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1. “‘Im Zug des Lebens in Fahrtrichtung'” (faz.net, Werner D’Inka und Peter Lückemeier) Steffen Seibert, Ex-Journalist und aktuell Regierungssprecher, im ausführlichen Interview: “Wer sagt, es lasse ihn kalt, Herrn Obama, Herrn Putin oder Herrn Hollande so gegenüberzusitzen, wie ich es jetzt erlebe, der lügt. Journalisten kommen immer nur bis zu einem gewissen Punkt, dann schließt sich die Tür. Kann auch sein, dass dieser Abstand für die Berichterstattung hilfreich ist. Ich stelle fest, auf der anderen Seite der Tür dabei zu sein ist faszinierend. Und es hilft mir viel besser zu verstehen, warum Regierungen so oder so handeln.”
2. “Die Mühlen der PR” (weltraumer.de, Daniel Raumer)
Das Bild des Pressesprechers als “Nicht-mit-Presse-Sprecher”: “Ich habe es erlebt, dass Pressesprecher ohne Skrupel bei meinem Vorgesetzten anriefen und sich beschwerten, weil ich seriös um eine Stellungnahme gebeten hatte und auch nach mehrfachem telefonischem Abwimmeln durch die Assistentin hartnäckig blieb. Ein Pressesprecher, der sich echauffiert, weil die Presse mit ihm sprechen will, offenbart eine erstaunlich von meinem Verständnis abweichende Interpretation seines Berufs.” Siehe dazu auch “SPD: Pressesprecher will privat bleiben” (blogs.taz.de/hausblog, Sebastian Heiser).
3. “Ein offener Brief an Martin Kölling, Japan-Korrespondent des Handelsblatts” (schnellinterkulturell.de, Marco)
Marco Damm fragt den “Handelsblatt”-Japan-Korrespondenten, ob er, als er über den am 5. Juli veröffentlichten Bericht der NAIIC schrieb, “den Wortlaut der japanischen Fassung mit dem der englischen Fassung” verglichen habe. “Falls ja, haben Sie übersehen, dass der, an das internationale Publikum gerichtete, englische Report völlig anders formuliert ist und das Reaktorunglück ganz bequem als ‘made in Japan’ tituliert und den Zwischenfall somit auf schwammige kulturelle Besonderheiten und Einzigartigkeiten der japanischen Obrigkeitshörigkeit, etc. schiebt? Der japanische Report enthält dagegen keinerlei ‘made in Japan’ Formulierungen, sondern legt den Fokus viel mehr auf das zu enge Verhältnis zwischen Industrie und Politik. Auch hier ist Aussparung des ‘made in Japan’ wohl überlegt.”
4. “RTL News statt Tagesschau” (fr-online.de, Peer Schader)
Peer Schader schaut “RTL 2 News”: “Regelmäßige Zuschauer der ‘RTL 2 News’ wissen aus den vergangenen beiden Wochen, dass in Ecuador ein Hochhaus gebrannt hat, dass sich auf einer chinesischen Autobahn ein riesiges Loch aufgetan hat und dass in Budapest eine Wasserleitung geplatzt ist – aber nichts über den IWF-Jahresbericht zur US-Wirtschaft und fast gar nichts zur Arbeit des NSU-Ermittlungsausschusses.”
5. “Intern: Wenn aus Bildern Brötchen werden” (iphone-ticker.de)
Die “Wirtschaftswoche” übernimmt ein Bild von ifun.de. “24 Stunden und zwei freundliche eMails später ist die Geschichte nun aus der Welt. Unkompliziert und ohne einen Anruf beim Anwalt, spendet die WiWo jetzt 100€ an den Bundesverband Deutsche Tafel e.V. – und auch wir legen noch mal 100€ drauf.”
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1. “Die ‘New York Times’ lässt Verstorbene selbst zu Wort kommen” (nzz.ch, Thomas Schuler)
Hintergründe zu den Nachrufen der “New York Times”. “Das Schreiben von Nachrufen ist eine Berufung und Auszeichnung, keine Strafe. Die Arbeit bedeutet nicht Abstieg, sondern ist Station oder gar Krönung einer journalistischen Karriere.”
2. “Shakespeare statt kritischer Nachfragen” (taz.de, Steffen Grimberg) Jürgen Todenhöfer befragte im ARD-“Weltspiegel” Baschar al-Assad (Video und Abschrift auf tagesschau.de): “Todenhöfer darf nicht nachfragen, auf noch so abwegige Antworten im auf Englisch geführten Gespräch nicht eingehen: ‘To leave or not to leave – this is about the Syrian people’, versucht sich Assad als Ersatz-Shakespeare auf Todenhöfers Frage, ob er nicht eigentlich abtreten müsse. Auch die Kameras stellt das syrische Staatsfernsehen, der Präsident blieb für die ARD tabu.”
3. “Vorgestellt: Top-Themen 2012” (derblindefleck.de)
Die Initiative Nachrichtenaufklärung identifiziert auch 2012 zehn der “wichtigsten von den Medien vernachlässigten Themen und Nachrichten”: “1: Keine Rente für arbeitende Gefangene, 2. HIV-positiv auf dem Arbeitsmarkt: Kein Rechtsschutz gegen Diskriminierung, 3. Die Antibabypille – gefährliches Lifestyle-Medikament, 4: Weiterbildung zum Hungerlohn, 5: Hartz IV bei Krankheit – kein Thema, 6: Vergessene Zivilprozesse, 7. Gekaufte Kundenbewertungen im Internet, 8. Miserable Zustände in europäischen Haftanstalten, 9. Die undurchsichtige Industrie humanitärer Hilfe, 10. Betrugsanfälligkeit von Drogentests.”
5. “25 Things to Know Before You Become a Restaurant Critic” (washingtonian.com, Jessica Voelker, englisch)
Was man wissen sollte, bevor man den Beruf des Gastrokritikers ergreift: “Every time you eat in someone’s home, someone will say, ‘How many stars would you give this?'”.
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1. “Der NSU und das Versagen des Journalismus” (datenjournalist.de, Lorenz Matzat)
Bei der journalistischen Beschäftigung mit der terroristischen Organisation NSU vermisst Lorenz Matzat Crowdsourcing, Investigativteams und Dokumente auf Leaking-Plattformen. “Erstaunlich ist, dass nach wie vor offenbar ohne großen Zweifel den Verlautbarungen der diversen Behörden Glauben geschenkt wird. Deren Mitarbeiter in Vergangenheit immer wieder bewusst gelogen und vertuscht haben.”
3. “We’re getting wildly differing assessments” (scotusblog.com, Tom Goldstein, englisch)
In einem sehr ausführlichen Artikel untersucht Tom Goldstein, was am 28. Juni zwischen 10:06 und 10:15 Uhr zu Falschmeldungen von CNN und Fox News betreffend der US-Gesundheitsreform führte: “I have taken a deep dive into those events; my first effort at real journalism. (…) Everything is based on interviews with those directly involved; nothing is second hand.”
4. “Facts zum Rückgang der Facebook-Nutzerzahlen” (webdenker.ch, Chris Beyeler)
Chris Beyeler prüft den “20-Minuten”-Aufmacher “Zu stressig, Facebook laufen die Kids davon”: “Auch wenn viele Selbsttests im Bekanntenkreis zeigen, dass die Nutzung im Moment zurück gegangen ist, so sollte man die Aktivität über eine Zeitspanne von mindestens 3 Monaten beobachten, um herauszufinden ob es wirklich Aussteiger sind oder nur eine temporäre Flaute.”
5. “Der Europäische Regenschirm” (johanneskuehner.de)
Grafiken in den Medien stellen den Europäischen Rettungsschirm als Europäischen Regenschirm dar.
6. “Wer zu schnell studiert, den bestraft die private Hochschule” (dradio.de, Dirk Biernoth)
Die private Hochschule für Ökonomie und Management in Essen, FOM, verklagt einen Studenten, der nach 20 Monaten Studium einen Masterabschluss vorweisen konnte. “Für den Richter am Amtsgericht geht es nun juristisch darum, abzuwägen, ob Turbostudent Marcel Pohls Kündigung des Ausbildungsvertrages rechtens war, obwohl der Studienabschluss bereits erreicht wurde.”
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1. “Konzert-Kritik-Kritik” (hogymag.wordpress.com, almasala)
Kritiken zum Berlin-Konzert von Bob Dylan auf “Spiegel Online” und im “Nibelungen Kurier” unter der Lupe.
3. “Sat.1-Talkshows entpuppen sich als Scripted Reality” (dwdl.de, Thomas Lückerath)
Zwei Talkshows, die auf Sat.1 zur Mittagszeit ausgestrahlt werden sollen, “Annica Hansen” und “Ernst-Marcus Thomas”, werden als geskriptete Sendungen geplant: “Das heißt: Darsteller spielen Rollen.”
4. “Glücklich in der Heide” (spiegel.de, Hilal Sezgin)
Journalistin Hilal Sezgin zieht aufs Land: “Tatsächlich hat sich an meiner Arbeit als Kulturjournalistin und Kolumnistin nicht viel geändert: Ich lese dieselben Nachrichten per Internet, bekomme dieselben Bücherberge zur Rezension geschickt, führe dieselben Recherchegespräche per Telefon. Abgesehen davon, dass ab und zu der Hahn dazwischen kräht, bekommen die Gesprächspartner meinen ländlichen Hintergrund gar nicht mit.”
5. “Stafettenwechsel im journalistischen Borderlining” (wienerzeitung.at, Engelbert Washietl)
“Österreich” laufe der “Krone” den Rang in negativer Auffälligkeit ab, findet Engelbert Washietl. “Ginge die Zeitung ‘Österreich’ von einem konstruktiven Ansatz aus, könnte sie beim Presserat einfach mitmachten und sich über ihre eigene Leistung und auch die der Konkurrenzblätter auseinandersetzen. Sie arbeitet aber offenbar darauf hin, sich medienethisch unantastbar und nahezu sakrosankt zu machen.”
6. “‘Am Abend schlafe ich fern'” (bernerzeitung.ch, Fabian Sommer)
Was die 80-jährige Theresia Salzmann zum Fernsehprogramm zu sagen hat: “Ich würde Tierfilme zeigen. Tiere sind nicht so verlogen wie die Menschen.”
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1. “Lügen fürs Leistungsschutzrecht (1)” (stefan-niggemeier.de)
Google ermöglicht es Websites, auszuwählen, ob ihre Artikel in den Suchresultaten gar nicht, nur mit dem Titel oder mit dem Titel und kurzen Ausschnitten aus dem Text (Snippets) erscheinen sollen. Der Konzerngeschäftsführer “Public Affairs” der Axel Springer AG, Christoph Keese, behauptet dennoch das Gegenteil: “Doch genau diese Differenzierungsmöglichkeit bietet Google wie die allermeisten anderen Aggregatoren nicht an.”
2. “Liebe Medien: Das Higgs-Boson ist kein ‘Gottesteilchen’!” (scienceblogs.de, Florian Freistetter)
“Kein Wissenschaftler” nenne das Elementarteilchen Higgs-Boson “Gottesteilchen”, schreibt Florian Freistetter: “Der Name ist komplett unpassend, hat nichts mit Wissenschaft zu tun oder den Eigenschaften des Higgs-Bosons. Er erzeugt ein völlig falsches Bild.”
4. “The view from inside Syria’s propaganda machine” (bbc.co.uk, Video, 2:28 Minuten, englisch)
Bevor er in die Türkei flüchtete, arbeitete Ghatan Sleiba für den TV-Sender Al-Akhbariya, dessen Inhalte von der Baath-Partei bestimmt werden: “Syrian citizens don’t know anything – they don’t know what to say – so we tell them what to say on TV in order to get the best report that we can.”
5. “Liebling, ich habe ein Viral kreiert – Wie konnte das passieren?” (netzfeuilleton.de, Jannis Kucharz)
Das Video “Gratis-BILD Unboxing” wird über 110.000 Mal angesehen. Ersteller Jannis Kucharz denkt darüber nach: “Was zählt ist der Inhalt. Diese alte, bärtige Weisheit hat auch mein Video wieder einmal bestätigt: Ein simpler und, bei aller Bescheidenheit, guter Gag schlägt hohen Produktionsaufwand. Ich habe das Video innerhalb einer Stunde mit meinem iPhone gefilmt, kurz Anfang und Ende drangeklatscht und hochgejagt und wenn man es sich genau anhört, habe ich dabei auch noch den Ton versaut.”
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1. “Presserat lässt sich nicht von ‘Österreich’ verbiegen” (diepresse.com)
Die Mediengruppe “Österreich” klagt gegen den österreichischen Presserat: “Die Klage soll offenbar darauf hinauslaufen, dass der Presserat künftig Artikel und Beiträge der Tageszeitung ‘Österreich’ nicht mehr prüfen dürfen soll und Verurteilungen nicht mehr publik gemacht werden. (…) Bei ‘Österreich’ vertritt man die Ansicht, dass sich im Presserat vor allem Konkurrenzmedien zusammengetan hätten und Entscheidungen vor diesem Hintergrund getroffen würden.”
2. “‘Wir machen nicht Online, wir machen Journalismus'” (vocer.org, Sabrina Santoro und Tobias Kröger)
Stefan Plöchinger, Chefredakteur von Süddeutsche.de, im Interview: “Medien sind im Umbruch und werden vermutlich in zehn Jahren noch mal anders aussehen als jetzt. Ob dann weniger oder mehr Leute als heute Jobs in ihnen finden, hängt in erster Linie davon ab, wie wir uns jetzt verhalten, wie wir mit den Chancen umgehen oder ob wir bloß Angst haben vor Risiken.”
3. “‘Der Teufel ist von der Kette gelassen'” (nzz.ch, Kathrin Zeiske)
Ein Bericht aus der mexikanischen Stadt Ciudad Juárez: “Der ‘Diario de Juárez’ als wichtigstes Printmedium der Grenzstadt im Drogenkrieg übt nicht selten Zurückhaltung in seiner Bildsprache. Manche Killer beziehen die Medien in ihr Kalkül ein. Sie ermorden zur Hauptsendezeit, um in die Fernsehnachrichten zu kommen.”
4. “Euro-Krise ist Medien-Krise” (wissen.dradio.de, Audio, 5:53 Minuten)
Rodothea Seralidou blickt auf die aktuelle Situation der griechischen Medien und auf die Zeit vor der Krise. Viele Redaktionen waren damals personell überdotiert und eng verflochten mit dem Staat.
5. “Hunde und Reis – Warum Journalismus im Kleinen beginnt” (media-bubble.de, Sanja Döttling)
Sanja Döttling berichtet aus dem Alltag des Lokaljournalismus: “Über all die internationale Politik und die hochgestochenen Feuilleton-Kritiken vergisst man als angehender Journalist schnell, was in jedem Artikel die Hauptrolle spielt: die Menschen.”
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1. “Oops, they did it again” (oldenburger-lokalteil.de, Redaktion)
Wie die “Nordwest-Zeitung” über einen Angriff mit einem Messer in Westerstede berichtet: “Die von uns gepixelten Stellen nennen nacheinander den Straßennamen, die Hausnummer und das Alter des Opfers. Falls Sie nicht wissen, wie viele männliche Bewohner im genannten Alter dort wohnen, kein Problem – das lässt sich sicher herausfinden.”
2. “Die Packungsbeilage” (sz-magazin.sueddeutsche.de, Roland Schulz)
Roland Schulz besucht Rolf Becker, den 92-jährigen Verleger der Apotheken Umschau: “Viele Verlage, die das Blatt früher belächelt haben, beneiden die Apotheken Umschau inzwischen um ihr Geschäftsmodell: Die Menschen, die sie lesen, bezahlen sie nicht. Die Menschen, die sie bezahlen, lesen sie nicht – sie verschenken sie nur.”
3. “Alternativlos, Folge 24” (alternativlos.org, Audio, 83 Minuten) Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags, in einem hörenswerten Gespräch mit Frank Rieger und Felix von Leitner (Transkript): “Je mehr ein Verlag von wenigen Anzeigenkunden abhängt und je ungesunder er insgesamt ökonomisch ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese wenigen Anzeigenkunden Einfluss auf die Berichterstattung nehmen. Und man muss leider sagen, dass das an der einen oder anderen Stelle heute schon der Fall ist.” Ab Minute 51 und 76 geht es um “Bild”.
4. “‘Alle Religionen, alle Regionen'” (tagesspiegel.de, Karin Schädler)
Ekrem Senol erzählt, warum das ehrenamtlich geführte “Migazin” gegründet wurde: “(…) viele unserer Autoren stellen fest, dass sie mit ihren Themen in den herkömmlichen Medien nicht durchkommen. Wenn doch, wird ihnen der Inhalt vorgegeben. Einige haben davon die Nase voll. Sie sagen: Wenn der Inhalt vorher feststeht, wird kein Autor gebraucht, sondern ein Roboter.”
6. “Das kleine Troll-Handbuch” (scienceblogs.de, Martin Bäker)
Martin Bäker gibt Ratschläge, wie man als Kommentator in Wissenschaftsblogs erfolgreich Reflexe auslöst.
Stephanie Bilges ist die Frau, die bei “Bild” fürs Nichtverstehen zuständig ist. Nun spricht vieles dafür, dass bei “Bild” eine Menge Leute arbeiten, die in dieser Disziplin Experten sind. Aber Frau Bilges (vormals: Jungholt) hat ihre ganze publizistische Karriere bei “Bild” auf dem Nichtverstehen und Nichtverstehenwollen aufgebaut. Ihre Kommentare sind flammende Plädoyers gegen Debatten und dagegen, sich mit Argumenten auseinanderzusetzen. Sie gibt dem Volkszorn eine zuverlässige Stimme außerhalb der Leserbriefseiten und ein Gesicht:
Ausländer und die Probleme, die sie Deutschen bereiten, sind eines ihrer Lieblingsthemen. Ihr Name steht über Artikeln, in denen “Bild” sogenannte “bittere Wahrheiten” darüber verbreitet.
Am vergangenen Donnerstag schrieb sie zum Thema Integration:
Jeder, der hier lebt, muss eine Chance bekommen – aber er hat die Pflicht, sie auch zu nutzen!
Ein sprachlich wie inhaltlich perfider Satz, denn eine Chance, die man nutzen muss, ist keine Chance, sondern ein Zwang.
Das ganze ideologische und rhetorische Lebenswerk der Stephanie Bilges hat sie selbst schon am 17. September 2010 zusammengefasst:
Seit Wochen diskutiert ganz Deutschland über misslungene Integration. Über Menschen, die unser Wertesystem ablehnen, den Rechtsstaat mit Füßen treten, aber nur allzu gern unsere Sozialleistungen in Anspruch nehmen.
Zeitgleich holt Innenminister de Maizière zwei neue Mitbürger ins Land: einen Syrer und einen Palästinenser, die unter Terrorverdacht in Guantánamo saßen.
Sie bekommen hier Wohnung, Sozialhilfe, Betreuer, Psychotherapie und sollen “ohne medialen Druck” leben dürfen.
Wie absurd ist das bitte?!
Es mag sein, dass den Männern Unrecht getan wurde. Es mag sein, dass sie hier sich gut einleben.
Aber was für ein Signal an uns Bürger sendet die Politik, wenn sie solchen Typen einen “Neuanfang” finanziert, während sie es nicht mal schafft, die hier lebenden Muslime zu integrieren?
Haben wir wirklich keine anderen Sorgen?
Es fällt schwer, diese Entscheidung zu begreifen. Und es zeigt sich einmal mehr, wie wenig die Politiker von unseren Sorgen und Ängsten verstehen.
Auf dieser doppelten Logik gründet regelmäßig ihre Empörung: Frau Bilges und das Volk verstehen etwas nicht. Und die Politiker verstehen das Volk nicht und nehmen keine Rücksicht auf deren fehlendes Verstehen und Verständnis.
Klar, dass sie Thilo Sarrazin als “unbequemen Querdenker” feiert:
Sarrazin hat – bei aller berechtigten Kritik – Millionen Menschen aus dem Herzen gesprochen. Weil er Missstände thematisierte, vor denen Politiker oft die Augen verschließen.
Statt ihn zu verteufeln, hätte die SPD das so drängende, wichtige Thema Integration noch verstärkter aufgreifen müssen.
Wie sie das “so drängende, wichtige Thema Integration” gern behandelt wissen möchte, erklärt Stephanie Bilges so:
Integration kann nur funktionieren, wenn muslimische Kinder an Schulen UNSERE freiheitlichen Werte kennenlernen und darauf Rücksicht nehmen. Nicht umgekehrt.
So einfach ist die Welt von Frau Bilges sortiert: Moslems auf der einen Seite, wir auf der anderen Seite. Der Islam auf der einen Seite, die Freiheit auf der anderen Seite. Ende der Debatte.
Unverfängliche Themen geht Bilges gar nicht erst an, aber anhand eines Beispiels, das wenigstens nicht Religion oder Strafrecht ist, kann man ihre Rhetoriktänze ganz gut durchleuchten. Im Mai 2011 schrieb sie über das Elterngeld, das sie für eine tolle Sache hält:
Jetzt passiert das, was so oft passiert bei uns: Das Elterngeld wird totgequatscht!
Der FDP-Generalsekretär will es abschaffen, Grüne und Linke nörgeln, es sei zu niedrig und ungerecht.
Blödsinn! In anderen Ländern funktioniert das Elterngeld auch seit vielen Jahren! Niemand würde in Schweden oder Finnland auf die Idee kommen, eine so wichtige familienpolitische Leistung einfach wieder abzuschaffen.
Nur bei uns müssen die Miesepeter und Bedenkenträger wieder alles schlechtmachen!
Finger weg vom Elterngeld – spart lieber woanders!
Haben Sie’s gemerkt? Neben der Forderung des damaligen FDP-Generalsekretärs Christian Lindner, das Elterngeld abzuschaffen, geht es am Rande auch Grüne und Linke, die “nörgeln, es sei zu niedrig und ungerecht”. Bilges ruft auch ihnen zu: “Finger weg vom Elterngeld – spart lieber woanders!”.
Sämtliche Kritik erklärt sie kurzerhand zu “Blödsinn”, weil das Elterngeld “in anderen Ländern” auch funktioniere — in ganz anderer Form vielleicht, aber für Details ist bei ihr kein Platz. Wenn sie schreibt, dass in Schweden oder Finnland “niemand auf die Idee kommen würde”, das Elterngeld wieder abzuschaffen, suggeriert sie gleichzeitig, dass es dort nicht einmal eine Debatte gibt. Und das ist das Beste für Frau Bilges überhaupt: das Fehlen einer Debatte.
Menschen, die nicht Bilges’ Meinung sind, sind automatisch “Miesepeter und Bedenkenträger” (oder “Miesmacher und Bedenkenträger”), und wenn ein Vorschlag, den sie gut findet, auch nur diskutiert wird, wirft sie den Andersdenkenden (in manchen Fällen auch: den Denkenden) direkt vor, “diese gute Idee gleich wieder kaputt zu reden”.
Bilges’ Kommentare gehen oft in direkte Appelle über, wenn sie dazu aufruft, jetzt bitte unbedingt und sofort etwas zu tun. Aktionismus ist ihr wichtiger als Besonnenheit: Lieber irgendwas tun, als erst mal verstehen wollen, was überhaupt Sache ist. Und Angst ist dabei immer ein guter Motor.
Ein Virus, das Millionen Menschen weltweit in Panik versetzt. Schweinegrippe – unsere Angst hat einen neuen Namen.
Fast stündlich werden rund um den Globus neue Verdachtsfälle gemeldet!
Und wie geht Deutschland mit der Gefahr um?
Das Robert-Koch-Institut hat ein Lagezentrum eingerichtet. Die einzelnen Bundesländer schalten Hotlines. Ulla Schmidt verweist auf den Pandemie-Plan und sagt: “Wir sind gut vorbereitet.”
Sind wir das wirklich? […]
Das Letzte, was wir in der jetzigen Situation brauchen, ist Behörden-Hickhack und Kompetenz-Wirrwarr!
Wir brauchen Politiker, die handeln – und die die Sorgen der Menschen ernst nehmen.
Die Vorbereitung auf die Schweinegrippe mag Bilges hinterfragen, an anderen Stellen ist sie sich absolut sicher:
Fest steht: Auch das schärfste Waffengesetz hätte Winnenden nicht verhindert.
Nachdem ein Mann in Norwegen 77 Menschen getötet hatte, weil er eine “Islamisierung” Europas befürchtete, glaubte Bilges, einen “Sündenbock” gefunden zu haben:
Die “Islamfeindlichkeit” in Europa soll schuld sein. Die “wachsende Aggressivität” gegenüber Muslimen, die Art und Weise, wie bei uns über Integration diskutiert wird.
Mit Verlaub: Das ist Blödsinn!
Sie fügte hinzu:
Wenn wir beim Stichwort “Terror” heute instinktiv an radikale Muslime denken, hat das nichts mit Islamfeindlichkeit, sondern mit Erfahrung zu tun.
Sie beleidigt und diskriminiert uns, weil sie uns weismacht: Allein schafft ihr es eh nicht!
Es gibt viele Gründe, weshalb Frauen weniger erfolgreich sind als Männer:
Sie sind weniger aggressiv und verkaufen sich schlechter, aber sie sind auch oft hin- und hergerissen zwischen Job und Privatleben. Nicht selten ist die Liebe der erste große Stolperstein in der Karriere.
Und keine Quote der Welt würde diese Probleme lösen.
Dass Frau Bilges “weniger aggressiv” sein soll als ihre männlichen Kollegen, ließe sich höchstens damit erklären, dass die halt alle bei “Bild” arbeiten. Den schnarrenden Sechziger-Jahre-Tonfall hat sie jedenfalls voll drauf, wie sie vor der Bundestagswahl 2009 unter Beweis stellte:
Diese Wahl ist auch die letzte Ausfahrt vor einem Deutschland, das von Kommunisten mitgelenkt wird.
Einmal schrieb Bilges, es sei wichtig, “dass sich Richter und Gutachter künftig noch mehr ihrer Verantwortung bewusst sind”:
Dass sie Urteile fällen, die uns wirklich schützen.
Und nicht mit Mitleids-Gutachten neue Zeitbomben auf unsere Straßen schicken.
Richter sprechen Urteile “im Namen des Volkes”. Damit ist viel Verantwortung verbunden.
Auch die Verantwortung, dass das Volk die Entscheidungen versteht.
Ihre Verantwortung als Journalistin scheint Bilges dabei ganz anders zu sehen: Ständig fragt Bilges “Wer schützt uns?” (14. Januar 2011, 11. März 2010), “Wer schützt uns vor solchen Richtern?” (BILDblog berichtete) oder “Wer versteht unsere Justiz?”, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, die Justiz überhaupt verstehen zu wollen. Lieber schreibt sie: “Dieses Urteil macht wütend!” oder “Dieses Urteil ist mehr als fragwürdig!”, so als sei es ihre Kernaufgabe als Journalistin, die (mutmaßliche) Meinung ihrer Leser auszusprechen, statt mit Fakten und Hintergründen zur Meinungsbildung beizutragen und dabei vielleicht auch zu erklären, zu verstehen versuchen, warum ein Gericht so urteilt, wie es geurteilt hat.
Fest steht: Die beiden Täter können nicht bestraft werden. Weil sie im juristischen Sinne eben wirklich noch Kinder sind.
Doch der Staat muss etwas tun, wenn immer mehr Kinder so ausrasten!
Muss die Strafmündigkeit irgendwann der Realität angepasst werden?
Knast schon ab 12 – das klingt radikal, vielleicht zu radikal.
Aber es geht darum, uns zu schützen – auch vor Kindern, die in Wahrheit längst keine Kinder mehr sind.
Ihre juristischen Grundsätze sind klar und direkt aus dem alten Testament übernommen: Wer selbst keine Gnade kannte, hat keine Gnade verdient, law and order, “Der Schutz der Bevölkerung hat Vorrang!”.
Bilges schreibt dann Sätze, wie sie ein Stammtischbruder oder der “Bild”-Intimus Til Schweiger kaum populistischer formulieren könnten:
Und wer sich genauer anschaut, welche Vorgaben die Richter für den Umgang mit Schwerverbrechern machen, der fragt sich schon, ob das Maß stimmt:
Da ist nämlich schon wieder von “intensiver Therapie”, “realistischer Entlassungsperspektive”, “familiären und sozialen Außenkontakten” die Rede.
Mit Verlaub! Von solchen Phrasen haben wir – und auch die Opfer! – endgültig die Nase voll.
Bilges bezieht sich immer wieder auf die einfachen Leute und den kleinen Mann von der Straße, auf “uns Bürger” und “ganz Deutschland”, doch am Ende bleibt oft genug unklar, ob sie dem Volk nun tatsächlich aufs Maul geschaut oder nicht doch eher dessen Leserbriefe vorformuliert hat:
Ganz Deutschland scheint in diesen Tagen nur ein Thema zu kennen: Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Doktorarbeit.
Hat er geschummelt, getrickst und bei anderen abgeschrieben? Ist das Betrug? Ist so einer als Minister überhaupt noch tragbar?
Viele Deutsche sind der Meinung, wir hätten andere Probleme – sie haben recht!
Sicher hat Guttenbergs beinahe perfektes Image einen Kratzer erlitten. Er macht Fehler, wie andere Menschen auch. Und wenn die Vorwürfe stimmen, muss er den Titel natürlich abgeben.
Aber wer Guttenberg als Politiker beurteilt, darf nicht nur das schlampige Zitieren aus seiner Doktorarbeit heranziehen.
Zu bewerten sind auch Kompetenz, Pflichtbewusstsein und das große Engagement z. B. bei der Bundeswehrreform.
In Afghanistan sind gestern drei deutsche Soldaten gefallen.
Das sind die Probleme, um die es wirklich geht.
Man möchte nicht diskutieren müssen mit einer Frau, deren Argumentsarsenal sich im Wesentlichen auf die Formulierung “Mit Verlaub”, auf die Frage, ob wir keine anderen Probleme haben, auf ein rhetorisches mit den Armen in der Luft herumwedeln und auf eine unbeschränkte Zahl Ausrufezeichen beschränkt. Aber diskutieren will sie ja ohnehin nicht, sie will, dass sofort etwas getan wird, im Zweifel nicht das Richtige, Maßvolle oder das Vernünftige, sondern das, was Menschen verstehen können, ohne es verstehen zu müssen.
Mit ihrer Rhetorik trägt Bilges direkt zur Politik- und Justizverdrossenheit bei, über die die Medien seit Jahrzehnten berichten.
Fast jedes Thema lässt sich auf ein “wir hier unten, die da oben” herunterbrechen:
Wir zahlen Strafe, wenn wir 7 km/h zu schnell fahren oder bei der GEZ den Fernseher nicht anmelden.
Aber skrupellose Verbrecher können giftige Industriefette ins Tierfutter kippen!
Wenn jemand etwas von den Ängsten der Bürger versteht, dann Stephanie Bilges: Wenn sie diffuse Ängste aufgreift, benennt und als Argumente weiterverbreitet, ist sie der Katalysator dieser Ängste, die Wiederaufbereitungsanlage eines unbestimmten Unwohlseins. Statt zu versuchen, ihren Lesern die Angst durch den Einsatz von Fakten zumindest ein wenig zu nehmen, heizt sie deren Ängste weiter an.
Stephanie Bilges ist die Frau, die Franz Josef Wagner wie einen aufgeklärten, liberalen Freigeist erscheinen lässt.
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1. “Montierte Tränen” (sueddeutsche.de, Thomas Kistner und Katharina Riehl)
Die Live-Übertragung der Fußball-Europameisterschaft wird erneut mit vorher aufgezeichneten Szenen gemischt. “Die Bilder aus dem deutschen Fanblock wurden vorher aufgenommen und nach dem Tor ohne die mit der Uefa verabredete Kennzeichnung gezeigt.”
2. “Deutschland ringt um Fassung” (stefan-niggemeier.de)
Stefan Niggemeier greift den Fall auf: “Die ARD will sich wieder beim Verband beschweren, und das ZDF wird sicher auch noch markige Worte für diese Art der Manipulation finden. Sie werden so laut und empört über diesen unseriösen Einsatz von Symbolbildern protestieren, dass man fast denken könnte, sie hätten einen Ruf zu verlieren, als Journalisten und seriöse Sportberichterstatter.” Siehe dazu auch “Entzieht ARD und ZDF den Live-Fußball!” (ftd.de, Falk Heunemann) und “Mein Fan-Problem” (coffeeandtv.de, Lukas Heinser).
3. “21/22” (zumblondenengel.de, Frédéric Valin)
“Es ist die Geste des stolzen Sklaven, der seinen Körper, nicht aber seinen Geist unterwerfen hat lassen”, schrieb Georg Seeßlen beispielsweise für die “taz” über die Jubelpose des italienischen Fußballers Mario Balotelli nach dem 2:0 im Spiel gegen Deutschland. Frédéric Valin analysiert diesen Feuilleton-Text und zwei weitere dazu: “Fassen wir zusammen: Seeßlen akzuentiert Balotelli als Farbigen, der Widerstand leistet; Poschart ihn als Wilden, der die Grenzen sprengt; Graff ihn als in der Urzeit Erstarrten. Keiner schafft es, sich von der Hautfarbe Balotellis zu lösen, bei allen bleibt er der Schwarze, der sich nur im Verhältnis zu seiner Hautfarbe deuten lässt.”
4. “‘Als hätte man einen Einbrecher zu Hause'” (welt.de, Rüdiger Sturm)
Schauspieler Hugh Grant war letztes Jahr daran beteiligt, das Abhören von Telefonen durch “News of the World” aufzudecken. “Wenn ich in der Öffentlichkeit auftrete, habe ich nichts dagegen, wenn die Medien darüber berichten. Das geschieht ja mit meinem Einverständnis. Aber wenn man in mein Privatleben eindringt, dann ist das so, als hätte ich einen Einbrecher zu Hause. Wer würde da nicht wütend? Aber es geht bei der ganzen Sache nicht in erster Linie um mich und um die Leute aus dem Showbusiness. Viel schlimmer betroffen sind die ganz normalen Bürger, etwa die Angehörigen von Mordopfern.”
6. “Rousseau in der Campagna…” (infosperber.ch, Kurt Marti)
Die Hauptausgabe der Tagesschau des Schweizer Fernsehens illustriert einen Bericht über Jean-Jacques Rousseau mit einem Bild von Johann Wolfgang von Goethe.
Außerdem ließ es sich “Bild” nicht nehmen, die “Memmen” in Einzelkritiken noch ein bisschen deutlicher niederzumachen:
Dass die Kritik weder etwas mit Fußball zu tun haben noch in irgendeiner Weise mit der vorherigen Berichterstattung übereinstimmen muss, dürfte jetzt auch nicht mehr groß überraschen. (Den Spruch über Mario Gomez hat “Bild” sich übrigens nicht mal selbst ausgedacht.)
Und wie das so ist bei Profifußballern: Wenn einem die Argumente blöden Sprüche ausgehen, kann man ja immer noch auf deren Millionen-Gehältern rumreiten:
Man mag es kaum glauben, wie sehr ein deutscher Nationalspieler verwöhnt wird. (…)
Es ist eine Kuschel-Welt, in der unsere Nationalspieler beim DFB leben.
Als die deutschen Fußballer sich vor ein paar Tagen im Mannschaftshotel “gemütlich auf die Couch” lümmelten und im eigenen Heimkino einen “großen Kinospaß in 3D” anschauten, fand Bild.de das übrigens noch “megacool”.
Aber da war die Mannschaft ja auch noch im Turnier.