Suchergebnisse für ‘the’

6 vor 9

“Diese Geschichte haben alle überblättert” (telepolis.de)
Versäumnisse von Biografen und Kulturredakteuren bei der Berichterstattung über die Vergangenheit von Günter Grass.

“Man entscheidet einsam” – “So ist es” (weltwoche.ch)
Seit 50 Jahren ist er nun tot, dieser linkspathetische Jahrhundertdramatiker. Und? Was wird bleiben von Bertolt Brecht? Ein Gespräch mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem österreichischen Schauspielkünstler Klaus Maria Brandauer.

Planspiel Libanon (jungewelt.de)
US-Enthüllungsjournalist: Israels Krieg war von langer Hand vorbereitet und von Washington abgesegnet (der betreffende Text von Seymour M. Hersh im New Yorker hier)

Ernest Hemingway on Writing (turi-2.blog.de)
Ein guter Text ist wahr, relevant, knapp, präzise, einfach, emotional und eine Einladung zum Gespräch.

Blogs als Standard (wortfeld.de)
Zeitungs-Websites im Ländervergleich. Im Wortfeld-Wiki werden die Features von Zeitungs-Websites in Deutschland gesammelt.

Vergiss die blöde Lust! (woz.ch)
Wenn frau nicht grad frisch oder halbfrisch verliebt ist, das Alter, in dem alles neu und spannend war, auch schon glücklich oder unglücklich hinter sich gebracht hat, muss sie gelegentlich anfangen, sich zu überlegen, aus welchen Gründen sie den leiblichen Genüssen eigentlich noch huldigt. Die Qualität der Gründe wie der Genüsse ist doch sehr unterschiedlich. (siehe auch: 1993 hatte die WOZ noch ein Sexleben)

“Bild” fand “SS-Beweis” auch

“Bild”-Autor Paul C. Martin schreibt heute über den Schriftsteller Günter Grass, der kürzlich öffentlich gemacht hatte, dass er als Jugendlicher Mitglied der Waffen-SS gewesen sei. Offenbar belegen auch Dokumente seine Waffen-SS-Zugehörigkeit. Und “Bild”-Autor Martin schreibt:

"Ein vergilbtes Dokument aus dem US-Militärarchiv, das BILD vorliegt. Der SS-Beweis!"

“Bild” widmet dem “SS-Beweis” heute auch die Titelschlagzeile (siehe Ausriss) und schreibt:

“Jetzt fand BILD das Dokument, das zweifelsfrei beweist: Grass war bei der Waffen-SS!”

Wie “Bild” das Dokument fand, steht indes nirgends. Eine vergleichsweise naheliegende Möglichkeit wäre ein Klick auf Spiegel Online gewesen. Dort nämlich ist die ganze Story bereits seit gestern nachmittag, 15.05 Uhr, weltweit und kostenlos zugänglich. Und ebenfalls seit gestern nachmittag wimmelt es daher auch im Angebot der Nachrichtenagenturen von Meldungen über die auf Spiegel Online veröffentlichten Dokumentenfunde des “Spiegel”-Autors Klaus Wiegrefe.

Und natürlich ist der “SS-Beweis”, der, nebenbei bemerkt, laut “Berliner Zeitung” seit Jahrzehnten “öffentlich zugänglich” ist, seit seinem Bekanntwerden am gestrigen Nachmittag auch in diversen anderen Medien ein Thema — meist unter Verweis auf den “Spiegel” oder Spiegel Online. Nur Focus Online berichtet treudoof: “Das meldet die ‘Bild’-Zeitung (Mittwochausgabe).”

Übrigens:
Bei Bild.de, wo der Dokumentenfund erstmals gestern abend, 22.57 Uhr, in der “Bild”-Version (“Jetzt fand BILD…”) auftauchte, heißt es in einem Teaser fälschlicherweise noch immer: “Grass-Affäre: Bei der SS musste er Fingerabdrücke abgeben”, obwohl er das doch gar nicht “bei der SS” tat, sondern als Kriegsgefangener der Alliierten.

Nachtrag, 17.8.2006: Bei Focus Online wurde der Hinweis auf “Bild” mittlerweile ersatzlos aus dem Artikel entfernt — offenbar allerdings erst, nachdem BILDblog-Leser Christian G. (Danke übrigens!) die Focus-Online-Redaktion auf ihre Ungeschicklichkeit hingewiesen hatte.

Wie “Bild” nicht über Carrells Krankheit berichtete

Apropos:

Als Rudi Carrell der “Bild”-Zeitung im vergangenen Dezember vorwarf, ihn mit ihrer Berichterstattung über seine Krebskrankheit “lebendig begraben” zu wollen, reagierte “Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann mit Unverständnis. Er antwortete dem Showmaster:

Wie Sie wissen, berichten — im Gegensatz zu BILD — zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften seit vielen Wochen über Ihre Erkrankung. Erst nachdem Sie selbst am 21. November in der niederländischen Illustrierten “Prive” und anschließend mit BUNTE offen über ihre Krebskrankheit sprachen (…ich weiß, daß ich Krebs habe…), hat BILD entsprechend berichtet. Ihre Äußerungen ließen für uns den Schluß zu, daß Sie mit diesem sehr persönlichen Thema nun durchaus öffentlich umgehen wollen.

Kai Diekmann suggeriert also, “Bild” habe vor dem 21. November 2005 nicht über Carrells Krebs berichtet.

Am 15. November 2005 titelte “Bild”:

Abgemagert — Haarausfall — Kaum noch Auftritte

Wie krank ist Rudi Carrell?

Die “Bild”-Autoren Daniel Cremer und Guido Brandenburg zitierten “enge Freunde”, dass es Carrell “sehr schlecht gehe, er ernsthaft erkankt sei”. Sie wiederholten die Sätze, die Carrells Schwiegermutter der Zeitschrift “das neue” gesagt haben soll: “Daß er Krebs hat, ist definitiv. Eine Chemo hat er ja schon hinter sich. Rudi spricht nicht über seine Krankheit.” Und sie stellten fest: “Fragen zu seiner Krankheit möchte Carrell nicht beantworten.”

Am 16. November 2005 berichtete “Bild”:

So tapfer kämpft er gegen seine Krankheit

(…) Entertainer Rudi Carrell (70) kämpft tapfer gegen seine schwere Krankheit an. Nach Auskunft seiner Ex-Schwiegermutter Erna Bobbert (92) ist Carrell an Krebs erkrankt, unterzog sich schon einer ersten Therapie. (…)

Am 18. November 2005 schrieb “Bild” zu einem Foto:

Hier geht Rudi Carrell zur Arbeit — Trotz Krankheit!

Köln — Er hat viel Gewicht verloren. Seine Wangen sind eingefallen. Die einst so fröhlichen Augen haben ihren Glanz verloren. (…)

Diekmann will seinen Brief an Carrell bekanntlich als “Entschuldigung” verstanden wissen.

Wogegen sich Kai Diekmann wehrt V

“Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann streitet sich mit dem toten Rudi Carrell.

Carrell hatte Diekmann im “SZ-Magazin” vorgeworfen, er habe seinen Tod “herbeigesehnt” und sich nie für die verletzende Berichterstattung der “Bild”-Zeitung über seine Krebserkrankung entschuldigt. Diekmann ging daraufhin juristisch gegen die Zeitschrift vor. Nach dem Tod Carrells verlangte er eine “Richtigstellung”, die das Blatt heute abdruckt.

Aber der Reihe nach.

Am 17. März erschien im “SZ-Magazin” ein langes Gespräch mit Rudi Carrell, das “Bild” in Auszügen nachdruckte und in dem es auch um die “Bild”-Zeitung ging:

SZ-Magazin: Wie kam Ihre Krankheit an die Öffentlichkeit?

Carrell: Ich hatte der Bunten ein ehrliches Interview gegeben. Na gut, ich habe versucht, den Krebs etwas herunterzuspielen. “Ich habe zwar eine schwere Krankheit”, habe ich gesagt, “aber ich lebe, habe keine Schmerzen, kann arbeiten.” Und was hat die Bild-Zeitung daraus gemacht? Haarausfall, schwer abgenommen! Ich war stinksauer. Und dann diese schlimmen Fotos: Ich fand die ganze Sache nicht fair – mir gegenüber und Hunderttausenden, die Angst vor einer Krebsvorsorge haben oder selbst vor einer Chemotherapie stehen.

Hat sich die Bild-Zeitung bei Ihnen entschuldigt?

Nein, obwohl ich mich schriftlich beim Chefredakteur beschwert habe: “Ich lasse mich von euch nicht lebendig begraben!” (…)

Haben Sie eine Antwort auf Ihren Brief bekommen?

Ja. “Sie wissen doch, wir sind Ihre größten Fans!”, hat Kai Diekmann zurückgeschrieben. Zwei Tage zuvor hatte er noch meinen Tod herbeigesehnt.

Diekmann erwirkte u.a. gegen diese Passagen eine einstweilige Verfügung. Sie sind deshalb aus dem Online-Auftritt des “SZ-Magazins” spurlos verschwunden.

Außerdem verlangte Diekmann vom “SZ-Magazin” den Abdruck einer Gegendarstellung. Zunächst unterlag er mit dieser Forderung vor Gericht. Wenige Tage vor der nächsten Gerichtsverhandlung starb Carrell. Diekmanns Anwälte verzichteten daraufhin auf ihre Forderung — doch der Tod Carrells war für Diekmann offenbar kein Grund, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Einige Tage später ließ er eine neue Forderung stellen: Das “SZ-Magazin” solle nun eine eigene Richtigstellung abdrucken.

Der Verlag kam dieser Forderung heute nach und stellte im “SZ-Magazin” richtig:

(…) dass der Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, sich in einem Schreiben an Rudi Carrell für die Berichterstattung in Bild über seine Krebserkrankung entschuldigt hat.

(…) dass Kai Diekmann niemals den Tod von Rudi Carrell herbeigesehnt hat.

In der Formulierung, die Diekmann veranlasste, steckt eine erstaunliche Behauptung. Denn wie Carrell können auch wir in Diekmanns Brief keine Entschuldigung für die Berichterstattung entdecken. In seinem Fax vom 22. Dezember 2005 an Carrell räumt er keinerlei Fehlverhalten seiner Zeitung ein. Stattdessen schreibt er:

Sehr geehrter Herr Carrell,

ich finde es sehr bedauerlich, daß Sie sich durch unsere Berichterstattung verletzt fühlen. Das war nicht unsere Absicht. (…)

BILD ist seit Jahren einer Ihrer treuesten Fans. Ich bedaure sehr, daß Sie mit unserer Berichterstattung unzufrieden sind (…).

Was Diekmann bedauert, ist nicht die Berichterstattung von “Bild”, sondern Carrells Unzufriedenheit.

So war das also: In der gleichen Woche, in der Diekmann in seiner Zeitung den Tod “des großen Rudi Carrell”, des “TV-Giganten” und “großen Entertainers” betrauern ließ, beauftragte er seine Anwälte, gegen dessen Aussagen vorzugehen.

“Bild” animiert zum Ehebruch

Das US-Magazin “Forbes” hat kürzlich eine Liste veröffentlicht: “The Hottest Billionaire Heiresses” (“Die heißesten Milliardärs-Erbinnen”). Und woran denken “Bild”-Redakteure wohl zuerst, wenn sie so eine Liste sehen? Offenbar daran, was für eine gute Partie diese Erbinnen wären, klar:

"Hier lächeln 18 Milliarden Euro. 10 reiche Töchter -- und alle sind noch zu haben"

Und wir fragen uns, ob man bei “Bild” nicht etwas zu sehr vom Reichtum geblendet war. Davon, dass alle “noch zu haben!” seien, ist nämlich im “Forbes”-Magazin, auf das “Bild” sich ausdrücklich bezieht und aus dem so ziemlich alle anderen Infos über die Erbinnen zu stammen scheinen, überhaupt nicht die Rede. Zu Recht. Aerin Lauder beispielsweise ist offenbar seit 1996 mit Eric Zinterhofer verheiratet und hat zwei Kinder (was übrigens auch “Bild” schreibt). Und Julia LouisDreyfus hat ebenfalls zwei Kinder und ist sogar schon seit 1987 mit Brad Hall verheiratet.

Mit Dank an Julia L. für den sachdienlichen Hinweis.

6 vor 9

Die Macht der Gewöhnung (tagesspiegel.de)
Wie reagiert man auf die Nachricht vom geplanten Massenmord? In London sehr ruhig. Und in New York überrascht. Anfangs.

Weblogs – Kopfjäger im Internet oder journalistische Avantgarde (politik-digital.de)
Matthias Armborst ist Journalist, Wissenschaftler und Blogger. In seinem Buch “Kopfjäger im Internet oder publizistische Avantgarde? Was Journalisten über Weblogs und ihre Macher wissen sollten” untersucht er das Verhältnis von Journalismus und Blogosphäre.

Die Flaute nach dem Schuss (telepolis.de)
Über die Hintergründe von Bildfälschungen im Journalismus

Das Ende einer Welt (spiegel.de)
Die letzte Sendung von “Top of the Pops” markiert das Ende des Musikfernsehens. Auch die Spartenkanäle MTV und Viva haben ihre großen Zeiten hinter sich. Die Avantgarde der Jugendkultur ist weitergezogen, ins Internet, und erzieht dort völlig neue Konsumenten.

Berliner Mauer auf italienisch (sueddeutsche.de)
Padua errichtet einen stählernen Sperrwall um verwahrloste Wohnblocks in der “Bronx Venetiens”. Darin hausen arme Zuwanderer.

Der freie Mann (zeit.de)
Der Fußballer Besart Berisha ist mit seiner Familie aus dem Kosovo geflohen. In der neuen Bundesliga- Saison kämpft er für den HSV – und den Lebensunterhalt seiner Eltern.

6 vor 9

Rat der falschen Wächter (zeit.de)
Wie Blogger im Libanonkrieg Propaganda betreiben.

“Vieles im Journalismus ist Recycling” (dradio.de)
Journalistik-Professor Weischenberg: Selbstständige Recherche wird seltener.

Die Krake über unseren Häuptern (jungle-world.com)
Google ordnet nicht nur das Internet, sondern immer stärker auch die nichtvirtuelle Welt. Ein Buch klärt auf über die Machenschaften einer Riesenfirma.

Im Zweifel für den Zweifel (tagesspiegel.de)
Der Krieg im Libanon findet auch in deutschen Wohnzimmern statt. Hisbollah und Israel, Fernsehen und Zeitung kämpfen um die Köpfe.

“Ruhm und Glück” – Reality-TV im Irak (netzeitung.de)
Eine andere Realität, ohne Entführungen und Explosionen, bietet der irakischen Bevölkerung die TV-Show «Saya Wa Surmaya». Allerdings müssen die Produzenten sich an die Regeln halten.

Die härtesten Weicheier der Welt (spiegel.de)
Kein Sex. Kein Alkohol. Keine Zigaretten. Keine Drogen. Kein Fleisch. Was Krankenkassen erfolglos predigen, erklärt eine Jugendszene zum Prinzip: “Straight Edge”.

Die Opfer, die “Bild” bringt

Am Sonntag fragte die “Bild am Sonntag”:

Wie ausgewogen berichten ARD und ZDF über den Konflikt in Nahost?

Lassen wir mal die Antwort des umstrittenen Instituts “Media Tenor” beiseite — die Frage ist gut!

Und damit zu einem anderen Thema.

Am Sonntag sind im Nahost-Krieg viele Libanesen und Israelis ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur AP beispielweise fasste die Ereignisse des Tages am Abend so zusammen:

Bei den bislang schwersten Raketenangriffen der Hisbollah-Miliz auf den Norden Israels wurden am Sonntag mindestens 15 Menschen getötet. 14 Menschen kamen bei israelischen Militäraktionen im Südlibanon ums Leben.

In der “Bild”-Zeitung ist am folgenden Tag von libanesischen Opfern nicht die Rede. Sie berichtet ausschließlich von den 15 israelischen Opfern:

Zwölf Soldaten starben gestern bei einem Raketenangriff der Hisbollah. Ihre Leichen liegen zugedeckt in der Stadt Kirjat Schmona (Foto). Am Abend beschossen die Terroristen erneut Haifa. Mindestens drei Israelis wurden getötet, über 100 verletzt

Das könnte aus Platzgründen geschehen sein oder auch aus journalistischen Erwägungen, denn die Raketenangriffe der Hisbollah auf den Norden Israels waren die bisher blutigsten.

Am Montag kamen am Vormittag bei Angriffen der israelischen Armee auf den Süden Libanons nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP “mindestens 33 Libanesen” ums Leben. Weitere Tote wurden am Abend bei einem Luftangriff auf einen Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut gemeldet.

Bei einem Raketen-Angriff der Hisbollah auf die israelische Hafenstadt Haifa starben drei Menschen, über 120 wurden verletzt.In der “Bild”-Zeitung ist am folgenden Tag von libanesischen Toten oder Verletzten wieder nicht die Rede. Sie berichtet stattdessen erneut ausschließlich über israelische Opfer (siehe Ausriss rechts).

Aus journalistischen Erwägungen? Aus Platzgründen? Die Toten und Verletzten in der israelischen Hafenstadt Haifa, über die “Bild” am Dienstag berichtet, sind diejenigen Opfer, über die “Bild” schon am Montag berichtet hat.

Vielleicht war das kein Versehen von “Bild”.

6 vor 9

Interview mit Hella von Sinnen (bild.t-online.de)
Meine Wampe kommt von 35 Jahren Bier trinken.

Shoppen und killen (dasmagazin.ch)
Auf der “Eurosatory” in Paris präsentiert die Rüstungsindustrie ihre neusten Produkte: Raketensysteme, Kampfpanzer, Handgranaten mit neuartigen Splittermänteln. Auch die Schweiz ist mit dabei.

Unter Kontrolle (berlinonline.de)
Die bequemen Zeiten sind vorbei – im Internet überwachen Watchblogs etablierte Medien.

Evolutionstheorie unter Druck (qantara.de)
In wissenschaftlichen und universitären Kreisen der Türkei werden zunehmend Befürchtungen über einen Schulterschluss der islamistischen Regierung mit der starken Lobby der so genannten Kreationisten laut.

Die Wahrheit der digitalen Bilder (telepolis.de)
Ein Reuters-Fotograf hat ein Bild von einem Bombardement der israelischen Luftwaffe manipuliert.

Erst kam seine Fresse, dann die Moral (faz.net)
Was bleibt von Brecht, wenn man das Weltverbesserungspathos aus seinem Werk herausläßt?

Kurz korrigiert (249 – 250 251 252)

“Big Big World” sang nicht “Amelia”, sondern Emilia. Und der “Nacktsängerin Jazmin Jennewein” hatte sogar der Ziehungsbeamte von “Bild” vor drei Wochen schon mal das (anscheinend zutreffende) Alter 27 zugelost.

Vielleicht sollte “Bild” doch Hilfe von außen annehmen?

Nachtrag, 6. August, 1.40 Uhr. Unser Leser Johannes M. hat sich den kleinen Ausriss oben angesehen und mit der Hilfeseite für “Bild” verglichen und so einen weiteren Fehler gefunden: Auch Dieter Bohlens Alter kennt “Bild” nicht. Er ist längst 52.

Nachtrag, 10.55 Uhr. Bild.de hat die drei Fehler korrigiert. Aber auch das Alter von Heinz Henn hat “Bild” falsch angegeben. Er ist 51 Jahre alt. — Das wird eine eindrucksvolle Korrekturspalte morgen in der Zeitung.

Nachtrag, 14.35 Uhr. Hoppla: Aus “Amelia” hat Bild.de “Emelia” gemacht. Richtig wäre: Emilia.

Nachtrag, 16.40 Uhr. So, nun stimmt die Emilia, aber das Alter von Heinz Henn noch nicht.

Danke an Eva K., Sabine B., MrB., Micka und die vielen anderen!

Nachtrag, 7. August:

Blättern:  1 ... 573 574 575 ... 613