Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

Der Narr ist heute der König
(faz.net, Jörg Thomann)
Im Fernsehen unserer Kindertage waren die Komiker nur Randfiguren. Heute haben sie die Hauptrolle übernommen. Den Lachsalven auszuweichen, ist dem Zuschauer kaum mehr möglich: Die Comedians sind zu den neuen Leitfiguren geworden.

„Wahre Freunde gibt es nur im wahren Leben“
(ftd.de, Jochen Brenner, Katrin Schmiedekampf und Christine Zerwes)
Wer kennt wen woher – mit Einladung können User die Internet-Plattform lokalisten.de betreten, um dort mir Ihren Freunden zu chatten. Inzwischen sind rund 600.000 Lokalisten in etwa siebzig Städten registriert. Die Mitglieder sollen sich auch im wirklichen Leben treffen – nicht wie bei Second Life, was Gründer Andreas Degenhart „schlimm“ findet.

„Im Grunde der helle Wahnsinn“
(fr-online.de, Daniel Bouhs)
Die junge Online-Lokalzeitung Onruhr kann keine Honorare mehr zahlen und muss ihren Umfang deutlich reduzieren.

Think before you post
(youtube.com, Video, 0:58 Minuten)
Think before you post commercial.

Sueddeutsche.de liest sich selbst nicht
(medienpiraten.tv)
Alternativerklärungen dazu, dass der Live-Ticker zum Raab-Boxkampf vom 31. März im Kultur-Ressort immer noch Aufmacher ist, werden gerne entgegengenommen.

Krampf der Kulturen: Wie indische Computerprofis auf die Schweiz vorbereitet werden
(sf.tv, Video, 4:58 Minuten, teilweise Dialekt)
In der Schweiz gibt es immer mehr indische Computerspezialisten. Sie sollen die Software-Probleme der grossen Firmen lösen. Indisches Know-how und Schweizer Perfektion, beides zusammen – es wäre zu schön, um wahr zu sein. Denn die Tücken des Alltags liegen in unterschiedlichen Arbeitskulturen. Also bekommen die indischen Kollegen in Intensivkursen beigebracht, wie man in der Schweiz Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit buchstabiert. Ein Blick hinter die Kulissen der schönen neuen globalisierten IT-Welt.

6 vor 9

Großes Schweigen – Enthüllungen zu einem vertuschten Presseskandal
(ndr.de, Video, 13:43 Minuten)
Die Vorwürfe sind ungeheuerlich: Focus-Mitarbeiter sollen Geheimpapiere Deutscher Sicherheitsbehörden verkauft haben. Das zumindest ergibt sich aus den Akten eines Ermittlungsverfahrens, das zwischen 2002 und 2004 gegen Focus-Mitarbeiter geführt wurde. Aber auch diese vom Bundeskriminalamt angeregten Ermittlungen sind voller skandalöser Begleitumstände: illegal aufgenomme Telefongespräche wurden ebenso benutzt wie dubiose Informationen von skandalumwitterten Pseudo-Agenten. Focus weiß seit 2006 von dieser Affäre, hat aber bis heute nicht darüber berichtet.

Im Bett mit Don Alphonso
(burnster.de)
Wir Bayern sind halt geborene Rumpler. Umso mehr freue ich mich, dass ich heute mein Bett mit dem deutschen Meister im Hineinbetonieren teilen darf.

Rückkopplung
(manager-magazin.de, Claus G. Schmalholz)
Blogs und Foren erfordern einen neuen Umgang mit Kunden. Wie lassen sich seriöse Kritiker von notorischen Nörglern unterscheiden? Wichtiger noch: Wie gehen Unternehmen mit Lügen um, die im Web kursieren? manager magazin analysiert die Chancen und Risiken.

Peter Turi: ?Mir ist nichts peinlich?
(off-the-record.de, Olaf Kolbrück)
Am 1. April 2006 startete der Medienjournalist Peter Turi seinen Blog Turi2 mit hochfliegenden Erwartungen. Inzwischen ist er auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Zeit für eine Bilanz im Interview mit off-the-record, in dem der Journalist erklärt, was er an Motzbloggern mag, warum Don Alphonso keinen Apfelkuchen bekommt und ihn sein Abgang bei Medien 2.0 nicht stört.

Fakeblogger und der Technosexuellen-Duft
(wortfeld.de)
Fünf Figuren werben derzeit mit Kommentarspam für ihre Blogs, auf denen sie für den neuen Calvin-Klein-Duft Reklame machen.

Rechnung is raus!
(sixtus.net, Mario Sixtus)
Wir freuen uns, dass Sie diese moderne und unkomplizierte Werbemöglichkeit nutzen.

6 vor 9

Leserreporter blendet Medien mit falschem Madonna-Bild
(mediendenk.com)
Wenn Leserreporter zu Fakern werden: Eine Tageszeitung in Voralberg (Österreich) hat die Polizei eingeschaltet, weil ihr ein falsches Foto untergejubelt wurde. Selbst die großen Agenturen und Blätter ließen sich blenden.

Jetzt mit Philishave
(falter.at, Andrea Maria Dusl)
Nach einem Schlaganfall war Österreichs berühmtester Talkmaster und „Falter“-Kolumnist monatelang außer Gefecht. Jetzt predigtdient Hermes Phettberg wieder. Was ist inzwischen alles passiert, wie geht es ihm jetzt?

„Jeden Tag eine mutige Tat!“
(persoenlich.com, Roger Schawinski)
Am 4. April 1977, exakt vor dreissig Jahren, startete in der Schweiz eines der ungewöhnlichsten Medienexperimente, nämlich die Neulancierung des altehrwürdigen Migros-Blattes Tat als Boulevardzeitung. Was vielversprechend begann, endete bereits nach anderthalb Jahren mit der Entlassung von Chefredaktor Roger Schawinski, dem Streik der Redaktion und schliesslich der Liquidation des Blattes. Doch die Tat war mehr als nur eine Fussnote in der Schweizer Mediengeschichte.

Per Mausklick zum Mikrokredit
(spiegel.de, Konrad Lischka)
Kiva.org ist das MySpace der Entwicklungshilfe. Mit einem Mausklick kann jeder Nutzer Kleinunternehmern in Entwicklungsländern Geld leihen. Das Konzept wird gefeiert – aber Experten warnen: Die Billig-Kredite machen Banken vor Ort kaputt.

Netz mit Löchern
(blogmedien.de)
Wofür wir unsere Rundfunkgebühren bezahlen: zum Beispiel für das ?weltweit größte Korrespondenten-Netz?.

Der Bürger als Journalist
(faz.net, ht.)
Inhalte der Internetnutzer sind fester Teil der Medienwelt geworden. ?Das Berufsbild eines Journalisten, alles zu wissen oder zumindest zu glauben, alles zu wissen, ist heute veraltet?, sagt Dan Gillmor, oberster Verfechter des Bürgerjournalismus.

6 vor 9

Der Preis des Erfolgs ist käuflich
(taz.de, Oliver Gehrs)
Der „Stern“ soll Murat Kurnaz 18.000 Euro für ein preisgekröntes Interview bezahlt haben – ein Schnäppchen, gemessen an den sonst üblichen Summen in der Branche. Eine gute Geschichte hat eben ihren Preis. Seltsam nur, dass neuerdings offenbar auch Scheckbuchjournalismus für preiswürdig erachtet und entsprechend ausgezeichnet wird – und sei’s auch nur mit dem „Lead Award“.

Springer-Chef will Papier abschaffen
(ftd.de, Lutz Meier)
Springer-Chef Mathias Döpfner hat Papier als Informationsmedium abgeschrieben. Er könne es gar nicht abwarten, dass onlinebasierte elektronische Geräte das Papier ersetzten und Druck und Vertrieb überflüssig machen.

Frank A. Meyer: Millionen Blogger machen den Journalisten nicht überflüssig
(heute-online.ch/blogs/trashcan, bö.)
Nichts ist dem Internet fremd. Für alles ist Raum. Fürs grosse Ganze mit Google Earth, fürs Klitzekleine mit der Suche nach dem entlaufenen Kätzchen im Quartiers-Chatroom. Google Earth zaubert das Revier auf den Bildschirm, in dem das Kätzchen zu streunen pflegt. Die ganze Welt ist abrufbar. Was wollen wir mehr?

Alphablogger: Johnny Haeusler – Veteran und Netzwerker
(readers-edition.de, Peter Turi)
Johnny Haeusler ist beides: Legende und Frontmann der neuen deutschen Blogbewegung – und Symbol für ihre relative Erfolglosigkeit. Kein anderer Blogger in Deutschland hat mehr Fans, Leser und aktive Kommentatoren als der ehemalige Rockmusiker und Radiomoderator, keiner hat mehr getan für die deutsche Blogosphäre als er.

Bessere Quoten
(berlinonline.de, Martin Weber)
Die GfK will künftig messen, wie häufig TV-Programme im Internet gesehen werden.

Wir hypen Knut
(epd.de, tgr)
Wie ein Eisbär-Baby zum Medienstar wurde.

6 vor 9

April, April in Radio und Fernsehen
(blogmedien.de, Video, 8:20 Minuten)
Wie Radiohörer belogen, betrogen und abgezockt werden und das ZDF zum ?Free-TV? mutiert.

Christoph Schultheis und Stefan Niggemeier über Bildblog
(elektrischer-reporter.de, Video)
Im Internet zu publizieren fördere ?die Demut gegenüber dem Leser?, beschreibt Bildblog-Mitgründer Christoph Schultheis seine Erfahrungen mit der Internet-Publizistik. Dieser direkte Dialog mit dem Nutzer sei den meisten klassischen Journalisten fremd.

Alphablogger: Sascha Lobo – digitaler Bohemien und Blogvermarkter
(readers-edition.de, Peter Turi)
Sascha Lobo fällt auf. Zumindest seit er einen feuerroten Irokesen zum Anzug trägt. Das scheinbar Unvereinbare zusammenzubringen, zeichnet Lobo aus: Einerseits betreibt er eine Werbeagentur, andererseits gilt er als glaubwürdiger Blogger. Einerseits erfindet er den Begriff ?digitale Bohème?, andererseits schuftet er für den Aufbau des Werbenetzwerkes Adical.de, in dem er zusammen mit Johnny Haeusler (www.spreeblick.com) über 30 Top-Blogs als Werbeträger etablieren möchte. Lobo wurde bekannt als Co-Autor des Buches ?Wir nennen es Arbeit?, wo er zusammen mit Holm Friebe die freie, ungebundende Projektarbeit in Internet, Medien und Marketing als ideale Erwerbsform preist.

Das Fernsehen mit der Maus
(arte-tv, Ewald Wessling)
Die digitale Revolution erfasst das Fernsehen, die Generation iPod will ihr eigener Programmdirektor sein. Ein konkretes Szenario vom Fernsehen der Zukunft entwirft Medienexperte Ewald Wessling.

Glotzen mit der Quatsche
(taz.de, Frieder Bechtel)
Fernsehen per Mobiltelefon ist eigentlich längst möglich. Doch weil sich die deutsche Medienbürokratie nicht auf einen Standard einigen kann, ist sogar Albanien längst weiter.

April April 2007
(nerdcore.de)

6 vor 9

Militärjustiz gegen Zivilisten
(sf.tv, Video, 7:54 Minuten)
Journalisten zeigten, wie der Schweizer Geheimdienst einen ägyptischen Fax vom Himmel fischte. Jetzt stehen sie vor Militärgericht. Solche Justiz gehöre abgeschafft, sagen Kritiker.

Zweite Lebenslüge
(taz.de, Martin Schöb)
Im Hype um die Online-Parallelgesellschaft „Second Life“ haben sich die klassischen Medien kräftig einlullen lassen. Kritik am Geschäft mit den Avataren mussten bislang die Blogger erledigen.

Abenteuerliches Unterfangen
(weltwoche.ch, Kurt W. Zimmermann)
Mit «gehobenem Boulevard» will sich Verleger Michael Ringier bei der Elite anbiedern. Die Folge: Steter Auflageschwund, die einst mächtige Institution Blick verliert auch politisch zusehends an Bedeutung. Denn Boulevard und Political Correctness vertragen sich nicht.

Die Geschichte der Zukunft der Zeitung
(nzz.ch, Stefan Betschon)
Es geht wieder aufwärts mit der Presse. Oder ist dieses Gefühl der Leichtigkeit nur der kurze Augenblick, wo Auftrieb und Schwerkraft sich gegenseitig aufheben, bevor die Schwerkraft dann doch siegt? Wie auch immer: Dieser Moment der Schwerelosigkeit erlaubt einen Rückblick auf jüngste Veränderungen im Zeichen des Internets.

Blogger zum Anfassen
(nzz.ch, mhz.)
150 Internet-Akteure an der ETH Zürich.

Bild Bashing
(youtube.com, Video, 0:50 Minuten)
Aufnahmen der Gruppe PO.DEL.KO (mehr) bei der Installation von Schlagzeilen wie „HEUT MAL NIX:“.

6 vor 9

Qualitätsmedien im Netz, Folge 3271
(stefan-niggemeier.de)
Gelegentlich wird BILDblog ja vorgeworfen, unsere Arbeit sei schon deshalb unsinnig, weil die meisten Leser eh nicht glaubten, was in der ?Bild?-Zeitung steht. Interessanterweise aber glauben Journalisten, was in der ?Bild?-Zeitung steht.

Der neue Horror für Verlage
(welt.de, Lars Winckler)
Was YouTube für Videoclips ist, soll Scribd für Text-Dateien werden. Das Portal zieht kurz nach dem Marktstart bereits mehr als 130.000 Nutzer täglich an. Scribd ist praktisch – doch für Verlage weltweit eine große Gefahr.

Eitle Jagd nach Schnipseln
(facts.ch, Kai Michel)
Wer brachte es in die Zeitung? Mit Schere und Klebstoff trugen Wissenschaftler ihren Ruhm zusammen.

Wocheninterview mit Thomas Landolt
(werbewoche.ch, René Worni)
Aus Rumänien zurück, lenkt er als Generalmanager das Schweizer Business von Ringier. Im Gespräch mit René Worni erklärt der neue starke Mann des Hauses, warum er die Gattung Print hochhält, wie er mit seinen Leuten den schlingernden Blick auf Kurs bringen will und warum er die Mentalität im wilden Osten schätzt, wo Tempo fast alles ist.

„Vanity Fair“ verstümmelt Eisbärbaby Knut
(dwdl.de, Jochen Voß)
Der Knut-Titelgeschichte in der aktuellen „Vanity Fair“ fehlt wegen einer Panne der Schluss. Ungeachtet dessen ist die Branche vom Erfolg des Blattes überzeugt.

Wisi liebt Claudia
(ronorp.net, Wisi)
Waren bis anhin die abendlichen Zugfahrten nach Hause eine Qual, so sind sie heute ein Hochgenuss. Dafür verantwortlich: Das Heute.

6 vor 9

Blogs schweben nicht in einem luftleeren Raum innerhalb der Gesellschaft, in dem Geld keine Rolle spielt
(don.antville.org)
Als ich gegen Ende der 80er darüber nachdachte, wie und wo ich Texte veröffentlichen konnte, da war der Einstieg klar: man fing an für Fanzines zu schreiben. Ohne Geld, aber mit viel Enthusiasmus. Wenn man Glück hatte, dann konnte man auch mal ein paar CD oder Kinokritiken im örtlichen Stadtmagazin unterbringen. Fanzines waren die Blogs der 80er und frühen 90er Jahre. Man tauschte Geschichten aus, man bekämpfte sich auch mal, wenn es um Interviewtermine ging, aber insgesamt gesehen, war man sich einig, dass man nicht auf Dauer bei einem Fanzine schreiben wollte, weil man irgendwann ja auch mal Geld verdienen wollte.

Echolote in die Tiefen des Netzes
(perlentaucher.de, Thomas Rohde)
Seit dem vergangenen Herbst ist eine neue tägliche Online-Presseschau im Netz. Das ist eine gute Nachricht nicht nur für die Nutzer der neuen Seite, sondern auch für die von ihr ausgewerteten Medien. Wie der Perlentaucher mit seiner Feuilletonrundschau über die Kulturseiten der deutschsprachigen Qualitätszeitungen berichtet, widmet sich Ecolot.de den Wirtschaftsteilen der einschlägigen Zeitungen.

Wenn der Morgen mit Toni Mahoni beginnt (+)
(fr-online.de, Daland Segler)
Der starke Zug ins Internet: Die 40. Mainzer Tage der Fernsehkritik fragen nach dem „Wandel der Öffentlichkeit“.

Meinung ohne Gewähr
(tagesspiegel.de, Clemens Wergin)
Das Urteil des Bundesgerichtshofes macht Internetprovider für bei ihnen veröffentlichte Inhalte verantwortlich. Gegen Hasspropaganda im Netz wird das wenig ausrichten.

Auf der Fernbedienung schließlich auch Platz eins und zwei
(faz.net, Michael Hanfeld)
Sie sind nicht als Erste darauf gekommen, doch sie kommen als Erstes darauf, wie üblich Vorrang für sich einzufordern. Und zwar, ebenfalls wie üblich, von Gesetzes wegen: ARD und ZDF haben das Internet entdeckt und erkannt, dass sie um ihre Plätze fürchten müssen, um Platz eins und Platz zwei, wie sie es von der Fernbedienung her gewohnt sind.

Das Knutchen-Schema
(jungle-world.de, Elke Wittich)
Noch kriegt er das Fläschchen, aber bald wird der kleine Eisbär die Welt in »essbar« und »nicht essbar« einteilen. Menüvorschlag: die Familie Baring.

6 vor 9

Weblogs, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte
(onlinejournalismus.de, Fiete Stegers)
Wenn sich Blogger ärgern, machen sie sich im Netz Luft. Auch Journalisten, die sonst selbst andere zitieren, finden sich auf einmal auf der anderen Seite wieder, wenn ihre Antworten auf Leserbriefe oder Zitate aus Anrufen in der Redaktion in Blogs erscheinen. Verblüfft, vielleicht verärgert, fragen sich einige: ?Dürfen die das?? Nachfrage bei zwei Internetrechtlern.

Alphablogger: Jens Schröder, Medien-Analyst und Blog-Statistiker
(readers-edition.de, Peter Turi)
Jens Schröder ist eine stille Macht im Medien-Business: Als Daten-Analyst beim Mediendienst kress kommentiert er die Auflagen- und Anzeigentrends der Printmedien, zerpflückt und beschreibt kenntnisreich die Quoten und Werbeumsätze der Fernseh- und Radiosender. Auf seiner eigenen Website www.deutscheblogcharts.de analysiert der bekennende Statistik-Fan mit Liebe zum Detail den Publikums-Zuspruch der 100 wichtigsten Blogs in Deutschland: Welche Seite wird am häufigsten zitiert und verlinkt? Wer sind die Auf- und die Absteiger unter den Blogs? Aber Schröder hat noch eine andere Seite: Als Popkulturjunkie.de bloggt er seine Welt-Sicht zu Fernsehen, Film und Musik – und gehört damit zu den Top 30 seiner Blogcharts.

Die Leserzahlen der Printmedien
(persoenlich.com)
Die erste Auswertung der Leserzahlen der Printmedien für das Jahr 2007 zeigt: Der Gratistitel 20 Minuten ist weiter im Vormarsch, während der Blick erneut an Terrain verliert. Bei den Zeitschriften sind mit der Schweizer Illustrierten und dem Beobachter zwei Titel unter die Millionen-Grenze gefallen und auch die Weltwoche hat den Turnaround noch nicht geschafft.

Schöne neue Netzwelt
(diezuender.de/gallery)
Ebenso lange wie das Internet gibt es Menschen, die sich von der Technologie eine bessere Welt erhoffen. Viele lagen falsch, einige Theorien aber prägen das Web bis heute. Ein Überblick über die Netz-Utopien der vergangenen 50 Jahre.

«Google ist halt doch böse»
(heute-online.ch, Thomas Benkö)
Der Zürcher Blogger Benbit deckt auf seinem Blog oft Sicherheitslücken grosser Firmen auf. Das macht ihn unbeliebt. So unbeliebt, dass ihn Google aus dem Index schmiss.

Aufgedeckt
(bildblog.de)
Wie „Bild“ den „Piano-Mann“ fand.

6 vor 9

Machen Blogger die Journalisten überflüssig?
(krusenstern.ch, Jürg Vollmer)
Machen Blogger die Journalisten überflüssig? Diese Frage stellte ich heute am 1. BlogCampSwitzerland. Dabei verglich ich die Russland-Berichterstattung der Klassischen Medien mit jener der Weblogs. Rund 200 Zuhörer besuchten die Blogkonferenz an der ETH Zürich und diskutierten die Thesen von 20 Referenten.

Das Internet spielt nur die Nebenrolle
(nzz.ch, Niels Anner)
Moritz Leuenbergers politisches Blog ist in aller Munde. Doch im Wahlkampf 2007 wird das Internet eine marginale Rolle spielen. Schweizer Wahlerfolge entstehen nicht im Netz.

Woher kommt der Hass im Netz?
(welt.de, Adriano Sack)
Das Internet könnte das Paradies sein, in dem Menschen klug und scharfsinnig debattieren. Stattdessen gehören Beleidigungen, Unterstellungen, Diffamierungen zum ganz normalen Umgangston. Der Stammtisch 2.0 unterliegt ganz eigenen Regeln.

Warum Zwonull für Journalismus uninteressant ist
(blog-cj.de, cjakubetz)
Nach all den pompösen 2007-wird-ein-ganz-entscheidendes-Jahr-Ankündigungen und den bisher zu sehenden Resultaten fällt mir vor allem eines auf: Die Ergebnisse sind alles, nur noch nicht originell. Zwischen Spiegel, Stern, Focus, Welt, SZ und den anderen Epigonen sehe ich kaum mehr nennenswerte Unterschiede.

Knut (+)
(stefan-niggemeier.de)
Ich wäre dann gestern Morgen fast wieder bereit gewesen für neue Nachrichten. Hatte mich bei dem Gedanken ertappt, dass in diesen Tagen, in denen ich meine ganze Aufmerksamkeit auf die Niedlichkeit von diesem Knut gerichtet habe, etwas passiert sein könnte in der Welt.

Ratespiel
(wortfeld.de, Alexander Svensson)
Welches Nachrichtenportal sieht derzeit so aus?

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