Für die Folge vom 10. Oktober baten die Macher der TV-Serie “Die Simpsons” den Künstler Banksy, den üblichen Vorspann nach eigenen Vorstellungen umzugestalten. Die gleichentags von banksyfilm auf YouTube hochgeladene Alternativversion wurde bereits millionenfach angesehen.
Das Onlineangebot der Zeitung “B.Z.” band das Video in einen Artikel ein und schrieb dazu:
Spätestens, als Homer in der Garage dem Wagen seiner Frau nicht ausweichen kann und durch die Tür gestoßen wird, ist klar: Hier ist etwas anders.
Eben nicht. Obwohl in der Banksy-Alternativversion vieles anders ist, fliegt Homer auch in der Originalversion durch die Tür. Jedenfalls seit der Episode “Take my Life, Please” von Februar 2009. Mit der Umstellung auf HDTV wurde ein neuer Vorspann produziert, der seitdem jede Episode einleitet.
Der eine oder andere mag es schon gehört haben: Das gestrige EM-Qualifikationsspiel zwischen Italien und Serbien wurde wegen anhaltender Krawalle durch serbische Hooligans vorzeitig abgebrochen.
Daraus lernen wir zwei wichtige Dinge. Erstens: Hooligans schaden immer ihrer eigenen Mannschaft — das Spiel wird wohl gegen Serbien gewertet. Und zweitens: Fotogalerien auf Bild.de werden nach dem beschriftet, was der zuständige Mitarbeiter auf den ersten Blick auf der Aufnahme zu sehen glaubt:
Was der “Serbien-Hool” da auf dem fünften Bild der Klickstrecke tatsächlich abschneidet, ist allerdings nicht das Tornetz auf dem Spielfeld, sondern lediglich das Netz, das über der Absperrung des Zuschauerblocks gespannt ist, auf der der Mann rittlings sitzt. Es soll verhindern, dass Gegenstände aufs Spielfeld geworfen werden.
Das erkennt man auch klar auf dem neunten Bild derselben Fotogalerie, das poetischerweise mit “So sehen vermummte Idioten aus” beschriftet ist (oder zwischen 0:25 und 0:30 auf YouTube).
Mit Dank an Marco, Marcel Sch. und Björn C.
Nachtrag, 10.45 Uhr: Bild.de hat das “Tornetz” zum “Sicherheitsnetz” umdeklariert.
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].
1. “Kachelmann im Profil” (tagesspiegel.de, Sonja Pohlmann)
Gerichtszeichner müssen “realitätsnah und möglichst objektiv” zeichnen, aber zu exakt dürfen die Zeichnungen auch nicht sein. “Als Bachmann die markanten Züge des mutmaßlichen Opfers von Kachelmann wiedererkennbar zeichnete, musste das Bild anschließend mit einem Streifen über den Augen gepixelt werden.”
3. “Die Verteidiger der Currywurst” (taz.de, C. Akyol und S. Grimberg)
Die Integrationsdebatte bei “Bild”: “Bild mag oberflächlich tiefgründig tun und sich Integration und Völkerball auf die Fahnen schreiben. Drinnen bleibt das Blatt der verlässliche Anheizer, dem kein populistischer Aufschlag zu billig ist, um das angeblich gesunde Volksempfinden noch ein bisschen weiter hochzukochen.”
5. “Abschied von meiner Bibliothek” (revierflaneur.de)
Der Revierflaneur löst seine sich in 153 Kartons befindliche Bibliothek auf. “Was dereinst so hochfahrend aufgebaut wurde, muss nun peu à peu wieder abgetragen werden. Aber kommentarlos? Doch weißgottnicht! An den Kommentaren soll es nicht hapern.”
6. “Die Wunder der Klickstrecke” (137b.org, zeitweise)
“Text ist der natürliche Feind einer effektiven Klickstrecke. Denn er wird nicht gelesen. So wie dieser hier.”
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].
1. Profi- und Laienjournalismus (bundespraesident.de, Christian Wulff)
Der deutsche Bundespräsident spricht zur Eröffnung der neuen dpa-Zentralredaktion in Berlin: “Wer überprüft, verliert Zeit, aber die Häufung von Fehlern und Dementis untergräbt Vertrauen und macht den Profijournalismus dem Laienjournalismus dann doch zu ähnlich. Damit gefährdet man die eigene Existenz.” Auch als Video (youtube.com, 11:08 Minuten).
2. “Hated By The Daily Mail” (stephenfry.com, englisch) Stephen Fry liest, was über ihn in der “Daily Mail” geschrieben wird. Und schreibt einen längeren Text dazu. “Because I have a theological turn of mind, the people I feel most sorry for, and always have, are those who work for the paper. I have never met a Mail journalist whose first words weren’t an apology.”
3. Interview mit Roger Schawinski (zeit.de, Elena Pelzer)
Für Roger Schawinski bedeutet Qualität in der Unterhaltung, “dass man Menschen nicht herabwürdigt, dass man keine Jurymitglieder einsetzt, mit dem Auftrag, die Kandidaten zu beleidigen. Dazu gehört auch, dass man Realität nicht vortäuscht oder Abläufe im Sinne der Scripted Reality vorarrangiert.”
4. “Mathias Döpfner und das Geschwätz von der ‘Gratiskultur’ im Internet” (andreasvongunten.com)
Andreas Von Gunten kann keine Gratiskultur im Internet entdecken. “Mir kommt es vor, als hätten gewisse Medienhäuser (nicht alle) bereits kapituliert vor der Herausforderung sich anzupassen, mit dem Wandel zu gehen und diesen für sich zu nutzen. Die letzte Möglichkeit besteht für diese Unternehmen offenbar nur noch darin, durch politischen Druck zu versuchen, das Rad zurück zu drehen und das offene Netz wieder zum verschwinden zu bringen.”
6. “De:publica 2010” (137b.org, Marcel-André Casasola Merkle)
Ein sich depublizierender Beitrag. (Dazu auch ein Interview mit den Machern von depub.org.)
Amerikanischer Verschwörungstheoretiker müsste man sein! Dann würden die europäischen Medien über einen berichten — wenn es denn das ist, was man will.
Doch von Anfang an: Das “International Center for 9/11 Studies” ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Anschläge vom 11. September 2001 besser verständlich zu machen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Einsturz des WTC 7, jenes Gebäudes des World Trade Centers, das – anders als die beiden berühmten Türme – nicht selbst von einem Flugzeug getroffen wurde. Hinter dem Kollaps dieses Hochhauses vermuten Verschwörungstheoretiker eine gezielte Sprengung.
Das “National Institute of Standards and Technology” (NIST) wiederum ist eine Normierungsbehörde in den Vereinigten Staaten, die auch zahlreiche bautechnische Untersuchungen zum Einsturz des World Trade Centers durchgeführt hat. Im Jahr 2008 veröffentlichte das NIST eine Untersuchung über den Einsturz von WTC 7, deren ursprüngliche Fassung nach zahlreichen Hinweisen des Zentrums für 9/11-Studien noch einmal etwas überarbeitet werden musste. Es gibt also seit längerem ein gewisses Spannungsfeld zwischen dem Verein und der Behörde.
Unter Berufung auf den Freedom of Information Act, der jedem US-Bürger Einblick in Regierungsdokumente erlaubt, hat das 9/11-Zentrum vom NIST die Herausgabe von Gutachten, Plänen und Detailzeichnungen statischer Elemente des WTC 7 gefordert (PDF) — und die Herausgabe aller Videos und Fotos, die bei der Untersuchung des Einsturzes durch das NIST verwendet wurden.
In einer Pressemitteilung schreibt das 9/11-Center, dass das NIST das Material erst herausgegeben habe, nachdem das Center Klage eingereicht habe. Diese Klage ist ein bisschen nebulös: Außer in dieser Pressemittelung lässt sich kein Hinweis dazu finden. Auch lässt das Center selbst offen, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen Klage und Herausgabe gibt oder nur einen zeitlichen, und ob es tatsächlich zu einer Verhandlung oder gar einem Urteil gegen das NIST kam.
Als das Material, das eine bunte Sammlung von Fotos und Videos von privaten Nutzern und Medien darstellt, dem Verein vor kurzem dann endlich übergeben wurde, fing der an, es auf YouTube hochzuladen — eine Nachricht, die in den USA außer den üblichen Verschwörungswebseiten näherungsweise niemanden interessierte.
Ganz anders in Europa: Mit der Internetseite der “Neuen Zürcher Zeitung” fing letzte Woche alles an. Die erklärte erst noch einigermaßen korrekt:
[Die Videos] gleichen im wesentlichen denjenigen, die schon am 11. September 2001 und kurz danach im Fernsehen gezeigt wurden. Darunter befinden sich aber auch die Szene [sic] aus der Sicht von direkt Beteiligten, etwa von Feuerwehrmännern oder von Eingeschlossenen.
Nur um dann hinzuzufügen:
Die Aufnahmen blieben während Jahren unter Verschluss.
Eine Formulierung, die so oder so ähnlich von allen anderen Medien übernommen wurde, die aber grob irreführend ist: Das NIST hatte die Aufnahmen ja nur für seine Untersuchungen zusammengetragen, nicht etwa beschlagnahmt. Die Originalaufnahmen existierten weiterhin und wurden teilweise veröffentlicht (zum Teil live am 11. September 2001 selbst) und teilweise eben nicht. Bei der Menge des Materials lässt sich schlecht sagen, was davon schon veröffentlicht wurde und was nicht, und anders als Texte lassen sich Videos auch nur bedingt googeln. Schon unter den Clips, die das 9/11-Center mit seiner Pressemitteilung online gestellt hat, finden sich aber prompt zwei, die schon seit mindestens drei Jahren auf YouTube zu sehen sind.
“NZZ Online” zeigte die beiden seit Jahren veröffentlichten Videos als zwei von drei Beispielen für die “bisher unbekannten Videos”. Und weil die Formulierungen zur Klage gegen das NIST in der Pressemitteilung etwas vage waren und der Autor von “NZZ Online” auf jede weitere Recherche verzichtete, wie er uns auf Anfrage mitteilte, lautet die Formulierung dort ähnlich vage:
Die Veröffentlichung erfolgt unter dem Druck einer Klage des International Center for 9/11 Studies.
Obwohl sich “NZZ Online” ausschließlich auf das Center for 9/11 Studies selbst stützt, reichte der gute Ruf der “Neuen Zürcher Zeitung” einigen Journalisten offenbar aus, die Angaben ungeprüft zu übernehmen. Und damit existierte plötzlich eine neue, vermeintlich seriösere Quelle:
Wie die “Neue Züricher Zeitung” in ihrem Internetangebot berichtet, seien die Videos in den vergangenen neun Jahren durch das National Institute of Standards and Technology (Nist) unter Verschluss gehalten worden.
Auch Bild.de (BILDblog berichtete), express.de, FAZ.net und “Focus Online” schlossen sich an. “Spiegel Online” erklärte gar, die Veröffentlichung der “jahrelang unter Verschluss gehaltenen” Aufnahmen sei “vor Gericht” erzwungen worden, wofür sich nun wirklich überhaupt kein Beweis mehr finden lässt.
Und weil ein paar europäische Journalisten auf der Suche nach einer guten Story und beeindruckenden Bildern auf ernstzunehmende Recherche verzichtet haben, glauben jetzt ein paar Millionen Internetnutzer, dass sie bisher unbekannte Videos gesehen haben, für die amerikanische Verschwörungstheoretiker vor Gericht gezogen sind.
Mit Dank an die vielen Hinweisgeber.
Nachtrag, 15. September: Das International Center for 9/11 Studies hat uns gegenüber bestätigt, dass es keine gerichtliche Entscheidung gegen das NIST gegeben hat. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen der eingereichten Klage und der Freigabe des Bildmaterials durch das NIST besteht, ließ das Center selbst offen.
Unter den Medien weltweit ist es zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden, kurz vor dem 11. September in Sendungen, langen Artikeln und Klickstrecken an die Anschläge von New York und Washington im Jahr 2001 zu erinnern. In der Hoffnung, das Unbegreifliche irgendwie begreifbar zu machen, spielen besonders bisher unveröffentlichte Bilder eine wichtige Rolle.
Solche “noch nie gezeigten Video-Aufnahmen” hat auch Bild.de entdeckt. Oder genauer: Glaubt Bild.de entdeckt zu haben.
Da wäre zum Beispiel diese Einstellung eines Kameramanns am Fuß der Türme:
Der Kurznachrichtendienst Twitter erleichtert Klatsch-Journalisten ihren Arbeitsalltag: Ständig stellen Prominente (vermeintlich) private Informationen online, die dann nur noch kurz aufgeschrieben werden müssen.
So weiß “Bild” aktuell zu berichten, dass Ashton Kutcher den Bikini seiner Ehefrau Demi Moore getragen habe:
“Demi bat mich darum, sie zu parodieren. Keine Fragen bitte!”, twitterte Ashton unter das Bild.
Sogar Beweisfotos können “Bild” und Bild.de liefern:
Der Kurznachrichtendienst Twitter erleichtert es aber auch Lesern, die Behauptungen von Klatsch-Journalisten als Quatsch zu identifizieren: Der Mann, der da Demi Moores Bikini trägt und den zitierten Satz getwittert hat, ist nämlich nicht Ashton Kutcher, sondern Dave Days, den die “Huffington Post” eine “YouTube-Berühmtheit” nennt.
Trotz dieser offensichtlichen Verwechslungsgefahren nähern sich Journalisten Themen, in denen es irgendwie um Europa geht, häufig mit großer Ahnungslosigkeit Sorglosigkeit. Statt noch mal eben schnell nachzugucken, wird da gerne mal einfach vor sich hinbehauptet. Denn letztlich wissen vor allem die Leser: Europa, das ist immer auch Bürokratie-Irrsinn und irgendwie schlecht für Deutschland.
Im Mai rief die Schweizer Politikerin Doris Stump bei einer Gleichstellungskonferenz des Europarats zum Kampf gegen sexistische Stereotype in den Medien auf, im Juni schließlich schloss sich der Europarat ihren Forderungen an und empfahl dem Ministerkomitee (und damit seinen Mitgliedsstaaten), in den eigenen Verwaltungen auf eine Verwendung “nicht-sexistischer Sprache” zu achten. Beobachter(innen), die zur Resignation neigen, werden festgestellt haben, dass die Fortschritte auf dem Gebiet in den letzten 20 Jahren anscheinend nicht sehr groß waren.
Gestern veröffentlichte dann “Bild” auf Seite 1 eine kleine Meldung, deren Langfassung auf Bild.de erschien. Autor Stefan Ernst ging dabei nicht nur auf die Empfehlung des Europarats ein, sondern füllte seinen Text auch mit zahlreichen Beispielen geschlechtsneutraler Sprache aus Frau Stumps Schweizer Heimat an, die allerdings in keinem direkten Zusammenhang zur Empfehlung des Europarats standen. Das alles war also nicht gerade neu und einigermaßen irreführend, aber auch nicht falsch.
“Welt Online” verkürzte schon etwas und hob den “Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren” der Schweizer Bundeskanzlei (PDF) in neue Höhen:
Der Rat in Straßburg will Sexismus bekämpfen und rät zu geschlechtsneutraler Sprache. Es gibt bizarre Ersatzvorschläge.
Europamäßig war da aber noch alles im grünen Bereich.
Schlimmer erwischt hat es da schon den “Berliner Kurier”, der dem Thema heute gleich zwei Kommentare, geschlechtergerecht geschrieben von Mann und Frau, widmet: Martin Geiger echauffiert sich über den “EU-Irrsinns-Stadl” und fragt angesichts der Straßburger Empfehlungen und des Schweizer Leitfadens:
Wie viel Fantasie muss in Brüsseler Amtsstuben herrschen, um im Wort “Fußgängerzone” den puren Sexismus der übelsten, chauvinistischen Art auszumachen.
Geigers Kollegin Stefanie Monien geht gleich noch einen Schritt weiter und listet unter der Überschrift “EU will Mama und Papa abschaffen” noch ein paar “Gaga-Empfehlungen für die EU” (“zum Schmunzeln”) auf und erklärt, dass die Schweiz “im Übrigen” gar nicht zum Europarat gehöre — was dann richtig wäre, wenn es tatsächlich um die EU ginge und nicht um den Europarat. Konsequenterweise hat die “Hamburger Morgenpost” Moniens Kommentar gleich die Dachzeile “EU total verrückt” verpasst.
Neulich ist in “Bild am Sonntag” und auf Bild.de ein Artikel erschienen, in dem sich Autorin Beate Krämer frei nach dem Motto “Denk doch mal nur einer an die armen Kinder” über YouTube und die verdorbenen Jugendsender VIVA, MTV beklagte:
Krämer schreibt etwa über ein Video mit Christina Aguilera:
Sie trägt Knapptrikot, Peitsche, Bondagefesseln, im Mund einen Knebel mit Strass besetzt, es gibt angedeuteten Gruppensex, Frauen lecken sich ab, Hand im Schritt, Wet-Look-Dancing, gespreizte Schenkel… In Musikvideos geht es immer eindeutiger um Sex und Gewalt.
Bondagefesseln, angedeuteter Gruppensex, Frauen lecken sich ab, gespreizte Schenkel — und das alles ohne Altersbeschränkung und sogar “rund um die Uhr”? Das ist ja unfassbar. Wo gibt’s denn sowas?
Um diese Frage zu beantworten, hilft vielleicht ein Szenewechsel nach Neuburg im Landkreis Nordwestmecklenburg: Dort wurde der Verwaltungschef des Amtes Neuburg suspendiert, weil er laut “Lübecker Nachrichten” “im Dienst Pornos im Internet betrachtet haben” soll.
Und wie illustriert “LN-Online” diese Nachricht? Mit einem vermutlich in der eigenen Redaktion geschossenen Symbolbild:
Moment mal! Kommt uns diese “Erotik-Internet-Seite” nicht irgendwie bekannt vor? Vielleicht mal ein wenig ranzoomen:
Richtig. Auch wenn das Logo verpixelt wurde, handelt es sich hierbei eindeutig um die Startseite von “Bild.de Erotik” (unser Screenshot wurde am 26. August angefertigt):
Und so ganz Unrecht hat “LN-Online” nicht damit, die Erotikseite von Bild.de symbolisch für Internetpornos stehen zu lassen. Denn all das, was “Bild am Sonntag” an Viva, MTV und YouTube als Dinge “die es früher nur im Pornokino gab” kritisiert, können sich Kinder und Jugendliche ab 0 Jahren auch ganz bequem auf Bild.de holen.