts. Kein Wunder, will doch der ehemalige Radiopirat dem König der Südostschweiz die Radiokonzession entreissen. Ein Wortgefecht um Medien, Monopole und Moneten.

”Über sowas spricht man in Russland nicht”
(tagesschau.de, Nicole Diekmann)
Kritische Journalisten leben in Russland gefährlich. Darauf weist die Organisation “Reporter ohne Grenzen” in ihrem Jahresbericht hin. Die moldawische Journalistin Natalia Morar, angestellt beim russischen Wochenmagazin “The New Times“, schildert im Interview mit tagesschau.de den Druck auf unabhängige Berichterstatter: “Über manches”, so Morar, “spricht man in Russland nicht.” Russland verweigert der 24-Jährigen seit Dezember die Einreise.

“Navigator der Wissenswelt”
(boersenblatt.net, Michael Roesler-Graichen)
Zweieinhalb Jahre nach Erscheinen von Band 1 der 21. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie macht B. I. & F. A. Brockhaus eine strategische Kehrtwende und stellt sämtliche Inhalte der Enzyklopädie kostenlos ins Internet – erweitert, aktualisiert und werbefinanziert. Bifab-Vorstand Marion Winkenbach und Online-Redaktionsleiterin Sigrun Albert erläutern im Gespräch mit boersenblatt.net die Gründe für den überraschenden Wechsel in die Web-Welt.

Obama, der Internet-Präsident
(handelsblatt.com, Christina Otten)
Präsidenten werden auch im Internet gemacht. Für keinen der Kandidaten wirkt sich die zunehmende Bedeutung des Netzes im US-Wahlkampf so positiv aus wie für Barack Obama. Die Unterstützung für Obama hat in den letzten Tagen nochmals massiv zugenommen, während der Web-Wahlkampf seiner Konkurrenz stagniert. Auch Hillary Clinton hat einen entscheidenden Trend verschlafen.

“Ich glaube, dass die Künstler in der Regel überhaupt nichts von den Regelungen wissen.”
(kleinefragen.de)
Marco Maas: “Bei großen Shows ist übrigens fast immer zu beobachten, dass die Qualität der Beleuchtung nach den ersten drei Songs rapide ansteigt, auch hier versuchen die Vermarkter, die ‘guten’ Lichtsituationen für die eigene PR-Maschinerie aufzubewahren – beim nächsten Konzertbesuch mal drauf achten.”

BETTER THAN FREE
(edge.org, Kevin Kelly)
“When copies are super abundant, they become worthless. When copies are super abundant, stuff which can’t be copied becomes scarce and valuable. When copies are free, you need to sell things which can not be copied. Well, what can’t be copied?”

neu  

Eisbär Flocke wird zur Ente

Haben Sie das auch beim Branchendienst “Kontakter” gelesen?

Schlagersänger Patrick Lindner könnte an der Vermarktung des Nürnberger Eisbärbabys “Flocke” mitverdienen. Der 47-jährige Volksmusikstar lässt seine Anwälte derzeit prüfen, ob er Ansprüche auf die Vermarktungserlöse mit dem Jungbären erheben kann. Lindners Anwalt Alexander Unverzagt bestätigte gegenüber dem Branchendienst Kontakter, “sich mit dem Thema Flocke intensiv zu beschäftigen”.

Dies berichtet der Kontakter in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Die Ansprüche des Musikers gründen auf einem bereits 14 Jahre alten Eintrag beim Deutschen Patent- und Markenamt. Lindners damaliger Manager und Lebensgefährte Michael Link ließ dort im April 1994 die Marke “Flocke” schützen. Link und Lindner sicherten sich damit die Nutzung für Musikaufzeichnungen, Tonträger sowie Verlagsprodukte. Nach der privaten wie beruflichen Trennung des Duos im März 2005 gingen die Rechte an Lindner über.

Nein? Haben Sie nicht gelesen? Auch nicht bei Spiegel Online? Auf RP-Online vielleicht? Bei Tagesspiegel.de, Zeit.de, Frankenpost.de, beim Branchendienst W&V? Oder gar auf Bild.de bzw. in “Bild”?

Da steht die bereits gestern veröffentlichte Exklusiv-Meldung aus dem “Kontakter” heute nämlich auch:

"Schlagersänger besitzt Namens-Recht fürs Eisbären-Baby -- Patrick Lindner will mit Flocke abkassieren!"

Jetzt kam heraus: Der Name “Flocke” ist schon seit Jahren geschützt. Die Rechte dafür hat der Münchner Schlagersänger Patrick Lindner (47)! (…)

Lindner und sein damaliger Lebensgefährte Michael Link (41) hatten sich bereits vor 14 Jahren “Flocke” beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen. Damit sicherte sich das Paar die Nutzung für Musikaufzeichnungen, Tonträger und Verlagsprodukte. Lindners Manager Joachim Hendel zu BILD: “Patrick Lindners Verlag heißt schon lange ‘Flocke’.”

Allerdings hat “Bild” nicht nur “Kontakter”-Formulierungen und “Kontakter”-O-Töne übernommen (ohne jedoch den “Kontakter” als Quelle zu nennen), sondern offenbar auch noch selbst recherchiert.

Genutzt hat es jedoch wenig. Im Gegenteil.

Dabei lässt sich doch leicht herausfinden, dass die Sache so gar nicht stimmen kann: Auf der Website des Deutschen Patentamts lassen sich geschützte Marken ohne großes Vorwissen ausfindig machen. (Tipp: Einfach nach Flocke suchen!) Und tatsächlich findet sich dort ein entsprechender “Flocke”-Eintrag aus dem Jahr 1994.

Vor allem aber findet sich dort zur Nummer 2076997 der Hinweis:

"Marke gelöscht am: 08.04.2004"

Interessiert hat das aber offenbar weder den “Kontakter” noch “Bild” (und die Medienlemminge schon gar nicht) – obwohl doch der “Kontakter” selbst mit Lindners Anwalt gesprochen hat. Und “Bild” immerhin mit Lindners Manager.

Und Lindners Anwalt, Alexander Unverzagt, erzählt uns die Geschichte zudem auch deutlich anders. “Es geht nicht ums ‘Abkassieren'”, so Unverzagt. Das habe er auch schon dem “Kontakter” gesagt — und seit Erscheinen des “Bild”-Artikels auch vielen anderen Medien. (“Bild” selbst habe ihn vorab nicht kontaktiert.) Dass die Markenrechte 2004 nicht verlängert wurden, stehe außer Frage. Aber Lindner nutze nach wie vor die Geschäftsbezeichnung “Flocke” für eine CD-Edition. Die Prüfung durch seine Kanzlei sei deshalb auch “primär keine markenrechtliche, sondern eine bezeichnungsrechtliche”. Lindner gehe es vor allem darum, dass ihm durch den Wirbel um Eisbär Flocke und die damit verbundenen vielen neuen markenrechtlichen “Flocke”-Anmeldungen beim Patentamt kein Schaden entstehe. Rechtliche Schritte gegen den Nürnberger Zoo seien momentan “nicht geplant”.

Den “Bild”-Artikel nennt Anwalt Unverzagt, der ohnehin nicht gut auf “Bild” zu sprechen scheint, kurz “eine Unverschämtheit”.

Mit Dank an Sven P. für die Anregung.

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Was haben wir bloß falsch gemacht?
(faz.net, Henning Hoff)
?Flat Earth News? heißt die fast 400-seitige Abrechnung von Nick Davies mit dem britischen Qualitätsjournalismus. Überraschend dabei: Die darin Angegriffenen loben das Werk als ?Aufruf zum Handeln?.

“Fernsehen ist das letzte Überbleibsel der Sowjetunion”
(hr-online.de, Andreas Bauer)
Im November vergangenen Jahres war der DV-Berater Michael Rosenblum im Funkhaus zu Gast und stellte seine ganz eigene DV-Philosphie vor. Inwieweit sich seine Ansätze und Ideen auf den hr übertragen lassen, bleibt abzuwarten. Andreas Bauer sprach mit Herrn Rosenblum.

2007: Qualitätsverluste im Journalismus (+ Topthemen 2007)
(nachrichtenaufklaerung.de)
“Schon heute arbeitet in Deutschland jeder dritte Journalist ohne feste Anstellung. Die seit 2001 anhaltende Medienkrise lässt die Zahl der ?Freien? weiter wachsen. Fehlender Kündigungsschutz und unzureichende soziale Absicherung führen zu gravierenden Qualitätseinbußen. Journalisten recherchieren weniger und verlassen sich zunehmend auf PR-Material. Unabhängige Information wird immer seltener. Da Medienbetriebe durch diese Entwicklung Kosten sparen, wird darüber kaum berichtet.”

Der Außenminister
(tagesspiegel.de, Christian Meier)
Mathias Müller von Blumencron gilt als der diplomatische Mann in der neuen “Spiegel”-Doppelspitze. Er soll Online und Print stärker verknüpfen. Ein Porträt.

Die vergangene Zukunft des Fernsehens
(telepolis.de, Marcus Hammerschmidt)
1970, als das Internet selbst in seinen absoluten Anfängen steckte, und Dinge wie YouTube reine Science Fiction waren, träumten einige Amerikaner vom demokratischen Fernsehen.

16 Blogs und ihre Einnahmen im Januar 2008
(selbstaendig-im-netz.de, Peer Wandiger)
In diesem Monat findet ihr hier 16 Blogs und ein Blick auf deren Einnahmen. Es werden immer mehr Blogs, die ihre Einnahmen veröffentlichen. Doch da gibt es sehr große Unterschiede.

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Abzocke im Internet – Teure Informationsfallen (+ Beitrag im Wortlaut)
(daserste.de/plusminus, Wolfgang Huhn, Video, 5:48 Minuten)
Viele Verbraucher suchen im Internet nach Informationen zu ganz alltäglichen Dingen. Doch Vorsicht: So manches vermeintlich kostenlose Angebot entpuppt sich als teure Falle.

Selbstbedienungsladen ohne Kasse
(nzz.ch, set.)
Mit dem Durchstarten des Internets hat sich eine Kultur etabliert, in der im Web kostenlose Inhalte und Dienstleistungen als Selbstverständlichkeit erwartet werden. Manche verdienen damit gutes Geld.

Gefälschte Leserbriefe? VANITY FAKE?
(jahrmarktsvereitler.blogspot.com)
Das Blog Jahrmarktvereitler wertet Leserbriefe an die Zeitschrift Vanity Fair aus.

Promi-Brei ganz Bohlen-frei
(spiegel.de, Thorsten Dörting)
Voyeurismus? Ja, aber nur positiv! So lautet das Motto des neuen deutschen People-Blattes “Ok!”. Was harmlos klingt, ist in Wahrheit ganz heuschrecklich: Denn das Magazin ist Teil einer globalen Promi-Verwertungs-Maschine.

Communication Summit: Verleger fordern Qualität im Journalismus
(bernetblog.ch, Dominik Allemann)
Schizophrenie der Schweizer Verleger-Elite am Communication-Summit 08 im vollbesetzten Auditorium Maximum der ETH Zürich: Nach einer einleitenden Hymne auf das 20minütige Pendlerblatt (Martin Kall, TA-Media) und dessen wirtschaftliche Potenz, beschwören die Podiumsmitglieder einhellig die Qualität im Journalismus.

LUSTIG, LUSTIG, TRALALALA?
(blogs.radio24.ch/christoph)
Christoph analysiert die Wirtschaftskompetenz der Sendung SF Börse des Schweizer Fernsehens.

Hauptsache, das Nummernschild ist verpixelt

Erfahrene Fotografen machen am Tatort häufig auch solche Fotos, die keine Persönlichkeitsrechte verletzten und – ohne allzu große Bedenken und sogar ohne Unkenntlichmachung – von Medien veröffentlicht werden können.

Bünde, Rohrbombe, Amtsgericht, Scharfschützen, SEKLaienfotografen hingegen…

…knipsen drauflos und schicken ihre Fotos anschließend als “BILD-Leser-Reporter” an “Bild”. Und bei Bild.de werden die dann veröffentlicht – offenbar ebenfalls ohne allzu große Bedenken, vor allem aber (vom Nummerschild abgesehen!) ohne Unkenntlichmachung (siehe Ausrisse).

Laut Pressekodex* allerdings (der sich als “Leitfaden für die journalistische Arbeit” versteht) soll, wenn Anhaltspunkte für die mögliche Schuldunfähigkeit eines Täters vorliegen, eine “Abbildung unterbleiben”.

Und da der hier abgebildete Mann schon vor seiner Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen ist und, wie sogar Bild.de selbst schreibt, nach seiner Tat “in die Psychiatrie” gebracht wurde, spricht wohl alles dafür, dass Anhaltspunkte für eine mögliche Schuldunfähigkeit des Täters vorliegen.

Gut möglich, dass der Laienfotograf das nicht wusste – und diesen komischen Pressekodex gar nicht kennt. Aber er hat die Fotos ja auch nicht veröffentlicht.

*) Für Verstöße gegen den Pressekodex in Online-Angeboten sieht sich der Presserat nur dann zuständig, wenn sie “von Zeitungs-, Zeitschriftenverlagen und Pressediensten in digitaler Form verbreitet wurden und zeitungs- oder zeitschriftenidentisch sind”. Das ist beim Bild.de-Bericht über den abgebildeten Mann nicht der Fall, denn die gedruckte “Bild” berichtete anders. Der Presserat hat zwar kürzlich angekündigt, dass der Pressekodex in Zukunft auch für die Online-Angebote von Zeitungen und Zeitschriften gelten soll. Ob das irgendwas ändert, ist fraglich. Schließlich sind Persönlichkeitsrechtsverletzungen wie die oben geschilderte nicht deshalb verantwortungslos, weil man damit riskiert, sich eine Rüge des Presserats einzufangen, sondern weil sie die Persönlichkeitsrechte verletzen.

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Piraten gehen nicht unter
(falter.at, Ingrid Brodnig)
Mit Hilfe des schwedischen Internetportals The Pirate Bay laden zehn Millionen User Filme und Musik herunter. Nun wird den Betreibern der Prozess gemacht. Es geht um einen Glaubenskrieg, aber auch um viel Geld.

«Insofern bin ich zufrieden» (+)
(20min.ch, Marius Egger)
Nach monatelangen Berichten über Fälle von Sozialhilfemissbrauch in Zürich hat Monika Stocker heute ihren Rücktritt angekündigt. Ausgelöst wurden die Turbulenzen im Sozialdepartement von Weltwoche-Journalist Alex Baur. «Ich fühle mich nicht schuldig», sagt er im Interview.

WEF 09: CH-Blogger müssen draussen bleiben
(heute-online.ch, Thomas Benkö)
Das WEF setzt auch 2009 vermehrt auf Blogger als Berichterstatter. Aber vor allem US-Blogger dürfen hin. In der Schweizer Blogszene wächst der Unmut.

“Das Original – nicht den Klon”
(tagesspiegel.de, Thomas Eckert und Joachim Huber)
Deutsche Serien? Nein danke, sagt das Publikum. Ex-Sat-1-Chef Schawinski zur Krise des Privatfernsehens.

Die coolsten Web-Ideen aus dem Silicon Valley
(welt.de, Jürgen Stüber)
Das Silicon Valley lebt: Junge Internet-Unternehmen stürmen in diesen Tagen zur Insider-Messe “Demo”. Dort zeigen dynamische und hochmotivierte US-Amerikaner, was ihrer Meinung nach das nächste große Ding im Internet wird. WELT ONLINE hat durch’s Schlüsselloch geschaut.

Das Google-Imperium
(blaetter.de, Daniel Leisegang)
“Insbesondere die Angebote von Suchmaschinen erwecken den Eindruck, ihre Dienste stünden den Nutzern ohne Gegenleistung zur Verfügung. Dabei vollzieht sich mit jeder Suchanfrage ein Tauschhandel: Der Nutzer erteilt, will er eine Antwort auf seine Anfrage erhalten, gleichsam – bewusst oder unbewusst – Auskunft über seine eigene Person.”

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Gestellte Szene auf Spiegel-Online
(spiegelkritik.de)
Die Nachrichtenagentur ddp bestätigt nach Prüfung den Fake, entschuldigt sich für die Panne, nimmt das Bild aus dem Angebot und beendet die Zusammenarbeit mit dem Fotografen.

Bloggen für Millionen
(tagesspiegel.de, Irja Most)
In den USA haben Blogger längst erkannt, dass man mit der eigenen Meinung richtig gut Kasse machen kann – sogar hauptberuflich. Aber funktioniert das auch in Deutschland?

Weblogs im Magazin-Style?
(web-funk.de)
Aktuell wird eine Diskussion innerhalb der Blogosphäre darüber ausgetragen, ob Blogs ein magazinähnliches Layout, und das damit verbundene Look and Feel vertragen oder nicht. Ein guter Anlass für mich als Theme-Autor, ein paar persönlichen Ansichten zum Thema beizusteuern und auch die Meinung der Webfunkleser abzufragen.

Das Geschäft mit dem Tod: Der Nachruf auf Britney Spears
(jetzt.sueddeutsche.de, Thomas Schuler)
Die amerikanische Nachrichtenagentur AP hat einen Nachruf auf Britney Spears verfasst.

Chronische Sinnlosigkeit
(medienheft.ch, Gerti Schön)
Die US-Journalisten stürzen sich in der Berichterstattung über die Vorwahlen gern auf Schlammschlachten und Portraits der Präsidentschaftskandidaten. Dabei liegen Wahlprognosen häufig falsch. Aussen vor bei diesem Wettrennen um Köpfe und Prognosen bleiben Analysen über die politischen Inhalte.

Tagebuch eines Steuerzahlers
(nzzfolio.ch, Thomas Schenk)
Wie viel der Journalist und Tramführer Thomas Schenk an einem Tag dem Staat entrichtet.

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Schlimmer geht immer
(brandeins.de, Jens Bergmann)
Dass die Welt uns sonderbar erscheint, hat auch mit den Journalisten zu tun. Die liefern gern ein Zerrbild der Wirklichkeit. Weil’s so schön bequem ist. Ein kleines mediales Sündenregister.

Anschluss gesucht
(sonntagszeitung.ch, David Bauer)
Wie ist das eigentlich, wenn man vom Internet keine Ahnung hat? Zu Besuch in einem Kurs für Anfänger.

Harald Martenstein: Jeder Autor ist eine Inszenierung
(dwdl.de, Johannes Boss)
“Der Videoblog kultiviert die klassische freie Rede, so wie sie schon im Forum Romanum kultiviert wurde. Diese freie Rede hat es vor dem Internet in unserer Kultur kaum mehr gegeben. Es gab die Podiumsdiskussion und die Talkshow als dialogische Formen, aber die freie Rede über ein freies Thema unterscheidet sich eben deutlich von der Talkshow. In der freien Rede geht es um Rhytmik, Gestik, Einsatz des Körpers.”

Mein digitaler Selbstmord
(spiegel.de, Frauke Lüpke-Narberhaus)
Es wird gegruschelt, genetzwerkt, gelästert – Facebook, Xing und StudiVZ gehören zum Studentenleben. Doch was passiert, wenn man aussteigt? Hat man dann keine Freunde mehr? Frauke Lüpke-Narberhaus will es wissen: Sie hat ihr digitales Leben beendet.

Lehrer, hört die Signale
(taz.de, Ole Reissmann)
Die Hierarchie an Schulen gerät ins Wanken: Bei spickmich.de werden Lehrer öffentlich benotet – und sind dagegen machtlos. Selbst vor Gericht.

50 Jahre ARPA: An der Wiege des Internets
(futurezone.orf.at, Ronda Hauben)
Immer noch hält sich der Mythos, das Internet sei vom US-Militär entwickelt worden, um ein Datennetz zu schaffen, das auch einen Atomkrieg überstehen könne. Ronda Hauben erklärt, warum dieses Gerücht nicht stimmt, indem sie die fünfzigjährige Geschichte der ARPA erzählt, jener Behörde, unter deren Ägide das Internet entstand.

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Journalisten in der Abseitsfalle
(faz.net, Jochen Hieber)
Um die kostbare Fernsehware Bundesliga zeichnet sich ein Bieterkampf ab. Es wird viel Geld im Spiel sein. Die journalistischen Standards künftiger Fußballberichte im Fernsehen werden dabei eher eine Nebenrolle spielen.

Roger de Diesbachs Plädoyer für den investigativen Journalismus
(nzz.ch, Frank Wittmann)
“Ausgangspunkt des Buchs sind die hinlänglich bekannten Übel: Die Schweizer Zeitungen werden immer populistischer. Reisserische Themen nehmen überhand, der Anteil an ungeprüften Depeschen erhöht sich sukzessive, PR-Meldungen bleiben regelmässig unhinterfragt, die Werbung durchdringt schleichend den redaktionellen Inhalt, und der vermittelten Information gelingt es immer seltener, die komplexe politische, ökonomische und soziale Realität transparent zu machen.”

“Überleben zu wollen, reicht einfach nicht”
(sueddeutsche.de, Stephan Weichert und Alexander Matschke)
Blogger müssen keine Gefahr für Profi-Journalismus sein: Online-Journalist Simon Waldman vom Guardian erklärt im Interview, wie sich das digitale Zeitalter als Chance begreifen lässt.

“Mehr Spaß, mehr Nützliches”
(zeit.de, Götz Hamann)
Max Levchin ist Gründer von PayPal, dem weltweit erfolgreichsten Internet-Bezahldienst. Nun profitiert er mit seiner neuen Firma Slide vom Facebook-Boom. Ein Interview.

Journalisten aus Ost und West diskutieren über ihren Anteil am Ende der DDR
(tagesspiegel.de, Torben Waleczek)
“Siegbert Schefke steigt aus dem Fenster seiner Etagenwohnung im Prenzlauer Berg, klettert über die Dächer, gelangt schließlich zu dem Trabbi eines Freundes und rast Richtung Leipzig. Die Stasiagenten vor seinem Haus haben nichts gemerkt. In Leipzig angekommen, nimmt Siegbert Schefke seine Kamera, verschanzt sich in einem Kirchturm und dreht die ersten Filmaufnahmen der legendären Montagsdemonstrationen…”

das magazin: ende der leserbeteiligung
(henusodeblog.blogspot.com)
schon bemerkt? – “das magazin” hat seine website umgestellt. wegen mir. aber jetzt mal schön der reihe nach.

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“Man müsste die Verleger in ein Web 2.0-Seminar stecken”
(persoenlich.com, David Vonplon)
Blogs werden hierzulande oft als Randphänomen für ein Nischen-Publikum angesehen. Ein Blick in die Nutzungsstatistik der Wemf zeigt allerdings: Das Zürcher Startup-Unternehmen Blogwerk — ein Netzwerk von fünf Blogs, hinter dem 9 fest angestellte Mitarbeiter und 22 Freelancer stehen — erzielt Reichweiten, die viele traditionelle Medientitel blass aussehen lassen. “persoenlich.com” sprach mit dem Gründer Peter Hogenkamp über Blogs und Blogosphären.

Der Ritterschlag
(medienspiegel.ch, Rolf Hürzeler)
Der neue Kolumnist des Medienspiegels macht sich über Kolumnisten lustig.

Wie die Marktforschung das neue Netz verschläft
(blog.metaroll.de, Benedikt Köhler)
“Wie sieht es aus mit der Web (2.0)-Tauglichkeit der großen Markt- und Medienforschungsinstitute? Man dürfte eigentlich meinen, dass hier mustergültig alle Techniken eingesetzt werden, die den Zugang zu den angebotenen Informationen erleichtern (vgl. auch das inflationär verwendete Stichwort ?Google for Information?), die Verständnis und Einprägsamkeit der Informationen stützen und vielleicht sogar (Corporate Weblog) neue reziproke Kommunikationswege zwischen Unternehmen und Nutzern schaffen. Im Moment sieht es hier allerdings düster aus.”

“Es darf nicht so oft abstürzen”
(spiegel.de, Christian Stöcker)
Second Life” hat ein Jahr Hype hinter sich – und erlebt nun den Rückschlag. Firmen ziehen sich zurück, die Anmeldungen stagnieren. Ein Gespräch mit dem Gründer Philip Rosedale über Zukunftspläne, Achterbahngefühle, Absturznöte – und den Konkurrenten Google.

Blogs
(nybooks.com, Sarah Boxer)
“A blog, for those who don’t know, is a journal or log that appears on a Web site. It is written on line, read on line, and updated on line. It’s there for anyone with an Internet connection to see and (in many cases) comment on. The entries, or posts, are organized in reverse chronological order, like a pile of unread mail, with the newest posts on top and the older stuff on the bottom. Some blogs resemble on-line magazines, complete with graphics, sidebars, and captioned photos. Others just have the name of the blog at the top and the dated entries under it. You can find blogs by doing a regular Google search for the blog name (if you know it) or by doing a Google Blog search using keywords.”

Montgomery gibt Online mehr Gewicht
(tagesspiegel.de)
“Nach seinen Worten ist das klassische Geschäftsmodell der Zeitungen bankrott.”

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