Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

Last.fm zündet die nächste Stufe
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Am Dienstag präsentiert das Musikempfehlungsservice Last.fm zahlreiche neue Features. ORF.at hat mit Martin Stiksel, dem aus Österreich stammenden Mitbegründer des Online-Musikdienstes, über einen möglichen Verkauf, die internationale Expansion und die Zukunft des Online-Musikmarktes gesprochen.

Zwischenmensch auf Zeichenreise
(taz.de, Timo Feldhaus)
Wegen ihm will schon halb Minnesota herziehen: Der englische Musiker Nick Currie alias Momus schreibt in seinem Weblog mit treffender Versponnenheit über das Leben in Berlin. Täglich. Verfehlte Globalisierte wie er sind Radar und Signal zugleich.

Niedergang des Bob Woodward
(die presse.at, Norbert Rief)
Der Ruf der Journalistenlegende Woodward ist angeschlagen, auch wegen des Buchs “State of Denial”.

Weblogs in Journalismus und Marketing
(serik.de, pdf, 332 kb)
Für den Kurs “Master-Tutorium” schrieben Florian Sander und Erik Schneider eine Arbeit über Blogs im Bereich Journalismus und Marketing.

«Verstümmelte Nachrichten habe ich lange genug geschrieben»
(blog.zeit.de, Falk Lüke)
Mit der Readers Edition startete die Netzeitung im Mai ein ambitioniertes Projekt: funktionierenden Bürgerjournalismus sollte es mit dieser Plattform geben. Doch nicht jeder, der gerne liest, fühlt sich auch zum Schreiben berufen. Doch eigentlich gibt es sie, die perfekte Schreibergruppe: Journalisten, die nie schreiben konnten, wie und was sie wollten. Zeit für eine, und das ist in keiner Form despektierlich gemeint, «Rentners Edition»?

Ohne Zweifel
(brandeins.de, Wolf Lotter)
Das war schon immer so. Das weiß doch jeder.
Das sieht man doch. Vorurteile hat jeder.
Ihr Preis wird in der Wissensgesellschaft ins
Unermessliche steigen.

6 vor 9

Die Beute wehrt sich
(zeit.de, Götz Hamann und Florian Klenk)
Günther Jauch und seine Frau prozessieren gegen die »Bunte«. Der Abdruck von Paparazzi-Fotos könnte in Deutschland bald sehr viel teurer werden.

In Prag schreibt sichs billiger
(sonntagszeitung.ch, Michael Soukup)
Die «Süddeutsche Zeitung» hat eine Auslagerung der Online-Redaktion nach Tschechien geplant.

“Redaktionelle Kernkompetenz ist für unser Geschäft nicht entscheidend”
(persoenlich.com, Oliver Prange)
Die Telekom-Industrie weltweit erfindet sich gerade neu, denn die herkömmlichen Geschäftsmodelle brechen ein. So auch die Swisscom: Der dominierende Anbieter im Markt will ins Inhalts- und Werbegeschäft einsteigen.

Blogs und Journalismus, oder: Die Ära der Komplementarität
(ejo.ch, Marco Faré)
Manche lieben sie, manchen sind sie zutiefst zuwider. Manche halten sie für das Kommunikationsmittel der Zukunft, manche nur für eine Modeerscheinung und somit ein vorübergehendes Phänomen. Tatsächlich scheinen die Blogs in eine neue Phase eingetreten zu sein, in der man sie als Ergänzung zu den traditionellen Medien sieht.

Die Zukunft des Radios
(spiegel.de, Tim Renner)
Tim Renner, ehemals selbst Plattenboss und heute scharfer Kritiker der Musikindustrie, glaubt an die rettende Kraft des Digitalen. Ödes Formatradio gehöre bald der Vergangenheit an, prophezeit Renner in einem Gastbeitrag – denn die digitale Welt schaffe Vielfalt und Freiheit.

“Ich war Unterschicht”
(faz.net, Matthias Heine)
Der Vater verschwand noch vor der Geburt, mittags gab es Toast mit Ketchup, Geld für den Schulbus war auch nicht immer da. Ein persönliches Protokoll über eine Kindheit am Rand des sozialen Abgrunds.

6 vor 9

Was ist heute guter Journalismus?
(akademie-fuer-publizistik.de, pdf, 89 kb)
Diese Preisfrage wurde 37 mal beantwortet, drei Gewinner stehen fest: 1. Philip Cueni, 2. Irene Dänzer-Vanotti, 3. Jörg Alsdorf.

Zwielichtige Meinungsbildner
(nzz.ch, S. B.)
Blogger werden zunehmend durch PR und Werbung vereinnahmt. Es geht dabei um den Versuch, einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Informationen herbeizuführen.

BILD sei Dank
(telepolis.de, Christian Gapp)
“Schockfotos von deutschen Soldaten” titelte BILD gestern. Schön sind sie nicht, die Fotos von Soldaten, die mit einem Totenkopf posieren. Aber sie sagen vielleicht mehr über die entrüsteten Betrachter und die Nöte der Soldatinnen und Soldaten bei Auslandseinsätzen aus als über die vermeintlichen Perversitäten der abgebildeten Soldaten.

Dänischer Chefredakteur freigesprochen
(welt.de, Clemens Bomsdorf)
An den Bildern drohte sich der Kampf der Kulturen neu zu entzünden. Doch das Gericht sieht in der Veröffentlichung der Mohammed-Zeichnungen keine Straftat. Die Kläger bleiben aber bei ihrer Sicht und gehen in Berufung.

Zappen verboten: Ein Fernsehtag mit der ARD
(faz.net, Jochen Hieber)
Im Zeitalter des Zappens einen Fernsehtag lang bei einem einzigen Sender zu verweilen und sich dabei nichts entgehen zu lassen: Das ist die Idee der Serie, mit der wir heute beginnen. Folge eins: 19 Stunden Das Erste.

Spieglein, Spieglein
(taz.de, Max Hägler)
Mit “clap” bekommen Medien und Werber nun ihr eigenes Satiremagazin: Das Spaßdefizit soll weg.

6 vor 9

Agenten und Prinzipale
(werbewoche.ch, Stephan Russ-Mohl)
Journalisten gestehen nie ein, welche Folgen ihre Doppelrolle als Informationsempfänger und -vermittler zeitigt.

Licht aus für den Zirkus
(facts.ch, Markus Schär)
Ohne Christoph Blocher stirbt die “Arena” einen langsamen Tod. Die einst wirkungsvollste Politsendung des Schweizer TV läuft wohl nach den nächsten Wahlen aus.

So war es
(weltwoche.ch, Gerhard Schröder)
Vom Eisenwarenverkäufer zum deutschen Weltpolitiker: Vor einem Jahr hat er das Amt des Bundeskanzlers niedergelegt, jetzt präsentiert er seine Erinnerungen. Auszüge aus Gerhard Schröders Autobiografie in einem exklusiven Vorabdruck.

Schröder-Buch – Die Hintergründe einer medialen Vermarktung
(ndr.de, Videobeitrag)
Deutschland, ein Schröder-Märchen? Der Eindruck entsteht, wenn man dieser Tage eine Zeitung aufschlägt oder sich durch die Fernsehkanäle zappt. Gerhard Schröder regiert wieder die Schlagzeilen – dieses Mal, weil er ein Buch geschrieben hat.

Das Bild des Bürgers in Uniform
(faz.net, Michael Hanfeld)
Spätestens jetzt ist das Bild des Bürgers in Uniform an der Realität zerbrochen: Aufnahmen zeigen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan mit einem Totenschädel. Wieso sind die Fotos gerade nun aufgetaucht? Und wie ist die “Bild”-Zeitung an sie gelangt?

Wo the fuck bleibt Alice?
(taz.de, Martin Reichert)
Ohne einen DSL-Anschluss haben die Gayromeos in Brandenburg ein Problem: Sie können nicht zueinander finden.

6 vor 9

In Nordkorea, Turkmenistan und Eritrea ist Pressefreiheit ein Fremdwort
(reporter-ohne-grenzen.de)
Zur gesamten Liste.

Wie die deutsche Politik trickst, tarnt und täuscht
(spiegel.de, Matthias Gebauer)
Im neuen Weltvergleich zur Pressefreiheit rutscht Deutschland ab. Gefährlich leben Journalisten hierzulande zwar nicht – doch ihre Arbeit wird in der Tat behindert: Die Politik hat ein System des Tricksens und Täuschens etabliert. Bei Themen wie dem Anti-Terror-Kampf wird vertuscht und gelogen.

Die Berliner Windmaschinerie
(diepresse.at, Thomas Vieregge)
Deutsche Medien. Journalismus und Politik hyperventilieren im Treibhaus der Hauptstadt.

Leser lieben gut erzählte Geschichten
(welt.de, Marlis Prinzing)
In den USA erzeugen narrative Texte bei Internetnutzern und Zeitungslesern neue Leselust. Taugt das als Vorbild für Deutschland?

Wie im Lotto
(taz.de, Martin Langeder)
“Extrem positive Zwischenbilanz”: Die Auflagen- und Leserzahlen der neuen Tageszeitung “Österreich” begeistern – nur, stimmen sie auch?

50 Jahre Ungarn-Aufstand
(dasmagazin.ch, Miklós Gimes)
Als die Russen im November 1956 in Ungarn einmarschierten, begab sich ein junger Budapester Journalist in den Untergrund. Heute ist er ein Nationalheld. Sein Sohn erinnert sich.

6 vor 9

Jeder Fehltritt landet im Netz
(welt.de, Torsten Krauel)
Amerikas Politiker stecken im Wahlkampf und touren durch das Land. Doch die wichtigste Schlacht wird virtuell ausgefochten. Dort wird über das Wohl oder Wehe eines Kandidaten entschieden.

Pressefreiheit: Deutschland fällt zurück
(faz.net, Olaf Sundermeyer)
Nur noch auf Platz 23 liegt Deutschland in der neu vorgestellten Rangliste der Pressefreiheit. Weit ärger aber sieht die Lage für Journalisten in Rußland aus – und auch in Polen registriert man “verstärkte Zensur”..

Der Teufel sammelt Jeff Koons
(taz.de, Isabell Graw)
In der Mode kann die Chefredakteurin der “Vogue” über Karrieren von Designern entscheiden. Solche Autorität gibt es in der Kunst nirgends. Trotzdem erinnert Kritik oft an Werbetexte nach dem Klischee vom Fashionmagazin.

Der gemeine Poster
(standard.at, Doris Priesching)
Journalisten fürchten ihn, denn er zeichnet sich durch Gnadenlosigkeit aus – Tendenz zum Nörgeln?

Der Troll als Leser
(telepolis.de, Volker König)
Rache-“Rezensionen” im Online-Bücherladen.

Wir nennen es Arbeit – und lieben es sogar
(jetzt.de, Sascha Lobo)
Der Berliner Autor Sascha Lobo erklärt, wie intelligentes Leben auch ohne Festanstellung möglich ist – mit Internet und selbstgewählter Arbeit.

6 vor 9

Der Siegeszug der Blogger aus der banlieue
(fr-aktuell.de, Peter Rutkowski)
Ein Schweizer Magazin (hebdo.ch, bondyblog) ging in die umkämpften Pariser Vorstädte und hat dort eine kleine mediale Graswurzel-Revolution ausgelöst.

Immer auch ein bisschen Kino
(berlinonline.de, Holger Schmale)
Pünktlich zum Medienrummel um die Schröder-Memoiren zeigt die ARD ein Porträt des Ex-Kanzlers.

Sabine Christiansen: “Häme bin ich gewohnt”
(welt.de, Dagmar von Taube)
Lange war sie die erfolgreichste Frau im deutschen Fernsehen. Nach zehn Jahren wird Sabine Christiansen im Sommer die Moderation ihrer Polit-Talkshow an Günther Jauch abtreten – um ein Leben mit neuem Mann und neuem Job zu beginnen. Im Ausland.

Wie man als Blogger garantiert versagt
(drweb.de, Sven Lennartz)
Wer nichts kann, der klaut. So praktiziert es die Firma HP.Network aus Dinslaken in einem neu angelegten Firmenweblog. Die dort eingestellten Beiträge sind fast alle gestohlen. Aus dem Dr. Web Magazin.

“Teheran 2.0”
(ftd.de, Christian Schütte)
Web 2.0 ist schön, macht aber leider viel Arbeit. Wer erinnert sich nicht an das sensationelle Newcomer-Blog von Mahmud Ahmadinedschad, dem iranischen Staatspräsidenten, dessen Herz so voll ist, dass ihm davon der Mund und manchmal auch die Hutschnur übergeht.

Schnäuze und so
(weltwoche.typepad.com, Güzin Kar)
“Journalisten sind die einzigen Menschen, die nichts von Google gehört haben.”

6 vor 9

Jungs Weiß(nicht so recht)Buch
(blog.zeit.de, Jochen Bittner)
Kommende Woche will der Verteidigungsminister dem Regierungskabinett das lang ersehnte Weißbuch vorstellen. Dieser Blog veröffentlicht das neue sicherheitspolitische Strategiepaper (pdf, 829 kb) exklusiv vorab.

“Piep piep piep – wir ham’ uns alle lieb!”
(telepolis.de, Wolf-Dieter Roth)
Medientage 2006: Öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk kuscheln miteinander gegen die bösen Telcos.

Mitstreiter für FTD Debatte gesucht
(ftd.de)
Jetzt ist Ihre Meinung noch mehr gefragt: FTD Debatte ist das neue Forum für den Austausch von Standpunkten, Argumenten und Informationen über Wirtschaft, Politik, Finanzen, Karriere und Sport. Ein ausgeklügeltes Bewertungssystem sorgt dafür, dass die besten Inhalte einfach zu finden sind.

Viermal täglich eine Multimedia-Zeitung
(nzz.ch, Heribert Seifert)
Mit kühnen Schritten sucht die britische Zeitung “Daily Telegraph” den Weg in Richtung Multimedia. Künftig wird sie täglich vier Hauptprodukte anbieten. Dem Vorstoss gingen Entlassungen voran.

“Der Herr hat’s genommen”
(welt.de, Burkhard Riering)
Der Medienunternehmer und Pleitier Leo Kirch will Genugtuung und klagt gegen die Deutsche Bank. Morgen wird er 80 Jahre alt.

Unnachgiebiger werden! Oder hinschmeißen!
(spiegel.de, Thea Dorn)
Passend zu Eva Hermans Apfelkuchen-Thesen ist sie auch in der Politik wieder da: die Sehnsucht nach dem bärig-bärtigen Mann, der im rechten Moment auf den Tisch haut. Doch Angela Merkel hat noch immer die Chance, sich aus politischen und gesellschaftlichen Mustern von vorgestern zu befreien.

6 vor 9

Zugriff auf weitere E-Paper
(blog.benbit.ch)
Dieses Sicherheitsloch hab ich aber bereits vor Monaten entdeckt, nur hab ich mich entschlossen, es nicht zu veröffentlichen. Aber offensichtlich, ist es ein neuer Trend Sicherheitslöcher in Applikationen zu veröffentlichen.

Keine Zeit für Journalismus
(werbewoche.ch, Karin Müller)
Nie zuvor gab es so viele gute Journalisten wie heute. Wer so was sagt, liest wohl keine Schweizer Presseerzeugnisse.

Innereien befreien
(jungewelt.de, Frank Schäfer)
The Smiths konnten Leben retten – doch wer rettete die Smiths? Marc Spitz über die Leiden drogensüchtiger Musikjournalisten.

“Wir onkeln unsere Leser nicht an”
(fr-aktuell.de, Claus Lochbihler)
Thomas Kerstan, Chefredakteur von “Zeit Campus“, über Lesestoff zwischen Service und Lebensgefühl.

Vorbild Super Nanny
(zeit.de)
Wie erreicht man Problemfamilien? Experten und Bundestagsabgeordnete suchten gemeinsam nach Lösungen, wie man den Medieneinfluss auf Kinder steuern kann.

Harald Fidler gibt sich die Kugel
(standard.at)
“Kleinen Tod” nennen die Japaner das Prickeln, das das Fugu-Gift auf der Zunge auslöst – Der japanische Kugelfisch im Selbstversuch.

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Frauen machen Druck
(jungle-world.com, Gisela Notz)
Alternative Zeitungen und Zeitschriften der Neuen Frauenbewegungen – wo sind sie geblieben? Entstehungsgeschichten, Beispiele und politische Konzepte.

Kapituliert wird nicht
(sueddeutsche.de, Ingo Salmen)
Das ZDF will seine TV-Produktionen im Internet für alle freigeben.

Schuld hat immer der andere
(tagesspiegel.de, Sebastian Bickerich)
Wie deutsche und polnische Zeitungen zum Krieg der Worte rüsten.

Wikipedia-Gründer fordert Wikipedia heraus
(spiegel.de, Holger Dambeck)
Larry Sanger weiß genau, mit wem er sich anlegt. Ausgerechnet der Mitgründer der Internet-Enzyklopädie Wikipedia will in wenigen Tagen ein neues Online-Lexikon starten: Citizendium. Es soll die typischen Wikipedia-Probleme umgehen.

Bernard Imhasly: Journalist in Indien
(drs.ch)
Ein leider nur indirekt verlinkbares Gespräch mit dem Südasien-Korrespondent der NZZ, Bernhard Imhasly.

Fleißig bloggend in die Top 100?
(hirnrinde.de, Stefan Evertz)
Die Frage ?Wie komme ich in die diversen Ranking-Listen? dürfte wohl viele Blogger bewegen – zumindest zu Anfang. Insofern ist es durchaus interessant, was Darren Rowse über das Alter der Top 100 Blogs bei Technorati zusammengetragen hat. Er hat bei 78 Blogs das Alter ermittelt.

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