Kein Kommentar

Der Burda-Verlag konnte nicht wissen, welche Vorlage er den Kollegen von „Bild“ liefern würde, als er die Verleihung seines Bambi an Sibel Kekilli mit ihrer „eindringlichen“ Darstellung in dem preisgekrönten Film „Gegen die Wand“ begründete. Die „Bild“-Zeitung setzte die Formulierung „eindringliche Darstellung“ daraufhin am 2. November unter ein Foto aus einem Pornofilm, den Kekilli gedreht hatte, auf dem ein Mann gerade von hinten in sie eindringt.

Der Kölner „Express“ hatte vor zwei Wochen die Meldung über den Bambi für Kekilli zum Anlass für eine Foto-Galerie im Internet genommen: „Auch die Skandal-Schauspielerin Sibel Kekilli wird ausgezeichnet. Sie drehte früher Pornos – die Bilder“.

Beiden Zeitungen hat Kekilli bekanntlich bei der Verleihung des Bambi eine „dreckige Hetzkampagne“ und „Medienvergewaltigung“ vorgeworfen. Der Chefredakteur des „Express“, Rudolf Kreitz, sagte am Tag darauf, er habe Verständnis dafür, dass Kekilli sich darüber geärgert habe. Dies sei „ein misslicher Ausrutscher gewesen, den wir sehr bedauern„. Der Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, Kai Diekmann, sagte am Tag darauf: nichts.

Ausgeblendet

War das eine tolle Party – bei den MTV Europe Music Awards, die gestern Abend in Rom stattfanden, und über die Bild.T-Online heute ausführlich berichtet.

Ach ja – ein bisschen was von dem, was zur selben Zeit im ungleich näheren Hamburger Theater am Hafen los war, erfahren Bild.T-Online-Leser auch noch. In der Druckausgabe steht der knappe Text über die diesjährige Bambi-Verleihung, den „Ball der blitzenden Bälle“, in der Klatsch-Kolumne von Christiane „Ich weiß es“ Hoffmann, die heute von Katharina Wolf vertreten wird, auf der letzten „Bild“-Seite.

Freilich schreibt Wolf darin nicht, was Schauspielerin Sibel Kekilli, die gestern als „Shooting-Star des Jahres“ mit dem Bambi ausgezeichnet wurde, unter Tränen in ihrer Dankesrede über „Bild“ und Kölner „Express“ sagte, nachdem die Blätter Wochen lang über ihre Vergangenheit als Pornodarstellerin berichtet hatten. Nämlich das:

„Hört endlich auf mit dieser dreckigen Hetzkampagne. Das, was ihr macht, nennt man Medienvergewaltigung. Ich will nicht, dass ihr mich liebt. Aber respektiert endlich, dass ich ein neues Leben angefangen habe.“

Zuvor hatte Laudator Dominic Raacke, der den Preis übergab, Kekilli mit den folgenden Worten auf die Bühne gebeten:

„Völlig verdient und einer großen deutschen Boulevardzeitung zum Trotz ist sie der Shooting-Star des Jahres.“

In Hamburg geht das Gerücht um, Springer-Verlagschef Mathias Döpfner habe nach Kekillis Rede die Veranstaltung sofort verlassen und mit „Bild“-Chef Kai Diekmann abgesprochen, die geplante Sonderseite zu Bambi in „Bild“ Hamburg zu streichen.

Und die stets neutrale Netzeitung findet es in ihrem Bericht zur Preisverleihung „taktvoll“, dass die Regie der ARD, die die Veranstaltung übertrug, während Kekillis Rede darauf verzichtete, „die Attackierten – etwa die anwesenden Chefredakteure – ins Bild zu setzen“.

Schön, dass wenigstens die Leute beim Ersten noch wissen, was das bedeutet: taktvoll mit anderen Menschen umzugehen.

Mit Dank an zahlreiche sachdienliche Hinweiser.

Original und Fälschung

Die „Bild“-Zeitung schreibt:

Gestern forderte der grüne Europa-Abgeordnete Cem Özdemir ein muslimisches „Wort zum Freitag“ im deutschen Fernsehen, parallel zum christlichen „Wort zum Sonntag“ in der ARD.

Tatsächlich gesagt hatte Özdemir der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“:

Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass wir im Fernsehen dem christlichen Wort zum Sonntag ein muslimisches Wort zum Freitag gegenüberstellen — auch, um die Meinungsführerschaft derjenigen zu durchbrechen, die eine einseitige und rückwärtsgewandte Interpretation des Islam vornehmen.

Symbolfoto V

Man sieht, es hat es ihn regelrecht übermannt, den David Beckham, man sieht ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, und es ist ihm egal, ob die Zeitungen hinterher dazuschreiben, „Beckham vergießt bittere Tränen“ oder nicht. Oder nicht?

Nein, diesen Eindruck erweckt bloß die erschütternde Illustration der Schlagzeile, mit der Bild.de heute groß auf eine kleine Meldung hinweist, die „die multimediale Erweiterung der Marke BILD“ aus der britischen Zeitung „Daily Mirror“ (oder aus einer entsprechenden Meldung der Nachrichtenagentur dpa) abgeschrieben hat.

Denn anders als zum Beispiel kürzlich, als „Bild“ dieses Paparazzifoto von Andreas Türck druckte und laut „Bild“ sogar „BILD-Reporterin Carolin Richter zufällig auch beim Spazieren am selben Ort“ war, heißt es im Fall Beckham nur:

Freunde berichten, es seien sogar Tränen geflossen.“

Aber selbst das ist Unsinn! Denn der „Mirror“, auf den sich Bild.de ausdrücklich bezieht, berichtet:

„It’s a bitter blow for Becks, 29, who was spotted shedding a tear when eldest son Brooklyn, five, began at the elite Runnymede College in Madrid in September.“

Was heißt, dass Beckhams Tränen, von denen laut „Bild“ ja irgendwelche „Freunde“ berichten, also gar nicht jetzt geflossen sind, „weil er seinen Sohn nicht mehr zur Schule bringen darf“, sondern (wenn überhaupt) bereits am ersten Schultag seines Sohnes im September

Mitfeiern erlaubt

Am Freitag vergangener Woche sorgte sich die „Bild“-Zeitung öffentlich, ob die „Bachelorette“, die Kandidatin der RTL-Kuppelshow, „alle Gefühle nur gespielt“ hat. Sie wurde nämlich „im Arm eines Mannes“ gesehen, „der gar nicht in der TV-Show auftauchte“. Aber auch die Männer, die bei RTL um sie buhlten, schienen nicht die Erwartungen von „Bild“ zu erfüllen:

Die Männer vergnügen sich gerade im Hamburger Table-Dance-Lokal „Dollhouse“! (…) Wie kommt’s, daß die Männer hemmungslose Partys feiern, während sie zeitgleich im TV als ritterliche Kavaliere zu sehen sind?

Dokumentiert wurden die Exzesse in einer Fotogalerie, unter deren Link bei Bild.de steht:

Die geheime Bachelorette-Teilnehmer Party im Dollhouse!

Nun weiß man, dass das Wort „geheim“ in der „Bild“-Zeitung verschiedene Bedeutungen hat, die meisten davon das Gegenteil dessen, was der Duden darunter versteht. In diesem Fall war die Party so „geheim“, dass die „Hamburger Morgenpost“ am Tag vorher nur ein paar Details herausließ:

Den Start der Reality-Serie begießt der Charming Boy morgen mit 15 anderen Show-Schönlingen und Großbildleinwand …

Na gut, aber da stand ja nicht wo.

… im „Dollhouse“ …

Okay, aber wann?

… (ab 19.30 Uhr). …

Ach, die hätten einen bestimmt nicht reingelassen.

… Mitfeiern erlaubt.

Hm.

Die Fotos, die „Bild“ vom Abend der „Bachelor“-Kandidaten zeigt, sind einigermaßen drastisch. Kein Wunder: Das „Dollhouse“ ist ein Touristen- und Szene-Club mit Go-Go-Dancing und Striptease. Andererseits entwarnt der Reiseführer:

Hier geht es um „Showerotik“ – Erotik, Tanz und Spaß – niemand wird zum Mitmachen gezwungen, Körperkontakt ist tabu!

Wären unter Einhaltung dieser Regel spannende Fotos für die „Bild“-Zeitung zustande gekommen? Womöglich nicht. Aber zum Glück hatten mindestens zwei der „Bachelor“-Kandidaten außerordentlich intensiven Körperkontakt mit den Frauen, wie die Fotos zeigen. Vielleicht war das kein Zufall. Maximilian Pütz, einer der Kandidaten, hat uns jedenfalls erzählt, dass die Tabledancerinnen, die „Bild“ in Aktion zeigt, von „Bild“ selbst bezahlt worden seien.

Der Moslem an sich

Dies gleich vorne weg: Wir wollen hier gar nicht versuchen, herauszubekommen, ob diese Fotomontage, die „Bild“ gestern ziemlich groß auf Seite zwei abdruckte, einer Horrorvision oder einer Wunschvorstellung von „Bild“ entsprungen ist:

Denn darunter stand bloß dieser Satz:

Betende Moslems, dahinter der Reichstag: Diese Fotomontage symbolisiert das Problem der unterschiedlichen Kulturen in Deutschland

Abgedruckt hatte „Bild“ die seltsame Montage jedenfalls, weil Umweltminister Jürgen Trittin angeblich einen „Moslem-Feiertag“ forderte, was „Bild“ zu folgender Titelschlagzeile veranlasste:

Beim Barte des Propheten. Schickt Trittin in die Wüste! Grünen-Minister will Moslem-Feiertag

Dass Trittin gar keinen Moslem-Feiertag will, sondern der „Welt“ nur gesagt hatte, er sei „offen für einen islamischen Feiertag in Deutschland“, dass also die „Bild“-Zeitung gestern etwas behauptet hatte, das nicht stimmte, kann man hier und sogar in der heutigen „Bild“ nachlesen.

Aber nachdem das geklärt ist, muss man sich die Art und Weise, wie „Bild“ die sinnentstellende Schlagzeile aufbereitete, doch noch einmal genauer ansehen: Da wurde Trittin von „Bild“ mit Bart und Turban abgebildet, bzw. heute noch einmal mit „islamischer Kopfbedeckung“, obwohl er selbst bekennender Atheist ist und andererseits viele Muslime durchaus ganz ohne Turban und Bart durch die Welt laufen. „Bild“-Kolumnist Franz Josef Wagner wiederum hat noch ganz andere Klischees im Kopf und denkt beim Moslem erst mal an Kamele, obwohl es doch beispielsweise in Indonesien zwar 180 Millionen Muslime gibt, aber wahrscheinlich nicht mehr Kamele als, sagen wir im Allgäu. Dass darüber hinaus die von „Bild“-Kommentator Peter Boenisch gewählte Formulierung eines „Feiertags für Ausländer“ die Sache wirklich trifft, nur weil die Zahl deutscher Muslime vergleichsweise gering ist, darf bezweifelt werden – zumal sich „Bild“ offenbar nicht einmal sicher ist, ob in Deutschland nun 3,5 Millionen, 3,2 Millionen oder wie in der gestrigen Druckausgabe auf Seite zwei behauptet, 4,5 Millionen Muslime leben.

Kurzum: Schon möglich, diese alberne Fotomontage (oder die dazugehörige „Bild“-Berichterstattung) „symbolisiert das Problem der unterschiedlichen Kulturen in Deutschland“. Zu einer sachlichen Diskussion über die Integration von in Deutschland lebenden Muslimen hatte sie jedenfalls nichts beizutragen. Im Gegenteil.

(Un)heimliche Nacktfotos

Der Hammer, was die investigativen Journalisten von „Bild“ immer ausgraben. Jetzt haben sie von der RTL-„Bachelorette“ etwas entdeckt:

Von Monica (27), heute wieder in der Kuppelshow zu bewundern, tauchten ganz plötzlich heimliche Nacktfotos auf.

Wow. Wo haben sie die entdeckt? In irgendeinem Privatporno? In der untersten Schublade bei einem Ex-Freund? In einem Briefumschlag, der der „Bild“-Redaktion auf mysteriöse Art zugespielt wurde?

Fast. Monica hatte die geheimen Nacktfotos in der italienischen Männerzeitschrift „Fox Uomo“ und in der deutschen Männerzeitschrift „Maxim“, einem Schwesterblatt von „Bild“, vor der Öffentlichkeit versteckt.

Allgemein  

Exklusiv falsch

Und wieder einmal hat die „Bild“-Zeitung eine ganz besonders exklusive Meldung. Sie steht auf der Titelseite der aktuellen Ausgabe und beginnt so:

Telekom kassiert Strafgebühren

Berlin — Telekomkunden müssen ab 1. Mai 2005 eine Strafgebühr zahlen, wenn sie bei Kunden von Konkurrenz-Anbietern wie City Carrier oder Arcor anrufen.

Das ist — wer hätte das gedacht — falsch. Die Zuschläge bekommt nicht die Telekom, sondern ihre Konkurrenz: Das Geld geht an den jeweiligen regionalen Anbieter. Die Telekom „kassiert“ nur in dem Sinne, dass sie die Gebühren ihren Kunden in Rechnung stellt und sie dann an die Ortsnetzbetreiber weiterleitet. Der Begriff „Strafgebühr“ ist komplett irreführend: Die Telekom will ihre Kunden keineswegs dafür „bestrafen“, bei dem Kunden eines Konkurrenz-Anbieters anzurufen. Im Gegenteil: Sie hatte gegen diese Gebühren gekämpft, da mit ihnen die kleinen Konkurrenten gezielt gefördert werden. Die Ortsnetzbetreiber waren es, die eigentlich noch höhere Aufschläge nehmen wollten. Die Regulierungsbehörde musste deshalb entscheiden.

Ja, das ist kompliziert. Vereinfacht kann man sagen, dass das Gegenteil von dem stimmt, was in der „Bild“-Überschrift steht. Und weil „Bild“ auch diese „Exklusiv“-Meldung an die Agenturen gegeben hat, und weil die Agenturen „Bild“-Meldungen immer noch für glaubwürdig halten, kann man jetzt an manchen Stellen zwei Meldungen zum Thema finden.

Eine Meldung, die sich auf „Bild“ beruft:

Telekom kassiert bald Zuschlag von Anrufern bei Billiganschlüssen

Und eine Meldung, die die „Bild“-Meldung dementiert:

Laut Telekom kein Verdienst bei Zuschlag auf Regional-Telefonate

Danke an Matthias W. und Michael W. für die sachdienlichen Hinweise.

Stoppschilder jetzt in „Bild“-Rot

1.) Die Farbe der Marke „Bild“ ist rot. So viel steht ja mal fest.

2.) Das neue Auswärtstrikot der deutschen Fußballnationalmannschaft ist auch rot. Der Ausrüster Adidas nennt den Farbton „Toro“.

3.) Generalsponsor des Deutschen Fußballbundes und seiner Nationalmannschaften ist seit 1990 Mercedes-Benz. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2006.

4.) Bei allen Spielen zwischen Nationalmannschaften, die unter der Schirmherrschaft der FIFA ausgetragen werden, ist Sponsorwerbung auf sämtlichen Ausrüstungsgegenständen nach Artikel 13 des FIFA-Ausrüstungsreglements verboten.

5.) Fragt man beim DFB nach, was es mit der heutigen Seite-1-„Bild“-Schlagzeile, „Nationalmannschaft jetzt in BILD-Rot“ auf sich haben könnte, kriegt man zur Antwort, dass die Entscheidung für die neuen Trikots und deren Farbe „überhaupt nichts mit der ‚Bild‘-Zeitung zu tun“ hat.

„Bild“ sprach zuerst mit… dem Friseur

(Nur nicht aufregen!)
Es stimmt, dass dieser Schnappschuss in der gestrigen „Bild“-Zeitung kurzzeitig Beachtung fand. Kaum ein TV-Promimagazin beispielsweise, das ihn (im Zusammenhang mit der Berichterstattung über eine Aids-Gala, während der das Foto entstand) nicht beiläufig gezeigt hätte: RTL-Dschungelshow-Gewinnerin Désirée Nick und Klaus Wowereit, Berlins Regierender Bürgermeister, küssen sich inmitten einer von zahlreichen Kamerateams und Journalisten besuchten Benefizveranstaltung, zu der Wowereit in Begleitung seines langjährigen Lebensgefährten gekommen war.

Und wer weiß, vielleicht stimmt es ja wirklich, vielleicht hat „Bild“ ja Recht, wenn sie heute, groß, auf der Titelseite, unter der völlig sinnentleerten Überschrift „Wowereit nicht mehr schwul?“ behauptet: „Ganz Deutschland diskutiert über einen Zungenkuss.“ Wer weiß. (Wir wissen ja alle nicht mal, ob das, was der Schnappschuss zeigt, überhaupt ein Zungenkuss war: Nicks „Bild“-Statement gestern war gewohnt kokett, und Wowereit hatte „nicht die Absicht, das zu kommentieren.“)

Allerdings nennt „Bild“ heute für die Behauptung, dass „ganz Deutschland diskutiert“, keinerlei Belege. Nein, stattdessen hat „Bild“ offenbar ausschließlich mit „Promi-Friseur Udo Walz (60)“ gesprochen – und mit dem Sexualwissenschaftler Wilhelm Preuss (keine Altersangabe). Doch dazu später.

Walz jedenfalls sagt laut „Bild“ nicht, wie diese zur Titelstory gehörige Schlagzeile suggeriert: „Solche Küsse küsst doch kein schwuler Mann!“ Nein, Walz plaudert nur ein wenig drauflos, findet, solche Küsse gehörten „nicht in die Öffentlichkeit“, und beendet sein längliches „Bild“-Statement mit den nichtssagendem Worten:

„Aber bei Wowi reden wir ja nur von einem Kuß. Und abgesehen davon, daß es wirklich wichtigere Probleme auf der Welt gibt als so ein Bussi. Ein Kuß, ganz egal zwischen wem, ist und bleibt doch eine der schönsten Sachen der Welt.“

Das war’s. Beziehungsweise war’s das noch nicht ganz. Denn „BILD-Medizin-Redakteur Dr. Christoph Fischer“ hat ja noch mit erwähntem Sexualforscher gesprochen, der auf die drängenden Fragen der „Bild“-Macher („Ist Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (51, SPD) gar nicht mehr schwul?“ bzw. „Kann ein Schwuler wieder Frauen lieben?“ und „Kann ein Schwuler wieder Frauen sexuell begehren?“ usw.) sogar eine Antwort hat. Sie lautet zusammengefasst:

„Das ist ganz unwahrscheinlich.“

PS: Und nachdem das gesagt ist, kann man das, was darüber hinaus „Bild“-Kolumnist Franz Josef Wagner zum Thema beizutragen zu haben glaubt, bestenfalls ignorieren — und (mit Dank an Tommy für den sachdienlichen Hinweis) daran erinnern, dass „Bild“ am 16.2.2002 unter der Überschrift „Kann Sabine Christiansen Wowereit umdrehen?“ schon mal fast dieselbe Story druckte, was die „Zeit“ damals übrigens „praktizierte Offenheit gegenüber dem Schwachsinn“ nannte…

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