Archiv für Juni 19th, 2014

Julian Assange, Ottmar Hitzfeld, Kurt Westergaard

1. “Snowdens Deutschland-Akte: Die Dokumente im PDF-Format”
(spiegel.de)
“Spiegel Online” veröffentlicht 53 PDF-Dateien aus den Snowden-Leaks, teilweise mit Deutschland-Bezug. Siehe dazu auch “Abkürzungen erklärt: So lesen Sie die NSA-Dokumente” (spiegel.de).

2. “Assange wohnt, wo das WC war”
(tagesanzeiger.ch, Peter Nonnenmacher)
Seit 730 Tagen wohnt Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London: “Zu diesem Zweck schieben in der ­Regel mindestens drei Polizisten vor No 3 Hans Crescent in London SW1X Wache. Der edwardianische Wohnblock, in dem sich das Botschaftsappartement ­befindet, ist rund um die Uhr umstellt. Über 12’000 Franken pro Tag verschlingen die Sicherheitsmassnahmen nach Polizeiangaben insgesamt. Auf 9 Millionen Franken summiert sich die Rechnung bisher.”

3. “Ringier/ Hitzfeld: Ein spezielles Doppelmandat”
(bilanz.ch, Ueli Kneubühler)
Der Vertrag des Trainers der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft mit dem Ringier-Verlag: “Man stelle sich vor, Jogi Löw, Trainer des deutschen Fussballnationalteams, hätte einen Beratervertrag mit der Boulevardzeitung ‘Bild’. Das ist in Deutschland undenkbar. In der Schweiz ist es Realität.”

4. “Why Audiences Hate Hard News—and Love Pretending Otherwise”
(theatlantic.com, Derek Thompson, englisch)
Was Leser klicken: “The more attention-starved we feel, the more we thirst for stimuli that are familiar. We like ice cream when we’re sad, old songs when we’re tired, and easy listicles when we’re busy and ego-depleted. (…) In this light, there are two problems with hard news: It’s hard and it’s new.”

5. “‘Ich bin eine Persona non grata'”
(fr-online.de, Klaus Staeck)
Karikaturist Kurt Westergaard wird befragt von Klaus Staeck: “Dass wir in Dänemark unsere muslimischen Mitbürger satirisch darstellen, bedeutet nicht Exklusion, sondern Inklusion in die Gesellschaft. Sie werden satirisch behandelt genau wie ethnische Dänen.”

6. “WAR PORN”
(kwerfeldein.de, Martin Gommel)
Martin Gommel liest den Fotoband “War Porn” von Fotograf Christoph Bangert.