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Was macht eigentlich … Gina-Lisa?

Um die Frage gleich vorweg zu beantworten:

Was macht Boateng mit Gina-Lisa im Hotel?

So wirklich genau weiß es auch “Bild” nicht. Die einzige beteiligte Person, der “Bild” ein Statement entlocken konnte, ist Gina-Lisa Lohfink selbst — und ihre Antwort dürfte nicht ganz dem entsprochen haben, was sich die “Bild”-Redakteure erhofft hatten:

Was lief in der Nacht in Zimmer 248?

Die TV-Blondine: “Wir haben uns nur unterhalten!”

Aber wer ist überhaupt diese Gina-Lisa Lohfink? Also mal ab von den Bezeichnungen “Nacktmodel”, “Ex-Topmodel”, “sexy Blondine”, “TV-Blondine” bzw. schlicht “Blondine”, die ihr “Bild” allein in diesem einen Artikel verpasst?

Die Zeitung erklärt es ihren Lesern gerne:

Die Blondine wurde “berühmt”, als sie 2008 in der Model-Show “Germany’s Next Topmodel” mitmachte.

Diese Anführungszeichen um “berühmt” sind natürlich eine Gemeinheit. Frau Lohfinks Teilnahme bei Heidi Klums Casting-Show liegt immerhin schon vier Jahre zurück und sie wäre vermutlich schon vergessen wie so viele andere Kandidatinnen, wenn — ja, wenn eine Zeitung sie nicht seit vier Jahren immer wieder mit Aufmerksamkeit beschenken würde:

“Bild”, 10. Juni 2008:

Das Top-Model als Popp-Model: Sexskandal um schöne Gina-Lisa

“Bild”, 11. Juni 2008:

Heidi Klums schönes TopModel Gina-Lisa: Alkoholfahrt mit 1,68 Promille

“Bild”, 16. Juni 2008:

Warum sucht Gina-Lisa einen Mann im Internet?

“Bild”, 18. Juni 2008:

Freispruch! Suff-Gina-Lisa weinte im Gericht

“Bild”, 12. September 2008:

Sorge um Gina-Lisa: Arterien-Riss bei “Topmodel”

“Bild”, 3. Januar 2009:

Marc Terenzi lässt es krachen: Jetzt ist Sarah Connors Ehemann an Gina-Lisa dran

“Bild”, 13. Februar 2009:

“Klick – die Bohne” – Gina-Lisa bloggt für BILD.de
“Germany’s Next Topmodel” – wer zickt, wer nervt, wer hat Chancen auf den Titel? Für BILD.de bloggt Gina-Lisa Lohfink (22)! Die Blondine (Kultspruch: Zack, die Bohne!) schaffte es im letzten Jahr unter die Top 20. Seitdem ist sie erfolgreich im TV zu sehen. Jetzt drückt sie den neuen Kandidatinnen die Daumen. Gina-Lisas “GNTM”-Blog – heute ab 15 Uhr bei BILD.de!

“Bild”, 7. Mai 2009:

Hier kommt “Zack die Bohne”! Gina-Lisa Lohfink (22), Ex-Topmodel-Hoffnung von Heidi Klum, zeigt sich in sexy Spitzen-wäsche. Für die “FHM”-Juni-Ausgabe posierte die Blondine in einem Schloss – zeigte dabei ganz stolz, dass ihr Körper in den vergangenen Monaten “verschönert” wurde. “Ich fühle mich total wohl”, sagt sie. Gerüchte, dass derzeit nur Marc Terenzi, der Ex von Sarah Connor, an diesen Körper darf, kommentiert sie mit einem Lächeln …

“Bild”, 8. Mai 2009:

Hier knutscht Gina-Lisa den Ex von Sarah Connor

“Bild”, 14. Mai 2009:

In einer Woche gibt es ein neues “Germany’s Next Topmodel” – dann entscheidet die Jury um Heidi Klum (35) live im TV, welche Kandidatin auf den Schönheitsthron darf.

Eine hat sich schon heute entschieden: Exklusiv für BILD bewertet Kult-Blondine und Ex-Kandidatin. Gina-Lisa Lohfink (22) die verbleibenden fünf Kandidatinnen!

Wer hat Chancen, wer versagt: Check, die Bohne!

Marie (20) wird gewinnen

(Gewonnen hat letztlich Sara, über die Gina-Lisa gesagt hatte, es sei “vielleicht noch nicht die richtige Zeit für sie, ‘Topmodel’ zu werden.”)

“Bild”, 20. Mai 2009:

Wer sind die erotischsten Frauen Deutschlands? Wer ist WIRKLICH sexy? Wer hat die tollste Ausstrahlung – und versüßt uns den Tag?

BILD hat die 100 Top-Promi-Frauen gewählt. (…)

100. Gina-Lisa Lohfink (22), Model

“Bild”, 8. Juni 2009:

Gina-Lisa knutscht den Connor-Ex

“Bild”, 2. Juli 2009:

Sie liebt es sexy UND blutig …

Gina-Lisa (23) hat mit ihrem Freund Marc Terenzi (31) einen Horrorfilm gedreht. Titel: “The Vampires Club” (dt.: “Der Vampir-Club”). Die Ex-“Topmodel”-Kandidatin spielt einen erotischen Blutsauger!

“Bild”, 22. Juli 2009:

BILD-Leser-Reporter: Gina-Lisa mit neuem Busen und Marc Terenzi am Pool

“Bild”, 24. Juli 2009:

TV-Rolle für Gina-Lisa Lohfink (22). Das Ex-Topmodel ergatterte einen Part in der ARD-Soap “Marienhof”. Ende September ist die Freundin von Marc Terenzi (31) als “Hannah” zu sehen. Um was geht’s? Gina-Lisa: “Es geht um Verführung. Einer der Hauptdarsteller wird vielleicht meinen Reizen erliegen.”

Der Wechsel ins Schauspielfach fiel ihr nicht leicht. “Es ist anstrengend, auf Knopfdruck eine andere Person zu spielen.”
Viel zu sehen für die TV-Gebühr. Gina-Lisa Lohfink (22) drehte gestern beim “Marienhof” und zeigte ihre frisch gemachten XXL-Brüste.

“Bild”, 28. Juli 2009:

Marc Terenzi & Gina-Lisa: Alles aus!

“Bild”, 1. August 2009:

Nach Liebes-Aus mit Gina-Lisa: Marc Terenzi flieht nach China

“Bild”, 24. August 2009:

Ist das nicht …?

… JA, das ist Schön-Single Sarah Connor (29)! Aber: Mit wem turtelt der Popstar da? Samstagnachmittag am Weserstrand. Ihr Neuer – nach dem Liebes-Aus mit Star-Kicker Diego (24)? Nein! Der coole Typ an Sarahs Seite ist Noch-Ehemann Marc Terenzi (31), frisch getrennt von Kult-Blondine Gina-Lisa Lohfink (22).

“Bild”, 1. September 2009:

Ex-“Topmodel”-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink (22) gibt’s in Mehrfachausführung: Bei der Audi-Night in Frankfurt zeigte sie sich jetzt mit ihrer süßen, rothaarigen Schwester Angelina (16). Und schon im Mai war bei der “Comet”-Verleihung auch Schwesterchen Lolo (15, l.) mit von der Partie. Beide Mädels schwärmen von Gina-Lisa. Schülerin Angelina: “Sie ist mein Vorbild. Ich bewundere alles, was sie macht.”

“Bild”, 4. September 2009:

Kult-Blondine Gina-Lisa (23, Foto) enthüllt in BILD die Wahrheit über ihren Busen: “Ja, ich habe ihn operieren lassen!”

“Bild”, 5. September 2009:

Millionen Frauen (und Männer) träumen davon, ihren Körper verschönern zu lassen. Doch nur wenige sprechen so offen darüber wie Kult-Blondine Gina-Lisa Lohfink (23), die stolz ist auf ihren neuen Busen (BILD berichtete).

“Bild”, 22. Oktober 2009:

Sie haben sich in kürzester Zeit mit mehr oder weniger Klasse, aber viel nackter Haut ins Rampenlicht gedrängelt. Doch welche von diesen drei TV-Zicken kann ein echtes “Topluder” werden?

Tessa (20, “Tussi-Tessa”) Bergmeier bepöbelte in der vierten “Topmodel”-Staffel die Konkurrentinnen. In einem Hamburger Coffee-Shop jobbte sie, putzte Klos. Gerade wieder sorgte sie für Aufsehen, weil sie angeblich eine Model-Kollegin mit einer Bratpfanne bewarf (BILD berichtete).
“TOPLUDER”-POTENZIAL: 30 Prozent

Gina-Lisa Lohfink (23) hat aus ihrer Casting-Prominenz bisher am meisten gemacht: Nach ihrem Auftritt in der Klum-Show präsentierte die Blondine mit den gemachten Brüsten eine eigene Sonnenbrillen-Kollektion, ein Nintendo-DS-Spiel und eine TV-Show. Hungerte sich von drall (62 Kilo) auf 48 Kilo runter.
“TOPLUDER”-POTENZIAL: 60 Prozent.

“DSDS”-Dritte Annemarie Eilfeld (19) geriet mit ihren frechen Sprüchen immer wieder mit Pop-Titan Dieter Bohlen (54) anein-ander. Sorgte mit sexy Fotos für Wirbel bei der RTL-Show. Jetzt will sie sich vorerst nur noch auf Musik konzentrieren.
“TOPLUDER”-POTENZIAL: 10 Prozent.

“Bild”, 28. Oktober 2009:

Amy Winehouse: Warum kostet ihr neuer Busen 38659 Euro? (…)

Best of Silikon (…)

Gina-Lisa Lohfink
Die Blondine brüstet sich seit Sommer mit 300 Milliliter Silikon pro Seite. Das füllt einen BH mit Körbchengröße C

“Bild”, 6. November 2009:

Neue Brüste bei Sat.1: Aus Britt wird BriDD (…)

Brust-Vergrößerung: Wem hat’s geholfen, wem nicht? (…)

GINA-LISA LOHFINK (22)
Die Ex-“Topmodel”-Kandidatin nahm zwölf Kilo ab und je 300 Milliliter Silikon obenrum zu. Jetzt noch kultiger, noch schärfer!

“Bild”, 7. November 2009:

Heidis Ex-“Topmodel”-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink (23) kam im gruseligen Gothic-Queen-Outfit.

“Bild”, 14. November 2009:

Fashion-Schlagabtausch: Daphne Guinness (42, Aristokratin, Stilikone, Bier-Erbin) gegen Gina-Lisa Lohfink (23, Model mit Plastikbusen). Die Guinness erinnert an Cruella De Vil (aus “101 Dalmatiner”), Gina-Lisa sieht aus wie Barbie nach einer durchzechten Nacht. Bitte, liebe Kinder, nicht zu Hause nachahmen!

“Bild”, 24. November 2009:

BILD enthüllt Gagen unserer TV-Stars BILD enthüllt die TV-Gagen, Teil 2 (…)

Gina-Lisa Lohfink: 4000 Euro pro Sendung
Sie flog 2008 aus Heidi Klums Castingshow “Germany’s Next Top-model” – doch ihre Fans lieben sie. Für die Moderation der Pro7-Casting-Show “Best Buddy” (wöchentlich) bekommt sie 4000 Euro pro Sendung. In 2010 soll sie wieder mit einer eigenen Show im TV durchstarten.

“Bild”, 9. Dezember 2009:

Brust an Brust: Gina-Lisa Lohfink mit ihrem Friseur Francek

“Bild”, 3. Februar 2010:

Gina-Lisa Lohfink versucht Oli Pocher (l.) zu busseln

“Bild”, 11. Februar 2010:

Diese Promi-Frauen stehen zu ihren gekauften Rundungen (…)

Gina-Lisa Lohfink (23), Kult-Blondine
“Ein großer Busen ist einfach cool! Also habe ich mich unters Messer gelegt – ein volles C-Körbchen! Mich regt das total auf, wenn man so eine OP nicht zugibt – und es JEDER sieht.”

“Bild”, 18. Februar 2010:

Sie waren mal die dicksten Busenfreundinnen. Doch jetzt ist ihre Freundschaft geplatzt!
Millionen TV-Zuschauer kennen Gina-Lisa Lohfink (23) und Sarah Knappik (23) als unzertrennliches Gespann aus Heidi Klums (36) “Topmodel”-Show. Vorbei!

Sarah (momentan in der “Model-WG” bei Pro7 zu sehen): “Gina-Lisa ist nur noch ein Plastikpüppchen – gemachter Busen, nur noch Party. Gina umgibt sich mit falschen Freunden und hungert sich auf ihre angebliche Idealfigur. Das ist nicht mehr die Gina, die ich so mochte. Mehr eine Barbie-Puppe auf Red Bull.”

“Bild”, 19. Februar 2010:

Showdown der Super-(Pampel-)Musen! Auf der “Richie Rich A Muse”-Modenschau lieferten sich die Mutter aller Busenwunder Pamela Anderson (42) und Ex-“Germany’s Next Topmodel”-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink (23) ein heißes Brust-an-Brust-Rennen!

“Bild”, 12. Juni 2010:

Südafrika, wir kommen!

Beim Abenteuer-Trip zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010(TM), der natürlich Flüge, Tickets, Transfers beeinhaltet, mit dabei: Topmodel Gina-Lisa Lohfink (23). Die sexy Blondine fliegt mit den Fans nach Durban und ist schon ganz heiß auf die Reise: “Das wird sicher toll! Ich freue mich total aufs Spiel – und bin mir sicher, dass unsere Jungs mit einem Sieg in die WM starten!”

“Bild”, 13. Juli 2010:

Mit dem WM-Titel ist es ja leider nichts geworden. Aber wenigstens DIESEN Männer-Traum können wir erfüllen. Super-Blondine Gina-Lisa Lohfink (23) zeigt uns heute endlich alles – und zwar auf Seite 5. Für den Playboy (August-Ausgabe) zog sie sich an der sizilianischen Küste aus. “Wer mich kennenlernen will”, sagt sie, “muss mich nur zum Kaffee einladen.” Tja, Gina-Lisa – wenn’s weiter nichts ist: Zack, die Bohne!

“Bild”, 14. Juli 2010:

Dieser Anblick ist für viele Männer ein Traum. Doch für Gina-Lisa Lohfink (23) war ihr knackig-praller Busen ein Albtraum…

IHRE BRÜSTE HÄTTEN DAS SCHÖNE EX-“TOPMODEL” FAST UMGEBRACHT!

“Bild”, 16. Juli 2010:

Zack, der Nächste!

Gina-Lisa Lohfink (23, gerade im “Playboy” zu sehen) trennt sich nach nur vier Monaten von Kevin Kuranyi-Bruder Romulo (21).
Ihr Neuer, Überraschung: Rapper Kay One (25, bürgerlich Kenneth Glöckler, “Fackeln im Wind”).

“Bild”, 19. Juli 2010:

Klick, die Bohne!

Wie BILD berichtete, knutscht Gina-Lisa Lohfink (23, aktuell im “Playboy” zu sehen) zurzeit ganz heiß mit Rapper Kay One (25, bürgerlich Kenneth Glöckler). Ein BILD-Leser traf die beiden jetzt im Stuttgarter Szene-Club “Perkins Park” und durfte das 1. gemeinsame Foto schießen.

“Bild”, 24. Juli 2010:

Alte Liebe rostet nicht… Gina-Lisa Lohfink (23) möchte ihren Ex-Freund Romulo Kuranyi (21) zurück.

“Bild”, 8. November 2010:

Powerblondine Gina-Lisa Lohfink (24) scheint frisch verliebt: und zwar in den Stuttgarter Abwehrspieler Arthur Boka (27). Gina-Lisa zu BILD: “Wir sind noch nicht fest zusammen, treffen uns seit etwa fünf Monaten aber immer wieder. Arthur ist liebevoll, herzlich, respektvoll und weiß, wie man mit Frauen umgeht.”

“Bild”, 24. Dezember 2010:

Zum Fest der Liebe gab’s Beistand von der Liebsten… VfB-Verteidiger Arthur Boka (27) bekam am Abend nach der 3:6-Pokal-Pleite gegen Bayern noch im Stadion Trost von seiner Freundin, Top-Model Gina-Lisa Lohfink (24/Foto). Die Blondine, die inzwischen bei dem Ivorer eingezogen ist, hatte sich das Spiel zusammen mit Schwester Lorraine (18) angeschaut.

“Bild”, 29. Dezember 2010:

Billig-Blondine und Busenmacherwitwe Tatjana Gsell (39) geht nicht ins RTL-Dschungelcamp (Start: 14. Januar 2011). (…)

Stattdessen reist nun “Kay One” (26, bürgerlich Kenneth Glöckler) in den Busch. Der Rapper ist Ex-Liebhaber von Gina-Lisa Lohfink (24).

(Letztlich nahm auch “Kay One” nicht an “Ich bin ein Star, holt mich hier raus” teil.)

“Bild”, 19. Januar 2011:

Auch Gina-Lisa Lohfink (23), bei den “Topmodels” noch Sarahs beste Freundin, ist die Tierliebe neu: “Wir haben bei ihrer Mutter schon Spaghetti Bolognese verdrückt. Und zum Frühstück gab’s Eier mit Speck. Ich lach mich kaputt über die Vegetarier-Nummer. Sie isst auch gerne Burger!”

“Bild”, 24. Februar 2011:

Sind Sie schlauer als Gina-Lisa? … dann machen Sie erst mal diesen Test!

Super-Blondine Gina-Lisa Lohfink (24) landete beim IQ-Test von RTL II abgeschlagen auf dem letzten Platz (99 Punkte). Immerhin: 90 bis 109 Punkte bedeuten “durchschnittliche Intelligenz”.

“Bild”, 25. März 2011:

Super-Blondine Gina-Lisa Lohfink (24) wird Lehrerin! Bei der Frankfurter Ausgabe des Erfolgsmusicals “Grease” steht sie als strenge Lehrerin “Miss Lynch” auf der Bühne. In Berlin übernahm diese Rolle Kult-Blondine Daniela Katzenberger (24).

“Bild”, 28. April 2011:

Der Abstiegskampf artete gestern beim Training des VfB Stuttgart in eine Abstiegs-Prügelei aus.

Verteidiger Arthur Boka (28), der Freund von “Topmodel” Gina-Lisa Lohfink (24), geht auf den suspendierten Stürmer Ciprian Marica (25) los.

“Bild”, 28. Juni 2011:

Abpfiff für die Liebe!

Nach nur acht Monaten hat sich Ex-“Germany’s Next Topmodel”-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink (24) von Fußball-Star Arthur Boka (28, VfB Stuttgart) getrennt. Nach einem heftigen Streit zog die sexy Blondine aus der gemeinsamen Wohnung in Stuttgart aus. “Es hat einfach nicht mehr gepasst”, sagt Gina-Lisa zu BILD. “Wir hatten zu unterschiedliche Vorstellungen.” Ablenkung sucht sie jetzt auf Mallorca…

“Bild”, 1. Juli 2011:

Super-Blondine Gina-Lisa Lohfink (24) genießt ihr Single-Leben – aktuell auf Mallorca. Erst vor ein paar Tagen hat sich das Kurven-Model im Streit von Profi-Kicker Arthur Boka (28, VfB Stuttgart) getrennt. “Arthur hat mich mit einer anderen betrogen!” Und weiter sagt sie: “Wie kann man eine Superfrau wie mich betrügen? Ich hab für ihn Wäsche gewaschen, gebügelt, gekocht. Er hat jeden Tag Sex gekriegt. Ich bin so verletzt! Typen wie er kommen einfach nicht damit klar, treu zu sein. Es ist einfach unfair. Ich bin doch auch nicht fremdgegangen.”

Jetzt betäubt Gina-Lisa ihren Trennungsschmerz am Ballermann: Sie dreht mit der Sängerin Loona (36, “Bailando”) ein Musikvideo – und feiert!

“Bild”, 5. August 2011:

Ab dem 20. August (täglich live, 22.10 Uhr) stellen sich acht C-Promis auf einem 1775 Meter hoch gelegenen Bauernhof in Südtirol den Herausforderungen des TV-Irrsinns. Leben wie vor 100 Jahren, ohne Handy, Strom und fließend Wasser.

Und wer tut sich so was an? Zum Beispiel Gina-Lisa Lohfink (24)!

“Bild”, 9. August 2011:

GNTM-Vize Rebecca Mir (19) berichtet für “taff” (17 Uhr, Pro7) über den lustigsten Klatsch von der neuen Show “Die Alm” in Südtirol. Acht Promis wie Gina-Lisa Lohfink (24) und Carsten Spengemann (38) leben dort wie vor 100 Jahren …

“Bild”, 11. August 2011:

Das nächste Model macht sich fit für “Die Alm” (ab 20. August, Pro7): Tessa Bergmeier (22), bekannt als sehr temperamentvolle Kandidatin bei “Germany’s Next Topmodel”, zieht neben Kandidaten wie Gina-Lisa Lohfink (24) und Carsten Spengemann (38) auf die Promi-Berghütte.

“Bild”, 15. August 2011:

Silikon-Blondine Gina-Lisa Lohfink (24) kehrt zurück ins TV: Ab Samstag sehen wir die Ex-“Topmodel”-Kandidatin in der neuen Show “Die Alm” (Pro7).

“Bild”, 17. August 2011:

Gestern zog Super-Blondine Gina-Lisa Lohfink (24) für eine Nacht in den TV-Knast von “Big Brother” (RTL 2). Gina-Lisa zu BILD: “Es war toll, ich komme gerne wieder!” Selbst die Anbagger-Sprüche der anderen Bewohner nahm sie locker.

Natürlich ging’s im Bikini unter die Dusche – im Leoparden-Look. Gina-Lisa: “Ich dusche dreimal am Tag, das ist mir super wichtig.” Auf der Pro7-Show “Die Alm” (ab 20. August) stehen dafür aber nur Waschschüsseln bereit …

“Bild”, 19. August 2011:

Silikon-Berge treffen auf echte: Gina-Lisa Lohfink (24) will die Alm aufmischen. Bekannt wurde die Super-Blondine bei “Germany’s next Topmodel” mit ihrem Kult-Spruch “Zack, die Bohne!”

“Bild”, 22. August 2011:

Gina-Lisa, deine Welt sind ja tatsächlich die Berge…

UND ZWAR DIE ZWEI AUS SILIKON!

Auf der “Alm”, dem Pro7-Dschungelcamp der Berge (jetzt täglich 22.15 Uhr), hatte Gina-Lisa Lohfink (24) ihren ersten Fremdschäm-Auftritt. Denn die kunstblonde D-Promifrau (Verzeihung: Doppel-D!), die einst über Heidi Klums TV-Laufsteg stolzierte, will mal wieder in die Zeitung …

“Bild”, 23. August 2011:

Gestern berichtete Super-Blondine Gina-Lisa Lohfink (24) von ihren ganz, ganz schlimmen Erfahrungen mit einem Porno, der im Internet auftauchte. Mal wieder ganz schön peinlich.

Heute ist ihr eher nach Kuscheln zumute: Wir sehen die Silikon-Heidi im Bett mit dem “Checker” Thomas Karaoglan (18)!

“Bild”, 25. August 2011:

Der Berg glüht! Kandidaten-Flucht von der C-Promi-Alm – leider nur vorübergehend…

Dienstagnacht um 2.30 Uhr ließen Gina-Lisa Lohfink (24), Rolfe Scheider (56) und der “Checker” Thomas Karaoglan (18) die anderen Kandidaten zurück.

Magenknurrender Grund für den Ausbruch aus dem Bergbauern-TV-Knast: HUNGER!

“Bild”, 26. August 2011:

Ach Mädel, hättest du doch was Anständiges gelernt! “Model” Gina-Lisa Lohfink (24) bei der sogenannten Muh-Probe auf der Pro7-Alm: Sie reitet einen Elektro-Bullen. Ihre größte Angst beim Aufsitzen: “Sind Ärzte hier, wenn was mit den Brüsten passiert?” Nö! Ist ja auch nix passiert – weil Mist und Gülle um den Bullen herum die Stürze bremsen.

“Bild”, 29. August 2011:

Weil Kunst-Blondine Gina-Lisa Lohfink (24) einen auf krank macht, kraxelt Anna Heesch (39) als Ersatz auf die Fernseh-Alm von Pro 7.

“Bild”, 10. September 2011:

Dschungel-Indira spannt Alm-Gina-Lisa den Atzen aus!

“Bild”, 27. September 2011:

Kaum hat Gina-Lisa Lohfink (25) “Die Alm” verlassen, schon geht’s wieder auf Reisen – zur “Venus”. Lohfink tritt bei der Erotikmesse am 29. September in Berlin als Botschafterin für “Safer Sex” auf. Sie wolle Aufklärungsarbeit leisten. “Sexy mit Message ist mein Motto.” Aha …

“Bild”, 30. September 2011:

Gestern hat Ex-Topmodel Gina-Lisa Lohfink (25) die Erotikmesse “Venus” in Berlin eröffnet. D-Prominente Vorgängerinnen: Tatjana Gsell (40) oder Nadja (46). Willkommen ganz unten, Gina-Lisa? Die sieht das nicht so: “Ich bin nicht ganz unten, nächstes Jahr werde ich sogar das Gesicht der Venus.”

“Bild”, 6. Dezember 2011:

Prinz Frédéric von Anhalt (68, Mann von Zsa Zsa Gabor) will Busen-Wunder Gina-Lisa Lohfink (25) adoptieren! Ein Vertrag mit dem Ex-Model von Heidi Klum (Lieblingsspruch: “Zack, die Bohne!”) ist bereits aufgesetzt.

“Bild”, 24. Januar 2012:

Die Traumehe von Heidi Klum und Seal liegt seit gestern Morgen, 5.30 Uhr deutscher Zeit, ganz offiziell in Trümmern. (…)

Das sagen Topmodels und Juroren (…)

GINA-LISA LOHFINK (25, Kandidatin Staffel 3)
“Die Beziehung war schon immer komisch. Sie spielt in der Champions League -er in der Dorfliga. Wenn sie mag, kann sie jetzt natürlich jederzeit bei mir auf der Couch pennen.”

“Bild”, 18. Februar 2012:

Küss die Hand, schöne Frau! Gastgeber Richard Lugner begrüßt Trash-Prinzessin Gina-Lisa Lohfink

“Bild”, 2. März 2012:

Wahrscheinlich gegen ihren Willen angezogen trafen zum ersten Mal Dschungelcamp-Nackedei Micaela Schäfer (28) und TV-Blondine Gina-Lisa Lohfink (25) aufeinander. Wo? Natürlich bei der Eröffnung eines Unterwäsche-Shops. Kennt man sich? “Nee, aber ich hab’ kein Problem mit der da!”, sagt Gina-Lisa. Klingt nicht nach großen Busenfreundinnen

“Bild”, 16. Mai 2012:

Vier Busen-Freundinnen für ein Balle-luja! Auf Mallorca ist die Saison eröffnet.

Auf diesem Foto im Wasser, ansonsten 2012 noch ganz oft auf der Ballermann-Bühne: Mia Magma (25), Micaela Schäfer (28), Gina-Lisa Lohfink (25) und Antonia aus Tirol (32).

Die 268 Treffer bei Bild.de können Sie ja selbst durchgehen!

Frauenzeitschriften, Fußball-EM, Urheber

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Verlage versuchen’s mit Fashion, Style und Kohlsuppe”
(haz.de, Imre Grimm)
Imre Grimm erklärt, wie man eine neue Frauenzeitschrift auf dem Markt einführt: “1. Suchen Sie einen griffigen Titel. 2. Wagen Sie bloß nichts Neues. 3. Benutzen Sie verbale PR-Nebelbomben! 4. Vermeiden Sie komplexe Inhalte. 5. Der Ton macht die Musik. 6. Verraten Sie nie, nie, niemals, … dass seit 1994 für deutsche Frauenmagazine kein einziges Wort neu geschrieben wurde.”

2. “Keine toreschießende Wollmilchsau”
(taz.de, Michael Brake)
Michael Brake liest vom “Kicker” über “11 Freunde” bis zur “Sport-Bild” Sonderhefte zur anstehenden Fußball-Europameisterschaft.

3. “Im Paralleluniversum”
(tagesspiegel.de, Markus Ehrenberg)
Ein Blick auf einige TV-Alternativen zur Fußball-EM: “Wie schwer das im EM-Monat Juni für die anderen Fernsehsender wird, zeigt ein Blick auf die letzte Fußball-WM. Im Juni 2010 fiel der Marktanteil von Sat 1 von 10,9 auf 9,5 Prozent, bei Pro 7 von 11,4 auf 10,2 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe, während die ARD ihren Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen dank WM-Übertragungen von 6,1 auf 12,4 Prozent mehr als verdoppelte.”

4. “Karl Valentin und die Anwälte”
(wdr.de, Insa Moog)
Zwei Personen aus Berlin erhalten Post von der Anwaltskanzlei aufgrund von beanstandeten Urheberrechtsverstößen: “Auf ihrer Webseite mit Einrichtungstipps nach Feng Shui-Prinzipien hatten sie in einem Blogeintrag einen unkommentierten Karl-Valentin-Spruch bestehend aus zwölf Worten veröffentlicht. Die Folge: ein Schreiben, in dem Anwaltskosten von insgesamt 891,31 Euro erhoben wurden. Die Summe ergab sich aus dem ‘Gegenstandswert von 10.000 Euro’.”

5. “Sind wir nicht alle ein bisschen Urheber?”
(heise.de/tp, Bettina Hammer)
Für Bettina Hammer ist “die Einteilung in Urheber und Nichturheber ist oftmals genauso willkürlich wie die in Produzent und Konsument. Gerade auch im Internet, und eine Vielzahl der Diskussionen beschränkt sich auf die digitalen Fragen des Urheberrechtes, sind diese Grenzen oft verschwommen oder nicht mehr vorhanden. Die Urheber sind gleichzeitig auch diejenigen, die von anderer Leute Inhalte profitieren und diese verwerten, sind, so diese wirtschaftlich ausgerichteten Begriffe verwenden will, Produzent und Konsument zugleich.”

6. “4 Ways the Face-Eater Zombie Craze Proves the Media’s Broken”
(cracked.com, Daniel O’Brien, englisch)

Schlecker aus dem Schneider

Wir wissen nicht, wie die wirklich arbeiten, bei der “Rheinischen Post”, aber als Arbeitshypothese halten wir seit heute zum Beispiel folgenden Ablauf für plausibel:

Antje? Sitzt du noch an dem Stück über die Schlecker-Pleite?

Ja, wieso?

Ich hätte noch ein exklusives Zitat für dich, das du einbauen könntest.

Okay, sag an.

Der Schneider lehnt staatliche Hilfen für Schlecker ab. “Es ist alles getan worden, die Abwicklung von Schlecker lässt sich jetzt nicht mehr verhindern”, sagt er. “Die Gemeinden und das Land können nichts tun: Sie haben weder die rechtlichen Möglichkeiten noch das Geld, Hilfen für einen maroden Betrieb zu zahlen. So bitter das für die Mitarbeiter ist.”

Sagt der Schneider?

Ja, der Schneider.

Ich bau’s ein. Wär auch was für die Unterzeile, oder?

Ja, und gib eine Vorabmeldung an die Agenturen.

Und so — oder ganz anders — kam es, dass die “Rheinische Post” am heutigen Montag meldete, dass der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider staatliche Beihilfen für Schlecker ablehne, obwohl die entsprechende Aussage in Wahrheit von Bernd Jürgen Schneider stammte, dem Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen.


Um kurz nach Mitternacht veröffentlichte die “Rheinische Post” die Falschmeldung stolz als Pressemitteilung. Von dort fand sie ihren Weg in den Dienst der Nachrichtenagentur dapd, die am frühen Morgen meldete:

SPD-Minister will keine Staatshilfe für Schlecker

Düsseldorf (dapd). Der Arbeitsminister von Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, lehnt finanzielle Unterstützung für den insolventen Schlecker-Konzern durch die öffentliche Hand ab. “Die Gemeinden und das Land können nichts tun: Sie haben weder die rechtlichen Möglichkeiten noch das Geld, Hilfen für einen maroden Betrieb zu zahlen, so bitter das für die Mitarbeiter ist”, sagte Schneider der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Eine Zukunft der Drogeriemarkt-Kette sieht Schneider nicht. “Es ist alles getan worden. Die Abwicklung von Schlecker lässt sich nicht mehr verhindern”, sagte er.

Im Laufe des Vormittages fiel der Fehler auf, und dapd zog die Meldung zurück:

Die Rheinische Post hat ihren Vorabbericht zurückgezogen und dies mit einer Verwechslung begründet. Verwechselt wurden NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider und der NRW-Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Bernd Jürgen Schneider.

Nicht jedes Nachrichtenangebot kam der Aufforderung nach, die Meldung nicht (mehr) zu verwenden: Bei “Welt Online” etwa steht sie immer noch unverändert. Auch die eigene Pressemitteilung hat die “Rheinische Post” nicht gelöscht.

Im eigenen Online-Angebot hat die Zeitung die falsche Passage unauffällig aus Überschrift und Inhalt des Original-Artikels herausoperiert — ohne irgendeinen Hinweis, eine Erklärung oder eine Korrektur für diejenigen Leser, die auf den peinlichen Fehler, der vorher da stand, hereingefallen sind.

Vermutlich muss man, anderseits, anerkennen, dass die “Rheinische Post” wenigstens nicht Bernd, Wolf, Martin, Helge oder Romy mit in die Sache gezogen hat.

Nachtrag, 6. Juni. “Welt Online” hat die Meldung korrigiert; die “Rheinische Post” ihre Pressemitteilung gelöscht.

dapd  

Gemischtes Doppel (2)

Die Pressestelle des Hessischen Statistischen Landesamtes hatte offenbar bereits den einen oder anderen Clown gefrühstückt, als sie am Freitag diese Pressemitteilung veröffentlichte:

Mineralwasser für Mathematiker
Mineralwassererzeugung auf Rekordniveau

Nein, auch in Zukunft wird Mineralwasser natürlich nicht nur von Mathematikern getrunken. Doch in Hessen wurde 2011 so viel Mineralwasser getrunken, dass es dem Inhalt eines Würfels mit der Kantenlänge von knapp 114 Metern entspricht; eine Seite dieses Würfels hätte die Fläche von zwei nebeneinander liegenden Fußballfeldern, oder dem Inhalt einer Kugel mit dem Durchmesser von 141 Metern – der Durchmesser der Kugel hätte die Höhe des City-Hochhauses (früher Selmi–Hochhaus genannt) am Platz der Republik in Frankfurt am Main. Auf diese Weise lässt sich die in Hessen gewonnene Mineralwassermenge veranschaulichen.

Wem da noch nicht der Schädel brummte, der bekam anschließend noch ein paar konkretere Informationen zu lesen, wie etwa diese hier:

Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes haben die hessischen Quellenbetriebe im Jahr 2011 insgesamt 1,467 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser gewonnen, ein Plus von 42 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor.

Leider geriet die Pressemitteilung nicht nur in die Hände von Mathematikern, sondern auch an den Hessischen Landesdienst der Nachrichtenagentur dapd.

Und der machte einen durchaus beliebten Denkfehler:

Die hessischen Quellbetriebe haben im vergangenen Jahr fast doppelt so viel Mineralwasser gewonnen wie im Jahr zuvor. Mit 1,467 Milliarden Litern wurde ein Plus von 42 Prozent verzeichnet, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Mit Dank an Alan Smithee.

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Royal Mail from Wagner

Es ist eine Art Service am Leser. Immer wenn in “Bild” ein Beitrag erscheint, der noch schlechter recherchiert ist, als es der ohnehin schon niedrige Standard des Blattes erwarten lässt, dann wird dieser Beitrag mit einem Warnlogo versehen, damit der Leser gleich weiß, dass er den Inhalt nicht für voll nehmen darf. Dieses Warnlogo sieht so aus:

Liebe Queen Elizabeth II,

Immerhin, glaubt Wagner, der der englischen Königin anlässlich ihres Thronjubiläums schreibt, zu wissen, was sich gehört:

ich weiß, ein Brief an Sie hat mit “Madame” zu beginnen. “Liebe Queen” ist ungebührlich, zu nah.

Äh, nein. Ein formeller Brief an die Queen hat mit “Your Majesty” oder “Ma’am” bzw. “Madam” zu beginnen. Allerdings geht es laut der offiziellen Webseite der englischen Monarchie auch anders:

This traditional approach is by no means obligatory. You should feel free to write in whatever style you feel comfortable.

Wagner fährt in seinem ganz eigenen “style” fort:

Madame, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem diamantenen Thron-Jubiläum. Morgen, am 2. Juni vor 60 Jahren, wurden Sie in der Westminster Abbey zur Königin gekrönt. Sie waren 26. Heute sind Sie immer noch Königin.

Immerhin, wir wurden ja gewarnt (s.o.). Richtig ist, dass Elisabeth II. in diesem Jahr 60 Jahre als Königin regiert und aus diesem Grunde wird morgen auch das 60-jährige Thronjubiläum gefeiert. Königin ist sie aber bereits seit dem 6. Februar 1952, dem Todestag ihres Vaters. Offiziell gekrönt wurde sie erst über ein Jahr später am 2. Juni 1953, also morgen vor 59 Jahren.

Oh, und apropos “Sie waren 26”: Elisabeth II. war 25, als sie am 6. Februar 1952 Königin wurde, und 27, als sie gekrönt wurde.

Wagner schließt nach einer Aufzählung, was die Queen schon alles erlebt hat, und der eher befremdlichen Frage “Ich würde so gern wissen, wonach Sie riechen. Nach Rosen, Orangen, Zitronen?” so:

Herzlichst,

oder Englisch:

Yours sincerely,

F. J. Wagner

Die formal korrekte Schlussformel wäre übrigens diese gewesen:

I have the honour to be, Madam, Your Majesty’s humble and obedient servant

Mit Dank an Soe und Vera H.

Willkommen im Tollhaus!

Das ist ja toll:

Von Transfermarkt.de: Tolles EM-Heft für nur 4,90 Euro

Bei Bild.de sind sie jedenfalls hellauf begeistert:

Da bekommt jeder Lust auf die EM!

Am Kiosk gibt es schon jetzt alle Fakten zum Turnier.

Das Internet-Portal Transfermarkt.de hat ein handliches Nachschlagewerk (4,90 Euro) gezaubert: 216 Seiten mit allen Kadern, allen Marktwerten.

Dazu Interviews mit den Nationalspielern Manuel Neuer und Miro Klose. Titel-verdächtig!

Wer dieses tolle, titel-verdächtige und luststeigernde Zauberwerk kaufen will, muss noch nicht mal zum Kiosk rennen:

Einfach hier klicken und Heft bestellen!

transfermarkt.de gehört mehrheitlich zur Axel Springer AG, zu der auch die BILD digital GmbH & Co. KG gehört, die für Bild.de verantwortlich ist.

Ein Hinweis wie “Anzeige”, “Werbung” oder “In eigener Sache”, wie es der Pressekodex vorsieht, fehlt.

Mit Dank an Matt.

Kurzer Dienstweg

Wenn Medien etwas berichtet haben, was in den Augen der Betroffenen nicht stimmt, haben diese das Recht auf eine Gegendarstellung. Je nach Thema, Person und Medium kann die Veröffentlichung einer solchen Gegendarstellung schon mal mehrere Monate dauern.

Es geht aber auch schneller.

So hatte “Bild” am Freitag über die Hochzeit von “Rüpel-Rapper” Bushido (O-Ton “Bild”) berichtet:

Bushido feierte die Hochzeitsnacht mit Kumpels — ohne Braut

Das war offenbar falsch, wie “Bild” schon gestern schrieb:

Korrektur: BILD berichtete am 25. Mai unter der Überschrift "Bushido feierte die Hochzeitsnacht mit Kumpels — ohne Braut": "Statt mit seiner hochschwangeren Frau (...) nach Hause zu fahren, ließ es Bushido nach der gediegenen Feier später allein richtig krachen. Bis spät in die Nacht feierte er im VIP-Bereich des Berliner Szeneclubs "Matrix" mit seinen Kumpels." Dies ist offenbar falsch. Denn wie Bushido der BILD mitteilte, hat er in seiner Hochzeitsnacht nicht allein mit seinen Kumpels in einem Club gefeiert, sondern ist mit seiner Frau gemeinsam nach Hause gefahren.

Den Ursprungsartikel hat Bild.de entfernt.

Mit Dank auch an Lothar Z.

Konformitätsdruck, BBC News, Oe24

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Am Medienpranger”
(zeit.de)
Ein langes Gespräch zwischen Frank Schirrmacher und Giovanni di Lorenzo, moderiert von Katrin Göring-Eckardt. Schirrmacher: “Wir müssen erkennen, dass der sogenannte Empfänger ein Medium geworden ist, das selbst senden kann. Ein Blog kann genauso wichtig sein wie ein Leitartikel in der FAZ oder ein Spiegel-Artikel. Wir alle begreifen erst allmählich die Wirkung dieser Technologie auf unsere Gesellschaft.” Di Lorenzo: “Ich beobachte in den deutschen Medien seit einiger Zeit einen besorgniserregenden Hang zum Gleichklang. Das Merkwürdige dabei ist, dass der Konformitätsdruck nicht von bösen Regierungen oder finsteren Wirtschaftsmächten ausgeübt wird. Vielmehr kommt er aus unserer eigenen Mitte, er geht von den Journalisten, Lesern und Zuschauern aus.”

2. “Nie wieder Krieg! Nie wieder Sarrazin!”
(tagesspiegel.de, Alexander Gauland)
“Waren es früher rechte und linke Extremisten, die das freie Wort unterdrückten, gibt es heute zunehmend eine Radikalität der Mitte, die bestimmen möchte, was im Diskurs zugelassen ist und was ohne Diskussion der Verdammung verfällt. Nicht Richtig oder Falsch zählen, sondern die gesellschaftliche Nützlichkeit eines Arguments.”

3. “BBC News uses ‘Iraq photo to illustrate Syrian massacre'”
(telegraph.co.uk, Hannah Furness, englisch)
Die Website “BBC News” verwendet ein 2003 im Irak aufgenommenes Foto in einem Artikel über Syrien und schreibt dazu: “This image – which can not be independently verified – is believed to show the bodies of children in Houla awaiting burial.” Fotograf Marco di Lauro: “What I am really astonished by is that a news organization like the BBC doesn’t check the sources and it’s willing to publish any picture sent it by anyone: activist, citizen journalist or whatever.”

4. “Warum sind Tageszeitungen immer so groß?”
(youtube.com, Video, 3:23 Minuten)
Ein Beitrag von “Wissen macht Ah!”: “Je größer die Seiten sind, desto schneller und billiger lässt sich eine Zeitung herstellen.”

5. “Kritik an oe24.at-Liveticker: Begräbnis ‘absolutes Tabu'”
(derstandard.at)
Ein Liveticker von oe24.at zu einem Begräbnis eines ermordeten Kindes löst Empörung aus.

6. “Ach Günter!”
(ad-sinistram.blogspot.de, Roberto J. De Lapuente)
Roberto J. De Lapuente blickt auf die Sendung “Günter Wallraff deckt auf!” (heute bei RTL, 21:15 Uhr). “Wird denn die BILD tagsdrauf berichten, was RTL an Köstlichkeiten ausgestrahlt hat? So macht es diese Zeitung doch stets, wärmt die lahmen Geschichten um Rach, Jauch oder Bause nochmals auf, um dieselbe Kundschaft zu bedienen, die auch RTL versorgt mit diesen zu Wichtigkeiten erhobenen Nichtigkeiten.”

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Islamhass ist für “Bild” nicht der Rede wert

Es gibt in Deutschland Menschen, die nennen Moslems öffentlich “Jammertürken”, “Muselaffen”, “Muselgeier”, “Talibanfurzer”, “windelpupsende Mamasöhnchen”, “Arschhochbeter”, “Ziegenschänder”, “Eselficker” oder schlicht “Gesoxe” – und verstecken sich selbst dabei hinter Fantasienamen wie “Kreuzritter”, “RadikalDemokrat” oder “Islamophobius”.*

Und es gibt Menschen, die bieten diesen Leuten ein Forum. Die Betreiber der Internetplattform “politically incorrect” (kurz PI) sind solche Menschen. Sie nennen sich “Islamkritiker”, sind aber Islam-/Moslemhasser – und Thilo Sarrazin ist ihr Gott einer ihrer Helden.

"lispelnde, stotternde, zuckende Menschen-Karikatur" -  Diese Journalistin muss sich bei Sarrazin entschuldigen ... und einen Leser beschimpft sie als "flachgewichst"Das alles muss man wissen, wenn man diesen Artikel in der “Bild”-Zeitung vom vergangenen Samstag liest. Denn im Artikel selbst, erschienen als Seite-2-Aufmacher, steht davon kein Wort.

Warum auch? Schließlich geht es darin ja scheinbar nur um die kurdischstämmige Journalistin Mely Kiyak, die in einer ihrer häufig sehr streitbaren Kolumnen (erschienen in “Berliner Zeitung”, “Frankfurter Rundschau” sowie in den Online-Ausgaben beider Zeitungen) den Buchautor Thilo Sarrazin eine “lispelnde, stotternde, zuckende Menschen-Karikatur” genannt hatte – was (angesichts der Tatsache, dass Sarrazins rechte Gesichtshälfte seit einer Tumor-OP 2004 teilweise gelähmt ist), nun ja, womöglich nicht die beste Idee der Welt war. Jedenfalls nahmen beide Zeitungen die Kolumne kommentarlos aus ihrem Online-Angebot, und die “Berliner Zeitung” druckte am Freitag sogar eine “Klarstellung”, in der Kiyak ihre Wortwahl sehr bedauert.

Aus Kiyaks “Klarstellung”:

“[…] Meine Intention war zu keinem Zeitpunkt, ihn persönlich herabzusetzen. Thilo Sarrazin erscheint als Diskutant ungewöhnlich und erfordert aufgrund seiner Sprache, Gestik und Mimik Toleranz und Rücksichtnahme. Selbst verweigert er aber diese Rücksichtnahme und Toleranz hinsichtlich Erscheinungsbild, Lebensformen, Herkunft und Disposition Anderer. Mir ging es darum, auf seine eigenen – nicht körperlich bedingten – Unvollkommenheiten in seinem Auftritt hinzuweisen; wie ich jetzt finde, mit unzulässigen Mitteln. Wenn ich den physiologischen Hintergrund gekannt hätte, hätte ich das Bild nicht gewählt. Ich bedauere das sehr! […]”

So weit, so unschön und, ja, berichtenswert – auch, wenn man bei genauerer Lektüre der “Klarstellung” erkennt, dass Kiyak sich darin, anders als “Bild” in Überschrift und Text suggeriert, mit keinem Wort entschuldigt – schon gar nicht bei Sarrazin (siehe Kasten). Aber das nur nebenbei.

Denn Kiyak schrieb weiter:

In den letzten Tagen erreichte mich allerdings auch eine gesteuerte und organisierte Beschwerdewelle, die die Grenzen der Empörung weit überschritt und sich nur noch in blankem Hass äußerte.

Wie solche “Beschwerdewellen” aussehen, hat Kiyak (aber bei weitem nicht nur sie) bereits häufiger erleben müssen und darüber sogar schon öffentlich berichtet – auch über die Auslöser: Islamhasser-Seiten wie PI nämlich dokumentieren islamhasserkritische Texte gern mit der Nennung von E-Mail-Adressen und weiteren Kontaktmöglichkeiten der Kritiker – und überlassen den Rest der geneigten Leserschaft…

“Bild” jedenfalls fasst das, was Kiyak in der “Klarstellung” schildert, dennoch (Hervorhebung von uns) als “eine angeblich ‘gesteuerte und organisierte Beschwerdewelle'” zusammen – hat dann aber noch eine weitere Kiyak-Geschichte parat:

Kürzlich attackierte sie in einem anderen Zusammenhang sogar einen ihrer Leser. BILD liegt eine E-Mail vor, die Kiyak am 18. Mai an Markus L. (Name geändert) schickte. Der hatte ihr in höflicher Sprache einen Leserbrief auf eine ihrer Kolumnen geschrieben.

Mely Kiyak schrieb L. zurück: “(…) Und auch sonst schreiben Sie so dämliche Grütze, dass man es kaum fassen kann. Als Zeitung schämen wir uns in Grund und Boden, solch einen flachgewichsten Leser wie Sie zu haben!”

Doch der Halbsatz “BILD liegt eine E-Mail vor” ist lächerlich – und irreführend: Die E-Mail (inhaltlich eher eine Art Manifest islamophober Überfremdungsängste mit persönlichen Anwürfen gegen Kiyak als Reaktion auf eine ihrer islamkritikerkritischen Kolumnen) wurde bereits vor einer Woche ins Internet gestellt – veröffentlicht auf journalistenwatch.com, einer privaten Website des Bundes-Pressesprechers der rechtspopulistischen Partei Die Freiheit, die auf vielfältige Weise mit der eingangs erwähnten Islamhasser-Seite PI verbandelt ist. Und nicht nur das. Der E-Mail-Wechsel wurde vor dem “Bild”-Artikel auch auf PI (und vielen anderen, ähnlichen Websites) dokumentiert – zusammen mit zahllosen beleidigenden PI-Leserkommentaren und dem redaktionellen Hinweis: “[D]iese abartigen Ausfälle einer Mely Kiyak darf man einfach nicht unkommentiert stehen lassen. Hier der Kontakt zur Frankfurter Rundschau, die dieser moslemischen Furie eine regelmäßige Plattform bietet: (…)” Außerdem hat journalistenwatch.com sogar eine Pressemitteilung zum Thema verschickt – zufälligerweise unmittelbar vor der “Bild”-Veröffentlichung.

Dafür, dass der “Bild”-Artikel nun, so wie er veröffentlicht wurde, in der Islamhasser-Szene bejubelt wird, kann “Bild” nichts. Beifall von der falschen Seite ist leider nie völlig ausgeschlossen. Aber: Dass in dem “Bild”-Artikel selbst kein (distanziertes) Wort über das unappetitliche und menschenverachtende Umfeld steht, das Kiyaks Entgleisung hervorgerufen und überhaupt erst öffentlich gemacht hat, ja, dass “Bild” sogar den Hintergrund der ganzen Auseinandersetzung, also die kritische Berichterstattung über die Islamhasser-Szene, komplett ausblendet, kann kein Zufall sein!

Der “Bild”-Artikel über Kiyak beginnt mit den Worten:

Sie ist schön, sie ist schlau. Aber woher kommt nur diese Wut im Bauch?

Ich hatte das schon fast wieder vergessen, aber ich glaube, ich kenne die Antwort.

*) Hinweis in eigener Sache: Die genannten Beispiele stammen aus dem Buch “Heile Welten – Rechter Alltag in Deutschland” (Leseprobe hier), das ich mitgeschrieben habe.

Barbara Salesch, Arthritis, Spiegel

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. “Krass: Die lieben Kollegen”
(msc.rhein-zeitung.de, Marcus Schwarze)
Marcus Schwarze hält den faz.net-Text “Wo wäre Günter Grass ohne Griechenland?” zunächst für die Wahrheit und muss in der Folge einen eigenen Tweet korrigieren. Er mahnt die Zeitung, sie könnte “durch solch ein Spiel mit falschen Fakten den wichtigsten Vorteil der etablierten Redaktionen verspielen: Ihre Glaubwürdigkeit”. Und kritisiert den Umgang mit den Lesern: “Die bei der FAZ nehmen die Internet-Offentlichkeit einfach nicht ernst.”

2. “Griff ins Justizklo (Wiederhlg.)”
(lto.de, Martin Rath)
Von der Sendung “Richterin Barbara Salesch” werden keine neuen Folgen mehr produziert, nur noch Wiederholungen ausgestrahlt. Martin Rath blickt zurück auf die fiktive Show: “Kolportiert wurde, dass im wahren Leben Angeklagte bei der Belehrung über ihr Schweigerecht abwinkten. Das würden sie schon von der Salesch kennen, auch wenn die – wie eingangs dargestellt – ein etwas eigensinniges StPO-Verständnis hat.”

3. “Wie neutral ist die Presse in eigener Sache?”
(carta.info, Wolfgang Michal)
Wolfgang Michal hält fest, dass die Presse in Sachen Urheberrecht nicht neutral ist: “Auch die Berichterstattung über Google (YouTube), Facebook und Apple kann guten Gewissens nicht als wirklich neutral bezeichnet werden. Denn auch hier sind die Verlage Partei, und sie verschärfen ihre Gangart immer dann, wenn sie sich von ihren Konkurrenten bzw. Geschäftspartnern gerade angegriffen oder über den Tisch gezogen fühlen.”

4. “The Express and arthritis (cont.)”
(tabloid-watch.blogspot.de)
Tipps gegen Arthritis auf den Titelseiten des “Daily Express”.

5. “journalisten können mit einer erektion ganze äcker pflügen!”
(wirres.net, Felix Schwenzel)
“Die Konferenz, vor der Politiker zittern”, die neue Werbekampagne des “Spiegel” von Jung von Matt/Fleet, siehe dazu auch “Redakteure als Testimonials: ‘Spiegel’ startet Markenkampagne” (horizont.net, Roland Pimpl).

6. “Exklusiv: Die erste Ausgabe der Postillon24 Nachrichten”
(der-postillon.com, Video, 12:55 Minuten)

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