La-la-la-lasst Euch nicht verarschen

Unter der Überschrift „Obst-Wucher!“ behauptet „Bild“ heute auf Seite 1, dass die rot-grüne Koalition daran schuld ist, dass Äpfel heute doppelt so viel kosten wie Birnen vor sieben Jahren.

Glauben Sie nicht? Stimmt aber. Fast.

Die tatsächliche Überschrift lautet „Benzin-Wucher!“ und links daneben steht der Preis von 1998 (1,23 Mark pro Liter) und rechts der von 2005 (1,23 Euro pro Liter).

Erst wenn man den Artikel genau liest, fällt auf, dass die Zahl links keineswegs dasselbe misst wie die Zahl rechts. Die 1,23 Mark sind laut „Bild“ der Preis der damals billigsten Tankstellen, die 1,23 Euro der der heute teuersten. Natürlich kann man das miteinander vergleichen, es ist nur komplett sinnlos.

Darüber hinaus darf man bezweifeln, dass ein Preis von 1,23 Mark selbst „an den billigsten Tankstellen“ realistisch war. Laut Mineralölwirtschaftsverband betrug der Durchschnittspreis 1998 immerin 1,59 Mark.

„Bild“ selbst macht am Ende des Artikels noch eine seriösere Rechnung auf: Der Durchschnittspreis für Super sei in den vergangenen sieben Jahren von 80,8 Cent auf 118,2 Cent gestiegen. Das entspricht nur noch einer Steigerung von 46 Prozent und nicht 100, wie die Überschrift suggeriert.

Geschickt deutet „Bild“ einen Zusammenhang zwischen der Preissteigerung und der rot-grünen Regierung an, ohne ihn wirklich zu behaupten. Und zwar so:

… wer ist schuld an den Rekordpreisen? Vor Rot-Grün (regiert seit Oktober 1998) kostete das Benzin an den billigsten Tankstellen nur …

Sowohl aus den Zahlen, die „Bild“ im Text nennt, als auch aus denen des Verbandes der Mineralölwirtschaft geht allerdings hervor, dass die Öko-Steuer nur rund zur Hälfte für die Preissteigerung verantwortlich ist. In den letzten Jahren hat sich der Einkaufspreis für Rohöl dramatisch erhöht.

„Bild“ verschweigt außerdem, dass der Preis für Benzin im Jahr 1998 außergewöhnlich günstig war. In den Jahren 1994 bis 1997 mussten die Autofahrer teils deutlich mehr zahlen. Wenn man mit vergleichbaren Zahlen arbeitet, hat sich der Benzin-Preis nicht in den letzten sieben Jahren (seit Rot-Grün regiert) verdoppelt , sondern in den letzten 25 Jahren. 1980 kostete der Sprit im Schnitt erstmals rund 1,20 Mark.

Ach, und natürlich könnte die Überschrift dieses Eintrages auch „Wahlkampf“ heißen.

Danke an Andreas W. für den Hinweis!

Liest „Bild“ etwa keine „BamS“?

Am Freitagabend hielt Helmut Kohl im sächsischen Meißen einen Vortrag, zu dem ihn „seine neue Lebenspartnerin“ begleitete, woraufhin „Bild“ heute schreibt:

„Für Dr. Maike Richter war es der erste offizielle Auftritt an der Seite des Altkanzlers.“

Das ist lustig. Oder falsch. Denn nachdem „Bild“ bereits am 23. April aufgeschrieben hatte, dass Kohl ohnehin „immer öfter“ zusammen mit Richter „in Berliner Restaurants oder bei Ausstellungen und anderen öffentlichen Gelegenheiten“ zu sehen gewesen sei, hieß es in der „BamS“ vom 24. April ausdrücklich:

„Den ersten offiziellen Auftritt an seiner Seite hatte sie zu Kohls 75. Geburtstag im Deutschen Historischen Museum in Berlin.“

PS (und weniger lustig): Über Kohl und Richter heißt es in „Bild“ ausdrücklich, die beiden würden sich schon länger kennen, „suchen aber keine Öffentlichkeit“. Ein Hinweis, der (angesichts der Tatsache, dass die beiden ihren „kurzen Moment der Zweisamkeit“, festgehalten vom Hochzeitsfotografen des „Bild“-Chefredakteurs, heute auf der Titelseite bereitwillig mit Millionen „Bild“-Lesern teilen) irgendwie albern klingt, andernorts aber erstaunlicherweise völlig fehlt.

Eine Woche mit „Bild“…

„Qualität kommt von quälen. Und das erwarte ich von uns. Jeden Tag, immer wieder.“ („Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann am 1.11.2004)

… und wir fassen zusammen: Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit erwirkte eine Einstweilige Verfügung gegen „Bild“, Sven Martinek erwirkte eine Gegendarstellung bei Bild.de, Giovanni di Lorenzo erwirkte eine Einstweilige Verfügung gegen „Bild“, der Carlsen-Verlag erwirkte eine Gegendarstellung in „Bild“, und das war noch längst nicht alles.

(Wird fortgesetzt.)

Nachtrag, 13.6.2005:
Laut „Welt am Sonntag“ „meint“ der „Bild“-Chef Kai Diekmann, die Einstweilige Verfügung von Giovanni di Lorenzo „sei bei ihm noch nicht angekommen“.

Sex?

Am Mittwoch nach dem Spiel der Nationalmannschaft gegen Russland sagte der FC-Bayern-Spieler Bastian Schweinsteiger über seinen Kölner Kollegen Lukas Podolski:

„Der Manager hat mich schon nach oben geholt und gesagt, dass ich Poldi bearbeiten soll. Das mache ich auch.“

„SZ“, „FAZ“, „Münchner Merkur“, „Kölnische Rundschau“, „Berliner Morgenpost“ und „Welt“ und andere interpretierten diese Sätze so, dass Schweinsteiger im Auftrag von Uli Hoeneß seinen Kumpel Podolski zu einem Wechsel nach München überreden soll.

Was natürlich völlig abwegig ist, wie die vier Reporter der „Bild“-Zeitung wissen, die vor Ort waren. Sie hatten als einzige nicht „bearbeiten“ gehört, sondern „anbaggern“, weshalb Schweinsteiger natürlich nicht von einem Vereinswechsel geredet hat, sondern von Sex:

Schlitzohr Schweini. Rotzfrech auf dem Feld, rotzfrech auch außerhalb. Vor zwei Jahren wurde er in Damen-Begleitung im Sauna-Bereich der Bayern erwischt. Jetzt scherzt er über die Kumpel-Beziehung zu Lukas Podolski (20): „Manager Hoeneß hat mich schon nach oben in sein Büro geholt und gesagt, daß ich Poldi anbaggern soll. Das mache ich…“

Vielen Dank an Oliver R. für den sachdienlichen Hinweis.

Die Raffkes

Am Montag empörte „Bild“ sich auf dem Titel über eine „104 Tage vor der Neuwahl“ beschlossene „Massenbeförderung bei Rot-Grün“ und berichtete u.a. von „hochdotierten Posten für Abteilungsleiter (Besoldungsstufe B9, rd. 8457 Euro/Monat) und zwei Unterabteilungsleitern (B6, rd. 7206 Euro/Monat)“ im Sozialministerium von Ulla Schmidt (SPD). Insgesamt „126 Mitarbeiter (!)“ sollen dort befördert werden, hieß es hieß es.

Am Tag darauf druckte „Bild“ Reaktionen ihrer Leser:

„Schmeißt die Geier raus!“

„Unsereiner wird mit ein paar Kröten abgespeist, und die fressen wie die Maden im Speck.“

„Krankenkassenbeiträge nicht senken, Rentnern Nullrunden auferlegen, Arbeitslose plündern – und dann das! Schamloser geht’s nicht mehr.“

„Die wahren Raffkes erkennt man am Grabschen.“

„Bittertraurig ist, daß gleichzeitig Zigtausende nur das bißchen Hartz IV haben.“

Das „Handelsblatt“ berichtete am Donnerstag auf Seite 6 unter der Überschrift „Schmidt verteidigt ihre Beförderungswelle“ u.a.:

„Nach Angaben des für die Personalplanung zuständigen Mitarbeiters entfallen 80 Prozent der Höhergruppierungen auf untere Einkommen, also Sekretärinnen, Pförtner, Boten und Sachbearbeiter. Im Durchschnitt seien die Monatseinkommen um rund 60 Euro im Monat gestiegen.“

Blond

„Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) etwa will seine Pressesprecherin Andrea Weinert von Gehaltsstufe A 16 (rd. 5480 Euro) auf B 6 (rd. 7206 Euro) hieven.“

So stand es am vergangenen Montag unter der Überschrift „Massenbeförderung bei Rot-Grün“ in „Bild“. [Der Text ist aus anderen Gründen z.Zt. nicht online…] Tags drauf hieß es dann über „die Blitzkarriere der blonden Kollegin“ abermals (und ausführlicher):

„Andrea Weinert (46), seit 2003 seine Pressesprecherin, darf sich drei Monate vor der Bundestagswahl auf einen deutlichen Karrieresprung freuen – von Besoldungsstufe A16 (ca. 5480 Euro/Monat) auf B6 (7206 Euro).“

Und zum Auftakt ihrer neuen Reihe „Dichtung und Wahrheit“ hat die „Financial Times Deutschland“ die Wahrheit aufgeschrieben. Sie lautet (laut „FTD“):

„Weinerts Beförderung stand seit über einem Jahr fest. Die Pressesprecherin hatte ihren Posten Ende 2002 angetreten. (…) Nach drei Monaten Probezeit wurde sie auf B 6 (7206 Euro) hochgestuft. Das entsprach ihrem Rang als Leiterin der Unterabteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit. Im Sommer 2004 entschied sich Weinert für eine Verbeamtung. Da der Einstieg in den Beamtendienst formal nur in Stufe A 16 möglich war, verzichtete sie zunächst auf das höhere Gehalt. Mit dem Personalrat wurde Mitte 2004 vereinbart, dass Weinert zum 1. August 2005 in ihre ‚alte‘ Gehaltsstufe B 6 zurückkehrt.“
(Hervorhebungen von uns.)

Mit Dank an Patrick W. für den Link.

Allgemein  

Betr.: „Thai-Hure boxt deutschen Sex-Tourist k.o.“

„Die Zeit“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Titel „Zum Abschuss freigegeben“ über Menschen, die zu „Medienopfern“ werden. Es geht — natürlich — auch um „Bild“, unter anderem um Friedrich F.:

Friedrich F., 53 Jahre alt. Der gebürtige Bayer lebt seit geraumer Zeit in Thailand, in einem kleinen Bungalow im Urlauberparadies Pattaya. (…)

Vergangenen Sommer ist der Deutsche in seinem Bungalow von zwei Unbekannten überfallen und ausgeraubt worden. Das Opfer wurde dabei verprügelt, das Gesicht war voller Blutergüsse und Schwellungen. Als Friedrich F. zur Polizeistation kam, sei da „ein Haufen Reporter“ gewesen. Keiner habe mit ihm gesprochen, sagt er, aber es seien Fotos von seinem zerschundenen Gesicht gemacht worden. Eines davon fand den Weg zur Bild-Zeitung. Und die kolportierte eine passende Geschichte dazu, Überschrift: Thai-Hure boxt deutschen Sex-Tourist k. o. Im Text heißt es, „Geschäftsmann Friedrich F.“ habe „ein Thai-Mädchen“ engagiert und ihr „viel Geld für ein privates Pornovideo“ versprochen. Nach dem Sex habe F. nicht zahlen wollen. Wie von Sinnen habe dann „die Hure“ auf ihn eingeschlagen. „Vergeblich versuchten andere Prostituierte und die Bordellchefin dazwischenzugehen.“ In das Foto mit F.s malträtiertem Gesicht hat Bild noch vier spärlich bekleidete thailändische Prostituierte im Hintergrund montiert.

Die Mutter von Friedrich F. in Bayern hatte den Bericht als Erste entdeckt. Ihr fiel niemand anderes ein als Günter Wallraff, an den sie sich wenden konnte. Der vermittelte den Hamburger Anwalt Helmuth Jipp. Eine Unterlassungserklärung habe Bild schon abgegeben, sagt er, nun wolle er noch auf Widerruf klagen und ein Schmerzensgeld von 30.000 Euro für seinen Mandanten erstreiten. Das Landgericht Hamburg hat Friedrich F. dafür Prozesskostenhilfe bewilligt — was das Gericht nicht getan hätte, hielte es die Klage für aussichtslos. (…) Zur Stützung [der eigenen] Version hat Bild inzwischen einen Journalisten für eine „Nachrecherche“ nach Thailand geschickt; er soll belegen, dass sich alles so, wie beschrieben, oder zumindest so ähnlich zugetragen habe. Dabei behält Bild sich vor, die Kosten der Recherche bei F. mittels einer „Widerklage“ einzutreiben. Opferanwalt Jipp weist darauf hin, dass die umstrittenen Filme von der örtlichen Polizei bislang nicht gefunden wurden, auch sei das gegen F. eingeleitete Verfahren mittlerweile eingestellt worden. „Die Filme gibt es nicht.“

Chefredakteur der „Zeit“ ist übrigens Giovanni di Lorenzo, über dessen Privatleben „Bild“ gestern rein zufällig groß und faktenarm auf Seite 1 berichtete.

Nachtrag, 10. Juni: Giovanni di Lorenzo hat nach Informationen von fairpress.biz vor Gericht durchgesetzt, dass „Bild“ nicht über seine angebliche Beziehung berichten darf.

We are the champions XLI – XLVI

Es ist Zeit, unsere Chronik über die beliebte Eigen-PR-Rubrik „Gewinner des Tages“ der „Bild“-Zeitung fortzuschreiben.

30.4.2005
Corinna Harfouch
Gewinnerin des „Pulsus“-Preises, den die Techniker-Krankenkasse mit „Bild am Sonntag“ verleiht.

14.5.2005
„Johannes Paul II – ein Leben in Bildern“
„Bild“-Buch.

21.5.2005
Peter Scholl-Latour
„Bild“-Autor.

26.5.2005
Jörg Pilawa
Frischgebackener „Bild“-Werbepartner.

4.6.2005
„Der deutsche Papst – von Joseph Ratzinger zu Benedikt XVI.“
„Bild“-Buch.

6.6.2005
Peter Boenisch
„Bild“-Autor.

„Bild“ bastelt sich einen Christen-Test

Schwer zu sagen, ob es positiv oder negativ gemeint ist, wenn ein papsttreues Blatt wie „Bild“ über jemanden schreibt, der „Heilige Geist“ sei in ihn gefahren. Getroffen hat es jedenfalls Außenminister Joschka Fischer:

Um Himmels willen! Ist etwa der Heilige Geist in Außenminister Joschka Fischer (Grüne) gefahren?

Erst prüften seine Diplomaten an der Botschaft Tirana (Albanien) die Visa zu lasch, jetzt wird’s hammerstreng!

So stand es gestern im Text zu dieser Geschichte in „Bild“:

Und was Joschka Fischer angeblich wissen will, stand da auch. Insgesamt 14 Fragen hatte „Bild“ abgedruckt, in Form eines Fragebogens. Recht offiziell wirkt das Ganze, schließlich steht sogar ein Briefkopf der Deutschen Botschaft in Tirana drüber. Und im „Bild“-Text dazu heißt es:

Nur wer den Christen-Test besteht, soll zum Weltjugendtag nach Köln einreisen dürfen.

Fragt man allerdings beim Auswärtigen Amt nach, erfährt man, dass der Fragebogen nicht existiere. Er sei nicht geplant, geschweige denn jemals ausgegeben worden. Nicht vom Auswärtigen Amt, nicht von der Deutschen Botschaft in Tirana, noch von irgendeiner anderen Botschaft. Außerdem werde es auch in Zukunft keinen derartigen Fragebogen geben, und auch keine ähnlichen Fragebögen. Die Fragen, die „Bild“ in ihrem „Christen-Test“ stellt, stammten aus Papieren des Auswärtigen Amtes, die lediglich „interne Überlegungen“ darstellten, wie man überprüfen könne, ob Visumsbewerber auch tatsächlich nach Deutschland einreisen wollen, um am Weltjugendtag teilzunehmen.

Und zumindest die Tatsache, dass es den Bogen, den „Bild“ abdruckt gar nicht gibt, die ist „Bild“ sogar bekannt. Man findet dort nämlich folgende Bemerkung:

(*) zusammengestellt aus vier unterschiedlichen Fragebögen des Auswärtigen Amtes

Wobei „finden“, was die „Bild“-Druckausgabe betrifft, etwas zu einfach klingt, man muss schon ernsthaft danach suchen. Das Sternchen, das auf die Bemerkung hinweisen soll, steht zwar, wie auch online, am Titel der Lösung, allerdings steht die Lösung im Blatt auf dem Kopf. Und die eigentliche Aufklärung darüber, wo „Bild“ die „Christen-Test“-Fragen her hat, die steht dann eben am Ende der Auflösung — also auch auf dem Kopf.

Fassen wir das Ganze noch mal zusammen und folgen dabei der Darstellung des Auswärtigen Amtes (AA): „Bild“ verfügt über Informationen aus verschiedenen Papieren des AA, die „interne Überlegungen“ wiedergeben. Diese stellt „Bild“ dann so zusammen, dass sie den Anschein erwecken, sie stammten aus einem einzigen existierenden Fragebogen. Außerdem montiert „Bild“ einen Titelkopf der Deutschen Botschaft in Tirana über den (nicht existenten) Fragebogen (und außerdem offenbar noch das Wort „Antragsteller“ dort hinein) und gibt dem „Christen-Test“ so einen offiziellen Charakter und den Anschein, als werde er tatsächlich eingesetzt. Weiterhin verschleiert „Bild“ die wahre Herkunft der Fragen und schreibt einen Text dazu, in dem auch nochmal der Eindruck erweckt wird, dieser „Christen-Test“ existiere tatsächlich.

„Bild“ weiß: Wer wirklich brisante Dokumente veröffentlichen will, muss sie sich schon selber zusammenbasteln. Aber das ist ja bekannt.

Mit Dank an Ron und andere für die sachdienlichen Hinweise.

Volksentscheid II

An diesem Ergebnis kommt kein Politiker vorbei!

schrieb die „Bild“-Zeitung am Samstag über das Ergebnis ihres „Volksentscheids“, bei dem fast 97 Prozent der „Bild“-Leser und RTL-Zuschauer, die an einer Telefonaktion teilnahmen, gegen die EU-Verfassung stimmten.

Das ist natürlich quatsch. Man kommt ganz leicht an diesem „Ergebnis“ vorbei: Man ignoriert einfach die originelle „Bild“-Aktion und beschäftigt sich stattdessen mit repräsentativen Umfragen zum Thema. Laut Infratest dimap waren Anfang Mai 59 Prozent der Deutschen für die Verfassung; das Institut polis ermittelte für „Focus“ vergangene Woche immerhin noch 44 Prozent Zustimmung.

Danke für die vielen Hinweise!

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