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Proteste gegen Strunz, Medienwende nach Mauerfall, Freiheit der Herzen

1. Euronews-Redaktionen protestieren gegen ihren neuen Chef Claus Strunz
(uebermedien.de, Stefan Niggemeier)
Stefan Niggemeier fasst die Diskussionen um den neuen Euronews-Chef Claus Strunz, Ex-Mitglied der “Bild”-Chefredaktion, zusammen. Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gewerkschaften in Lyon und Brüssel würfen Strunz vor, die Prinzipien der Neutralität und Unparteilichkeit zu verletzen, insbesondere durch öffentliche Pro-Trump-Äußerungen und politische Eingriffe in die Berichterstattung. Dies untergrabe das Vertrauen in den Sender. Die Belegschaft fordere eine Untersuchung durch den Verwaltungsrat und plane ein Townhall-Meeting, um Strunz zur Einhaltung der Euronews-Redaktionscharta zu bewegen.

2. Herausforderungen des Kriegsjournalismus (zu Gast Sophie von der Tann)
(innovation-minutes.podigee.io, Sabrina Harper, Audio: 26:31 Minuten)
In der aktuellen Episode der “Innovation Minutes” spricht Moderatorin Sabrina Harper mit der vielfach ausgezeichneten Kriegs- und Krisenreporterin und Korrespondentin Sophie von der Tann: “Sophie gewährt Einblicke in die handwerkliche Arbeit, wie die sorgfältige Kuration von Informationen aus unsicheren Quellen und die Aufrechterhaltung von journalistischer Objektivität. Sie spricht auch offen über die zwischenmenschlichen und persönlichen Herausforderungen, die das Leben und Arbeiten in Krisen- und Kriegsgebieten mit sich bringt.”

3. Die Medienwende nach dem Mauerfall
(verdi.de, Günter Herkel)
Günter Herkel beschreibt die Veränderungen in der ostdeutschen Medienlandschaft nach dem Fall der Mauer. Er skizziert, wie die Volkskammer der DDR in den Jahren 1989 und 1990 Ansätze für eine vom Staat unabhängige Medienlandschaft initiierte, etwa durch die Gründung eines Medienkontrollrates und Maßnahmen gegen westliche Medienkonzerne. Die Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien habe dann zur Schließung vieler DDR-Medien und zu einer hohen Konzentration westdeutscher Verlagsmacht geführt.

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4. Walther Bensemann: Die Freiheit der Herzen
(kicker.de, David Bernreuther)
David Bernreuther schreibt über die letzten Jahre von Walther Bensemann, dem Gründer des “kicker”, der als Wegbereiter des internationalen Fußballs und Verfechter eines friedensstiftenden Sports gilt. Bensemanns Kritik an der nationalistischen Instrumentalisierung des Sports, wie er sie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1934 in Rom erlebte, spiegele seine Überzeugung wider, dass Sport aus der “Freiheit des Herzens” kommen müsse – ein Ideal, das er auch im Exil bis zu seinem Tod verteidigt habe.

5. Resolution des Herbsttreffens der Medienfrauen 2024
(corporate.dw.com)
Die diesjährige Herbsttagung der “Medienfrauen” von Deutscher Welle, Deutschlandradio und Phoenix endete mit einer Resolution für einen diskriminierungsfreien und geschlechtersensiblen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Die “Medienfrauen” fordern Maßnahmen wie gezielte Schulungen, transparente Richtlinien und die Einbindung interdisziplinärer Teams, um die Qualität von KI-Systemen zu sichern und geschlechtsspezifische Diskriminierung zu verhindern.

6. “Je komplexer Mobilität wird, desto größer ist der Bedarf, sich auch mal intensiver mit einem Thema zu beschäftigen”
(turi2.de, Björn Czieslik)
Im Interview mit “turi2” zieht Chefredakteur Martin Kunz Bilanz über den seit 2020 vollzogenen Wandel seiner “ADAC Motorwelt” vom “Auto-Blatt zum Mobilitäts­magazin”. In dem Gespräch geht es darum, wie sich die Reduzierung auf vier Ausgaben pro Jahr und die Einführung eines Abholmodells in Supermärkten und ADAC-Geschäftsstellen ausgewirkt hat, was die Auslagerung der Produktion an den Burda-Verlag bedeutet, und wie die Abgrenzung zu den Online-Inhalten erfolgt.

X-Bots und US-Wahlkampf, Schunkeln für Millionen, Hollywoodfilme diverser

1. Automatisierte Bots auf X greifen in den US-Wahlkampf ein
(zeit.de, Eva Wolfangel)
“Die Sorge, dass das Internet von Bots zersetzt wird, gibt es schon lange. Jetzt gibt es erstmals klare Belege für solche KI-Accounts – manche machen Stimmung für Trump.” Eva Wolfangel gibt einen Einblick in die derzeitige Forschung zu Bot-Netzwerken.
Weiterer Lesetipp: Elon Musks falsche Behauptungen zur Wahl wurden milliardenfach ausgespielt: Ein Bericht des Center for Countering Digital Hate zeige, dass Musks Posts auf X/Twitter zur US-Wahl enorm hohe Reichweiten erzielten und teils falsche oder irreführende Inhalte verbreiteten. Demnach hätten Musks politische Beiträge seit dessen Unterstützungserklärung für Donald Trump über 17 Milliarden Views erreicht – doppelt so viel wie alle politischen Werbeanzeigen auf X im selben Zeitraum zusammen. (spiegel.de)

2. Die Bundesliga auf “X”: Bleiben oder gehen?
(sportschau.de, Nora Hespers)
“Nirgends ließ sich besser, schneller und pointierter über Fußball diskutieren als auf Twitter. Doch die Übernahme des Social Networks durch Elon Musk hat die Plattform maßgeblich verändert. Das merken auch die Bundesligaklubs.” Nora Hespers schreibt über das Dilemma der Fußball-Bundesligisten: “Bleiben oder gehen? Das ist nie eine einfache Frage. Aber es ist höchste Zeit sich zu fragen, wie viele rote Linien noch überschritten werden müssen, bis es heißt: Bis hier hin und nicht weiter.”

3. Schunkeln für 2,9 Millionen Euro
(faz.net)
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) soll zwischen 2025 und 2028 etwa 2,9 Millionen Euro an Lizenzgebühren für die Übertragungsrechte an drei zentralen Kölner Karnevalsveranstaltungen zahlen. Dies umfasse die Live- und aufgezeichnete Ausstrahlung der Prinzenproklamation, des Rosenmontagszuges und der Fernsehsitzung “Karneval in Köln” im WDR und teilweise im Ersten. Der öffentlich-rechtliche Sender begründe die Investition mit der kulturellen Bedeutung des rheinischen Karnevals für Nordrhein-Westfalen.

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4. Guter Ansatz, trotzdem daneben
(taz.de, Giorgia Grimaldi)
Der TikTok-Trend “No revenge, because” sei der Versuch, die Verarbeitung von Trennungen durch Selbstliebe und Verzicht auf Rache zu fördern, weise jedoch auch problematische Aspekte auf, so Giorgia Grimaldi in der “taz”: “Die Kontraproduktivität dieses Trends gipfelt in der Variante ‘No revenge, because my halloween costume is smaller than this’, bei der Frauen einen Rock zeigen, der kürzer ist als ein gewöhnlicher Stift. Der Gedanke, sich mit dem klassischen Rachemotiv nicht am Ex zu rächen, wirkt absurd.”

5. Hollywoodfilme sind zunehmend diverser besetzt
(spiegel.de)
Der “Spiegel” berichtet über eine Studie der University of California, Berkeley, die feststelle, dass Hollywood-Filme seit 2010 zunehmend diverser besetzt seien. Dank einer neuen automatisierten Methode seien die Forschenden in der Lage gewesen, mittels Gesichtserkennung mehr als 2.300 Filme aus den Jahren 1980 bis 2022 zu analysieren und eine größere Vielfalt bei der Besetzung festzustellen. Laut Hauptautor David Bamman sei diese Vielfalt zwar vor allem in den Nebenrollen verbreitet, aber auch bei den Hauptrollen sei ein Wandel erkennbar.

6. News-Junkie versus Nachrichtenvermeider
(verdi.de, Ute C. Bauer)
Ute C. Bauer stellt eine Sonderausstellung des Museums für Kommunikation Berlin vor, die sich mit der Relevanz von Medien- und Nachrichtenkompetenz auseinandersetze. Die interaktive Schau, entstanden unter anderem in Kooperation mit der dpa und dem Projekt #UseTheNews, richte sich an Personen ab zwölf Jahren und biete zahlreiche Stationen zur Selbsterkundung individueller Nachrichtenpräferenzen sowie zur Unterscheidung zwischen Fakten und “Fake News”.

Schlecht hören, gut schleichen

Thomas Gottschalk hat wirklich Glück. Er bekomme …

nun ein Super-Hörgerät von Geers, das KI-gestützt ist und 4500 Euro kostet.

Das berichtete Chefreporter Stephan Kürthy am vergangenen Mittwoch in der gedruckten “Bild”. Und auch bei Bild.de schreibt Kürthy über die tolle Hilfe, die das Unternehmen Geers Gottschalk biete:

Der Entertainer hat kein Problem damit, diese Hilfe auch anzunehmen. Am Dienstag bekam er in München bei Geers World of Hearing den Prototypen der Zukunft angepasst und erklärt: den KI-gestützten Phonak Audeo Sphere Infinio (Kosten ab 4000 Euro).

Thomas Gottschalk hat wirklich Glück. Er ist rein zufällig auch das offizielle Werbegesicht des Hörgeräteherstellers Geers und dürfte dafür eine ordentliche Stange Geld bekommen.

Und dann hat Thomas Gottschalk noch einmal wirklich Glück: Dass die “Bild”-Redaktion kein Problem damit hat, diese Schleichwerbung als ganz normalen Artikel zu veröffentlichen, ohne “Anzeige” darüber zu schreiben und ohne irgendeinen Hinweis auf Gottschalks Werbetätigkeit für Geers. Stattdessen tarnt sie das Ganze als Beziehungsschmonzette:

Screenshot Bild.de - Thomas Gottschalk über sein Ohr-Problem - Ich höre immer auf Karina

Thomas Gottschalk (74) und seine Frau Karina (62) haben ein kleines Streitthema: die Fernseh-Lautstärke im gemeinsamen Schlafzimmer.

Hach, diese herrlich normalen Gottschalks.

Die Nummer erinnert uns an etwas: Erst im März dieses Jahres bekam die “Bild”-Redaktion vom Deutschen Presserat eine Rüge für einen Artikel mit der Überschrift “So kloppe ich meine Kilos weg!” In dem Beitrag ging es um “die FETT-WEG-TIPPS” von Fußballtrainer Jürgen Klopp:

Der Star-Trainer selbst nutzt ein Peloton-Bike, bei dem digital an voraufgezeichneten sowie Live-Kursen teilgenommen werden kann, die von Trainern angeleitet werden.

Dass Klopp zu dieser Zeit auch Peloton-Werbebotschafter war, hat die “Bild”-Redaktion im Artikel nicht erwähnt. Der Presserat wertete die Veröffentlichung als Schleichwerbung.

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Berichterstattung aus Tätersicht?, Südkorea, Menschlich übersetzen

1. Jérôme-Boateng-Prozess: Eine Berichterstattung aus Tätersicht
(infosperber.ch, Barbara Marti)
Barbara Marti kritisiert die Berichterstattung über den Prozess gegen Fußballer Jérôme Boateng. Dieser wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung schuldig gesprochen; Medien hätten das Urteil allerdings bloß als “Verwarnung” dargestellt und damit verharmlost. Marti schreibt, wie Boatengs PR-Team Journalisten beeinflusst habe, um den Vorfall als weniger schwerwiegend darzustellen und der Frau eine Mitschuld zu unterstellen. Das Urteil gegen Boateng ist inzwischen rechtskräftig.

2. Am Ende der Ver­hand­lung
(lto.de, Felix W. Zimmermann)
“Die SZ hat Till Lindemann im Artikel ‘Am Ende der Show’ rechtswidrig verdächtigt, ohne Zustimmung Sex mit einer Frau gehabt zu haben, so das OLG Frankfurt in der Verhandlung. Am Ende könnte der Rammstein-Sänger den Prozess dennoch verlieren.” Felix W. Zimmermann fasst den Rechtsstreit zwischen der “Süddeutschen Zeitung” und Rammstein-Sänger Lindemann zusammen und erklärt, wie es weitergehen könnte.

3. Südkorea ermittelt wegen Verbreitung von Deepfakes gegen Telegram
(zeit.de)
Südkorea ermittele gegen den Messenger-Dienst Telegram wegen der Verbreitung von Deepfake-Pornografie und möglicher Beihilfe zu Sexualstraftaten. Telegram werde vorgeworfen, nicht ausreichend gegen die Verbreitung solcher Inhalte vorzugehen. Die südkoreanische Regierung plane nun eine Verschärfung der Gesetze, um auch den Konsum solcher Deepfakes unter Strafe zu stellen.

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4. Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister unerwartet verstorben
(dwdl.de, Timo Niemeier)
Wie das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik bekanntgegeben hat, ist der Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister bereits am 26. August “völlig unerwartet” gestorben: “Kaum jemand im deutschsprachigen Raum hat die Folgen der Medien- und Technikevolution auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in ihren komplexen Wechselwirkungen so früh, so umfassend erfasst. Wann immer er sich etwa – oft lustvoll pointiert, immer kenntnisreich – mit Interventionen zum Strukturwandel der Medienpolitik oder zur Reform des um eine ‘dritte Säule’ zu ergänzenden dualen Rundfunksystems zu Wort meldete, war ihm die Aufmerksamkeit der Szene gewiss”, so Leonard Novy in seinem Nachruf auf Hachmeister.

5. Tanjev Schultz. Die Demokratie, die Medien und wir.
(youtube.com, Angela Krumpen, Audio: 52:13 Minuten)
“Wie steht es um die Rolle seriöser Medien? Was bedeutet das Erstarken der AfD für unser Land? Und warum reicht Entsetzen allein nicht aus?” Über diese und viele weitere Fragen hat sich Angela Krumpen mit dem Professor für Journalistik und preisgekrönten Journalisten Tanjev Schulz unterhalten.

6. Der Wert menschlicher Übersetzung
(netzpolitik.org, Janine Malz)
In ihrem Gastbeitrag für netzpolitik.org argumentiert die freie Übersetzerin Janine Malz, dass Künstliche Intelligenz (KI) für literarische Übersetzungen ungeeignet sei, da sie die emotionale Tiefe, den Stil und die kulturellen Nuancen von Literatur nicht erfassen könne. Malz kritisiert Verlage, die aus Kostengründen KI-generierte Übersetzungen bevorzugen. Literarisches Übersetzen sei nicht nur Textarbeit, sondern auch “Beziehungsarbeit”, die ein tiefes Verständnis und menschliches Einfühlungsvermögen erfordere.

“Das hat BILD exklusiv erfahren”

Manuel Neuer tritt als Torwart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurück. Darüber berichten gerade alle möglichen Medien, auch Bild.de:

Screenshot Bild.de: Hier erklärt Neuer seinen Rücktritt - Schluss mit der Nationalelf

Für die Leserinnen und Leser der “Bild”-Medien dürfte diese Nachricht etwas überraschend kommen. Denn heute steht in der gedruckten “Bild”:

Ausriss Bild-Zeitung - Neuer macht weiter, aber bei den ersten beiden Länderspielen will er pausieren

Kapitän Ilkay Gündogan (33) hat einen klaren Schritt gemacht, er tritt aus der Nationalmannschaft zurück.

Manuel Neuer (38) dagegen macht weiter! Das hat BILD exklusiv erfahren.

Der Torhüter, der bereits 124 Mal für Deutschland auflief, hat die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko im Blick. Daher will er noch nicht aus der Nationalmannschaft zurücktreten.

“exklusiv”, das kann man wohl sagen.

Nachtrag, 16:33 Uhr: Nach einer ersten kurzen Eil-Meldung auf der Seite berichtet Bild.de inzwischen ausführlicher über Manuel Neuers Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Die Redaktion schreibt unter anderem:

BILD hatte am Dienstag aus mehreren Quellen gehört, dass Neuer grundsätzlich bereit sei, seine Nationalmannschafts-Karriere fortzusetzen, allerdings beim nächsten Länderspiel-Doppelpack im September nicht zur Verfügung stehen würde. Im Kommentar hieß es bei BILD, dass Neuer Klarheit schaffen müsse. Nummer 1 von Deutschland gehe nur ganz oder gar nicht. Er hat sich für GAR NICHT entschieden – und das in der Nacht zu Mittwoch. Erst am Mittwochmorgen teilte er dem DFB seinen finalen Entschluss mit.

So kann man die eigene falsche Berichterstattung natürlich auch herunterspielen. Und es dann ein bisschen so wirken lassen, als hätte erst die Forderung des “Bild”-Kommentars nach “Klarheit” für Neuers Entscheidung gesorgt.

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KW 28/24: Hör- und Gucktipps zum Wochenende

Hurra, Wochenende – und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!

***

1. Das wohl gefälschteste Interview Deutschlands
(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 6:36 Minuten)
Mats Schönauer wirft auf seinem Youtube-Kanal “Topfvollgold” regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen von Boulevardpresse, Youtubern und Social Media. Diesmal hat er ein Interview mit einem angeblichen AfD-Fan unter die Lupe genommen, das in den Sozialen Medien bereits millionenfach gesehen wurde – und das nach seinen Recherchen offenbar gefälscht ist.

2. Wie können politische Talkshows besser werden?
(br.de, Linus Lüring, Audio: 28:37 Minuten)
Im Podcast von “BR24 Medien” geht es diese Woche um die Kritik an den Sommerinterviews von ARD und ZDF mit den AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel, in denen Unwahrheiten oft unwidersprochen blieben. Die Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl betont die Bedeutung solcher Formate für den politischen Diskurs, kritisiert aber den Fokus auf Emotionen und Aufgeregtheit. Der IT-Experte Rafael Bujotzek erklärt, wo Künstliche Intelligenz helfen könnte.

3. Ex-RTL-Chef und Bestseller-Autor Stephan Schäfer
(spotify.com, Philipp Westermeyer, Audio: 54:01 Minuten)
Stephan Schäfer, ehemaliger Co-Geschäftsführer von RTL Deutschland, spricht im “OMR”-Podcast mit Philipp Westermeyer über seinen überraschenden Karrierewechsel und seinen erfolgreichen Debütroman “25 letzte Sommer”. Nach dem Ende seiner Medienkarriere entschied sich Schäfer mit knapp 50 Jahren für einen neuen Weg und erreichte auf Anhieb Bestseller-Status.

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4. Schattenseiten des KI-Hypes – mit Dr. Michael Seemann
(auch-interessant.de, Ali Hackalife, Audio: 1:31:29 Stunden)
Ali Hackalife und Michael Seemann diskutieren über die “Schattenseiten des KI-Hypes”, darunter die Frage, ob ein neuer “KI-Winter” bevorsteht, die tatsächlichen Fähigkeiten und Grenzen der Künstlichen Intelligenz sowie die Gefahr durch Vaporware und Fakes, die Aufmerksamkeit erregen sollen. Sie sprechen auch über spezifische Anwendungen wie Apples KI, den Einfluss von Survivorship Bias und falschen Überzeugungen sowie die Auswirkungen auf große Ereignisse wie die US-Wahlen.

5. Mediale EM-Bilanz und Lehren aus der Ahrtal-Flut
(wdr.de, Sebastian Sonntag, Audio: 46:28 Minuten)
In dieser Folge des WDR5-Medienmagazins “Töne, Texte, Bilder” geht es um verschiedene Medienthemen, darunter die Berichterstattung und Paywalls während der Fußball-EM. Außerdem geht es um die mangelhafte Einbindung von Medien in die Krisenkommunikation bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal und um den Brand beim “Westfalen-Blatt” in Bielefeld.

6. Verliebt, verlobt, verscherbelt – Wenn die Beziehung zur Ware wird
(youtube.com, Sashka, Video: 18:47 Minuten)
Die Youtuberin Sashka thematisiert die zunehmende Vermarktung privater Beziehungen auf Social Media. So würden manche Paare intime Momente inszenieren, um Reichweite und finanzielle Vorteile zu erzielen. Sashka beleuchtet, wie diese öffentliche Darstellung Druck auf die Beziehung ausüben und zu einer Verzerrung der Realität führen kann.

Vorleser mit Hintergedanken, Recht am eigenen Text, Biden-Interview

1. “Sind Sie sicher, dass Sie ehrlich mit sich selber sind?”
(arminwolf.at)
Im Interview mit dem ABC-Moderator George Stephanopoulos musste US-Präsident Joe Biden nach seinem schwachen Auftritt im TV-Duell gegen Donald Trump seine geistige und körperliche Fitness verteidigen. Armin Wolf hat einen Blick auf die Fragetechnik und die Interviewführung geworfen: “Stephanopoulos hat geradezu ein Lehrbeispiel geliefert: Er stellt alle unangenehmen Fragen zu Bidens Gesundheitszustand und mentaler Fitness, bleibt dabei stets respektvoll und höflich, fragt aber beharrlich, gut informiert, mit Belegen und schlagfertig nach.”

2. Vorleser mit Hintergedanken
(taz.de, Torsten Hoffmann)
Literaturprofessor Torsten Hoffmann warnt davor, das Interesse der Neuen Rechten an Literatur falsch einzuordnen: “Insbesondere Leh­re­r:in­nen an Schulen und Hochschulen sollten sich deshalb rasch über zwei Dinge klar werden: dass die Neue Rechte (erstens) auch das literarische Feld mit ausgeklügelten und variantenreichen Taktiken bespielt und dass dies (zweitens) im Rahmen einer metapolitischen Agenda stattfindet, also nicht um der Literatur willen geschieht.”

3. »Bis ich es nicht mehr ertragen konnte«
(spiegel.de)
Der “Spiegel” berichtet erneut über die belastende Arbeit von Content-Moderatoren und -Moderatorinnen in Afrika, die täglich verstörende Inhalte wie Gewalt und Kindesmissbrauch prüfen müssen. Die Tätigkeit könne zu schweren psychischen und physischen Problemen führen. Die Angestellten würden oft schlecht bezahlt, unzureichend ausgebildet und wenig oder gar keine psychologische Unterstützung erhalten, obwohl sie unter enormem Stress stünden. Die Tech-Konzerne, für die sie arbeiten, würden die Vorwürfe zurückweisen.

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4. Kompliziertes Verhältnis – Verfassungsschutz und Pressefreiheit
(sr-mediathek.de, Florian Mayer & Michael Meyer, Audio: 16:10 Minuten)
“Mitte Juli wird es vor dem Berliner Verwaltungsgericht einen interessanten Termin geben: Es geht um die Frage, ob die linke Zeitung ‘Junge Welt’ vom Verfassungsschutz beobachtet werden darf.” Im Zentrum stünden dabei zentrale Aspekte der Pressefreiheit: “Wie weit dürfen Medien gehen, und wann darf der Staat eingreifen?” Florian Mayer und Michael Meyer sprechen darüber im SR-Podcast “Cross und Quer” mit Mika Beuster, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands.

5. Das Recht am eigenen Text
(freienpodcast.letscast.fm, Geraldine Friedrich & Françoise Hauser, Audio: 27:40 Minuten)
Welche Rechte haben freie Journalistinnen und Journalisten an ihren eigenen Texten, insbesondere wenn es keine vertraglichen Regelungen gibt? Wie sieht es mit Zweitverwertungen aus? Darüber haben sich Geraldine Friedrich und Françoise Hauser mit der Rechtsanwältin Renate Schmid unterhalten.

6. Podcast Preise für “Boys Club”, Tommi Schmitt und die Pochers
(dwdl.de, Alexander Krei)
In Berlin wurden die Deutschen Podcast Preise verliehen, wobei das Projekt “Boys Club” über “Macht und Machtmissbrauch bei Axel Springer” als beste journalistische Leistung ausgezeichnet wurde. Weitere Preisträger sind unter anderem Tommi Schmitt für seinen Fußball-Podcast “Copa TS” und “Die Pochers! Frisch recycelt” in der Kategorie beste Unterhaltung (Anmerkung des “6-vor-9”-Kurators: Ob ausgerechnet der für seinen toxischen Umgang mit Mitmenschen und Publikum bekannte Oliver Pocher einen Preis für sein Talkformat verdient, muss die Jury mit sich selbst ausmachen. Nachträgliche Anmerkung zur Anmerkung: Bei dem Preis für Oliver Pocher handelt es sich um einen Publikumspreis. Die Kritik an der Jury nehmen wir daher zurück und bitten um Entschuldigung. Die Kritik an Pocher bleibt.)

Rammsteins Recht, Streik bei der ARD, Rechtsruck-Video

1. Wie der NDR es Rammstein ermöglichte, gegen seinen Rammstein-Podcast vorzugehen
(uebermedien.de, René Martens)
Der NDR hat seinen Podcast über Rammstein vorsorglich offline genommen, da die Band rechtliche Schritte wegen der Nutzung ihrer Musik eingeleitet hat. René Martens erläutert die vielfältigen Aspekte der Musiknutzung in Podcasts und zeigt die Herausforderungen bei der Verwendung von Musikwerken in journalistischen Produktionen auf: “Der Rammstein-Podcast-Fall beschäftigt nun nicht nur eine Handvoll Juristen in Hamburg, sondern offenbar auch nahezu sämtliche Rechtsgelehrten der ARD.”
Weiterer Lesehinweis: Bei “Legal Tribune Online” berichtet Felix W. Zimmermann über den Fall und geht dabei detailliert auf die juristischen Hintergründe ein: Nirgends, wo es Podcasts gibt (lto.de).

2. Schon wieder bundesweite Streikaktion bei der ARD
(dwdl.de, Timo Niemeier)
Wie “DWDL” berichtet, hat die Mediengewerkschaft VRFF erneut zu einem bundesweiten Streik in der ARD aufgerufen, der bereits zu Programmausfällen geführt hat. Beim WDR fielen Sendungen wie die “Aktuelle Stunde” aus, und auch die “Tagesschau” konnte nur eingeschränkt gesendet werden. Die Gewerkschaft fordert 10 Prozent mehr Gehalt, die ARD-Anstalten argumentieren mit knappen Kassen.

3. “Klinsi und Co. schuld am Rechtsruck”?: Bundeszentrale für politische Bildung löscht nach Empörung Video
(tagesspiegel.de)
Nach heftiger Kritik habe die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ein Video gelöscht, das einen Zusammenhang zwischen der Fußball-WM 2006 und einem Rechtsruck in Deutschland herstellte. Die bpb habe die Veröffentlichung des Videos im Nachhinein als Fehler bezeichnet und wolle nun auch die anderen Videos derselben Reihe überprüfen.

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4. Stichwahl zwischen Repression und Verfolgung
(reporter-ohne-grenzen.de)
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) nimmt die anstehende Stichwahl im Iran zum Anlass, auf die desolate Lage der Pressefreiheit in dem Land hinzuweisen: “Solange die Repression in den Gesetzbüchern, den Praktiken und der Politik des iranischen Regimes verankert ist, werden kritische Medienschaffende weiter unnachgiebig verfolgt und hart bestraft”, so RSF-Geschäftsführerin Anja Osterhaus: “Selbst im Exil sind iranische Journalisten und Reporterinnen nicht vor Verfolgung sicher. Um sie zu schützen, müssen die jeweiligen Regierungen, Strafverfolgungsbehörden, Social-Media-Plattformen und Redaktionen noch stärker zusammenarbeiten. Den zukünftigen iranischen Präsidenten fordern wir auf, alle inhaftierten Journalistinnen und Journalisten freizulassen.”

5. Wie nehmen Lokalredaktionen ihr Publikum wahr?
(de.ejo-online.eu, Laurie Chappatte)
In ihrer Dissertation hat Laura Amigo die Beziehung zwischen Lokalredaktionen und deren Publikum untersucht, wobei sie verschiedene Typen des Publikums identifiziert hat, die in den Aussagen der Journalistinnen und Journalisten zum Ausdruck kommen. Laurie Chappatte hat die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst.

6. Ein blinder Fleck in der deutschen Berichterstattung?
(deutschlandfunk.de, Sascha Wandhöfer, Audio: 38:51 Minuten)
Im Deutschlandfunk werden regelmäßig Hörerinnen und Hörer zugeschaltet. Diesmal meldet sich Verena Roth zu Wort. Sie findet, dass in Medien viel zu selten über Südosteuropa berichtet wird, und diskutiert darüber mit Wolfgang Vichtl aus dem ARD-Südosteuropa-Studio sowie Ulf Brunnbauer vom Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschungen.

Aufruf zum Warnstreik, Influencer im Stadion, Was ist Extremwetter?

1. Aufruf zum Warnstreik bei Funke-NRW
(djv-nrw.de)
Der Deutsche Journalisten-Verband Nordrhein-Westfalen hat die Redakteurinnen und Redakteure der Funke Mediengruppe NRW für heute zu einem Warnstreik aufgerufen. Es gehe um die “Unterstützung der Verhandlungen zur Durchsetzung eines Haustarifvertrages”: “Funke möchte in einem Haustarifvertrag Arbeitsbedingungen festschreiben, die weit hinter dem zurückbleiben, was in den Tarifverträgen vorgesehen ist. Das ist eine ganz klare Abwertung Eurer Arbeit und des Redakteur:innen-Berufes. Das können wir nicht hinnehmen!”

2. »Was ist eigentlich Extremwetter, Herr Sippel?«
(spektrum.de, Florian Sturm)
In den Nachrichten und in Wetterberichten ist immer wieder von “Extremwetter” die Rede. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Der Klimaforscher Sebastian Sippel erklärt im Interview, was Extremwetterereignisse auszeichnet und wie sie durch den Klimawandel häufiger und intensiver werden. Er verdeutlicht den Unterschied zwischen Wetter und Klima und beschreibt, wie “Extremwetter” definiert wird.

3. Ehemalige RBB-Justiziarin Lange: Kündigung war rechtens, Anspruch auf Altersversorgung bleibt bestehen
(tagesspiegel.de, Joachim Huber)
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg habe entschieden, dass die fristlose Kündigung der ehemaligen RBB-Justiziarin Susann Lange im Jahr 2022 rechtens gewesen sei und sie deshalb keinen Anspruch auf Übergangsgeld habe. Langes betriebliche Altersversorgung nach Renteneintritt bleibe jedoch bestehen.

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4. Den Blick auf die Realität in Taiwan richten, nicht auf Chinas Propaganda
(uebermedien.de, Klaus Bardenhagen)
In den vergangenen Jahren haben wir in den “6 vor 9” immer wieder auf Beiträge von Klaus Bardenhagen hingewiesen, der als freier Auslandskorrespondent aus Taiwan berichtet und dabei auch einen Blick darauf hat, wie westliche Medien auf den Inselstaat blicken. Nun hat Bardenhagen ein Buch über das Land geschrieben (“Die wichtigste Insel der Welt – Was Sie wissen müssen, um Taiwan zu verstehen”), in dem es auch um diesen medialen Aspekt geht. “Übermedien” veröffentlicht ein Kapitel des Buches.

5. Urheberrecht auf Social Media – Willkür bei Parodie- und Pastiche-Rechtsprechung?
(youtube.com, Chan-jo Jun, Video: 42:03 Minuten)
Der Anwalt Chan-jo Jun thematisiert in seinem Vortrag die Herausforderungen und rechtlichen Unsicherheiten im Bereich Urheberrecht auf Social Media, insbesondere im Zusammenhang mit KI-generierten Inhalten. Er erläutert, dass Künstliche Intelligenz grundsätzlich alles verarbeiten dürfe, was auch Menschen zugänglich ist, und dass der Output von KI-Anwendungen oft nicht urheberrechtlich geschützt sei. Allerdings bleibe der Umgang mit Parodie und Pastiche weiterhin komplex und fallabhängig.

6. Fußballfans fordern separate Plätze für Influencer im Stadion
(spiegel.de)
Einige Fußballfans sind zunehmend genervt von den Influencern und Influencerinnen, die dank Freikarten in die Stadien strömen und dort ihrer, nun ja, Arbeit nachgehen. Thomas Kessen, Sprecher der Fanvereinigung “Unsere Kurve”, schlägt eine räumliche Trennung vor: “Kommt jemand in ein Stadion als Fan und aus Interesse am Spiel? Dann gibt es die ganz normalen Tribünenbereiche. Oder kommt er ins Stadion, um zu arbeiten und mit einer Art Gewinnabsicht? Dann gibt es dafür die Pressetribüne.”

EU-Vorwürfe gegen Meta, “taz” schreibt Lindner, Presseausweise

1. EU-Kommission wirft Meta Bruch von Wettbewerbsregeln vor
(spiegel.de)
Die EU-Kommission habe Vorwürfe gegen Meta erhoben, weil das Bezahlmodell von Facebook und Instagram gegen den Digital Markets Act verstoße. Meta zwinge die Nutzerinnen und Nutzer, persönliche Daten preiszugeben; sie hätten keine echte Wahl, personalisierte Werbung abzulehnen, ohne auf die kostenpflichtige Abo-Option umzusteigen.

2. taz-Chefredaktion schreibt an Christian Lindner
(blogs.taz.de, Barbara Junge & Ulrike Winkelmann)
Barbara Junge und Ulrike Winkelmann, Chefredakteurinnen der “taz”, haben einen Brief an Finanzminister Christian Lindner geschrieben, in dem sie dessen Rechtfertigung für ein Interview mit der “unappetitlichen, rechtslastigen” Internetseite “Nius” kritisieren. Junge und Winkelmann seien “irritiert und ratlos”, dass Lindner die “taz” und “Nius” als Teil einer pluralistischen Medienlandschaft gleichsetze, und betonen, dass die “taz”-Redaktion im Gegensatz zu “Nius” nach presseethischen Grundsätzen arbeite.

3. Nur echte Presseausweise anerkennen
(verdi.de, Jasper Prigge)
Wie der Jurist Jasper Prigge berichtet, haben der Deutsche Presserat und die Innenministerkonferenz vereinbart, dass nur hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten einen bundeseinheitlichen Presseausweis erhalten sollen, um dessen Akzeptanz bei Behörden sicherzustellen und das Vertrauen in einen solchen Ausweis zu stärken. Die Verbände, die den Ausweis ausstellen, müssen demnach strenge Kriterien prüfen und erfüllen. Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts bestätige, dass Unternehmen keine Presseausweise ausstellen dürfen, da dies die einheitlichen Standards untergrabe.

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4. Instagram: Erste Creator können eine KI-Version von sich erstellen – wozu das gut ist
(t3n.de, Sebastian Milpetz)
Instagram habe in den USA einen Test für eine Funktion gestartet, mit der Influencer eine KI-Version von sich selbst erstellen können, um die Kommunikation mit ihren Fans zu erleichtern. Diese KI-Influencer sollen vor allem in Nachrichten auftauchen und als solche gekennzeichnet werden.

5. Uefa zählt mehr als 4.600 beleidigende Postings zur EM
(zeit.de)
Der europäische Fußballverband Uefa habe während der EM-Gruppenphase mehr als 4.600 beleidigende, rassistische oder homophobe Beiträge in Sozialen Medien registriert: “71 Prozent der missbräuchlichen Beiträge würden von den Plattformen selbst verfolgt, teilte die Uefa dazu mit. Etwa 94 Prozent der gekennzeichneten Beiträge enthielten allgemeine Beleidigungen, weitere 4,5 Prozent rassistische und 1,5 Prozent homophobe Beschimpfungen.”

6. 25 Jahre “Wer wird Millionär?” – was der Quiz-Boom hinterlassen hat
(laeuft-programmschau.podigee.io, Alexander Matzkeit, Audio: 26:52 Minuten)
In diesem Jahr wird die Unterhaltungsshow “Wer wird Millionär?” mit Günther Jauch 25 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums spricht Alexander Matzkeit mit dem Medienwissenschaftler und Fernsehhistoriker Christian Richter über die RTL-Quizshow: Warum war der Erfolg der Sendung anfangs keineswegs sicher? Was macht den Erfolg der Sendung aus? Und warum sind die vielen Klonformate gescheitert?

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