Allgemein  

Deutschlands schnellstes Magazin

Die Schlagzeile der heutigen „Bild am Sonntag“ geht über fast eine halbe Seite und sieht so aus:

Der „Gebühren-Skandal“ besteht darin, dass Harald Schmidt den Vertrag für seine neue Late-Night-Show in der ARD nicht, wie üblich, mit einer einzelnen Rundfunkanstalt abgeschlossen hat, sondern mit der ARD-Filmhandelstochter Degeto. Auf diese Weise sollen, so „Bild am Sonntag“, „die Details seines Millionenvertrages den üblichen Kontrollinstanzen nicht zur Überprüfung vorgelegt werden“.

Ob das so sauber ist, darüber darf man zweifellos verschiedener Meinung sein. Aber das durfte man auch schon letzte Woche, vorletzte und vorvorletzte. Am 12. November, also vor inzwischen 23 Tagen, erschien in der F.A.Z. ein Artikel zu dem Thema mit folgender Passage:

Daß Schmidts Show von der ARD-Tochter Degeto finanziert wird, ist ein besonders geschickter Schachzug der Verhandler (…). Dank der Degeto-Konstruktion müssen nicht — wie sonst — einzelne ARD-Sender für die Show in die Tasche greifen und vor ihrem Rundfunkrat Rechenschaft ablegen.

Drei Tage später stand in der „Financial Times Deutschland“ zum gleichen Thema:

Vertragspartner auf Seiten der ARD ist die privatwirtschaftlich organisierte Filmhandelstochter Degeto. Das hat den Vorteil, dass der Vertrag nicht gegenüber einer Vielzahl von Vertretern oder gar Gremien des komplizierten Senderverbunds offen gelegt werden muss.

Danach dauerte es nur noch 20 Tage, bis es auch die „Bild am Sonntag“ verstanden hatte und einer großen Aufmachergeschichte würdig fand.

„Bild am Sonntag“ nennt sich übrigens „Deutschlands schnellstes Magazin“.

Nachtrag, 6.12.04, 14:23: Bereits am Sonntagnachmittag hat die ARD reagiert und in einer Pressemitteilung Stellung genommen. Unter anderem heißt es darin „1. Bild am Sonntag schreibt nichts Neues“, „2. Bild am Sonntag schreibt Falsches“ und „3. Bild am Sonntag folgt Konzerninteressen“.

Lukas 6, 41

Schon wieder ein Gewinner von BILD,

schreibt heute „Bild“ über den „Gewinner des Tages“ aus dem eigenen Haus, und das klingt, als sei es ihnen fast ein bisschen peinlich, sich schon wieder selbst loben zu müssen. Aber was soll man machen: Diese „Gewinner/Verlierer“-Rubrik ist absolut unbestechlich, da muss man gute Leute (wie aktuell den Politik-Chef von „Bild“, der Chefredakteur der „Rheinischen Post“ wird) auch dann würdigen, wenn es irgendwie ein Eigenlob ist.

„Verlierer des Tages“ ist übrigens die F.A.Z., weil sie in ihrem Reiseteil zu einem Bericht über Lübeck ein Bild aus Bremen gezeigt hat. Peinlich sowas.

Aber, hey, so wie die „Bild“-Zeitung Leute auch dann zu „Gewinnern des Tages“ macht, wenn sie aus dem eigenen Haus sind (so schwer es fällt), so würde sie bestimmt nicht zögern, sich selbst zum „Verlierer des Tages“ zu machen, wenn ihr irgendwelche peinlichen Fehler unterlaufen wären oder sie falsche Bilder abgedruckt hätte oder sie gewichtige Rügen bekommen würde.

Aber zum Glück kommt sowas ja nie vor.

Sie sind noch nicht unter uns

Wir wollen Sie zwar nicht unnötig beunruhigen, würden Sie aber trotzdem bitten, sich mal kurz diesen Text auf Bild.de durchzulesen.

Bevor Sie sich jetzt panisch fragen, wo Sie eine Gasmaske herkriegen und schon mal den Atemschutz rauskramen, der seit der letzten SARS-Epidemie irgendwo rumliegt, entspannen Sie sich. Es wird zwar aus dem „Bild“-Text nicht deutlich, aber die „Todes-Bakterien“, die angeblich unsere Erde bedrohen sind noch nicht frei gesetzt. Nicht mal „die Proben aus dem All“, von denen da die Rede ist, die „möglicherweise tödliche Mikroben!“ enthalten, existieren. Es gibt lediglich den Plan, sie auf dem Mars zu sammeln und zur Erde zu schicken. Deshalb müsste Jeffrey Kargel von der Geologischen Aufsichtsbehörde der USA korrekter Weise und anders als auf Bild.de auch in etwa so zitiert werden:

„Bevor wir Proben vom Mars holen oder bemannte Missionen auf den Mars schicken, müssen wir die Maßnahmen zum planetarischen biologischen Schutz überdenken.“

Wer das jetzt noch spannend findet, der kann das selbstverständlich in der Online-Ausgabe der „Times“ nachlesen.

Mit Dank an Lutz K. für den sachdienlichen Hinweis.

Völlig gaga

Weil Sarah Ferguson im amerikanischen CBS Channel 2 nicht über ihr neuestes Fitness-Programm reden, sondern „ununterbrochen von einer roten Puppe“ erzählen wollte, und zwar „zur Verwirrung der Mitarbeiter von Channel 2“, dichtet Bild.T-Online der Herzogin von York in der Rubrik „Internet-Klatsch“ nun einen „schlimmen Gaga-Anfall“ an.

„Ich kann nicht glauben, daß sie nicht die Geschichte von meinem kleinen Püppchen kennen – sie ist die berühmteste Puppe der Welt“,

soll Ferguson gesagt haben. Und zur Moderatorin:

„Sie sind unprofessionell und unvorbereitet, weil Sie nichts über meine kleine rote Puppe wissen wollen.“

„Tollhaus oder Puppenhaus?“, fragt „Bild“ deshalb. Dabei ist die die „rote Puppe“ alias „Little Red“ keineswegs ein Hirngespinst Fergusons, sondern das Maskottchen ihres Hilfsprojekts „Chances for Children“. Und die Herzogin wollte in den USA bloß ihr neuestes „Little Red“-Buch promoten. Gaga ist das sicher nicht.

Nicht jedenfalls von Ferguson.

Dank an Matthias E. für den sachdienlichen Hinweis.

Nachtrag 4.12., 16.16 Uhr: Als Quelle nennt „Bild“ übrigens die „New York Post“ und bezieht sich dabei möglicherweise auf diese Meldung, aus der auch hervorgeht, dass CBS-Reporterin Shon Gables die Sendung wegen der Ferguson-Meckereien keineswegs – so wie „Bild“ behauptet – einfach so abbrach. Im Gegenteil: „Shon finished the interview and thanked Fergie for her time.“

Schlechte Scherze machen nur die anderen

Ralf Schumacher ist (bzw. war) laut „Bild“ gemeinsam mit dem Unternehmen Beate Uhse Österreich an einer Gesellschaft beteiligt, „die 2005 den Sexmarkt in Slowenien erobern will“ („Bild“). ProSieben-Moderator Stefan Raab nannte Schumacher diese Woche deshalb „Porno-Ralle“ sowie dessen Ehefrau „Hard-Cora“ und fand das lustig.

Schumacher war verständlicherweise anderer Meinung. Sein Manager hat nun offenbar eine Abmahnung an Raab geschickt. „Was Stefan Raab mit meinem Namen und dem meiner Frau aufgeführt hat, war mir eindeutig zu persönlich“, lässt sich Schumacher zitieren.

Auch „Bild“ ist empört über solch „schlechte Scherze“ und dokumentiert im Text zur Titel-Story ein Beispiel für Raabs „Porno-Spott“:

„Ralf Schumacher verkauft jetzt in Slowenien Beate-Uhse-Puppen – oder wie er sagt: Einspritzer.“

Ach ja – und dass „Bild“ bereits in der Ausgabe vom Montag, also noch vor Raabs erster Sendung in dieser Woche, eine Fotomontage abdruckte, auf der ein Rennwagen mit leicht bekleideten Frauen und Beate-Uhse-Logo zu sehen war und vorschlug: „So (…) könnte der neue Trieb- – äh – Dienstwagen von Ralf Schumacher (29) aussehen“, dass „Bild“ außerdem witzelte, Schumacher wolle bei seinem nächsten Rennen „die Konkurrenz verblasen“, sowie zwei Tage zuvor bereits die Hoffnung geäußert hatte, dass Schumacher bei seinem Investment „am Ende nicht stöhnen“ müsse – das alles kann sich der geneigte Bild.T-Online-Leser (und Schumachers Manager) über die zum „Porno-Zoff“-Artikel gehörenden Links noch einmal genauer sehen.

Abendländisch-christlich, agressiv und intolerant

Frage: Wer wollte „Bild“ vorschreiben, was sie schreibt?

Antwort: Niemand!

Aber manchmal (und gelegentlich) könnte doch alles so einfach sein – beispielsweise dann, wenn in der heutigen „Bild“ zum Thema „Wird Frau Merkel wie George Bush?“ u.a. folgender Satz geschrieben steht:

„Aber die Berufung auf abendländisch-christliche Werte gewinnt gerade in der Abgrenzung zu aggressiven, intoleranten Muslimen wieder an Bedeutung (…)“

Aber ja! Denn selbst die „Bild“-Zeitung hätte doch bestümmt nichts dagegen einzuwenden, wenn der zitierte Satz ein paar Zeilen länger wäre, dafür allerdings (unmissverständlicher) wie folgt lauten würde:

Aber die Berufung auf abendländisch-christliche Werte gewinnt gerade in der Abgrenzung zu einer von den Medien oft unverhältnismäßig pauschalisierend, ideologisch und reflexhaft herbeizitierten Minderheit ‚islamistischer Gruppen‘ oder ‚gewaltbereiter Moslems‘ an Bedeutung (…)

Oder?

Über Zweifel erhaben


Es dürfte nicht gerade angenehm sein, von „Bild“ als „Egoist“ oder „Prozeßhansel“ bezeichnet zu werden oder folgenden Satz über sich in der Zeitung zu lesen:

Viele Deutsche schalten nur noch auf stur, denken bloß an sich und nicht an die Allgemeinheit. Einer von ihnen: Cord Quast (54), Obstbauer bei Hamburg. Er boykottiert den Industriestandort Deutschland, verzichtet sogar auf 2,3 Millionen Euro!

Um die Sache nicht noch komplizierter zu machen, als sie ohnehin schon ist, lassen wir mal bei Seite, dass „Bild“ in ihrer Hamburg-Ausgabe schon seit Wochen hin und wieder in wenig vorteilhafter Weise über „Airbus-Gegner“ berichtet (Nur diese Schlagzeile vom 25. Oktober sei hier beispielhaft erwähnt: „Spielt die Airbus-Gegnerin Quast ein falsches Spiel? Angeblich möchte sie nur die Natur bewahren, verschandelt die Umwelt aber mit Windrädern“)

Kümmern wir uns mal um den aktuellen Fall: Cord Quast gehört ein Grundstück, das der Flugzeughersteller Airbus für den Ausbau seiner Startbahn am Werk in Finkenwerder braucht. Und das möchte er nicht verkaufen. Dass Quast bei seinem „Boykott“ sogar das Hamburger Oberverwaltungsgericht (OVG) auf seiner Seite hat, weiß „Bild“ zwar, findet aber, das „Urteil“ sage „viel darüber aus, warum es in unserem Land nicht mehr vorwärts geht.“

Und vielleicht hätte „Bild“ damit ja sogar ein wenig Recht, wenn es denn tatsächlich so sicher wäre, dass mit diesem Startbahnausbau 4000 Arbeitsplätze geschaffen würden. Wenn also dieser Satz, im vorletzten Absatz des „Bild“-Artikels tatsächlich stimmen würde:

Das Hamburger Oberverwaltungsgericht bestätigte den einstweiligen Baustop für die Startbahn. Begründung: Das Projekt sei „nicht gemeinnützig“. Das Recht der Bauern auf ihr Land habe Vorrang vor neuen Arbeitsplätzen.

Wer sich allerdings die Presseerklärung zum Beschluss des OVG (oder besser noch, den Beschluss selbst) gewissenhaft und vorurteilsfrei durchliest, der wird feststellen, dass das OVG keineswegs der Meinung ist, dass neue Arbeitsplätze hinter dem Recht der Bauern auf Eigentum an ihrem Land zurückstehen müssen. Das OVG erkennt sogar implizit das Gegenteil an, wie man der Pressemitteilung – auch wenn sie etwas kompliziert ist – entnehmen kann:

Im Planfeststellungsverfahren habe die Behörde nicht hinreichend geklärt, welche konkreten Schritte (…) es erforderten, die Start- und Landebahn (…) zu verlängern. Auch habe die Behörde nicht geklärt, ob und in welchem Umfang sich nachteilige Folgen für die Arbeitsplätze am Standort Finkenwerder und die technische Kompetenz der Mitarbeiter ergeben, (…) und ob die Begründung von Airbus für die Verlängerung sachlich gerechtfertigt sei (…).

Man könnte also zusammenfassend sagen, dass das OVG den Landebahn-Ausbau gestoppt hat, weil es zum Einen Zweifel daran hat, dass dadurch tatsächlich die vom Hamburger Senat erhofften, von Airbus in Aussicht gestellten und von „Bild“ behaupteten 4000 Arbeitsplätze entstehen. Und weil es zum Anderen Zweifel daran hat, dass der Landebahn-Ausbau überhaupt notwendig ist.

„Bild“ hingegen hat offenbar keine Zweifel, dass der „Prozeßhansel“ Cord Quast derjenige ist, der bloß an sich denkt und nicht an die Allgemeinheit.

„Bild“ entwürdigt und verletzt

Aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung des Deutschen Presserats (Hervorhebungen von uns):

„(…) Öffentlich gerügt wurde die Berichterstattung der ‚Bild‘-Zeitung über die Schauspielerin Sibel Kekilli. Die Zeitung hatte nach der Verleihung des Goldenen Bären mehrfach über die Vergangenheit der Schauspielerin berichtet, die vor ihrer Rolle in dem ausgezeichneten Film ‚Gegen Die Wand‘ in Pornofilmen mitgespielt hat. Natürlich kann über die Vergangenheit einer Schauspielerin berichtet werden. Dabei ist aber zu beachten, dass in der Berichterstattung die Persönlichkeit der Betroffenen nicht mit den Rollen, die sie gespielt hat, identifiziert wird. Der Beschwerdeausschuss ist der Überzeugung, dass die Berichterstattung über Sibel Kekilli insbesondere durch die Kombination von Text und Bild diese Grenze deutlich überschreitet. Solche Berichterstattung entwürdigt nach Meinung des Ausschusses die Betroffene und verletzt damit die in Ziffer 1 des Pressekodex geforderte Wahrung der Menschenwürde:

Ziffer 1:
Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.

Das öffentliche Interesse deckt eine Form der Berichterstattung nicht, in der die Persönlichkeit der Betroffenen auf das reduziert wird, was man über diese in den Klappentexten von Pornofilmkassetten lesen kann.“

PS: Laut Pressekodex (Ziffer 16) entspricht es “ fairer Berichterstattung, vom Deutschen Presserat öffentlich ausgesprochene Rügen abzudrucken, insbesondere in den betroffenen Publikationsorganen.“ In der Richtlinie zu Ziffer 16 heißt es außerem: „Für das betroffene Publikationsorgan gilt: Der Leser muss erfahren, welcher Sachverhalt der gerügten Veröffentlichung zugrunde lag und welcher publizistische Grundsatz dadurch verletzt wurde.“

(Weitere Texte zum Thema: „Bild“ verletzt Menschenwürde, „Bild“ versteht Rüge nicht, Sensation: „Bild“ druckt Kekilli-Rüge, Presserat: Mehr Rüge muss nicht sein.)

„Exklusiv“

Ja, Exklusivität ist eine feine Sache: Da hat man was, das nicht jeder hat. Und nicht zuletzt im Journalismus ist Exklusivität ein geradezu exklusives Gut. Zu oft, ach, sind andere schneller, haben die besseren Kontakte oder einfach nur mehr Glück oder Geld. Weshalb, wenn irgendwer irgendwas exklusiv hat, auch gerne das Wort exklusiv dazugeschrieben wird. Und insofern ist es nicht mal gelogen, wenn am gestrigen Dienstag auch auf der Titelseite der „Bild“-Zeitung (ungefähr so lang wie ein deutscher Durchschnittspenis) das Wörtchen exklusiv geschrieben stand: Denn das sog. „Schock-Video“ der verstorbenen Prinzessin Diana, aus dem „Bild“ auf ihrer gestrigen Titelseite gleich mehrere Standbilder und O-Töne abdruckte, darf mit Fug und Recht „exklusiv“ genannt werden – allerdings nicht (wie die „Bild“-Titelseitengestaltung den Eindruck erwecken könnte) von „Bild“, sondern vom US-Sender NBC, der es am Montagabend (Ortszeit) weltexklusiv ausgestrahlt hatte…

Stille Post

In der „Welt“ stand gestern die etwas seltsame „Geschichte einer wundersamen Freundschaft“. Anlass war der 15. Jahrestag des tödlichen RAF-Attentats auf den Deutsche Bank-Chef Alfred Herrhausen. „Welt“-Autor Ulli Kulke war nämlich damals, am 30. November 1989, Wirtschaftsredakteur bei der „taz“ und erinnerte sich nun, 15 Jahre später, für die „Welt“ an Herrhausens Todestag – und an Tanja Neumann. Denn Neumann (damals 27 Jahre alt, Studentin und „taz“-Autorin) hatte Kulke unmittelbar nach dem Attentat erzählt, dass sie Herrhausen bereits 1982 als Schülerin bei einer TV-Diskukussion kennengelernt hatte. Und was Neumann vor 15 Jahren noch erzählt hatte, fasste Kulke gestern in der „Welt“ zusammen:

„Drei, vier Mal wöchentlich hatte sie mit dem Bankenchef telefoniert, mal länger, mal kürzer. Seit sieben Jahren. Sie schrieb ihm Briefe, 300, 400 lange Briefe; er rief sie an, tagsüber, abends. (…) Während Tanja über all die Jahre den Kontakt geheim hielt (…), scheute sich Herrhausen nicht, sein Umfeld über seinen Draht zur Szene auf dem Laufenden zu halten. Die Sekretärin stellte durch; die Ehefrau Traudl Herrhausen zu Hause ebenso. (…) Seine Neugier war eben unbändig, wenn es um die nachwachsenden Köpfe ging, egal ob 68er oder 86er, Generation Käfer oder Golf.“

So, und was macht „Bild“ heute? Erzählt die irgendwie rührende Erinnerung an Herrhausen nach und macht daraus:

Und die ebenso schwüle wie irreführende Überschrift zu der Nacherzählung lautet in „Bild“ natürlich:

Blättern:  1 ... 900 901 902 ... 932