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Bloß keine Schleichwerbung!

Die „Bild“-Familie schreibt gern über Paris Hilton – und bild.de beispielsweise dies:

„Paris soll in einem Fast-Food-Werbespot mitspielen, ihr David dabei Regie führen. Bestätigt ist bislang nichts.“

Um welche Fast-Food-Kette es sich dabei handelt, bleibt unerwähnt. Kochlöffel etwa? Mc Donald’s jedenfalls ist’s, wer hätte es gedacht, nicht.

Mit Dank an Nils K. für den sachdienlichen Hinweis.

Nachtrag, 5.9.2004: Immerhin hat Bild.de mittlerweile ebenfalls herausgefunden, für wen Frau Hilton künftig wirbt und das sogar in die „Internet-Klatsch“-Rubrik geschrieben.

Unzertrennlich

In der Berliner Tauentzienstraße hat Deutschlands „modernste“ McDonald’s-Filiale eröffnet, „in Luxusausführung“ und mit „schicker Glasfassade“. „Coole Design-Atmosphäre auf drei Etagen (318 Sitzplätze).“

Manche Zeitungen würden über so einen Bericht mit hübschen Farbfotos und Zitat vom McDonald’s-Regionalmanager einfach „Anzeige“ drüberschreiben. „Bild“ schreibt stattdessen: „Wo kann man richtig lecker essen und BILD-Zeitung lesen?“

Einfach unzertrennlich, die beiden.

Die drängendsten Fragen

„BILD sah das ‚(T)Raumschiff‘ vorab und beantwortet die drängendsten Fragen.“ Ah, sehr aufmerksam.

Frage 11:

Wie schmeckt die Käsesahne zum Film bei McDonald’s?

Ausgezeichnet cremig-käsig, verzückt Tunten und Tanten. Ab sofort in allen Filialen. Ebenfalls zu haben: Der Hühnchen-Burger „Chicken Premiere Surprise“.

Gut, dass diese drängende Frage endlich einmal von unabhängiger Seite beantwortet wurde.

Noch mehr Burger…

…auf der Titelseite von „Bild“: „Hier mampft McClement“ steht neben dem Bild vom Wirtschaftsminister, der gerade in ein riesiges Bulettenbrötchen beißt. Im knappen Text dazu geht’s dann um einen (ziemlich PR-heischenden) „Besuch in der Berliner Filiale einer Hamburger-Kette„.

Bei der „Hamburger-Kette“ handelte es sich übrigens um die Firma Burger King. Aber das ist in unmittelbarer Nähe zur bereits erwähnten Anzeige des mit „Bild“ kooperierenden Konkurrenten McDonald’s womöglich eine eher unwichtige Information.

Steaks, Hirsebrei und Käsesahne

An diesem Donnerstag startet „Supersize me“ in den deutschen Kinos.

„Einen Monat lang ernährte sich der schlanke, durchtrainierte Doku-Filmer Morgan Spurlock nur in einem US-Fast-Food-Restaurant. Danach wog er ein paar Kilo mehr und fühlte sich gesundheitlich als Wrack. Fragt sich, was geschehen wäre, wenn er einen Monat nur Steaks und Hirsebrei gefuttert hätte„…

…schreibt „Bild“ im Kinotipp, druckt einen gelangweilten Smiley als Wertung dazu und lässt auf dem Titel weiter McDonald’s dafür werben, dass es dort außer Frühstück ja inzwischen auch „Bild“ zu kaufen gibt. (Aber mit solchen Mätzchen ist das Boulevardblatt ja längst nicht mehr allein.)

In der „In/Out“-Liste steht derweil die Empfehlung: „Käsesahne mümmeln (jetzt sogar bei McDonald’s).“

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