Suchergebnisse für ‘the’

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Schreiben macht arm
(zeit.de, Gabriele Bärtels)
Für viele ist Journalismus ein Traumberuf. Nach zehn Jahren als freie Autorin kann Gabriele Bärtels nur davor warnen, ihn zu ergreifen.

Mediale Randale…
(amerikanist.kaywa.ch)
“Bei grösseren Ereignissen errichten die Wahlkampfstäbe der Kandidaten erhöhte Plattformen, damit die Medien besser gaffen und die TV-Kameras die jeweiligen Politicos erregend ablichten können. Die medialen Beziehungen auf diesen Plattformen sind leider extrem problematisch.”

“Kriegserklärung an England”
(stern.de, Tobias Schülert)
Madeleines Bild auf Zwieback-Packungen und Reiniger-Flaschen: Das Satire-Magazin “Titanic” sorgte mit dieser Anzeigenparodie für helle Aufregung in Großbritannien. Im stern.de-Interview verrät Martin Sonneborn, Erfinder der Anzeige, seine Absichten – und warum er sich auf Klagen freut.

“Wir reagieren nur”
(sueddeutsche.de, Arno Makowsky)
Darf man Witze machen über die vermisste Madeleine? Nach einem umstrittenen Artikel im “Titanic”-Magazin spricht Autor Martin Sonneborn über seine aktuelle Satire.

“Das Web ist die Plattform”
(turi-2.blog.de)
Xing-Chef Lars Hinrichs, spricht im turi2-Interview aus aktuellem Anlass über den Anti-Facebook-Pakt OpenSocial, die neue Offenheit seine Business-Networks und sein enges Verhältnis zu Google. Außerdem beanwortet er die Frage, ob er Xing nicht lieber gleich an Google verkaufen will.

Sorry PR people: you’re blocked
(longtail.com, Chris Anderson)
I’ve had it. I get more than 300 emails a day and my problem isn’t spam, it’s PR people.

“Bild” enthüllt “Auto Bild”-Bericht

Die Zeitschrift “Auto Bild” berichtet im Ratgeberteil ihrer aktuellen Ausgabe darüber, dass “unsere Autos” oft mehr Kraftstoff verbrauchen, “als irreführende Prospektangaben versprechen”. Zum Beweis ist “Auto Bild” offenbar mit verschiedenen, vollgetankten PKW “zügig, aber nicht sportlich” von Hamburg nach Lübeck und zurück gefahren und hat anschließend nachgetankt. Am Ende stellte “Auto Bild” fest, dass manche Autos ein wenig mehr, manche deutlich mehr und ein Mercedes-Geländewagen sogar 53 Prozent mehr Kraftstoff verbrauchen, als der Hersteller behauptet.

Auf der “Auto Bild”-Website gibt es sogar einen “Auto Bild TV”-Beitrag dazu. Und der erinnert in Machart und Ergebnis schon sehr an einen Bericht des ZDF-Magazins “Frontal 21” [pdf] über die “Lüge vom niedrigen Spritverbrauch” (ausgestrahlt einen Tag, bevor auch die Deutsche Umwelthilfe öffentlich kritisierte: “Im realen Leben liegen Spritverbrauch und CO2-Emissionen regelmäßig 10 bis 25 Prozent höher als von den Herstellern behauptet”).

Das war vor anderthalb Monaten.

Mit Verweis auf die aktuelle “Auto Bild” aber schreibt “Bild” heute (siehe Ausriss) Sätze wie diese:"Die Sprit-Lüge: Benzin-Verbrauch höher, als die Hersteller angeben"

Und jetzt enthüllt AutoBILD: (…)

AutoBILD-Experten testeten unsere Autos auf ihren tatsächlichen Spritverbrauch. Schock-Ergebnis: In der Spitze schlucken PKW bis zu 53 % mehr Benzin! AutoBILD enthüllt in seiner jüngsten Ausgabe die Sprit-Schummelei (…).
(Hervorhebungen von uns.)

Die von “Auto Bild” zwischen Hamburg und Lübeck zügig ermittelten und von “Bild” weiterverbreiteten Ergebnisse liegen im Schnitt knapp 15 Prozent über den Herstellerangaben, weichen aber zum Teil nicht nur von diesen stark ab, sondern auch von denen, die schon seit geraumer Zeit im ADAC-“Eco Test” ermittelt werden. Aber wen wundert’s? In einem Merkblatt des ADAC wird die von “Auto Bild” angewandte “Nachtankmethode” ohnehin als “weitgehend ungenau” bezeichnet.

Andererseits: Mit genaueren, aber lange bekannten Daten wäre die Formulierung “AutoBILD enthüllt” ja noch absurder gewesen.

Mit Dank an Bernd R. für den Hinweis.

Kurz korrigiert (440)

Die Geschichte des HI-Virus muss wahrscheinlich komplett umgeschrieben werden. Entgegen der landläufigen Meinung stammt der AIDS-Erreger nicht aus Afrika, sondern aus Haiti. Zu diesem Schluss kommen Mitarbeiter der deutschen Boulevardzeitung “Bild” nach der Analyse von Agenturmeldungen:

"AIDS-Virus stammt aus Haiti"

Diese Theorie ist jedoch selbst im eigenen Haus nicht unumstritten. So gibt es Hinweise, dass die “Bild”-Mitarbeiter bei der Übernahme der Meldung schlampig gearbeitet haben und Sätze wie “HIV gelangte von Afrika über Haiti in die USA” oder “Wahrscheinlich war das Aidsvirus um das Jahr 1966 herum von Afrika nach Haiti gelangt” schlichtweg übersehen haben.

Mit Dank an Mario Z. für den sachdienlichen Hinweis.

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Tamedia mit neuer Unternehmensleitung und Fokussierung auf geografische Märkte
(tamedia.ch, pdf)
Das Medienunternehmen Tamedia gliedert sich ab 2008 in die vier operativen Unternehmensbereiche Medien Espace Bern, Medien Zürich & Nordostschweiz, Medien Schweiz und Verlagsservices.
Das neue Organigramm, Kurzportrait der Unternehmungsleitung, mehr.

»Der Code Öffentlich/Privat erfährt einen geschichtlichen Wandel globalen Ausmaßes«
(blm.de, Sandra Eschenbach, pdf, 78kb)
Der Informationsethiker Rafael Capurro über gesellschaftliche, journalistische und politische Auswirkungen des Web 2.0 (mehr hier).

Unerbittlicher Verdrängungskampf
(nzz.ch, ii.)
Wieder wird eine neue Gratiszeitung angekündigt. Wie der Aargauer Verleger Peter Wanner vor kurzem der «Werbewoche» und am Donnerstag in der hauseigenen «Mittelland Zeitung» erklärte, planen die AZ Medien «im Gratiszeitungsmarkt aktiv» zu werden. Dies wäre das fünfte Gratisblatt, das täglich in den grössten Deutschschweizer Ballungszentren erscheinen soll. Wenn man das Wirtschafts-orientierte «Cash daily» dazu zählt, sogar das sechste. Sie alle buhlen mit Nachrichten-«Kurzfutter» um Anteile im Leser- und Werbemarkt.

Noch sind alle schimmerlos
(taz.de, Sarah Stricker)
Die Münchner “Abendzeitung” ist momentan auf Selbstfindungskurs. Offen ist noch, wer der neue Chefredakteur wird. Fest steht, dass er nicht aus dem Haus kommt.

So geht das nicht, Herr Delling!
(stern.de, Peer Schader)
Als Ersatz für Frank Plasberg darf ab sofort Sport-Moderator Gerhard Delling im WDR aktuelle Themen mit Gästen diskutieren. Die Auftaktsendung am Mittwochabend geriet jedoch zum unentschlossenen Durcheinander mit peinlichen Fehlern.

So spricht man mit Nazis (Teil 2)
(vanityfair.de, Michel Friedman)
“Deutschlands Chef-Nazi” Horst Mahler im ungekürzten Gespräch mit “VANITY FAIR-Autor” Michel Friedman.

Fliehen, floh, geflogen

“The Great Escape” dauert satte 172 Minuten, “Papillon” immerhin 150 Minuten, “Cool Hand Luke” 126 Minuten, “Escape from Alcatraz” 112 Minuten, “Down by Law” 107 Minuten und “The Defiant Ones” gut anderthalb Stunden. Die “Bild”-Meldung über die spektakuläre Flucht des “Ausbrecherkönigs” Nordin Benallal aus einem belgischen Gefängnis hingegen war gestern gerade mal zehn Zeilen lang. Und zwei davon hatte “Bild” für den Einleitungssatz verschwendet:

“Diese Flucht hätte Hollywood kaum besser inszenieren können.”

Aber so richtig happy schien “Bild” mit der filmreifen Flucht dann doch nicht gewesen zu sein — jedenfalls nicht happy genug, um sie nicht selbst ein wenig zu… “inszenieren”:

Freunde [des “Ausbrecherkönigs”] kaperten einen Hubschrauber, zwangen den Piloten im Gefängnishof (…) zu landen. Dann entschwebten sie mit dem Verbrecher.

Hubschrubschrub… und weg also. Oder um es mit “Bild” zu sagen:

"Ausbrecherkönig flieht mit Hubschrauber"

Wir haben keine andere Zeitung gefunden, die das behauptet — was daran liegen könnte, dass es nicht stimmt. Der Hubschrauber nämlich stürzte ab, weil sich Mitgefangene an die Kufen geklammert hatten, woraufhin der “Ausbrecherkönig” einen Wärter als Geisel nahm, das Gefängnis zu Fuß durchs Gefängnistor verließ und mit einem Kleintransporter davonfuhr.

Auch das hätte vermutlich in eine 10-Zeilen-Meldung gepasst. Doch offenbar passt “Bild” lieber die Wirklichkeit der Meldung an als umgekehrt.

PS: Weil der Flüchtling inzwischen wieder eingefangen wurde, hatte “Bild” heute noch eine zweite Chance, die gestrige Meldung zumindest nebenbei richtigzustellen. Aber warum den “Bild”-Leser unnötig verwirren.

Mit Dank an Christian H. für den Hinweis.

Very honored Mrs. Queen,

Auf dem Schreibtisch von Königin Elisabeth II. wird demnächst ein dicker Stapel Papier mit “Bild”-Logo liegen — jedenfalls, wenn es nach der “Bild”-Zeitung geht.

Europas größte Tageszeitung hat sich nämlich anlässlich der Halleschen Händel-Festspiele im Sommer 2009 was ausgedacht: Wenn da schon die britische Königin (gemeinsam mit dem Bundespräsidenten) die Schirmherrschaft übernommen hat, dann soll sie bitt’schön auch herkommen! Und damit sie auch wirklich kommt, fordert die “Bild”-Zeitung ihre Leser auf:

Schreiben Sie der englischen Königin, wie sehr Sie sich auf sie freuen!

Und damit die “Bild”-Leser nicht einfach so drauflosschreiben wie sonst, hat die “Bild”-Zeitung extra einen Brief an die britische Königin vorbereitet [pdf]*, der (so behauptet “Bild”) “genau der Hof-Etikette entspricht”.

Welcher Hof-Etikette genau es allerdings genau entspricht, die britische Königin in der Mitte des Formbriefs als “Your Royal Highness” (Eure königliche Hoheit) anzusprechen, weiß wohl nur “Bild”:

Denn wie uns die Britische Botschaft in Berlin auf Anfrage bestätigt (und wie man im Übrigen auch schön bei Wikipedia nachlesen kann), nennt man die britische Königin formell “Your Majesty” oder “Madam”. That’s it. “Your Royal Highness” hingegen ist nur was für Prinzen, Prinzessinnen und dergleichen.

*) Den Brief (der weitere sprachliche Fehler enthält und dessen Stil Muttersprachler “clumsy” und “cluttered” nennen) soll man übrigens ausdrucken und (obwohl an die Queen adressiert) an “Bild” schicken, die ihn dann zusammen mit den anderen an den Direktor des Händelhauses gibt, der sie seinerseits persönlich im Buckingham-Palast beim Privatsekretär der Queen abliefern will, der die “Bild”-Briefe dann wiederum…

Mit Dank an Hanns K. und Allan D.

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“Der Dialog mit dem Publikum ist heute ein Muss”
(klartext.ch, Nick Lüthi)
Bis März 2008 will Tamedia zusammen mit der einverleibten Espace Media Groupe und mit den Basler Zeitung Medien die grösste Schweizer Internet-Nachrichtenplattform realisieren. Ein Interview mit dem Projektleiter Res Strehle.

“Der Trick wird sein, einen vernünftigen Kompromiss zu finden”
(persoenlich.com, David Vonplon)
Als Leiter der Online-Redaktion von “20 Minuten” sorgte Peter Wälty dafür, dass der Gratistitel im Internet ähnlich erfolgreich war, wie im Pressemarkt. Nun erhält er von den Medienhäusern Tamedia, Espace und BZM den Auftrag, eine Newsplattform aufzubauen, an dem fünf Tageszeitungen angeschlossen sind. Wie er die Regionalzeitungen ins Netzwerk integrieren und zugleich dem Verbund eine eigene Identität verschaffen will, sagt Wälty im Interview mit “persoenlich.com”.

Fotografiert und vergessen (+ Interview)
(diezuender.de, Frauke Schnoor)
Um Birma ist es still geworden. Nicht, dass der Konflikt gelöst wäre – es gibt bloß nichts Neues mehr zu berichten. So ist es in vielen Krisenregionen der Welt.

10 years of the BBC News website
(news.bbc.co.uk)
“A distinguishing feature of the launch site was three clocks on the front page banner, indicating different world times, with the UK in the middle. “Good evening, San Francisco,” the left clock would say. “Good morning, Tokyo,” the right.”

Back to the future
(newstatesman.com, Becky Hogge)
Blogging is here to stay, so let’s talk about the real challenges ahead.

Kunst des Schimpfens
(falter.at, Joseph Gepp)
Eine ukrainische Wissenschaftlerin beschäftigt sich seit 15 Jahren mit dem Wiener Schimpfwortschatz. Oksana Havryliv über fantasievolle Schimpfwörter, wienerische Eigenheiten und Rückschlüsse auf die Gesellschaft.

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Die Klimakosten des Internet-Booms (+ Video)
(tagesschau.de, Fiete Stegers)
Der Energieverbrauch des Internets ist auf der globalen Stromrechnung bereits zu einem spürbaren Posten geworden. Manche sprechen bereits vom “Klimakiller Internet”, andere halten das für völlig überzogen. tagesschau.de hat sich fünf häufig genannte Punkte in der Debatte näher angeschaut.

Flächendeckendes W-LAN in Berlin – Hauptstadt soll Hotspot werden
(taz.de, Ulrich Schulte)
Die Berliner SPD möchte die Stadt zum größten Internet-Hotspot Deutschlands ausbauen. Das Angebot soll Touristen locken und neue Jobs im Webbereich schaffen.

Murdochs neues Web-TV
(futurezone.orf.at, Günter Hack)
Hulu, das neue Webvideo-Portal von Rupert Murdoch und NBC, verspricht werbefinanzierten Genuss von Top-Fernsehserien wie “Simpsons” und “Heroes” nach YouTube-Vorbild. Der Dienst ist am Montag in den geschlossenen Beta-Betrieb gegangen, in Europa sind die Inhalte allerdings nicht zugänglich. Noch nicht.

Interview: «Wir wissen gar nichts über Sie»
(infoweek.ch)
Google-Vize Douglas Merrill spricht im Interview über Themen wie Online Storage und Privacy und verrät, was die Konkurrenz besser macht.

Bericht der SonntagsZeitung sorgt für rote Köpfe
(persoenlich.com)
Die SRG wirft der SonntagsZeitung vor, unseriösen Journalismus zu betreiben. “Wir sind sehr enttäuscht über die tendenziöse Berichterstattung”, klagt SRG-Sprecher Daniel Steiner gegenüber “persoenlich.com”. Das öffentlich-rechtliche Medienunternehmen listet in einer Stellungnahme nicht weniger als 10 angebliche Unwahrheiten auf, welche in den Artikeln der SonntagsZeitung zu finden sein sollen.

Der Triumph der Unterhaltung
(zeit.de, Jürgen Krönig)
Was uns der vermeintliche Drogen- und Sex-Skandal in der königlichen Familie über unsere Mediengesellschaft sagt.

“Bild” entnazifiziert Studentenverbindungen

Wie freundlich von der “Bild”-Zeitung, dass sie ihren Lesern heute, am Tag nach der Münsteraner “Tatort”-Folge “Satisfaktion” schnell mal “die geheimnisvolle Welt der Verbindungen” erklären will.

Wir zitieren zunächst mal die “Bild”-Antwort auf die Frage “Wird wirklich so maßlos getrunken?”:

Nein, niemand ist gezwungen, Alkohol zu trinken. Feste finden meist “auf” Verbindungshäusern statt.

Interessanter allerdings ist ein kurzer Satz, der sich in die Antwort auf eine andere Frage (“Wie sind Korporationen entstanden?”) geschlichen hat:

Alle Korporationen wurden unter den Nazis verboten.

Der Satz ist insofern nicht falsch, als sich in den Jahren 1935/36 die meisten Korporationsverbände auflösten oder ihnen ihre Existenz “unter den Nazis” unmöglich gemacht wurde.

Unerwähnt bleibt in “Bild” jedoch,

  • dass es beispielsweise 1932 in einem offiziellen Beschluss der Deutschen Burschenschaften hieß:

    Die Deutsche Burschenschaft bejaht den Nationalsozialismus als wesentlichen Teil der völkischen Freiheitsbewegung.

  • dass Antisemitismus und Rassismus während des Dritten Reichs und davor in Studentenverbindungen weit verbreitet waren.
  • dass die Auflösung der Korporationen keine vorrangig weltanschaulichen oder politischen Gründe hatte, sondern mit dem drohenden Verlust ihrer Autonomie zusammenhing, und so manche Studentenverbindung im NS-Studentenbund NSDStB fortbestand.
  • dass Studentenverbindungen nach dem Krieg von den Alliierten zunächst als nationalistisch und das Naziregime unterstützend eingestuft und daher verboten wurden.
  • dass einer der “Bild”-Autoren (Christoph Wüllner) selbst “Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit” einer Studentenverbindungsorganisation ist.
  • und dass “Bild”-Chef Kai Diekmann bekanntlich Mitglied einer Münsteraner Studentenverbindung ist.

Weiterführende (wenngleich nicht immer neutrale) Informationen zum Thema u.a. bei der Burschenschaft der Bubenreuther und der Alemannia Bonn, bei der Deutschen Burschenschaft, beim AK Clubhausias, im Historischen Lexikon Bayerns, bei der antifaschistischen Gruppe Gegenstrom, bei Wikipedia und in der “Süddeutschen Zeitung”.*

*) In “Bild” heißt es am Ende der eigenen Erklärungsversuche: “Mehr Infos: www.tradition-mit-zukunft.de” Es handelt sich dabei um eine Community von Verbindungsstudenten für Verbindungsstudenten (zwischenzeitlich mit Dank an “Bild” offline).

Mit Dank auch an Jan und Pierre für die Anregung.

medienlese – der Wochenrückblick

Uneinigkeit über Amy Winehouse, Loriot, Blocher im Internet.

Früher wunderte man sich, wenn man an einem Konzert war und darauf in zwei Zeitungen zwei komplett gegensätzliche Kritiken las. War es nun sehenswert das Konzert oder nicht? Naja, dachte man sich – so ist es nun mal, wenn es dem einen gefällt, dem anderen nicht. Mit guten Begründungen gespickt könnten sogar beide Texte lesenswert sein.

Heute aber ist es anders: Da spielt Amy Winehouse in Zürich und 20 Minuten schreibt in der Bildergalerie zuerst “Am 25. Oktober 2007 begeisterte die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse im Zürcher Volkshaus” und aktualisiert dann in “Ihr gestriges Konzert war ein einziges Debakel”. Genauso unentschlossen ist der Blick. Die Printausgabe: “Amy in Bestform! Die Britin bestätigt bravourös: Ihre Stimme wird in die Geschichte eingehen!”. Online aber: “Nach knapp einer Stunde Horror-Show mussten die armen Musiker dann sogar die Zugabe ohne ihre Amy über die Bühne bringen – so kaputt war das Sorgenkind?”. Zusammengetragen hat diesen durchaus bedenklichen Fall benkoe.ch. Boulevard-Journalismus ist ja ganz nett, aber ohne Koordination und Hintergrund einfach peinlich.

Loriot bemitleidete heutige Fernsehmacher. Während er vier Sendungen im Jahr gemacht habe, müssen die “die armen Kerle” heute “25 Sendungen machen”.

Read On…

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