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Rechte Köder, Netflix-Rückgang, Papierschiffchen statt “taz”

1. Die Realität hat offenbar viele Alternativen
(tagesspiegel.de, Kurt Sagatz)
Laut einer Meldung vom Montag soll die Verbreitung des deutschsprachigen Ablegers des russischen Staatssenders RT vollständig eingestellt sein. Kurt Sagatz schreibt dazu: “Wenn mit ‘vollständig’ allerdings gemeint sein soll, dass man in Deutschland das Live-Fernsehbild von RT DE überhaupt nicht mehr empfangen kann, dann ist diese Feststellung unzutreffend. Via Internet ruckelt der Livestream zwar ein wenig, aber das Signal wird weiter übertragen.”

2. Wie Jugendliche auf Tiktok von Rechtsterror-Fans geködert werden
(belltower.news, Thilo Manemann)
TikTok erfreut sich bei jungen Leuten großer Beliebtheit. Das haben auch Rechtsextremisten erkannt und bieten maßgeschneiderte Inhalte an, mit denen sie Jugendliche auf ihre Seite ziehen wollen. Thilo Manemann ist der Sache für “Belltower.News” nachgegangen.

3. Neuer Chefredakteur für “New York Times”
(sueddeutsche.de, Anna Ernst & Hannes Vollmuth)
Bei der “New York Times” übernimmt der ehemalige China-Korrespondent Joseph Kahn den Posten des Chefredakteurs und damit die Verantwortung für rund 1.700 Reporterinnen und Redakteure. Außerdem müsse er ehrgeizige Vorgaben erfüllen: “Im Februar setzte sich die Times das Ziel, bis Ende 2027 – also innerhalb von fünf Jahren – 15 Millionen Abonnenten zu gewinnen. Die Redaktion muss nun hoffen, das digitale Abo-Wachstum aufrechtzuerhalten – und das während der vergleichsweise ruhigen Biden-Präsidentschaft.”

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4. Netflix kämpft mit Sättigungseffekt
(faz.net, Roland Lindner)
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt habe Netflix einen Rückgang bei seinen Abozahlen melden müssen, und auch für das zweite Quartal habe das Unternehmen Rückgänge vorausgesagt. Der Aktienkurs sei im nachbörslichen Handel daraufhin zeitweise um mehr als 20 Prozent abgestürzt.

5. “Viele Fehler gemacht”: Xavier Naidoo distanziert sich in Video von rechten Verschwörungstheorien
(rnd.de)
Viele Jahre sorgte der Sänger Xavier Naidoo für negative Schlagzeilen, indem er abstruse Verschwörungstheorien verbreitete und rechtes Gedankengut unterstützte. In diesem Zusammenhang tauchten auch immer wieder Rassismus- und Antisemitismusvorwürfe gegen ihn auf. Nun veröffentlichte Naidoo ein Drei-Minuten-Statement mit einer verblüffenden Wendung: “Ich habe mich Theorien, Sichtweisen und teilweise auch Gruppierungen geöffnet, von denen ich mich ohne Wenn und Aber distanziere und lossage. Ich war von Verschwörungserzählungen geblendet und habe sie nicht genug hinterfragt.” Für Josef Holnburger, Experte für Verschwörungsideologien, Antisemitismus und Rechtsextremismus, ist die Sache damit nicht erledigt: “Wenn [Naidoo] sich jetzt tatsächlich distanzieren will, braucht es mehr als ein vages distanzieren von unbenannten Gruppen und Sichtweisen. Es braucht eine (mglw. juristische) Konfrontation und Aufarbeitung. Der von ihm verbreitete Antisemitmus ist nicht mit einem Videostatement weg.”

6. Am Mittwoch keine taz
(taz.de, Katrin Gotthschalk)
Seit dem 17. April 1979 erscheint wie geplant und ohne Ausfälle die gedruckte “taz”. Diese Serie wurde heute erstmals durchbrochen. Der Grund: ein aus einem profanen Stromausfall resultierender Serverausfall. Redaktion und Verlag versuchten, das Beste aus der Lage zu machen und “verharrten bis in die späten Abendstunden, schickten sich Motivationsvideos von Ottern, ein Kollege filmte das Textdokument eines Interviews ab und veröffentlichte dies dann auf Twitter, andere versuchten sich mit der aussagelosen Rede von Olaf Scholz abzulenken oder bastelten gleich ein Papierschiffchen.”

Der BND und die Medien, Lob der Langsamkeit, Youtubes Geldgeschenke

1. Journalisten spionierten im Auftrag des BND
(deutschlandfunk.de, Pia Behme & Sebastian Wellendorf, Audio: 5:40 Minuten)
Der Historiker Klaus-Dietmar Henke hat die Verstrickungen deutscher Medien mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) untersucht. Dabei kam heraus, dass der BND bis in die 70er-Jahre diverse Spitzel in deutschen Redaktionen hatte. Auch der erste Deutschlandfunk-Intendant sei über zwei Jahrzehnte BND-Spitzel gewesen und habe dafür einen regelmäßigen Agentenlohn kassiert, etwa in Höhe des damaligen Durchschnittsverdienstes in der Bundesrepublik.

2. Medienjournalist: “Langsamkeit muss in die Redaktionen zurückkommen”
(augsburger-allgemeine.de, Christina Brummer)
Wie berichtet man am besten über Krieg und Krisen? Frederik von Castell, Redaktionsleiter bei “Übermedien”, plädiert für Langsamkeit: “Man müsste sich trauen, auch einmal abzuwarten. Mir wäre es lieber, erst zwei Tage später von etwas zu erfahren und dann aber auch sicher zu wissen, dass es so passiert ist. Lieber nicht informieren als falsch informieren, ohne hier Christian-Lindner-Zitate abwandeln zu wollen.”

3. Von der edlen Lüge zu guten Fake News?
(tagesspiegel.de, Sabine Schiffer)
Sabine Schiffer erinnert im “Tagesspiegel” an die besondere Verantwortung des Journalismus zu Kriegszeiten: “Dazu gehört die klare Verurteilung des Krieges ebenso wie die Aufklärung der Hintergründe und Widersprüche. Bürger sind auf valide Informationen zur Meinungsbildung angewiesen und brauchen einen Journalismus, der sich als Kontrolleur von Macht begreift und sich nicht auf die Seite der Mächtigen schlägt.”

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4. Amerikas oberster Verschwörungstheoretiker meldet Insolvenz an
(spiegel.de)
Der rechte Verschwörungsmystiker und Moderator Alex Jones hat über viele Jahre in den USA seine Plattform “Infowars” betrieben, über die er seine abstrusen Thesen verbreitete. Wegen mehrerer Verleumdungsklagen und beträchtlicher Schadensersatzverpflichtungen hat die Plattform des berühmt-berüchtigten Hetzers nun Insolvenz angemeldet.

5. Sollten Journalist:innen Geldgeschenke von YouTube nehmen?
(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)
Youtube bietet manchen freien Journalistinnen und Journalisten bis zu 50.000 US-Dollar. netzpolitik.org-Redakteur Sebastian Meineck fragt: “Ist es OK, die Kohle zu nehmen?” Für die Beantwortung hat er bei drei Medienschaffenden aus Deutschland nachgefragt, was die Förderung für sie bedeutet und ob sie mögliche Interessenskonflikte sehen.

6. Oe24.at glaubt deutschen Aprilscherz und macht TV-Beitrag daraus
(kobuk.at, Hans Kirchmeyr)
Die Tierrechtsorganisation PETA hat am 1. April einen recht offensichtlichen Aprilscherz platziert, nach dem in Deutschland künftig Schockwarnungen unter anderem auf Fleisch- und Milchprodukten verpflichtend seien. Die österreichische Seite oe24.at, das laut Eigenbezeichnung “beste Nachrichten-Portal”, hat den bereits angestaubten und längst aufgeklärten Witz einige Tage später ungeprüft übernommen und seinen Zuschauerinnen und Zuschauern im laut Eigenbezeichnung “aktuellsten Tierschutzmagazin Österreichs” als tatsächliche Neuigkeit präsentiert.

Passionsgeschichte, Rosen­krieg im Liveti­cker, “Nowaja Gaseta Europa”

1. Kein Krieg im russischen TikTok-Feed
(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)
TikTok zeigt seinen russischen Nutzerinnen und Nutzern eine Welt, in der der Krieg in der Ukraine keine Rolle spielt. Was bereits das Ergebnis einer Analyse war, wurde nun durch ein Experiment bestätigt: Journalisten aus Norwegen haben zwei Bots auf die Reise durch einen ukrainischen beziehungsweise russischen TikTok-Feed geschickt. Sebastian Meineck erklärt, was es damit auf sich hat und welche Schlüsse naheliegen.

2. “Nur die Aufmerksamkeit der Welt kann vor Putin schützen”
(deutschlandfunk.de, Marina Weisband, Audio: 4:24 Minuten)
Deutschlandfunk-Kolumnistin Marina Weisband fragt sich, ob sie ihren Followern Kriegsbilder zumuten kann und inwieweit sie damit eventuell die Würde der Opfer verletzt. Sie findet keine allgemeingültigen und eindeutigen Antworten, aber eine persönliche Haltung zu dem schwierigen Thema: “Ich persönlich denke nicht, dass das Foto eines toten Kindes ihm seine Würde nimmt. Ich denke, es nimmt die Würde derjenigen, die es umgebracht haben. Die Menschen in der Ukraine betteln darum, diese Bilder um die Welt gehen zu lassen. Denn nur die Aufmerksamkeit der Welt kann sie vor Putin schützen.”

3. Neue Stimme gegen Russlands Krieg
(tagesspiegel.de, Claudia von Salzen)
Zwei Wochen nach dem Ende der kremlkritischen “Nowaja Gaseta” startet im lettischen Exil die “Nowaja Gaseta Europa”. Mit der Einstellung sei die Zeitung einer möglichen gerichtlichen Schließung in Russland zuvorgekommen. Die Aufsichtsbehörde des Landes hatte die Berichterstattung des Blatts über den Krieg in der Ukraine wiederholt beanstandet.

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4. DFB-Deal mit Bwin: Geld statt Moral!
(ndr.de, Fritz Lüders, Video: 7:51 Minuten)
Für das Medienmagazin “Zapp” kommentiert Fritz Lüders die zunehmende Sportwetten-Werbung im deutschen Fußball: “Immer mehr Menschen leiden an Spielsucht und werden dadurch in den finanziellen Ruin oder sogar in die Kriminalität getrieben. Der DFB hätte durch einen auslaufenden Vertrag mit ‘Bwin’ jetzt endlich aus diesem düsteren Geschäft aussteigen können. Doch stattdessen macht er alles noch viel schlimmer und verpasst eine große Chance.”

5. Rosen­krieg im Liveticker
(lto.de, Lucas Brost)
Rund um den Fußballprofi Mats Hummels spielt sich derzeit eine Art öffentliche Seifenoper mit aktuellen, verflossenen und womöglich zukünftigen Partnerinnen ab, die auf den jeweiligen Social-Media-Kanälen stattfindet. Der Jurist Lucas Brost erzählt, worum es im Einzelnen geht und welche medienrechtlichen Konsequenzen das Schauspiel für die Betroffenen hat: “Durch ihre Beiträge haben sich die Beteiligten gegenüber der Presse geöffnet. Sowohl Céline Bethmann, Cathy Hummels und Lisa Straube, als auch Mats Hummels selbst müssen aufgrund ihres Verhaltens eine Berichterstattung über ihr Beziehungsleben hinnehmen.”

6. „Die Passion“: Die Andreasbouranisierung der Bibel
(web.de, Christian Vock)
Gestern gab es bei RTL ein Event zu bestaunen, das in den Sozialen Medien für allerlei Spott sorgte. Der Sender inszenierte die Passionsgeschichte als Live-Ereignis, unter anderem mit Alexander Klaws als Jesus und Thomas Gottschalk als Erzähler. Christian Vock erkennt die Mühe des Senders an, ist jedoch nicht überzeugt: “Wenn sich Annett Möller für einen Zwischenbericht mit den Worten meldet ‘Wir haben jetzt die Rüttenscheider Schlemmermeile verlassen’, dann ist der Prozessionszauber nur in dem Moment schneller verflogen als am Essener Willy-Brandt-Platz das McDonalds-M im Hintergrund mit dem RTL-Kreuz um die Wette leuchtet.”

Schlechte Krisenkommunikation, Propaganda, Demokratievertrauen

1. “Ein Negativbeispiel der politischen Kommunikation”
(deutschlandfunk.de, Pia Behme)
Beim Deutschlandfunk kommentiert der Kommunikationsexperte Johannes Hillje die Krisenkommunikation der mittlerweile zurückgetretenen Familienministerin Anne Spiegel: “Die Pressekonferenz wird vermutlich als Negativbeispiel der politischen Kommunikation in die Lehrbücher eingehen”, so Hillje: “Weniger wegen des Gesagten, sondern vielmehr wegen des Organisatorischen. Ein Pressesprecher kann eine Ministerin nicht in einem derart aufgewühlten Zustand vor die Kameras lassen.”

2. Fast ein Drittel der Deutschen glaubt, in einer “Scheindemokratie” zu leben
(spiegel.de)
Das Allensbach-Institut hat im Auftrag des SWR das Demokratievertrauen der Deutschen erfragt und ist zu beunruhigenden Ergebnissen gekommen: Fast ein Drittel der Befragten stelle das politische System in Deutschland infrage. Als Reaktion darauf fordert der Deutsche Journalisten-Verband von Politikerinnen und Politikern, “ihre Politik den Menschen besser zu erklären und die politische Entscheidungsfindung transparent zu machen”.

3. Putins Propaganda – Warum Russland nicht aufschreit
(sr.de, Katrin Aue & Kai Schmieding, Audio: 15:27 Minuten)
Im Podcast “Medien – Cross und quer” ist Tamina Kutscher vom Internetmedium “dekoder” zu Gast. Sie spricht über den Erfolg der Propaganda des Kreml gegen die Ukraine im eigenen Land und erörtert die Frage, ob unabhängige Stimmen in Russland noch Chancen haben.

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4. RBB stellt Publikum auf Programmeinschränkungen ein
(tagesspiegel.de, Kurt Sagatz)
Der öffentlich-rechtliche RBB bereitet seine Hörerinnen und Zuschauer auf mögliche Einschränkungen im Radio- und TV-Programm vor: “Dem RBB stehen in dieser Woche nicht alle seine freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Aus diesem Grund kann es stellenweise zum Ausfall von Sendungen oder zur Ausstrahlung von Ersatz-Sendungen kommen.” Hintergrund ist eine einwöchige Protestaktion von 365 der rund 1.500 freien Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

5. Ferngespräche: New York
(radioeins.de, Holger Klein, Audio: 1:13:25 Stunden)
“Das radioeins Korrespondenteninterview mit Holger Klein” führt dieses Mal in die Vereinigten Staaten von Amerika. Von New York aus berichten Antje Passenheim und Peter Mücke über Kanada, die Vereinten Nationen und das “Sehnsuchtsziel” New York. Wie immer in den Ferngesprächen geht es dabei auch um ihre ganz persönlichen Arbeits- und Lebensbedingungen vor Ort.

6. Elon Musk tritt Verwaltungsrat von Twitter doch nicht bei
(zeit.de)
Der reichste Mensch der Erde Elon Musk ist unlängst durch eine 9,2-Prozent-Beteiligung zum größten Twitter-Aktionär geworden. Es ist noch unklar, ob und wie sich das auf den Kurznachrichtendienst auswirken könnte. Musk wolle jedoch nicht in den Verwaltungsrat des US-Unternehmens einsteigen, was von Twitter-Chef Parag Agrawal positiv aufgenommen wurde: “Ich glaube, dass dies das Beste ist.”

KW 14/22: Hör- und Gucktipps zum Wochenende

Hurra, endlich Wochenende – und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Samstagsausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!

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1. quoted. der medienpodcast
(sueddeutsche.de, Nadia Zaboura & Nils Minkmar, Audio: 32:57 Minuten)
“quoted. der medienpodcast” ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung CIVIS und der “Süddeutschen Zeitung”. In der ersten Folge sprechen die Kommunikationswissenschaftlerin Nadia Zaboura und “SZ”-Autor Nils Minkmar über die mediale Berichterstattung über den Ukraine-Krieg – auch im Vergleich zu vorherigen geopolitischen Konflikten.

2. Wie sollen Medien mit Kriegsbildern umgehen?
(deutschlandfunk.de, Pia Behme, Audio: 41:25 Minuten)
Wie sollen Redaktionen mit den grausamen Kriegsbildern aus der Ukraine umgehen? Darüber diskutieren ein Deutschlandfunk-Hörer, die Medienwissenschaftlerin Petra Grimm, Kendra Stenzel vom “Kölner Stadt-Anzeiger” und Pia Behme aus der DLF-Medienredaktion.

3. Katapult Ukraine: Bis an die Schmerzgrenze
(ndr.de, Inga Mathwig, Video: 20:26 Minuten)
Das “Katapult Magazin” aus Mecklenburg-Vorpommern hat mehrere ukrainische Medienschaffende eingestellt und eine Ukraine-Redaktion gegründet. Das verlangt der Belegschaft einiges ab, sowohl Mehrarbeit als auch Gehaltsverzicht. “Zapp” ist nach Greifswald gefahren und hat dort mit “Katapult”-Chef Benjamin Fredrich sowie einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch über die neu entstandenen Konflikte hinter den Kulissen gesprochen.

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4. “Meduza” – regierungskritische Medienstimme im Exil
(deutschlandfunkkultur.de, Jenny Genzmer & Dennis Kogel, Audio: 18:11 Minuten)
In Russland gibt es de facto keine Pressefreiheit mehr. Viele Medienhäuser mussten den Betrieb einstellen, anderen wurde die Arbeit verboten. Die Redaktion von “Meduza” ist ins lettische Riga abgewandert und berichtet von dort über die russische Politik. Möglich wird dies auch durch die Unterstützung der deutschen Plattform “Krautreporter”.

5. Dr. Astrid Plenk: Programmgeschäftsführerin KiKA
(wiesoweshalbwarum.podigee.io, Thomas Hartmann, Audio: 52:02 Minuten)
Astrid Plenk ist Programmgeschäftsführerin des KiKA von ARD und ZDF. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Senders hat Thomas Hartman mit ihr über die Herausforderungen bei der Arbeit für den Kinderkanal gesprochen: Wie entstehen die Inhalte für eine überaus vielfältige Zielgruppe, und welchen Einfluss haben die Kinder selbst darauf? Wie verändern die neuen Medien die Angebote? Und fühlt man sich als Programmverantwortliche eher der Innovation oder der Tradition verpflichtet?

6. Sollte man Karl Lauterbach mal Twitter wegnehmen?
(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 12:54 Minuten)
Wie kaum einen anderen Politiker zieht es Gesundheitsminister Karl Lauterbach in die Öffentlichkeit. Er sitzt in Talkshows, gibt Interviews und twittert. Das Kommunikationsverhalten des SPD-Politikers ist nicht unumstritten. Zuletzt revidierte er eine politische Entscheidung bei “Markus Lanz” und schob den dazu gehörenden Twitter-Post nachts um 2:37 Uhr hinterher. Holger Klein hat sich mit dem Kommunikationsberater Hendrik Wieduwilt über Lauterbachs Medienarbeit unterhalten.

Whistleblower, Papiersorgen, Digitaler Stimmenfang in Frankreich

1. Schutz noch unzureichend
(djv.de, Hendrik Zörner)
Der Deutsche Journalisten-Verband ist unzufrieden mit den geplanten Regeln zum Whistleblowerschutz und spricht von einer “Medienverhinderungsvorschrift”. Der Gesetzgeber müsse nachbessern und den Spielraum, den die EU-Richtlinie lasse, in vollem Umfang zum Schutz von Whistleblowerinnen und Whistleblowern ausnutzen.
Weitere Informationen zu der aktuellen Diskussion gibt es bei netzpolitik.org und beim “Whistleblower-Netzwerk”.

2. “Existenzielle Gefahr für viele Zeitschriftentitel”
(medienpolitik.net, Helmut Hartung)
Die Zeitschriftenverleger in Deutschland haben sowieso schon mit dem digitalen Wandel zu kämpfen und jetzt kommen noch steigende Papier- und Energiekosten hinzu. Der Geschäftsführer des Medienverbands der freien Presse sorgt sich um seine Branche: “Im Zuge der aktuellen Papierpreisexplosion – wir sprechen von bis zu 150 Prozent – besteht das Risiko noch kurzfristigerer Einschnitte in die Zeitschriftenvielfalt.”

3. 20 Uhr-tagesschau mit Untertiteln auf Ukrainisch und Russisch
(blog.tagesschau.de, Juliane Leopold)
Seit gestern gibt es die 20-Uhr-Ausgabe der “Tagesschau” mit ukrainischen und russischen Untertiteln auf tagesschau.de, in der ARD-Mediathek sowie bei Youtube. Eine Übersicht der Angebote der ARD auf Ukrainisch und Russisch gibt es hier.

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4. Wie europäische Medien über die Olympischen Winterspiele 2022 berichtet haben
(de.ejo-online.eu)
Das “EJO”-Netzwerk hat untersucht, wie Medien in Deutschland, Großbritannien, Lettland, Polen, Tschechien und der Schweiz über die Olympischen Winterspiele 2022 berichtet haben. Im Fazit der Analyse werden die wichtigsten Erkenntnisse zu Inhalt und Struktur der Berichterstattung samt Stärken und Schwächen zusammengefasst.

5. Erdbeermilch und Astroturfing: Der digitale Stimmenfang in Frankreich
(uebermedien.de, Léonardo Kahn)
Am Wochenende steht in Frankreich die Präsidentschaftswahl an. Léonardo Kahn hat sich angeschaut, wie die Parteien und deren Spitzenvertreter in den Sozialen Medien agieren, welche Kommunikationsstrategie sie verfolgen und mit welchen Tricks sie arbeiten.

6. Trumps soziales Netzwerk hat Probleme
(faz.net, Fridtjof Küchenmann)
Als Twitter den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump von der Plattform verwies, war dies ein schwerer Schlag für Trump. Immerhin hatte er mehr als 80 Millionen Follower, die er täglich mit seinen Botschaften versorgte. Nach seinem Ausschluss kündigte Trump die Entwicklung eines eigenen Netzwerks an. “Truth Social” ist mittlerweile in Betrieb, hat nach einem holprigen Start jedoch weiterhin Probleme.

KW 13/22: Hör- und Gucktipps zum Wochenende

Hurra, endlich Wochenende – und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Samstagsausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!

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1. Uschi Jonas über Faktenchecks in Zeiten des Krieges
(denkangebot.org, Katharina Nocun, Audio: 1:02:22 Stunden)
Was für Falschmeldungen kursieren gerade zum Thema Krieg in der Ukraine? Welche Rolle spielen dabei russische Medien? Und wie arbeitet eigentlich eine Faktencheck-Redaktion? Darüber spricht “Denkangebot”-Podcasterin Katharina Nocun mit Uschi Jonas, die sich bei “Correctiv” mit Factchecking beschäftigt. Weitere Stimmen im Podcast: die beiden Autorinnen Marina Weisband und Karolin Schwarz.

2. Hauptsache Aufmerksamkeit: Die Medienstrategie der “Letzten Generation”
(ndr.de, Kim Kristin Mauch, Video: 10:45 Minuten)
Die Klimaschutzgruppe “Aufstand der letzten Generation” bekommt für ihren Protest viel mediale Aufmerksamkeit, doch die Aktionen sind äußerst umstritten. Das Medienmagazin “Zapp” hat dazu Carla Hinrichs, Sprecherin der “Letzten Generation”, interviewt, ebenso wie Grünen-Politikerin Renate Künast, die die Medienstrategie skeptisch sieht.

3. Das MDR-Gelände in Leipzig: Vom Schlachthof zur Sendezentrale
(ardmediathek.de, Nina Rothermund, Video: 44:40 Minuten)
Wo heute die Sendezentrale des MDR steht, versorgte von 1888 bis 1991 einer der größten Schlachthöfe Deutschlands die Stadt Leipzig mit Fleich- und Wurstwaren. Zum 30. Geburtstag des MDR widmet sich eine Doku der Geschichte und Gegenwart des heutigen Sendestandortes in Leipzig.

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4. AWFNR: Linda Zervakis
(awfnr.podigee.io, Paul Ripke, Audio: 59:30 Minuten)
Die Nachrichtensprecherin und Fernsehmoderatorin Linda Zervakis hat sich nach fast zwei Jahrzehnten bei den Öffentlich-Rechtlichen vom Privatfernsehen abwerben lassen und moderiert nun mit ihrem Kollegen Matthias Opdenhövel das ProSieben-Journal “Zervakis & Opdenhövel”. Mit Paul Ripke plaudert sie über die Hintergründe ihres Wechsels und sie erzählt, wie sich ihre Arbeit verändert hat.

5. Schieflage in der Russland-Berichterstattung
(deutschlandfunk.de, Brigitte Baetz, Audio: 36:39 Minuten)
Deutschlandfunk-Hörer Tim Kremser ärgert sich über Interviews mit sogenannten Russland-Experten, die die russische Aggression aus seiner Sicht heruntergespielt haben. Über die Auswahl von Interviewpartnern im Journalismus diskutiert Kremser mit Dlf-Osteuropa-Expertin Sabine Adler, Kommunikationswissenschaftler Daniel Nölleke und Brigitte Baetz aus der “Mediasres”-Redaktion.

6. Unsichtbar – Follow for Follow. Macht mich berühmt!
(mdr.de, Jonathan Doll, Video: 14:45 Minuten)
“Muss ich als junger Journalist mein Berufs- und Privatleben verwerten und vermarkten, um erfolgreich zu sein? Kann ich durch Follower und Followerinnen sichtbar werden und bekomme dann womöglich auch bessere Jobangebote?” Jonathan Doll hat ein zweiwöchiges Selbstexperiment gestartet und mit viel Fleiß, Geld und Tricks einen Instagram-Kanal aufgebaut. War es den Aufwand wert?

Kriegsberichterstattung kostet, RT DE ignoriert, Propagandaschleuder

1. “Exxpress” muss Journalisten 10.000 Euro Entschädigung zahlen
(derstandard.at, Michael Möseneder)
“Tagesspiegel”-Autor Sebastian Leber war für eine Reportage über Migration nach Kroatien gereist und dort festgenommen worden. Die österreichische Boulevardredaktion “Exxpress” hatte über den Fall in einer verzerrenden und wahrheitswidrigen Weise berichtet, gegen die sich Leber rechtlich gewehrt hat. Das Gericht habe Leber nun Recht gegeben und ihm wegen der erlittenen üblen Nachrede und Rufschädigung 10.000 Euro Entschädigung zugesprochen.

2. Kriegsberichterstattung: Social Media ersetzen die Präsenz vor Ort nicht
(medienwoche.ch, Meret Michel)
Meret Michel beschäftigt sich mit dem Thema Kriegsberichterstattung. Die Recherche vor Ort sei unerlässlich für eine tiefergreifende Einordnung eines Konflikts. Dies sollten die Verlage entsprechend honorieren und “sich endlich von der Illusion verabschieden, dass Qualitätsjournalismus aus dem Ausland zum Discountpreis zu haben ist. Egal, ob eine Geschichte von Korrespondent:innen, Freien oder lokalen Kolleg:innen recherchiert und geschrieben wurde: Sie müssen so finanziert sein, dass sich der Aufwand und das Risiko für gute Geschichten wieder lohnt.”

3. Systematische Probleme der Pressefreiheit
(reporter-ohne-grenzen.de)
In Griechenland wird die Pressefreiheit einem Bericht (PDF) von Reporter ohne Grenzen und Media Freedom Rapid Response zufolge auf vielfältige Weise systematisch eingeschränkt: “Die Probleme sind zwar nicht einzigartig, aber schwerwiegender als in den meisten anderen EU-Mitgliedstaaten, was die beiden Partnerorganisationen für höchst problematisch halten.”

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4. RT.DE ignoriert weiter Sendeverbot
(tagesspiegel.de, Joachim Huber)
Nach deutschem Rundfunkrecht darf der russische Sender RT DE wegen einer fehlenden Lizenz nicht senden, halte sich jedoch nicht an das amtliche Sendeverbot. Dafür sei die Produktions-GmbH nun in der dritten Stufe mit einem Zwangsgeld in Höhe von 50.000 Euro belegt worden.

5. Vom Popgenerator zur Propagandaschleuder
(deutschlandfunk.de, Pia Behme & Michael Borgers, Audio: 7:41 Minuten)
Tiktok ist gemeinhin für harmlose Inhalte wie Tanzeinlagen und nachgesungene Lieder bekannt, doch seit dem Krieg gegen die Ukraine werde die App zunehmend zum Ort für Propaganda. Tiktok liefere laut einer NewsGuard-Untersuchung seinen Nutzerinnen und Nutzern innerhalb von 40 Minuten nach der Anmeldung “falsche und irreführende Inhalte über den Krieg in der Ukraine, unabhängig davon, ob sie eine Suche auf der Plattform durchführen”.

6. Exxpressionistisches
(noemix.wordpress.com, Michael Nöhrig)
Das österreichische Online-Boulevardmagazin “Exxpress” habe aus einem spekulativen Tweet eines “Bild”-Redakteurs über angebliche Kriegsverbrechen einen Artikel gemacht. Michael Nöhrig erklärt, worum es geht, und ordnet die Sache ein.

“Ausländischer Agent”, Lage der Freien, Verschulhofisierung

1. DW in Russland als “ausländischer Agent” eingestuft
(dwdl.de, Uwe Mantel)
Das russische Justizministerum hat den deutschen Auslandssender Deutsche Welle als “ausländischen Agenten” eingestuft, was mit einem Sendeverbot einhergeht. Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg gibt sich kämpferisch: “Das alles hält uns aber nicht davon ab, weiterhin unabhängig und umfassend aus unserem neuen Studio in Lettland und aus Deutschland über Russland und die Region zu berichten. Und wir werden in Zukunft noch viel mehr Aufwand in Zensur- und Blockadeumgehung stecken müssen. Dazu gehören jetzt bereits VPN-Clients wie Psiphon oder der Tor-Browser.”

2. Neuer Konflikt, bewährtes Muster
(deutschlandfunkkultur.de, Carina Schroeder, Audio: 7:27 Minuten)
“Erst das Coronavirus, jetzt der Ukraine-Krieg – bei Themen, die die Welt in ihren Grundfesten erschüttern, setzen immer mehr Medien auf Podcasts. Der Informationshunger ist groß, aber was können diese Formate tatsächlich leisten?” Carina Schroeder hat sich durch das Angebot gehört und stellt einige der Formate samt ihrer Stärken und Schwächen vor.

3. Beiträge von “heute” und “Tagesschau” mit ukrainischen Untertiteln
(haz.de)
Als Service für Kriegsflüchtlinge wollen ARD und ZDF relevante Beiträge ihrer populärsten Nachrichtensendungen mit ukrainischen Untertiteln anbieten. Es gehe dabei um Stücke aus den ZDF-Sendungen “heute” und “heute journal” sowie aus der 20-Uhr-“Tagesschau” der ARD.

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4. Russlands Medienpolitik: Die Grenzen der Zensur
(deutschlandfunk.de, Michael Borgers & Anh Tran, Audio: 7:48 Minuten)
Die russische Medienzensur hat zahlreiche Medien- und Online-Angebote verboten, darunter auch das beliebte Soziale Netzwerk Instagram. Russische Entwickler haben nun einen Instagram-Klon namens Rossgram entwickelt. Der Deutschlandfunk hat sich mit der Politikwissenschaftlerin Alena Epifanova darüber unterhalten, wie weit Russlands Trennung vom globalen Internet noch gehen kann.

5. Honorare müssen endlich steigen
(djv.de, Hendrik Zörner)
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) reagiert auf die neueste Studie der Otto-Brenner-Stiftung zur Lage der freien Journalistinnen und Journalisten in der Corona-Pandemie: “Die Resultate decken sich mit den Aussagen vieler unserer freiberuflich tätigen Mitglieder an Tageszeitungen, dass sie von ihrer journalistischen Arbeit nicht mehr leben können”, so der DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall.

6. Ein Nachglühen auf der Wange – darum geht es
(spiegel.de, Arno Frank)
“Die Ohrfeige ist ein besonderes Mittel der Kommunikation. Ein Spezialeffekt, mit dem sparsam umgegangen werden sollte. In jüngster Zeit allerdings scheint er sich zu häufen. Im Zeitalter der Kameras allüberall ist die Ohrfeige offenbar das aktuelle Mittel der Wahl, Meinungsverschiedenheiten endgültig beizulegen.” Arno Frank kommentiert die Vorkommnisse am Wochenende und fragt sich, ob wir gerade die “Verschulhofisierung” der Öffentlichkeit erleben.

“Lügners Triumph”, Deutsche Welle entsperrt, Ohne Studiopublikum

1. Lügners Triumph
(tagesspiegel.de, Joachim Huber)
Joachim Huber kritisiert in seinem Kommentar die Entscheidung des Presserats, den “Bild”-Artikel “Die Lockdown-Macher” nicht zu rügen: “Der Presserat hat die inkludierte Wirkungsabsicht von Artikel und Aufmachung ignoriert. Welcher Irrtum da begangen worden ist, zeigt sich schon an der Tatsache, dass sich die ‘Bild’-Zeitung von ihrem Irrtum distanziert hat.”

2. RSF entsperrt Deutsche Welle-Website
(reporter-ohne-grenzen.de)
Reporter ohne Grenzen (RSF) hat die russischsprachige Nachrichten-Website der Deutschen Welle wieder zugänglich gemacht. Technisch funktioniere dies über das Erstellen einer exakten Kopie der originalen Website, die wegen einer Sperre aus Russland nicht ohne Weiteres abrufbar ist. Die Kopie werde auf internationalen Servern platziert, die auch viele andere Dienste hosten und daher nicht so leicht blockiert werden können.

3. Ohne Publikum im Studio läuft es besser
(faz.net)
Viele TV-Shows mussten während der Corona-Pandemie auf Studiopublikum verzichten und kehren nun wieder zum alten Modell mit Publikum zurück. Nicht so die Talkshow von Markus Lanz im ZDF. Dort verabschiede man sich endgültig vom Konzept Studiopublikum. Die Gesprächssituation zwischen dem Moderator und den Gästen sei ohne Publikum besser: “Die Gespräche haben eine viel größere Dichte”, so der Chefredakteur der Sendung.

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4. Kein Zutritt
(sueddeutsche.de, Timo Posselt)
Das ZDF hat sich mehrfach darum bemüht, bei der Fabrikeröffnung des Autobauers Tesla in Brandenburg dabei sein zu dürfen, hat jedoch eine Absage kassiert. Ein Zusammenhang mit früherer kritischer Berichterstattung liege nahe. Tesla selbst habe sich nicht zu den Gründen geäußert, auch nicht auf Nachfrage der “Süddeutschen Zeitung”.

5. Da läuft was falsch
(taz.de, Anne Fromm & Luise Strothmann & Sonja Smolenski)
Seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine wird von Angriffen auf russischsprachige Menschen in Deutschland berichtet. Oft werden entsprechende Meldungen von interessierter Seite zu Propagandazwecken aufgebauscht oder verdreht. Manchmal sind die Nachrichten sogar komplett erfunden. Die “taz” berichtet von einem Video aus einem Jugendtreff, das derzeit für Aufregung sorgt, und erklärt, was wirklich dahintersteckt.

6. Nach 56 Jahren: Schlagzeilen-Attacke auf Günther Jauch
(uebermedien.de, Mats Schönauer)
“Wir geben Ihnen eine Nachricht, und Sie versuchen zu erraten, was die Knallblätter daraus gezaubert haben.” Der “Übermedien”-Regenbogenpresse-Beauftragte Mats Schönauer hat erneut die kuriosesten Schlagzeilen der Yellow Press zusammengestellt und zu einem unterhaltsamen Quiz verarbeitet.

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