Bild.de hingegen berichtet, dass die UBS-Bank eine Prognose zum Ausgang der Fußball-EM 2008 erstellt hat, nach der Italien Tschechien im Endspiel im Elfmeterschießen besiegen wird. Also werde Italien Europameister – und drehe “uns”, so Bild.de, “wieder eine Lange Nase”.
Mit Dank an Alexander W. für den sachdienlichen Hinweis.
Nachtrag, 20.30 Uhr(mit Dank an Florian R.): In der offiziellen Pressemitteilungsmail der UBS lautet die Überschrift übrigens:
Obama online, Ole offline (zeit.de, Janko Röttgers)
Im US-Wahlkampf spielt das Internet eine zentrale, in Hamburg so gut wie keine Rolle. Deutsche Politiker lieben immer noch eher Plakatwände.
Zehn lesenswerte Beiträge zur Zukunft des Journalismus (axel-springer-akademie.de/blog, Markus Hofmann)
Medienrevolution. Untergang. Auferstehung in der schönen, digitalen Welt. Was passiert da eigentlich? Zehn lesenswerte Essays und (Blog-)Beiträge, die sich mit der Frage beschäftigen, mit welchen Veränderungen der Journalismus durch das Internet konfrontiert wird. Und was zu tun ist, um online zu überleben.
Schweizer Bank bekämpft Enthüllungs-Wiki (spiegel.de, Konrad Lischka)
Die Bank Julius Bär hat in Kalifornien die prominenteste Webadresse der Enthüllungsseite Wikileaks.org sperren lassen. Grund: Angeblich illegal veröffentlichte Kundendaten vom Offshore-Paradies Cayman-Inseln. Doch die sind weiter online – weltweit verteilt.
“Damit hatten wir nicht gerechnet” (turi-2.blog.de, Peter Turi)
Peter Neumann, Geschäftsführer von Holtzbrincks Zoomer.de, wehrt sich gegen Kritik am neuen Nachrichten-Portal.
Topmodel Fiona: Germany’s next Udo Lattek (fudder.de, christoph)
Was kommt dabei heraus, wenn eine Teilnehmerin von Germany’s Next Topmodel über Fußball spricht? Fiona Erdmann, selbsternannte Model-Zicke, hat ihren eigenen Bundesliga-Podcast gestartet. Einmal Fremdschämen mit Christoph, bitte.
Das 3.76 Euro Essen (watchberlin.de, Video, 2:42 Minuten)
Hendryk M. Broder versucht, sich von den vom Berliner Finanzsenator für HartzIV-Empfänger als ausreichend eingestuften 3.76 Euro pro Tag zu ernähren. Und scheitert.
Journalisten in der Abseitsfalle (faz.net, Jochen Hieber)
Um die kostbare Fernsehware Bundesliga zeichnet sich ein Bieterkampf ab. Es wird viel Geld im Spiel sein. Die journalistischen Standards künftiger Fußballberichte im Fernsehen werden dabei eher eine Nebenrolle spielen.
Roger de Diesbachs Plädoyer für den investigativen Journalismus (nzz.ch, Frank Wittmann)
“Ausgangspunkt des Buchs sind die hinlänglich bekannten Übel: Die Schweizer Zeitungen werden immer populistischer. Reisserische Themen nehmen überhand, der Anteil an ungeprüften Depeschen erhöht sich sukzessive, PR-Meldungen bleiben regelmässig unhinterfragt, die Werbung durchdringt schleichend den redaktionellen Inhalt, und der vermittelten Information gelingt es immer seltener, die komplexe politische, ökonomische und soziale Realität transparent zu machen.”
“Überleben zu wollen, reicht einfach nicht” (sueddeutsche.de, Stephan Weichert und Alexander Matschke)
Blogger müssen keine Gefahr für Profi-Journalismus sein: Online-Journalist Simon Waldman vom Guardian erklärt im Interview, wie sich das digitale Zeitalter als Chance begreifen lässt.
“Mehr Spaß, mehr Nützliches” (zeit.de, Götz Hamann)
Max Levchin ist Gründer von PayPal, dem weltweit erfolgreichsten Internet-Bezahldienst. Nun profitiert er mit seiner neuen Firma Slide vom Facebook-Boom. Ein Interview.
Journalisten aus Ost und West diskutieren über ihren Anteil am Ende der DDR (tagesspiegel.de, Torben Waleczek)
“Siegbert Schefke steigt aus dem Fenster seiner Etagenwohnung im Prenzlauer Berg, klettert über die Dächer, gelangt schließlich zu dem Trabbi eines Freundes und rast Richtung Leipzig. Die Stasiagenten vor seinem Haus haben nichts gemerkt. In Leipzig angekommen, nimmt Siegbert Schefke seine Kamera, verschanzt sich in einem Kirchturm und dreht die ersten Filmaufnahmen der legendären Montagsdemonstrationen…”
Huub Stevens ist derzeit und noch etwa sechs Monate Trainer des Fußballbundesligisten Hamburger SV. Im Sommer wird er aus privaten Gründen den Verein verlassen. Folgerichtig sucht der HSV einen neuen Chefcoach. Aber welche Rolle spielt Stevens dabei? Die Hamburg-Ausgabe der “Bild” meinte am Montag:
Kein Wunder, dass nach dem Test in Aachen (2:1) Stevens und Sportchef Dietmar Beiersdorfer in den Wagen sprangen, auf “Trainer-Tour” in die Niederlande fuhren.
Im Artikel wird Stevens dann recht deutlich (siehe auch Kasten):
Fahrgemeinschaft
“Schmunzeln musste Stevens dagegen über Vermutungen, dass er dem HSV bei der Suche nach seinem Nachfolger helfen und bereits intensiv involviert sein soll. Tatsächlich nahm Stevens am Freitagabend auf dem Weg in seiner [sic] Heimat Sportchef Dietmar Beiersdorfer ein Stück mit dem Auto mit, bevor sich dieser zu einem Treffen verabschiedete — ohne Stevens.” (Quelle: “Abendblatt”)
Ich bin bei der Trainerfrage weder einbezogen worden noch nach meiner Meinung gefragt worden und habe auch keine Tipps gegeben.
Laut “Abendblatt” ging es bei Beiersdorfers Reise “offenbar ausschließlich um das Sichten von Spielern”. Aber Stevens Version ist ohnehin plausibler, denn kein Trainer wird sich die Blöße geben, seinen eigenen Nachfolger zu bestimmen. Dann könnte er nämlich gleich zurücktreten und dem Neuen das Feld auf der Stelle überlassen, so groß wäre der Autoritätsverlust — oder, wie man es heute beim HSV auf unsere Nachfrage hin formulierte:
Stevens würde ja wohl der Teufel reiten, wenn er nach dem neuen Chefcoach suchen würde.
“Das ist Zufall, denn man kann sich ja vorstellen, dass man nicht von Freitag bis Sonntag einen Transfer über die Bühne bringt.” (Quelle: fcbayern.de)
Wenn Sportbild.de unter der Überschrift “Borowski-Transfer: Klinsmann nicht beteiligt” berichtet, der Wechsel des Fußballspielers Tim Borowski von Werder Bremen zum FC Bayern München sei “nicht vom künftigen Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann angestoßen worden”, wenn Kicker.de vermeldet, Borowski Wechsel sei “keineswegs vom künftigen Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann eingefädelt worden” und auch der FC Bayern(siehe Kasten) nichts davon wissen will, dass der Neuzugang “ein Verdienst des zukünftigen Bayern-Coaches gewesen sein könnte”…
… wie berichtete dann wohl “Bild” darüber? — Na, so:
In einem Artikel über den Fußballtorwart Jens Lehmann in der heutigen Ausgabe allerdings findet sich die “BILD berichtete”-Formulierung nicht. Das ist erstaunlich, denn: “Bild” berichtete — erst vorgestern noch in großer Aufmachung, auf der Titelseite und im Sportteil. Und zeitgleich hatten die Nachrichtenagenturen und zahllose Medien die Meldung von Deutschlands meistzitierter Zeitung weiterverbreitet.
Die “Bild”-Meldung stand am Donnerstag unter der Überschrift “Lehmann sagt JA!” und lautete:
Der National-Torhüter hat dem BVB jetzt sein Ja-Wort gegeben. Ab der Rückrunde will er in Dortmund zwischen den Pfosten stehen. Es fehlt nur noch seine Unterschrift. (…) Bevor ein Vertrag unterschrieben werden kann, muss Deutschlands Nummer 1 allerdings noch einige Details und Formalitäten klären.
Lehmann-Dementis
Dem kicker teilte Lehmann wörtlich mit, “dass ich dem BVB nicht zugesagt habe und es im Moment auch nicht danach aussieht”. Auch Bundestrainer Joachim Löw bestätigte (…): “Ich habe heute morgen kurz mit ihm telefoniert (…). Es ist definitiv noch keine Entscheidung gefallen. (…)” Auch Borussia Dortmund dementierte Meldungen einer Einigung mit Lehmann: “Es gibt bislang keine definitive Zusage. (…)” Kicker.de am 10.1.2008
Lehmann dementierte sein “JA!” umgehend (siehe Kasten), und in deutlich kleiner Aufmachung und unter der Überschrift “Tritt Lehmann nach der EM zurück?” hieß es am Freitag in “Bild”:
Jens Lehmann (38) und Dortmund – finanziell ist alles klar. Aber erst, wenn zufriedenstellend geregelt ist, wo seine zwei schulpflichtigen Söhne Lasse (11) und Mats (7) künftig zur Schule gehen, will Lehmann auch unterschreiben (BILD berichtete). (Hervorhebung von uns.)
Kein Zweifel, “Bild” hatte hoch gepokert — und verloren: “Lehmann sagt dem BVB ab!” heißt es heute in “Bild”, aber einen Hinweis darauf, wer die angebliche Zusage exklusiv herausposaunt hatte, gibt es nicht.*
*) Auch auf Bild.de (wo man mit “Mehr zum Thema”-Kästen für gewöhnlich nicht geizt) verzichtet man auf irgendeinen Hinweis zur Lehmann-Ente.
Das ist die Sensation des Fußball-Jahres! Jürgen Klinsmann (43) wird neuer Bayern-Trainer.
“Bild.de” kann es gar nicht fassen: Jürgen Klinsmann wird in der nächsten Saison neuer Trainer beim FC Bayern München. Eine Meldung, die selbst die meisten Fußball-Experten (und von denen gibt es in Deutschland 82 Millionen) überraschen dürfte.
Das wurde aber auch Zeit, denn vermutlich wären “Bild” sonst langsam die Vereine und Nationalmannschaften ausgegangen, auf deren Trainerbänken die Zeitung Jürgen Klinsmann seit seinem Ausscheiden als Bundestrainer im Juli 2006 gesehen hat:
Die Möglichkeit, dass Klinsmann Bayern-Trainer werden könnte, bezifferte “Bild” im August 2007 mit “fünf Prozent”.
Der Brasilianer José Roberto de Olivera alias Zé Roberto spielt demnächst beim Fußballverein Schalke 04 und gab (so steht’s seit gestern beispielsweise im WAZ-Portal DerWesten) “am Montag sein erstes Interview” und zwar (so steht’s seit gestern auf der Schalke-Homepage) “auf der Terrasse des Hotels Kempinski ‘The Dome’ in Belek”, wo er (so steht’s seit gestern im Regionalportal westline) in einer “Fragerunde mit den Journalisten (…) bereitwillig alle Fragen zu seiner Person beantwortet” hatte.
Kurzum: Zé Roberto gab in der Türkei eine Pressekonferenz, von der heute auch “Bild” berichtet.
Und alles, wirklich alles, was sich heute dazu in “Bild” nachlesen lässt, steht auch andernorts — allerdings nicht so, wie es sich in “Bild” nachlesen lässt:
Mit Dank an Thomas S. und Mike S. für die Hinweise.
Angi Baldauf ist “Bild”-Reporterin. 2002 beispielsweise war sie damit beschäftigt, für “Bild” ein gutes Dutzend Artikel über das “Krebsmädchen Anita” zu schreiben und anschließend rund zwei Dutzend Artikel über das “Krebsmädchen Dari”. (Bonustrack: “Anita (…) tröstet die kleine Dari”). Außerdem berichtete Baldauf u.a. über das “Krebs-Drama” bzw. den “Krebs-Fluch” von “Merkels schöner Ministerin” (Ursula von der Leyen), über den “Krebs-Schock” bei “Deutschlands jüngster Bischöfin” (Margot Käßmann) — und natürlich immer mal wieder über Anita (“Jetzt werde ich Mama”) und Dari (“Jetzt ist sie gesund”)…
Mit anderen Worten: Mit Krebsmädchen kennt sich die Angi aus.
Und nicht nur das. So wusste Baldauf am gestrigen Samstag zu berichten, dass ein regionaler Radiosender mit ein paar Politikern einen Wahlwerbesong aufgenommen hat — “zur Melodie des WM-Songs von Sportfreunde Stiller ’54, 74, 90, 2006′” (der während der Fußball-WM 2006 mehrere Wochen lang den ersten Platz in den deutschen Verkaufscharts belegt hatte). Und alle, die bis gestern noch dachten, die Sportfreunde Stiller hätten damals irgendwelche bekloppten Lottozahlen oder Model-Maße eines Seite-1-Mädchens besungen, wurden endlich eines Besseren belehrt, denn:
Jens Weinreich, 42, leitet das Sportressort der “Berliner Zeitung” und ist wegen seiner regelmäßigen Enthüllungen über die Schattenseiten des organisierten und kommerzialisierten Sports vielleicht einer der meistgehassten Sportjournalisten in Deutschland. Er kritisiert den “Fanjournalismus” im Stil Waldemar Hartmanns und das Hochjubeln von “Kirmesboxern” durch die jeweils übertragenden Sender und ist Autor mehrerer Bücher und Filme vor allem über Doping und kriminelle Machenschaften im Sport. 2005 gewann er den “Wächterpreis der Tagespresse” für seine Enthüllungen von Unregelmäßigkeiten bei der missglückten Olympia-Bewerbung Leipzigs und gründete das “Sportnetzwerk”, das kritischen Sportjournalismus fördern will.
Von Jens Weinreich
Oft habe ich den Kollegen verflucht, der mich zu diesem Beitrag überredet hat. Denn ich gestehe: Ich blättere gewöhnlich nicht in der “Bild”-Zeitung, und darauf lege ich Wert. Vielleicht ein oder zwei Mal im Monat schaue ich in dieses Blättchen. Es mag schrecklich unprofessionell klingen für einen Sportjournalisten, doch das ist mir egal. “Bild” ist für mich vor allem eines: irrelevant. Über Bundesliga und Nationalmannschaft erfahre ich auch ohne “Bild” genug, ob ich es will oder nicht. Und es ist wahrlich nicht so, dass “Bild” in diesem Unterhaltungssektor allen anderen voraus marschieren würde. Ganz im Gegenteil.
Ich will nur über die Sportseiten reden. Da habe ich in dieser Woche nichts gesehen, was ich nicht auch woanders gelesen hätte. Allerdings hat vieles gefehlt, journalistische Texte beispielsweise, aber das ist ja nichts Neues. Hintergründe zu den Dopingpraktiken im deutschen Sport, ob nun im Team Telekom oder an der Universitätsklinik Freiburg? Korruptionsskandale in zahlreichen Sportarten, etwa im Handball-Weltverband, wo gerade Olympiaqualifikationsspiele neu angesetzt werden mussten? “Bild” hat da nichts Eigenes zu bieten. Der frisch fertig gestellte Bericht des Bundesinnenministeriums (“Projektgruppe Sonderprüfung Doping”) wird in “Bild” nicht einmal erwähnt. (Ich hoffe, ich habe keine dreizeilige Kurzmeldung übersehen.)
Dennoch hat “Bild” heute wieder einen großen Sport-Tag. Man kapriziert sich auf die übliche Mischung: Helden, Sex und Zwistigkeiten. Der FC Bayern läuft immer: “Hitzfeld geht!” Nacktfotos gehen auch: “Sex-Skandal um schöne Olympia-Königin”. Und wenn ausnahmsweise mal fünf deutsche Fußballteams unter den letzten 32 Vereinen im zweitklassigen Uefa-Pokal stehen, titelt “Bild”, wie einfallsreich: “Wir sind Uefa-Cup!” Mit anderen Worten: Es fehlt dem Blatt an exklusiven Sportmeldungen. Selbst den ewig nörgelnden Fußballtorhüter Jens Lehmann (“Er muss da weg!”) schreibt man von anderen ab. Diesmal hat Lehmann mit dem Fußball-Zentralorgan “kicker” geredet. “Bild” zitiert nur, aber wenigstens mit Quellenangabe.
Lustig wird es allerdings in der Berliner “Bild”-Ausgabe auf der letzten Seite, die dem FC Bayern gewidmet ist. Dass Ottmar Hitzfeld den FC Bayern verlassen will, schreibe man “bereits seit Tagen”, plustert sich “Bild” auf. Ich weiß nicht, wer das in diesem Lande noch nicht geschrieben hätte. Egal, “Bild” nennt potenzielle Nachfolger, aber nur die üblichen Verdächtigen. Wenn mehrfach von “Bayern-Bossen” die Rede ist, wird zwar “Killer-Kalle” Karl-Heinz Rummenigge genannt, auch Uli Hoeneß — nur einen anderen, den Bayern-Präsidenten, sucht man vergebens in der Liste der Schuldigen am Hitzfeld-Drama.
Kein Wunder, denn Franz Beckenbauer ist als Lichtgestalt sakrosankt. Kritik an ihm verbietet sich. Franz ist nicht nur Kaiser, er ist Gott, wenn es sein muss, geht er über Wasser — und Bild macht ihn zur Not zum Bundeskanzler. Stolz präsentiert “Bild” auf dieser Bayern-Seite noch eine krude Rangliste des “Manager-Magazins”. Die Frage lautet: Wer regiert in Deutschland das Sport-Business? Die Antwort hätte man sich fast gedacht. “Auf Platz 1: ‘Bild’-Kolumnist Franz Beckenbauer.” Auf Rang 14, zwar hinter dem IOC-Präsidenten Jacques Rogge (7), aber vor Sportminister Wolfgang Schäuble (17), “noch ein Bild-Mann: Vize-Chefredakteur Alfred Draxler”.
Heißa, da ist die Sportwelt doch wieder in Ordnung, zumindest aus Sicht der “Bild”-Strategen. Wir sind Uefa-Pokal, wir sind Franz und wir sind wichtig. Wir sind übrigens auch ein bisschen unterwürfig: Wie erkundigte sich der “Bild”-Reporter Walter M. Straten vergangene Woche beim “Bild”-Kolumnisten Franz Beckenbauer? “Was ist dran an den Gerüchten, dass Sie ein Franz-Beckenbauer-Museum planen?” Der Springer-Lohnschreiber dementierte, vorerst noch. “Ein Museum mit meinem Namen?”, erwiderte der Kaiser, “definitiv nicht. Da müsste ich mich ja selbst reinstellen.”
“Bild” bleibt dran. Bis zur nächsten Kolumne.
Unsere Reihe BILDblogger für einen Tag beschließen, wenn alles klappt, Judith Holofernes und Max Goldt.