Archiv für Dezember 21st, 2018

„Instinktloser Unsinn!“ – „Bild“ lässt Ministerin Weihnachten abschaffen

Und plötzlich …

Screenshot Bild.de - Karten-Kuddelmuddel im Kanzleramt - Zweite Weihnachtskarte von Widmann-Mauz aufgetaucht - Plötzlich ist von Weihnachtsfest die Rede

Wobei „Plötzlich“ in diesem Fall bedeutet: Die „Bild“-Redaktion hat einen Fehler gemacht, und der große Mist, den sie verbreitet hat, fliegt den Mitarbeitern gerade um die Ohren. Dieses „Plötzlich“ ist eine Art Korrektur im Gewand eines weiteren Vorwurfs.

Es geht um die Weihnachtskarte — oder besser: die Weihnachtskarten — von Annette Widmann-Mauz, der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung. Am späten Dienstagabend schreiben Franz Solms-Laubach und Filipp Piatov bei Bild.de:

Screenshot Bild.de - Peinliche Weihnachtskarte aus dem Kanzleramt - Integrationsbeauftragte schafft Weihnachten ab

Das ganze Land wünscht zurzeit „Fröhliche Weihnachten“ auf Karten, doch ausgerechnet die Integrationsbeauftragte kriegt das nicht hin.

Auf der Weihnachtskarte, die Integrationsministerin Annette Widmann-Mauz (52, CDU) mit ihrer Pressestelle verschickt, sind zwar Weihnachtsmann-Mützen, Baumschmuck und Engel mit Heiligenschein zu sehen, es fehlt aber das wichtige Wort: Weihnachten!

Stattdessen steht dort: „Egal woran Sie glauben … wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr.“

Am Mittwoch reicht die „Bild“-Zeitung ihren aussichtsreichen Beitrag zum Wettbewerb „Wer erschafft den größten Elefanten aus der kleinsten Mücke?“ ein:

Ausriss Bild-Titelseite - Die peinliche Weihnachtskarte aus dem Kanzleramt - Integrationsbeauftragte drückt sich vor dem Wort Weihnachten

… schreibt die Redaktion auf der Titelseite. Und auf Seite 2:

Ausriss Bild-Zeitung - Peinliche Weihnachtskarte aus dem Kanzleramt - Integrationsbeauftragte schafft Weihnachten ab

Daneben der Kommentar von Solms-Laubach („Instinktloser Unsinn!“) und ein Brief von Franz Josef Wagner („Liebe Integrationsministerin“).

Die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration soll also Weihnachten „abgeschafft“, sich „vor dem Wort Weihnachten“ gedrückt, „unser christliches Fundament“ verschwiegen haben. Blöd nur, dass eine weitere aktuelle Grußkarte von Annette Widmann-Mauz existiert. Und darin stehen Dinge wie „ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2019“ oder „Öffnen wir unsere Herzen für das Geheimnis der Heiligen Nacht“. Dazu der Spruch des Theologen Angelus Silesius: „Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht. Wer kann es sehen? Ein Herz, das Augen hat und wacht.“ Alles sehr, sehr christlich.

Während die Karte, bei der Solms-Laubach und Piatov und „Bild“ das Abendland untergehen sehen, in einer Auflage von 100 Exemplaren an Journalistinnen und Journalisten und Redaktionen gegangenen und von Widmann-Mauz‘ Presseteam verschickt worden sein soll, soll die andere Karte in einer Auflage von 1000 Exemplaren an Kolleginnen und Kollegen im Bundestag, Freunde in der CDU, Kirchen, Religionsgemeinschaften gegangen sein.

„Bild“ lag also heftig daneben. Doch anstatt einfach zu sagen: „Wir lagen daneben“, schreibt die Redaktion, dass „plötzlich“ eine „zweite Weihnachtskarte von Widmann-Mauz aufgetaucht“ sei, und zündet die nächste Stufe. „Bild“ gestern:

Ausriss Bild-Zeitung - Kritik-Sturm wegen beschämender Weihnachts-Karte - Warum ist sie Integrationsministerin?

So macht man Menschen fertig.

Im Hauptartikel — dieses Mal interessanterweise ohne Autorennamen — geht es unter anderem um Widmann-Mauz‘ Studienabbruch und ihr angebliches Versagen als Integrationspolitikerin. Die Redaktion wirft ihr vor, „dass sie es auch nach acht Monaten im Amt noch nicht geschafft habe, ein Freitagsgebet in einer Moschee zu besuchen.“ Was wäre wohl in „Bild“ los, wenn Annette Widmann-Mauz in diesen acht Monaten dreimal in der Moschee, aber nicht so oft im Gottesdienst gewesen wäre?

Der kleine Kasten unten rechts auf der Seite („Die zweite Karte der Staatsministerin“) ist die Art, wie die „Bild“-Mitarbeiter zeigen, dass sie einen Fehler gemacht haben. Und dazu gehört auch, dass sie noch einmal auf Annette Widmann-Mauz einschlagen: „Parteiintern christlich, nach außen beliebig — ein bemerkenswerter Widerspruch.“

Vermutlich hätte aber auch eine größere Korrektur nicht mehr viel gebracht. Bei Bild.de durften die Leserinnen und Leser bereits über die berufliche Zukunft der Integrationsbeauftragten abstimmen. In den Sozialen Netzwerken haben die Hetzer, denen „Bild“ das nächste Opfer zum Fraß vorgeworfen hat, Widmann-Mauz längst beleidigt und beschimpft. Die AfD, Erika Steinbach und all die anderen ganz Rechten konnten auf ein neues Thema aufspringen und taten das auch zahlreich. CDU-Politikerinnen und -Politiker haben sich von „Bild“ zu kritischen Äußerungen bringen lassen. „Integrationsexperte“ Ahman Mansour durfte auch noch was sagen.

Und „Bild“ hatte das nächste Kapitel in der traditionellen JahresendErzählung, dass in Deutschland Weihnachten abgeschafft werde.

Für die Fehler, die die Redaktion dabei gemacht hat, musste sie nicht mal um Entschuldigung bitten. Sie hat einfach noch einen draufgesetzt.

Georg Streiter, der früher selbst bei „Bild“ gearbeitet hat und später stellvertretender Regierungssprecher war, hat bei Facebook einen sehr lesenswerten Beitrag zur „Bild“-Berichterstattung über Annette Widmann-Mauz veröffentlicht.* Er schreibt darin unter anderem:

Wer — wie ich — lange Jahre bei Boulevard-Zeitungen gearbeitet hat, kennt auch die Kniffe, mit denen man immer halbwegs überleben kann, auch wenn man gerade ins Klo gegriffen hat. Eine Rettungs-Regel z.B. lautet: wenn Du falsch berichtet hast, lass die Korrektur aussehen wie eine neue Enthüllung. Die veredelte Variante: zünde zusätzlich ein großes Feuerwerk, das ablenkt. Ein Musterbeispiel dafür ist die versuchte Hinrichtung der Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, Annette Widmann-Mauz (CDU), durch die „Bild“-Zeitung.

Er habe „arge Probleme“, so Streiter, „mit dem fanatischen Kurs, den der aktuelle Chefredakteur fährt.“

Mit Dank an die vielen Hinweisgeber!

*Nachtrag, 27. Dezember: Der Facebook-Post von Georg Streiter ist inzwischen nicht mehr für jeden lesbar. Streiter hatte uns gegenüber bereits angekündigt, dass er seinen Text zu gegebener Zeit wieder auf „privat“ stellen werde.

„6 vor 9“-Sonderausgabe: der Fall Relotius – der Fall „Spiegel“

Aus aktuellem Anlass eine „6 vor 9“-Sonderausgabe, die sich ausschließlich der „Causa Relotius“ bzw. der „Causa Spiegel“ widmet.

1. Die Blender sind unterwegs
(journalist-magazin.de, Ludwig Greven)
Beim Medienmagazin „journalist“ fragt sich Ludwig Greven, warum niemandem in den beteiligten Redaktionen aufgefallen sei, dass viele der gefeierten Reportagen von Claas Relotius zu toll waren, um wahr zu sein: „Vermutlich, weil die Vorgesetzten nicht merken wollten oder schlicht nicht merkten, dass sie sich erneut bereitwillig hatten blenden lassen. Weil sie nicht genügend nachdachten und nachprüften. Weil sie sich selbst im Glanz des neuen Kisch sonnen wollten, damit ihr Blatt wieder ein wenig erstrahlte. Um ein wenig von den Preisen abzubekommen, die Claas Relotius in Serie erhielt. Um gegenüber der Konkurrenz zu prahlen.“
Am Ende seines Beitrags gibt es zudem eine umfangreiche Linksammlung mit Verweisen zu den Stellungnahmen der Medien, die von dem Fall betroffen sind.

2. „Ich wusste, dass er lügt“
(sueddeutsche.de, Ralf Wiegand)
Wenn der Journalist Juan Moreno nicht gewesen wäre, würde Claas Relotius wahrscheinlich weiter für den „Spiegel“ lügen und zusätzliche Preise für seine Fantasy-Literatur einheimsen. Und der „Spiegel“ hat es Moreno bei der Aufdeckung des Schwindels wahrlich nicht einfach gemacht. Mit der „Süddeutschen“ hat Moreno über die Probleme bei der Enttarnung und Relotius‘ brillante Lügen gesprochen.
Beim „Spiegel“ ist Moreno in einem kurzen Video-Interview zu sehen: Reporter Juan Moreno über den Fall Relotius.

3. Ich kann die Empörung über #Relotius nicht ernst nehmen.
(facebook.com, Ronja Von Wurmb-Seibel)
Die Journalistin Ronja Von Wurmb-Seibel hat für die „Zeit“ geschrieben und ist unter anderem Autorin eines Buchs über Afghanistan, wo sie auch für eine gewisse Zeit gelebt hat („Ausgerechnet Kabul: 13 Geschichten vom Leben im Krieg“). Auf Facebook berichtet sie von eigenen Erfahrungen mit sensations- und geschichtenhungrigen Chefs und Kollegen: „Tipps, die prominente Chefs mir als junger Journalistin gaben: „Das Gute am Auslandsjournalismus ist ja, dass niemand rausfinden wird, ob der Mann in Kabul das wirklich gesagt hat.“ Oder: „Du hast recherchiert? Das machen wir hier eher nicht.“ Ich betone: das war ganz am Anfang meines Berufsleben, kein heimliches Geständnis im Vertrauen, sondern offenbar der beste Rat, den diese Chefs einer aufstrebenden Reporterin zu geben hatten.“

4. Das Problem der Geschichten
(taz.de, Anne Fromm & Rene Martens)
Claas Relotius sei das Produkt eines journalistischen Zeitgeistes, der Schönschreiben feiere und Recherche und Quellen-Transparenz vernachlässige, so Anne Fromm und Rene Martens in ihrer „taz“-Analyse. Bemerkenswert sei die Form des Offenlegungs-Artikels durch den künftigen „Spiegel“-Chefredakteur Ullrich Fichtner: „Er liest sich wie ein Krimi, ist geschrieben in dem Stil, mit dem Relotius groß geworden ist. Der Kollege, der ihn zu Fall gebracht habe, sei wochenlang „durch die Hölle“ gegangen, durch „tiefe Täler“. Relotius, so beginnt der Text, sei kurz vor dem Ende seiner Karriere „Glanz und Elend“ noch „einmal ganz nah“ gekommen. Relotius sei „ein journalistisches Idol seiner Generation“, und das lässt sich natürlich nicht leicht widerlegen, denn man kann die Generation ja nicht mal eben anrufen und nachfragen, ob das stimmt. Der Text strotzt nur so vor Pathos. Am Ende bleibt hängen: Der Spiegel ist ein Hort der Wahrheit, Relotius ein Nestbeschmutzer. Selbstkritik räumt der Autor des Textes und künftige Spiegel-Chefredakteur Ullrich Fichtner kaum ein.“

5. Was mMn bei der Causa Relotius untergeht
(twitter.com, Emran Feroz)
Emran Feroz berichtet als freie Journalist hauptsächlich aus Nahost und Zentralasien und ist Autor eines Buchs über den amerikanischen Drohnenkrieg in Afghanistan („Tod per Knopfdruck“). In einem Twitter-Thread macht Feroz auf ein Problem bei Auslandsgeschichten aufmerksam: „Wer aus Ländern wie Afghanistan berichtet, weiß, dass es immer wieder einige Kollegen gibt — meist weiß, westlich und männlich — die krampfhaft Geschichten suchen. Sie sind mit Dolmetschern, Fixern & Orientalisten-Brille unterwegs. Sie beuten lokale Journalisten aus. Am Ende brillieren sie in ihren Heimatländern mit Exklusivstories. Niemand kann mir erzählen, dass derartige Personen den Protagonisten ihrer Geschichten derart nahe standen wie sie es meist vorgeben. Das ist meistens aufgrund sprachlicher und kultureller Barrieren nicht machbar. Ich und einige afghanische Kollegen und Freunde wundern uns seit Jahren darüber.“

6. «Blondinen färben ihr Haar dunkel»
(folio.nzz.ch, Claas Relotius)
Es ist fast zum Lachen, wenn es nicht alles so traurig wäre: Claas Relotius hat 2014 für die „NZZ“ ein kurzes Interview mit einer finnischen Friseurin geführt, bei dem sich die Redaktion zum „bizarrsten Korrigendum veranlasst sah, das wir je veröffentlichen mussten“. Vorausgegangen war ein auch jetzt noch einsehbarer Kommentar einer aufmerksamen Leserin: „Bei diesem Bericht muss es sich um eine Fiktion handeln: Erstens ist der Name Hannu ein Männername (Hans), zweitens existiert dieser Coiffeursalon in Lahti nicht, und drittens sind die Preise pro Haarschnitt bedeutend höher (z.B. Kinder bis 8-12 Jahre 26€). Auch die Preise für Milch, Brot und Kinobillette sind höher. Ein Liter normale Milch kostet ungefähr 1,20 €. Vom NZZ Folio erwarte ich eigentlich recherchierte Berichte.“

Wikimedia verliert Rechtsstreit, Abtreibungsgegner, Whistleblower

Hinweis: Im Lauf des Tages folgt aus aktuellem Anlass eine „6 vor 9“-Sonderausgabe, die sich ausschließlich der „Causa Relotius“ bzw. der „Causa Spiegel“ widmet.

1. Wikimedia verliert Rechtsstreit: Weniger freie Inhalte, mehr Abmahngefahr
(netzpolitik.org, Leonhard Dobusch)
Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Museen können ihren Besuchern verbieten, Fotos von gemeinfreien Werken anzufertigen. Gleichzeitig sind die von den Museen angefertigten Fotos der Ausstellungsstücke als „Lichtbild“ gemäß § 72 Abs. 1 des Urheberrechtsgesetzes für fünfzig Jahre geschützt. Die Folgen dieser Entscheidung seien laut netzpolitik.org weitreichend „und betreffen gleichermaßen individuelle Nutzer gemeinfreier Werke und Plattformen wie Wikimedia Commons, die Fotos gemeinfreier Werke online frei zugänglich anbieten. Sie müssen nämlich zukünftig nicht nur klären, ob ein Werk gemeinfrei, also der urheberrechtliche Schutz bereits abgelaufen ist. Sie müssen darüber hinaus auch die Zustimmung des Fotografen des Bildes des gemeinfreien Werkes einholen oder nachweisen, dass das Bild selbst schon vor über 50 Jahren gemacht worden ist. Beides ist in vielen Fällen überaus schwierig, wenn nicht gar unmöglich.“

2. Verbraucherjournalismus: Lösungen für Alltagsprobleme
(fachjournalist.de, Ulrike Bremm)
„Finanztip“-Chefredakteur und „Verbraucherjournalist“ Hermann-Josef Tenhagen erzählt, welches Lebensmotto ihn antreibt, wo er seine Verantwortung sieht und warum das Ressort attraktiver ist, als viele denken: „… im Grunde genommen sind wir im Verbraucherjournalismus an den großen Fragen dran. An den Fragen von Freiheit des Einzelnen und von Gerechtigkeit. Denn zum Verbraucherjournalismus gehören auch Themen wie der VW-Skandal, mit dem Betrug der Konzerne, den Dieselfahrverboten und den Fragen: „Warum darf es die blaue Plakette nicht geben?“ „Was steckt da eigentlich dahinter?““

3. Mitte Januar wird gerichtlich entschieden, ob wir den Namen eines Abtreibungsgegner öffentlich nennen dürfen
(buzzfeed.com, Juliane Loeffler)
Der Abtreibungsgegner Yannick Hendricks hat „BuzzFeed News“ verklagt, weil die Seite seinen Namen öffentlich genannt hat. Juliane Loeffler berichtet vom Stand der Auseinandersetzung.

4. Next chapter: Internet – SPEX macht online weiter
(spex.de, Dennis Pohl)
Als vor einigen Wochen das Ende der gedruckten „Spex“ (Magazin für Popkultur) bekanntgegeben wurde, herrschte vielerorts Trauer. Nun gibt es Neuigkeiten: „Spex“ wird mit dem 1. Februar 2019 online weitergeführt. Dennis Pohl zu den Gründen: „Weil dieser spezielle Masochismus, den es wohl schon immer für engagierten Pop-Journalismus brauchte, zu tief in uns verwurzelt ist. Vor allem aber, weil wir an SPEX glauben. Also daran, dass es weiterhin eine Stimme braucht, die abseitigen, marginalisierten, diskriminierten und aufrührerischen Positionen in Pop und Gesellschaft zu Gehör verhilft.“

5. Nach 25 Jahren und 200 Kolumnen bin ich jetzt WIREDless
(wired.de, Johnny Haeusler)
Nachdem der Medienkonzern Condé Nast bereits das deutschsprachige „Wired“-Printmagazin eingestellt hat, geht es nun auch mit der Website zu Ende. Anlass für „Wired“-Kolumnist Johnny Haeusler auf seine Zeit bei dem Onlinemagazin zurückzublicken, in der er rund 200 Online-Kolumnen verfasst hat.

6. Rechtsextremes Muster bei Bundeswehr und Polizei – Whistleblowerschutz überfällig
(whistleblower-net.de, Vera Hanna-Wildfang & Antonia Peißker)
Anlässlich der rechtsextremen Umtriebe bei Bundeswehr und hessischer Polizei, verlangt das „Whistleblower-Netzwerk“ einen besseren Schutz von Hinweisgebern: „Whistleblowern werden bei der Polizei Hinweise auf Missstände ganz besonders schwer gemacht. Die eingeschränkten Meldemöglichkeiten der Polizist*innen sowie das von der Gesellschaft weitgehend abgeschottete System machen geschütztes Whistleblowing aber im Gegenteil ganz besonders notwendig.“
Update: Die Redaktion von whistleblower-net.de scheint den von uns verlinkten Text ohne jeden weiteren Kommentar gelöscht zu haben.
Update 2: Der Text ist wieder online.