Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

Verschlafen, vergeigt
(werbewoche.ch, Peter Uebersax)
Der Blick verlor seine Zukunft, weil zuviele Schöngeister im Brei rührten.

Vanity Fair
(floriansteglich.de)
50 Millionen Euro oder mehr soll das Ding gekostet haben. Mein Gott. Liebe Vanity Fair, auf dem Niveau geht?s auch günstiger. Hier sind unentgeltlich zehn Themenvorschläge für die kommenden Ausgaben.

Ilanz retour
(weltwoche.ch, Urs Paul Engeler)
Die besinnliche Reise eines Journalisten zu den aufgebrachten Rätoromanen, die den Subvenziuns-Kritiker als Rassisten verurteilt sehen wollen.

Don Alphonso: Bloggen für Fortgeschrittene
(netzeitung.de, Maik Söhler)
Blogger müssen weder vor Chefredakteuren noch vor Werbekunden buckeln. Zweiter Teil des Interviews mit Don Alphonso.

Begehren vs. Ordnung
(werbewoche.ch, Oliver Fahrni)
Aufmüpfige Ideen werden nicht in der Teppichetage geboren. Dort fragen sich die Manager höchstens nach der Wirtschaftlichkeit ihrer Strategie.

Meeting Robert Scoble (+)
(fudder.de, caro)
Robert Scoble. Der Ex-Microsoft-Angestellte und jetzige Vice President of Media Development von PodTech.net, einem Video-Podcast-StartUp, ist ein Visionär in Bezug auf Online-Technologie und -Kultur; Ein Online-Star, den in der Offline-Welt natürlich absolut niemand kennt. Auf Urlaubsreise in Südbaden lud der 42-jährige über sein Blog ‚Scobleizer‚ Freiburger Blogger zu einem Treffen.

6 zum Start von Vanity Fair

Ich, ich, ich – so ist die neue „Vanity Fair“
(welt.de, Ulrike Simon)
Das Titelbild überladen, das Heft billig, die Anmutung einer Frauenzeitschrift und ein Chefredakteur, der sich „Posh“ nennt. Alles geschenkt, denn das Hauptproblem von „Vanity Fair“ ist, dass die Macher einem Klischee aufgesessen sind. Willkommen beim Magazin mit der größten Ich-Bezogenheit.

Vanity Fair ist da
(blog.zeit.de/clara)
Blättert man das Magazin durch fällt es durch lockeres, buntes und angenehmes Layout auf, dass weniger an ein kaltes Lifestyle-Magazin als an ein Frauenmagazin erinnert.

Wochenmarkt der Biederkeiten
(spiegel.de, Reinhard Mohr)
Allzu flüchtig, ja fadenscheinig ist die Eleganz, sehr vergänglich und ohne jede Aura des Ewigen. Stets hat man das Gefühl, diesen Text und jenes Foto schon woanders gesehen zu haben, nur besser und präziser eingefasst im Hier und Jetzt.

Einmal nur Cowboy sein
(sueddeutsche.de, Hans-Jürgen Jakobs)
„Ich bin gern Trophäe“, verkündet der Schauspieler und Single Schweiger auf dem Cover, das wahlweise einem agrarwissenschaftlichen Fachmagazin, einem Krankenkassen-Mitgliederblatt oder vielelicht einer Publikation der Gay-Szene ähnelt.

Vanity Fair ist da: Til Schweiger erlöst Deutschland
(netzeitung.de)
Leitet das neue Wochenmagazin eine Zeitenwende ein? Zora del Buono (stellvertretende Chefredakteurin «Mare»), Oliver Gehrs (Herausgeber «Dummy»), Gerd Brendel (Podcaster-Ikone Cindy, Küchenradio.org) und Sophie Albers (NZ-Entertainment-Redakteurin) sondierten im Gespräch mit der NZ-Chefredaktion die veränderte Lage.

vanity fair – magazin der konservativkultur
(kulturminister.com, Philip Buerkler)
auf seite 183 von insgesamt 320 seiten (100 davon grossformatwerbung) wird festgestellt, dass barack obama durchaus chancen habe, der erste schwarze präsident der usa zu werden. ja, das ist jetzt also nicht wirklich etwas neues. dann gibts auch noch etwas web 2.0.

6 vor 9

Fernsehen übers Internet: Glotze aus – Computer an
(sf.tv, Video, 6:24 Minuten)
Internet-Unternehmen bieten Fernsehen übers Internet an. Das verführt das Publikum, TV nicht mehr in der guten Stube und vom Sofa aus zu konsumieren, sondern überall dort, wo ein Computer steht.

Hey, ihr da unten!
(taz.de, Robert Misik)
Heute erscheint sie also: die deutsche „Vanity Fair“. Hat sich Chefredakteur Ulf Poschardt endlich ein Zentralorgan seines neokonservativen Bobospießertums gebastelt?

Don Alphonso: Bloggen für Anfänger (+ Blogblick)
(netzeitung.de, Maik Söhler)
Don Alphonso mag Krawall, aber noch lieber sind ihm mäandernde Geschichten von Frauen. Netzeitung.de sprach mit Deutschlands berüchtigstem Blogger.

„Die größte Tageszeitung – mit den meisten Fehlern“
(politik-digital.de)
BILDblogger Christoph Schultheis war am 6. Ferbruar der erste Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de in Kooperation mit den Blogpiloten. Im Chat ging es um Blogs als Wachhunde der Demokratie und BILDblog-Ausdrucke in der BILD-Redaktionskonferenz.

Datenjagd
(telepolis.de, Anika Kehrer)
Im sozialen Web 2.0-Theater sind persönliche Daten vogelfrei.

mediengetöse
(aeschbacher.blog.sf.tv, Kurt Aeschbacher)
musicstars bewegt die gemüter. offenbar. und ist hauptsächlich der willkommene schlagzeilen-lieferant der boulevard medien (was dem tv zweifellos auch recht ist).

6 vor 9

Das Flaggschiff wird zum Speedboat
(sueddeutsche.de, Lisa Sonnabend)
So wüst sind die Sachlichsten: Die Chefredakteure der ARD-Tagesschau geben Einblick hinter die Kulissen der Nachrichtensendung – und zeigen, wie die Mainstream-Medien ihr Angebot mit Weblogs attraktiver machen können.

„Die soziale Barriere ist gefallen“
(taz.de, Nina Apin)
Internetcommunitys zur Selbstdarstellung bieten eine soziale Entlastung, sagt der Medienwissenschaftler Norbert Bolz. Denn viele Nutzer seien mit direkter Kommunikation überfordert. Virtuelle Beziehungen seien mehr als bloßer Ersatz für reale Kontakte.

Das Ende der Pixelbleiwüsten
(spiegel.de, Holger Dambeck)
Nachrichtenseiten im Netz zeigen Mut zur Lücke und zu großen Fotos. Auch die britische „Times“ hat nun einen Relaunch vollzogen. Dabei geht es nicht allein um Designfragen und Web-2.0-Spielereien. Die „Times“ schielt auf lukrative Leserschaft in den USA.

Der Worm, der bleibt
(diepresse.at, Christian Rainer)
Alfred Worm ist tot. Er steht nicht bloß für Rücktritte und Verurteilungen, sondern für ein neues Bild vom Journalismus.

Journalistenwettbewerb: Die Preisfrage 2007
(akademie-fuer-publizistik.de)
Wie viel Macht haben Journalistinnen und Journalisten?

Adieu, Dr. Hugo Bütler
(stoehlker.ch, Klaus J. Stöhlker)
Noch nie wurde ein Chefredaktor der ?Neue Zürcher Zeitung? so glanzlos verabschiedet wie Dr. Hugo Bütler. Der Vorsitzende der Gruppenleitung und Leiter Publizistik musste nach nur einem Jahr überstürzt zurücktreten. Kaum jemand in den Schweizer Medien weinte ihm eine Träne nach; die Nachrufe (es gab kaum welche) waren dünn. Bütler tut mir leid, denn diesen schmachvollen Abschied hat er nicht verdient.

6 vor 9

Dann bloggen wir eben aus Tobago
(faz.net, Imke Donner und Harald Staun)
Ein kremlnaher Oligarch hat ?Livejournal?, das beliebteste Weblog-Portal in Russland, gekauft. Das Geschäft könnte die Pressefreiheit in Russland bedrohen. Die Nutzer befürchten Zensur und diskutieren den virtuellen Exodus.

Zum sogenannten neuen Übersetzerstreit
(perlentaucher.de, Burkhart Kroeber)
Thomas Steinfeld, Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, kritisierte die Übersetzer des „Verbandes deutschsprachiger Übersetzer“, die im sogenannten „Übersetzerstreit“ die Kompromissvorschläge der Verlage ablehnten und überhaupt nur an den finanziellen, statt an den so wichtigen kulturellen Wert ihrer Arbeit dächten. Der Umberto-Eco-Übersetzer Burkhart Kroeber wendet ein: Auch Übersetzer würden gern mehr als 1.000 Euro im Monat verdienen.

Vanity Fair: ?Für alle, die die Welt verändern?
(welt.de, Ulrike Simon)
Bald startet die deutsche Ausgabe der ?Vanity Fair?, ein amerikanischer Magazinmythos. Ob Bunte, Stern oder Park Avenue: Alle lauern, ob Vanity Fair in Deutschland Erfolg haben wird. Es ist das riskanteste Zeitschriftenprojekt seit Jahren. Chefredakteur Ulf Poschardt verrät, warum er fest an den Erfolg glaubt.

Das Ende der Bohème
(nzz.ch, Christian Saehrendt)
Modernes Künstlerproletariat in Berlin.

Zuletzt geküsst im Kindergarten
(faz.net, Florentine Fritzen)
Die Wissenschaft spricht von einem ?seltenen, aber interessanten Phänomen?: Erwachsene, die noch nie eine Beziehung hatten. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Betroffenen selbst.

„Wollen Sie noch das Ohr sehen?“
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Der australische Medienkünstler Stelarc lässt sich ein aus Biomaterial gefertigtes drittes Ohr am Unterarm anbringen.

6 vor 9

Auf YouTube ist Rache süss
(blick.ch, Peter Padrutt und Simone Matthieu)
Lehrer werden zu Affen gemacht. Die Ex zur Schlampe degradiert. Und Kollegen an den Pranger gestellt. YouTube machts möglich. Vor allem für Junge.

Elementarteilchen
(brandeins.de, Wolf Lotter)
Wo sich alles schnell verändert, scheint alles unscharf zu sein.
Das liegt am Auge des Betrachters. Wer sich nicht mitbewegt, sieht schlecht. Ganz besonders im World Wide Web.

Oft bloss nachgeplappert (+)
(nzz.ch, ras.)
Medienberichte sind oft wesentlich geprägt durch das, was die Öffentlichkeitsarbeiter vorgekaut haben. Eine neue Studie veranschaulicht dies am Beispiel der Informationsarbeit zweier kantonaler Verwaltungen. Schlecht weg kommen vor allem die lokalen Radios und Fernsehen.

»Ich zeige Prominente in ihrem natürlichen Lebensraum«
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Gerald Selch)
Ron Galella war einer der ersten Paparazzi. Seine Opfer: Stars wie Mick Jagger, David Bowie und Grace Jones.

Der Unvergleichliche
(zeit.de, Johannes Voswinkel)
Russlands Präsident Putin bittet zum öffentlichen Gespräch. Die Presse kommt und buckelt.

Flaggschiff soll Luxusjacht werden
(fr-online.de, Sebastian Moll)
Massenentlassungen, neue Strukturen, anderer Erscheinungstag: Das US-Magazin „Time“ steckt in der Krise.

6 vor 9

Virtuelle Storys
(ndr.de, Video, 5:50 Minuten)
Wie Medien die Internetwelt „Second Life“ erobern.

Wir armen Blogger-Seelen
(blog.handelsblatt.de, Thomas Knüwer)
Haben Sie kein Mitleid mit mir, lieber Leser. Ich bin selbst schuld. Selbst schuld, dass ich ein soziopathes, irres Wesen bin, ein Windmühlenflügelbekämpfer, der die Ausweglosigkeit seines Tuns nicht erkennt, der sich vergräbt in einer virtuellen Identität. Ich bin Schmutz, ich bin es nicht wert, ernst genommen zu werden. Behauptet ein Professor aus Calgary.

„Verleger zu werden, ist heute einfacher als früher“
(persoenlich.com, David Vonplon)
Markus Schneider, Beat Müller und Wendelin Hess haben den Verlag Echtzeit gegründet. Nicht weil sie reich werden wollen, sondern in der Überzeugung, dass sich für Bücher von den besten Journalisten des Landes ein Publikum finden wird.

Internetboom in Putins Reich
(aargauerzeitung.ch, Alexander Schrepfer-Proskurjakov)
Online-Medien gewinnen für die Meinungsfreiheit in Russland stark an Bedeutung. Der Kreml versucht, sie zu kontrollieren.

Die Kraft des Netzes (+)
(fr-online.de, Viktor Funk)
Online und mächtig – im Internet wachen kritische Köpfe über das Treiben in der Politik. Ein Video im Web kann schnell eine Karriere beenden. Oder Proteste anheizen, wie die Bilder von Saddams Hinrichtung. Der Polizei bei Fahndungen helfen. Oder ihre Übergriffe dokumentieren. Das Internet als unberechenbare fünfte Gewalt.

Weblogs, Podcasts & Co.
(lfm-nrw.de)
Eine neue Broschüre für den Umgang mit neuen Kommunikationswegen im Netz (pdf, 812kb).

6 vor 9

Wir sind alle Praktikanten
(taz.de, Melanie Zerahn)
Die Generation Praktikum ist nicht das Risiko einer kleinen randständigen Gruppe prekärer Akademiker. Sie ist Vorbote einer Globalisierung, die auch das ganze westliche Lebens- und Erwerbsmodell auf den Kopf stellen wird: Beruf, Geld und Liebe.

News auf Papier und im Internet folgen anderen Regeln (+)
(tagi.ch, Peter Sennhauser)
Nachrichtenjournalismus findet mehr und mehr online statt. Die Frage nach dem «Wie» überfordert bewährte Verleger und Journalisten gleichermassen.

«heute» ehrt Will Smith mit einem Preis
(filmblog.ch, Thomas Hunziker)
Wer in diesen Tagen an den zahlreichen Preisverleihungen in und um Hollywood leer ausgeht, muss nicht verzagen. Das Schweizer Ringier-Produkt «heute», das ab und zu auch als Tageszeitung betitelt wird, kümmert sich um missverstandene Schauspieler und verleiht ihnen Preise – wohl aus Mitleid.

5 Millionen warten auf einen Besitzer
(telepolis.de, Peter Mühlbauer)
Bisher wird das Metis-System der VG Wort noch kaum angenommen.

Im Trommelfeuer der Kritik
(heute.de, Alfred Krüger)
Neues Telemediengesetz: Gesetzeslücken statt Rechtssicherheit.

Schlafen Sie mit dem Produzenten!
(faz.net, Mark Siemons)
Bekommt man als Schauspielerin in China nur dann eine Rolle, wenn man mit den entscheidenden Leuten das Bett teilt? Zhang Yu hat hierfür den Beweis geliefert – mit selbstgedrehten Videos, die sie öffentlich machte.

6 vor 9

Versuchter Rufmord
(jungewelt.de, Thomas Wagner)
Das Politmagazin Die Weltwoche diffamiert den Soziologen Jean Ziegler als Kuckucksei der Schweizer Wissenschaft (hier, aber nur für Abonnenten).

Bush ist kein jämmerlicher Versager mehr
(spiegel.de, Frank Patalong)
Hunderttausende von Web-Neulingen haben sich darüber gewundert, geärgert oder amüsiert: Mehr als drei Jahre lang führte die Suchanfrage „miserable failure“ unfehlbar zu George W. Bushs Biografie-Seite im Angebot des Weißen Hauses. Jetzt beendete Google den Spuk – und mehr als das.

„Die Autoren schreiben gerne und aus Leidenschaft für uns“ (+)
(taz.de, Felix Lee)
Wie der kleine Weblog „Spreeblick“ zum prämierten Kleinstunternehmen aufstieg.

Schweizer Wochensatire soll Junge anlocken
(persoenlich.com)
digestiv.tv mit den Medienpartnern Weltwoche und Keystone plant eine tägliche vierminütige Internetsatrire nach dem Vorbild von ehrensenf.de. Als Sprecherin soll ein bekanntes Gesicht auftreten. Ich tippe auf Melanie Winiger.

Sponto hat ein Identitätsproblem
(spiegel.de, Christian Stöcker)
Der SPIEGEL-ONLINE-Avatar hat in der virtuellen Welt „Second Life“ erste Bekanntschaften gemacht: einen Avatar mit einer seltsamen Behinderung und einen Hyänenwolf. Außerdem kann Sponto inzwischen lachen – hat aber ein schwerwiegendes Identitätsproblem.

Schreiben für das Internet: 10 Tipps
(fudder.de, kus)
10 Tipps für journalistisches Schreiben im Internet aus dem Jahr 2000 (von hier).

6 vor 9

„Wir rütteln die Mainstream-Medien auf“
(spiegel.de, Christian Stöcker)
Arianna Huffington, berühmte US-Bloggerin, lehrt die Regierung Bush das Fürchten. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht sie über Hillary Clintons größtes Problem – und verrät, wie Internet und Weblogs die Politik revolutionieren können.

Holtzbrinck: Online-Nutzer zahlen nicht für Inhalte
(welt.de, Ulrike Simon)
Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (?Handelsblatt?, ?Zeit?) macht derzeit Schlagzeilen mit dem Kauf von Internetfirmen Im Internet darf sich ein Medienunternehmen nicht an Erfolgen von früher orientieren, sagt Finanzgeschäftsführer Jochen Gutbrod, 43.

Kollaborativer Kokolores bei der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“
(netzjournalist.twoday.net)
„Der Leser schreibt mit“, hieß es vor zwei Wochen zum ersten Mal bei der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Anstatt einen Artikel nur zu drucken, haben wir ihn erst einmal ins Internet gestellt. Wir wollten wissen, ob die Leser dort vielleicht mehr wissen als wir“, schrieb „FAS“-Redakteur Jörg Albrecht.

„Wir sind nicht im Krieg, wir sind im Wahlkampf“
(tagesspiegel.de, Joachim Huber und Marc Felix Serrao)
?Spiegel?-Chef Stefan Aust verspricht: ?Solange die mich nicht rausschmeißen, ist die Redaktion unabhängig.? Ein Gespräch über Journalismus und Macht.

Bescheidene Eigenleistung der Medien im Umgang mit PR
(persoenlich.com)
Am Freitag hat die Medienforschungsfirma Publicom an einer Medienkonferenz in St. Gallen eine Studie vorgestellt, die aufzeigt, wie stark Medien und PR miteinander verwoben sind. In gut der Hälfte der tagesaktuellen Berichterstattung über Medienkonferenzen kantonaler Behörden ist keinerlei inhaltliche Eigenleistung der Medien zu erkennen, wie Studienleiter René Grossenbacher ausführte. Die Autoren der vom BAKOM geförderten Studie rechnen mit einer weiteren Verschiebung der Stärkeverhältnisse zugunsten der PR.

Erschütternd ist das neue geil
(sueddeutsche.de, Alex ist der neue Rühle)
Nachdem gerade wieder mal jemand vor sich hin behauptet hat, leise sei das neue laut, haben wir im Archiv geschaut, was 2006 in deutschen Zeitungen und Blogs so alles das neue Irgendwas war. Das haben wir hier zusammengestellt und grafisch einsortiert.

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