Gratiszeitungen schmerzen bedingt
(tagesanzeiger.ch, Stefan Eiselin)
Die kostenlose Konkurrenz setzt den klassischen Tageszeitungen zu. Solange diese aber ein breites Angebot bieten, können sie sich halten.
Fragwürdige Startup-Ideen: Die Bubble ist eindeutig zurück
(medienkonvergenz.com, Andreas Göldi)
“Eigentlich dachte man ja, dass wir alle was gelernt haben aus dem Platzen der Internet-Bubble im Jahr 2000. Aus dem überschwänglichen Internet-Boom wurde damals in kürzester Zeit eine ziemlich brutale Krise. Und all die substanzlosen Dotcom-Geschäftsideen, die auf irgendwelchen Phantasie-Projektionen beruhten, wurden mit in den Abgrund gerissen.”
Rieter-Pensionskassenmanager klagt gegen Ringier-Blätter
(nzz.ch)
Der Rieter-Manager Jürg Maurer klagt gegen die Zeitungen «Blick» und «SonntagsBlick». Sie hätten seine Persönlichkeit verletzt, lautet der Vorwurf. Der von den Ringier-Blättern mehrfach angegriffene Maurer fordert in seiner Zivilklage die Herausgabe des mutmasslichen Gewinns der Blätter, die diese dank der Kampagne gegen ihn erzielt haben sollen.
Liveblogging revolutioniert Medienarbeit
(heute-online.ch, Thomas Benkö)
Das Herrschaftswissen von Journalisten ist passé. «Liveblogging» bringt News von Pressekonferenzen oder Wahlveranstaltungen direkt auf den Bildschirm von Internet-Usern. Und es spart klimaschädigendes Herumjetten.
Schaurig schöne Teorien
(taz.de, Bernd Pickert)
Sechs Jahre nach 9/11 haben Verschwörungstheoretiker ein komplexes Gedankengebäude errichtet. Eine ZDF-Dokumentation reißt es teilweise ein.
Von wegen 99,9 %
(telepolis.de, Peter Mühlbauer)
Fahndungsdetails zu den drei letzte Woche festgenommenen mutmaßlichen Terroristen legen nahe, dass die Online-Durchsuchung potentiell alle trifft, die WLAN oder Windows nutzen.






Dabei hat “Bild” sogar so etwas wie einen Foto-Beweis (Ausriss rechts). Welche Bedeutung der rote Kreis um eines der Boote hat, bleibt allerdings mindestens so “rätselhaft” wie das Loch selbst. In den Texten der Nachrichtenagenturen, die das Foto aus “Bild” und viele ähnliche verbreiten, gibt es weder einen Hinweis auf die besondere Bedeutung des markierten Schiffes – noch auf irgendein Loch, das die Boote angeblich absichern.