Bob Dylan, Landleben, Tierfilme

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Konzert-Kritik-Kritik“
(hogymag.wordpress.com, almasala)
Kritiken zum Berlin-Konzert von Bob Dylan auf „Spiegel Online“ und im „Nibelungen Kurier“ unter der Lupe.

2. „Was kann Google – und was will Springer?“
(heise.de/tp, Peter Mühlbauer)
„(…) welchen Vorteil brächte es für Journalisten, wenn ihnen Rechte nicht per Vertrag, sondern durch ein Gesetz entzogen werden?“, fragt Peter Mühlbauer in einem Artikel über das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverleger.

3. „Sat.1-Talkshows entpuppen sich als Scripted Reality“
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
Zwei Talkshows, die auf Sat.1 zur Mittagszeit ausgestrahlt werden sollen, „Annica Hansen“ und „Ernst-Marcus Thomas“, werden als geskriptete Sendungen geplant: „Das heißt: Darsteller spielen Rollen.“

4. „Glücklich in der Heide“
(spiegel.de, Hilal Sezgin)
Journalistin Hilal Sezgin zieht aufs Land: „Tatsächlich hat sich an meiner Arbeit als Kulturjournalistin und Kolumnistin nicht viel geändert: Ich lese dieselben Nachrichten per Internet, bekomme dieselben Bücherberge zur Rezension geschickt, führe dieselben Recherchegespräche per Telefon. Abgesehen davon, dass ab und zu der Hahn dazwischen kräht, bekommen die Gesprächspartner meinen ländlichen Hintergrund gar nicht mit.“

5. „Stafettenwechsel im journalistischen Borderlining“
(wienerzeitung.at, Engelbert Washietl)
„Österreich“ laufe der „Krone“ den Rang in negativer Auffälligkeit ab, findet Engelbert Washietl. „Ginge die Zeitung ‚Österreich‘ von einem konstruktiven Ansatz aus, könnte sie beim Presserat einfach mitmachten und sich über ihre eigene Leistung und auch die der Konkurrenzblätter auseinandersetzen. Sie arbeitet aber offenbar darauf hin, sich medienethisch unantastbar und nahezu sakrosankt zu machen.“

6. „‚Am Abend schlafe ich fern'“
(bernerzeitung.ch, Fabian Sommer)
Was die 80-jährige Theresia Salzmann zum Fernsehprogramm zu sagen hat: „Ich würde Tierfilme zeigen. Tiere sind nicht so verlogen wie die Menschen.“