Suchergebnisse für ‘Korrekturspalte’

Kurz korrigiert (482)

"Der Druck auf die Parteispitze ist immens. Immer lauter werden die Forderungen nach einem Machtwechsel in der CSU. Auch Gesundheitsminister Horst Seehofer (59) äußerte sich diesbezüglich am Morgen. Er stehe bereit, sagte er."

Womöglich glaubt die Bild.de-Redaktion ja wirklich, dass Horst Seehofer (seit November 2005 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) „Gesundheitsminister“ sei. Schließlich hatte „Bild“ das in der Vergangenheit ja ebenfalls mehrfach behauptet — und zuletzt nicht mal mehr korrigiert

Mit Dank an den Hinweisgeber.

Nachtrag, 13.40 Uhr: Nee, offenbar findet man’s auch bei Bild.de sinnvoller, Seehofer „Landwirtschaftsminister“ zu nennen, und hat’s korrigiert.

Kurz korrigiert (470-471)

Der neunte Punkt der dieswöchigen persönlichen „Top10“ von „Bild“-Kolumnist Mainhardt Graf Nayhauß (oder „Nayhaus“, wie Bild.de ihn nennt) lautet:

Im schönsten Glanz ... soll der Reichstag ab 23. Mai 2009, dem 50. Gründungstag der Bundesrepublik, mittels einer "dauerhaften Gesamtillumination" (offizielle Mitteilung) erstrahlen. Für Vorschläge wird ein Wettbewerb ausgeschrieben.

Und jetzt können Sie sich aussuchen, welcher Fehler in diesem Satz Ihre persönliche Top-1 ist: Dass die Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2009 selbstverständlich schon ihren 60. Geburtstag feiert. Oder dass die Einsendefrist für den Wettbewerb Mitte Juni abgelaufen ist und der Bundestag den Gewinner (Michael Batz) bereits am Dienstag vergangener Woche bekanntgegeben hat.

Mit Dank an Jason M.!

Nachtrag, 14. Juli. Die „Bild“-Zeitung hat beide Fehler am Samstag in ihrer Korrekturspalte berichtigt; bei Bild.de hat man sich immerhin zu einer Teilkorrektur durchringen können (und schreibt den Namen des Kolumnisten jetzt anders).

medienlese – der Wochenrückblick

Verzögerter Jubel, falsche Flagge, Spiegel mit Korrekturen.

Die leicht unterschiedlichen Übertragungszeiten der Euro 2008-Spiele brachten einiges durcheinander: „Scheiss Zattoo: Die Nachbarn kreischen bevor ich das Tor sehe“, twitterte beispielsweise Raul. Dr. Gonzo hingegen fand heraus, dass Türken in der Schweiz statt SF das leicht verzögerte Signal von ARD oder ZDF verfolgen. Er spielte mit dem Gedanken, unter Ausnützung seines Wissensvorsprungs „beim nächsten verwandelten Penalty der Türken aus dem Fenster zu rufen und die nachbarschaftlichen Fans vorzeitig aus der schrecklichen Anspannung zu erlösen“.
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Ups, verpersonalisiert!

Personalisierung gehört zum Wesen des Boulevards. Und deshalb präsentiert die „Bild“-Zeitung heute ihren über elf Millionen Lesern Umberto Angeloni als „Verlierer“ des Tages (siehe Ausriss). Der Grund: Die Modefirma Brioni hat was verloren – den Zuschlag nämlich, im nächsten James-Bond-Film den Hauptdarsteller Daniel Craig einzukleiden.

Da aber Tom Ford, der den James-Bond-Deal für seine Firma eintüten konnte, auf der „Gewinner“-Seite keinen Platz mehr fand (dort wird bereits „Bild“-Liebling Paul Kirchhof für einen Preis gefeiert, den zuvor auch schon „Bild“-Liebling Benedikt XVI bekommen hat), ziert eben das Gesicht von „Umberto Angeloni (65), Chef des Herrenausstatters Brioni“, auf der Titelseite von Europas größter Tageszeitung die „Verlierer“-Meldung, und:

BILD meint: Hauptsache, vom Feinsten!

Wir meinen: Hauptsache, null null Ahnung! Denn Angeloni, der „Chef des Herrenausstatters Brioni“ („Er kleidet nur die Reichsten und Schönsten ein!“), hat das Unternehmen – wie übrigens schon im Herbst 2006 angekündigt – bereits im Juni 2007 verlassen.

Mit Dank an den unbekannten Hinweisgeber.

Nachtrag, 13.3.2008: In der „Korrekturspalte“ heißt es heute [mit Unterstreichungen von „Bild“.]: „Umberto Angeloni (65) ist nicht, wie BILD gestern berichtete, Chef des Herrenausstatters Brioni, sondern war es. (…)“ Aha. „Verlierer“ bleibt er für „Bild“ offenbar trotzdem [Unterstreichung von uns].

Fast

„Bild“-Kolumnist Mainhardt Graf Nayhauß in einem „taz“-Interview:

„In meinen Verträgen steht, dass ohne meine Zustimmung nichts geändert werden darf.“

„Bild“-Kolumnist Mainhardt Graf Nayhauß in der heutigen „Bild“:

"8. Die erstaunlichste Nachsicht ...
... zeigte Bundespräsident Lammert gegenüber Rauchern: Beim Jahresempfang für die Presse ließ er Aschenbecher aufstellen."

Mit Dank an Holger S. und Oliver S. für den Hinweis.

Nachtrag, 25.2.2008: Ob per Rauchzeichen, berittenem Boten oder Telegramm — irgendwie ist es der „Bild“-Redaktion übers Wochenende dann doch gelungen, Nayhauß‘ Zustimmung einzuholen und den „Bundespräsident“ in der „Korrekturspalte“ und online zu korrigieren.

„Bild“ macht sich die Linkspartei gefährlich

Es ist schwer zu sagen, wo die Enttäuschung über das Wahlergebnis am Sonntagabend größer war: beim Wahlkampfteam der hessischen CDU oder in den Redaktionsräumen von „Bild“. Die ganze Mühe war umsonst gewesen, der ganze Populismus und die ganzen Kampagnen.

In ihrer, ähm, Wut (und vor den Bürgerschaftswahlen in Hamburg, bei denen nach Meinungsumfragen die Linke ebenso wie in Hessen und Niedersachsen die Fünf-Prozent-Hürde schaffen könnte) schießt sich „Bild“ seit gestern auf die Linkspartei ein.

Gestern fragte sie:

Wird Deutschland ein Links-Staat?

Um heute mit einer „Analyse“ nachzulegen:

Gysi und Lafontaine von der Linkspartei — Warum sind diese beiden so gefährlich?

Die Erfahrung mit „Bild“-Überschriften lehrt, dass diese Frage im Text natürlich nicht direkt beantwortet wird. Dafür beguckt sich „Bild“ die Linkspartei von allen Seiten und „analysiert“ u.a.:

Die Linkspartei behauptet: Unsere Politik ist finanzierbar. Wir halten das, was wir versprechen!

Wahr ist: Die von der Linkspartei gewollte Erhöhung von Rente, Grundeinkommen und Arbeitslosengeld kostet Milliarden. Woher sie kommen sollen? Der Steuerzahler zahlt! Jährlich etwa 150 Milliarden Euro. Der Rentenkassenbeitrag von jedem, der heute arbeitet, müsste drastisch steigen. Hunderttausende Jobs wären in Gefahr.

Was die „Bild“-Zeitung ihren Lesern verschweigt: Die Zahlen, die sie als „Wahrheit“ verkauft, stammen nicht von irgendeinem unabhängigen Institut, sondern von der SPD-Bundestagsfraktion (pdf). Im vergangenen August wurden sie ausdrücklich für die Auseinandersetzung mit der Konkurrenz im Wahlkampf verteilt. Die Berechnungen sind mindestens umstritten — „Bild“ gibt nicht einmal ihre Quelle an.

„Bild“ weiter:

Die Linkspartei behauptet: Wo wir regieren, geht es den Menschen besser.

Wahr ist: Berlin (SPD/Linke seit 2001) liegt bei der Arbeitslosenrate auf dem drittletzten Platz (14,2 %, Dez. 2007) der 16 Bundesländer. Mecklenburg-Vorpommern lag unter der rot-roten Regierung (1998 bis 2006) stets auf einem der letzten Plätze, ebenso wie bei der Kaufkraft pro Kopf (2006). Berlin liegt hier auf Platz 9.

Wahr ist auch, dass die Arbeitslosenquote in Berlin von 1997 bis 2001 unter Eberhard Diepgen (CDU) fast stagnierte, während sie in der gesamten Bundesrepublik zurückging. Unter der großen Koalition aus SPD und CDU lag Mecklenburg-Vorpommern im Dezember 2007 nicht mehr auf „einem der letzten Plätze“ bei der Arbeitslosenrate, sondern auf dem letzten. Auf Platz 15 und damit noch hinter Berlin: Sachsen-Anhalt, regiert von einer weiteren großen Koalition unter CDU-Ministerpräsident Wolfgang Böhmer.

Aber die Argumentation mit ostdeutschen Bundesländern ist ohnehin unfair, da die Unterschiede zu den sog. alten Bundesländern auch 17 Jahre nach der Wiedervereinigung teils noch erheblich sind. (Mal ganz abgesehen davon, dass es sein könnte, dass die Arbeitslosigkeit dort, wo die Linkspartei mitregiert, auch deshalb sehr hoch ist, weil die Menschen dort, wo die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist, dazu neigen, in ihrer Enttäuschung über die anderen Parteien die Linke zu wählen.)

Aber weiter im „Bild“-Text, denn es kommt noch besser:

Die Linkspartei behauptet: Hartz IV muss weg.

Wahr ist: Im Bundesrat stimmte 2003 das rot-rote Berlin für die Hartz-Gesetze, die damalige rot-rote Regierung von Mecklenburg-Vorpommern enthielt sich.

Wahr ist das nicht! Mal abgesehen davon, dass „Bild“ die Sache mit den Enthaltungen im Bundesrat offenbar immer noch nicht verstanden hat, hat sich (wie uns die Berliner Linke und der Berliner Senat auf Nachfrage bestätigen) 2003 bei der Abstimmung über die Hartz-Gesetze nicht nur Mecklenburg-Vorpommern enthalten, sondern auch „das rot-rote Berlin“. Und was noch wichtiger ist: Auch 2004, als im Bundesrat tatsächlich konkret über Hartz IV abgestimmt wurde, enthielt sich Berlin ebenso wie Mecklenburg-Vorpommern — und zwar genau wie die nicht rot-rot regierten Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen.

Schließlich heißt es in „Bild“ noch:

Lafontaine behauptet: Die Linkspartei und nicht die SPD ist der wahre Anwalt der kleinen Leute.

Wahr ist: Nach Ansicht vieler, die ihn kennen, will Lafontaine vor allem persönlich Rache an Ex-Kanzler Schröder und der SPD nehmen, deren Vorsitzender er von 1995 bis 1999 war.

Inwieweit diese „Wahrheit“ Lafontaines „Behauptung“ widerlegen soll, wissen vermutlich nur die „Bild“-Autoren.

Mit Dank auch an Ilo.

Nachtrag, 31.1.2008: Was an einem Tag „wahr ist“, kann am nächsten schon „falsch“ sein? In „Bild“ schon. Dort heißt es heute in der Korrekturspalte:

In der BILD-Ausgabe vom 30. Januar hieß es, die Berliner Landesregierung aus SPD und Linkspartei habe 2003 im Bundesrat den Hartz-Gesetzen zugestimmt. Das ist falsch. Sie hat sich enthalten.

neu  

„Bild“ f**** Maischberger

"Zum Auftritt der Sängerin Lady Bitch Ray in ihrer Talkshow Menschen bei Maischberger hat sich Sandra Maischberger gegenüber BILD nicht geäußert. Das Zitat in der gestrigen Ausgabe war falsch."

Wenn es also stimmt, dass (wie die „Bild“-Zeitung heute in ihrer Korrekturspalte eingesteht) Maischberger sich „gegenüber BILD nicht geäußert“ hat*, wie konnte es dann passieren, dass die „Bild“-Autoren Sven Kuschel und Bettina Lüke gestern in „Bild“ Folgendes schrieben?

"Sandra Maischberger zu BILD: Wir hatten Spaß. Nur dass ich gesagt habe Ich bin ne geile Schlampe, fick mich, wird mir bestimmt nachhängen."

*) Bild.de hat Maischbergers „zu BILD“-Zitat inzwischen ersatzlos gestrichen — anders als z.B. Netzeitung.de, de.msn.com und heute-online.ch, die Maischbergers exklusiven vermeintlichen „Bild“-O-Ton nach wie vor weiterverbreiten. Gesagt hat Maischberger in der Sendung übrigens zu Lady Bitch Ray: „Wenn Sie jetzt sagen: ‚Ich bin ne geile Schlampe und, äh, fick mich…‘ — sieht man den Unterschied, ob das jetzt Sie sagen oder [der Berliner Rapper] Frauenarzt?“

Mit Dank an Jason M.

Asini!

Fast halbseitig berichtet „Bild“ über die „Archäologie-Sensation! Höhle von Romulus und Remus entdeckt“.

Rom - Es ist eine der berühmtesten Sagen der Menschheit: Eine Wölfin säugt in einer Höhle Remus und seinen Zwillingsbruder Romulus - den Gründer von Rom (735 v. Christus).

Es ist auch eine der berühmtesten Eselsbrücken der deutschen Sprache. Und jetzt alle im Chor:

Siebenfünfdrei

Und vielleicht noch ein Hinweis in eigener Sache: „lupa“ ist nicht, wie „Bild“ dann noch schreibt, „die lateinische Bezeichnung für Wölfe“, sondern für die Wölfin.

(Und asini ist die Mehrzahl von asinus.)

Vielen Dank an „fufofa“ für den Hinweis!

Nachtrag, 11.47 Uhr. Bild.de ist schnell über die Eselsbrücke gegangen.

Nachtrag, 22.11.2007: Auch die gedruckte „Bild“ hat sich über die Eselsbrücke gewagt und in der „Korrekturspalte“ sowohl die falsche Jahreszahl als auch die falsche lupa-Übersetzung berichtigt.

Kurz korrigiert (441 & 442)

Auch die arme „Korrekturspalte“ blieb von der optischen Überarbeitung der „Bild“-Zeitung nicht verschont. Doch grad so, als wolle „Bild“ demonstrieren, dass sich auch die eigene Berichtigungspraxis nur äußerlich verändert hat, hatte sich „Bild“ gestern ein dummes Fehlerchen aus einer Kolumne von Hugo Müller-Vogg herausgepickt — und also korrigiert, dass Christine Haderthauer nun mal „nicht Gabriele Haderthauer“ heiße.

Heute hingegen sucht man die „Korrekturspalte“ vergeblich. Dass „Bild“ gestern auf der Titelseite behauptet hatte, die Steuereinnahmen in Deutschland würden im nächsten Jahr voraussichtlich „auf bis zu 5 Mio. Euro“ steigen (siehe Ausriss), obwohl die doch tatsächlich um bis zu 5 Mrd. Euro steigen sollen, war „Bild“ wohl zu peinlich zu kleinlich.

Mal schauen, ob es der „Bild“-Zeitung morgen wenigstens kleinlich peinlich genug ist, dass sie heute behauptet, der (offenbar mit einer Sig Sauer Mosquito Kaliber 22 bewaffnete) „Amok-Schüler“ von Tuusula hätte in seiner rechten Hand „eine 22-Millimeter-Pistole“ gehalten (Veranschaulichung siehe hier).

Mit Dank an diverse Hinweisgeber.

„Bild“ versteht unsere Politiker nicht

Unter der Überschrift „Aus Sorge ums deutsche TV: Politiker fordern Deutsch-Quote gegen US-Serien“ schrieb „Bild“ gestern:

Jetzt fordern erste Politiker eine Deutsch-Quote, um heimische Produktionen zu schützen.
„Die SPD ist grundsätzlich für eine Quote für deutsche Serien im Fernsehen“, sagt Medienpolitikerin Monika Griefahn (53, SPD) zu BILD. (…) Monika Griefahn: „Wir haben das Kulturstaatsministerium deshalb gebeten, zu diesem Thema die Bundesländer an einen Tisch zu holen.“

Seit gestern schreiben das (unter Berufung auf „Bild“) u.a. auch die Agenturen AP* und ddp sowie „taz“, „Tagesspiegel“, „Hamburger Abendblatt“, DWDL.de, „Frankfurter Rundschau“, „Stuttgarter Zeitung“, „Nürnberger Zeitung“ usw. usf.**

Heute hingegen schreibt Monika Griefahn unter der Überschrift „Richtigstellung des BILD-Berichts zur TV-Quote“:

Die SPD ist NICHT grundsätzlich für eine Quote für deutsche Serien im Fernsehen. Zitate, die die BILD-Zeitung dahingehend am 17.10.2007 in meinem Namen verbreitete, entsprechen nicht der Wahrheit. Des Weiteren ist es ebenfalls nicht richtig, dass wir den Bundeskulturstaatsminister gebeten haben, zu diesem Thema die Bundesländer an einen Tisch zu holen. Aus diesen Gründen basiert der Artikel der BILD (…) weder auf meinen wahrheitsgemäßen Aussagen noch stellt er meine Position dar.

RICHTIG dagegen ist:
Nach wie vor, spreche ich mich für die stärkere Berücksichtigung von deutschsprachiger und in Deutschland produzierter populärer Musik im Rundfunk aus. (…) Wie auch der Deutsche Bundestag bereits 2004 in einem Antrag formuliert hat, fordere ich weiterhin einen runden Tisch, an dem Bund, Länder und Rundfunkveranstalter über dieses Thema sprechen und zu einer Selbstverpflichtung kommen. Dies allein war Inhalt des Gespräches mit der BILD-Zeitung.

*) Nach Veröffentlichung von Griefahns „Richtigstellung“ berichtet auch AP wieder. Die Überschrift lautet jedoch nicht etwa „Dementi“, „Korrektur“ oder „Sorry, wir hatten zuerst nicht nachgefragt, sondern bloß ‚Bild‘ geglaubt“ — sondern: „Griefahn für mehr deutsche Musik im Rundfunk“. Am Ende der Meldung, die ganz offensichtlich ausschließlich auf Griefahns „Richtigstellung“ beruht, heißt es bloß: „Griefahn (…) nahm damit Bezug auf einen Bericht der ‚Bild‘-Zeitung vom Mittwoch, in dem sie mit den Worten zitiert worden war, die SPD sei grundsätzlich für eine Quote für deutsche Serien im Fernsehen.“ [Ende der Meldung]

Mit Dank Monika G. für den Hinweis.

**) Nachtrag, 20.10.2007: Die „taz“ schreibt in ihrer heutigen Ausgabe: „Monika Griefahn, 53, Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien, wurde falsch zitiert: Die SPD sei nicht, wie in der taz vom 18. 10. unter Bezug auf Bild berichtet, ‚grundsätzlich für eine Quote für deutsche Serien im Fernsehen‘. (…) Bild habe sie gefragt, ob bei einer Diskussion zum Thema auch eine Quote für deutsche Serien angesprochen werde. Griefahn sagte zur taz, sie habe gesagt, man könne das mitdiskutieren. Sie sei aber im Fall der Musikquote für eine Selbst-, keine Zwangsverpflichtung der Sender. Zunächst müsse die Qualität gewährleistet sein. Das gelte auch für TV-Serien.“ Und DWDL.de hat eine „Richtigstellung“ veröffentlicht.

Nachtrag, 23.10.2007: In der heutigen Korrekturspalte von „Bild“ heißt es:

Berichtigung

Zum BILD-Bericht vom 17.10. („Politiker fordern Deutsch-Quote gegen US-Serien“) legt die SPD-Medienpolitikerin Monika Griefahn Wert auf die Feststellung, dass sie nicht für eine Pflicht-Quote für deutsche Serien im TV ist. Grundsätzlich befürwortet Frau Griefahn jedoch eine stärkere Berücksichtigung deutscher Serienproduktionen.

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