Maischberger, Mollath, MedienVielfaltsMonitor

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Fünf Mediengruppen teilen sich rund 60 Prozent der Meinungsmacht“
(blm.de)
Der „MedienVielfaltsMonitor 2013“ (PDF-Datei) der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. „ARD, Bertelsmann, Axel Springer, ProSiebenSat.1 sowie das ZDF verfügen über rund 60 Prozent der Meinungsmacht in Deutschland und prägen die Meinungsbildung durch Medien.“

2. „Augstein: Keine Frage des Stils, sondern der Haltung“
(dradio.de, Jürgen Liminski)
Franziska Augstein spricht zur Verpflichtung von Nikolaus Blome durch den „Spiegel“: „Was hat so jemand beim ‚Spiegel‘ verloren, der die Haltung wechselt je nach Arbeitgeber?“

3. „Wollen wir diese Bilder sehen?“
(handelsblatt.com, Claus Eurich)
Der Umgang mit Bildern aus Syrien: „Bilder, deren Herkunft nicht genauso zweifelsfrei geklärt ist wie die Kontexte hinsichtlich des Dargestellten, taugen nicht zur schnellen Veröffentlichung – auch wenn es die einzigen zugänglichen Bilder sind. Dann müssen eben Worte sich bemühen, das unfassbare Grauen und Leiden angemessen wiederzugeben.“

4. „3 Fragen, die sich Journalisten stellen sollten, wenn sie eine wissenschaftliche Studie lesen“
(ricogrimm.de)
„1. Können diese zwei Dinge wirklich miteinander in Verbindung stehen? 2. Hat der Autor der Studie wirklich alle Ereignisse berücksichtigt? 3. Hat er wirklich ALLE berücksichtigt?“

5. „‚Lob kann manchmal mehr verunsichern als Tadel'“
(journalist.de, Hans Hoff)
Hans Hoff plaudert mit Sandra Maischberger über Talkshows.

6. „‚Mollath muss sich einfach wehren'“
(dradio.de, Dieter Kassel)
Dieter Kassel fragt bei Anwalt Gerhard Strate nach, warum er „Gutachten zusammen mit ärztlichen Stellungnahmen und zahlreichen Gerichtsdokumenten“ zum Fall Gustl Mollath auf strate.net verfügbar gemacht hat: „Mollath muss sich einfach wehren! Und er muss deutlich machen, auf welcher trivialen Ebene zum Teil diese Gutachten einfach ihre Fakten selektiert haben, des Weiteren ihre rhetorischen Figuren aufbauen über angebliche Verrücktheiten des Herrn Mollath.“