Geburtstag bei Ringier und Tessiner Zeitung, Freude bei Oliver Gehrs Dummy-Verlag, harte Kritik an den Mediatheken der ARD, beliebter Link auf Bildquellen.


Ringier feiert Geburtstag
(NZZ, Rainer Stadler)
“Heavy Metal, Volkstümliches, Stars und Sternchen: Die ungewöhnliche 175-jährige Geschichte des Medienhauses Ringier.” Gleich daneben (Isabelle Imhof): “Zum Geburtstag schenkt sich die Firma ein Kompetenzzentrum für digitale Medien. Das ‘Medialab’, offizielle Lancierung ist am 16. Mai, will die Möglichkeiten bestehender und künftiger Technologien dazu nutzen, Inhalte digital aufzubereiten und zu vermitteln.”
Aggression gegen “Systemjournaille”
(taz, Andreas Speit)
“Die rechte Gewalt gegen Journalisten habe besorgniserregende Brutalität erreicht, berichtet der DJV. In Hamburg ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gezielter Übergriffe am 1. Mai.”
Die Kunst des Hintergrunddetails
(Goncourt’s Blog)
Die Medien über Ausschreitungen gegen Einwanderer in Italien: “Wird ein illegales Flüchtlingsboot entdeckt, ist von Menschenhändlern die Rede, es wird quasi aus humanitären Gründen empfohlen, den Flüchtlingen in ihrem eigenen Interesse das Ankommen an der italienischen Küste mit allen Mitteln zu verweigern, um ‘Schleuserbanden’ das Handwerk zu legen.”
The World?s Most Dangerous Gangs
(Foreign Policy)
“Their darkest dealings often go unreported and unnoticed. But from Nairobi to São Paulo, many urban gangs are becoming more sophisticated, more brutal, and more powerful than ever.”
Jesus Made Me Puke (Lesetipp)
(Rolling Stone, Matt Taibbi)
“I had joined Cornerstone ? a megachurch in the Texas Hill Country ? to get a look inside the evangelical mind-set that gave the country eight years of George W. Bush.”
Roger Willemsen über das Reisen
(Gotorio, Thomas Knüwer)
Der “toll begabte Tausendsassa, nervensägende Brausekopf und genialische Scharlatan”, so nannte ihn der Spiegel, im kurzen Videointerview über das Reisen, Essen, Nächtigen – und schlimme Erlebnisse.
Diekmann, der schreibende Trau-Reporter
(sueddeutsche.de, Hans-Jürgen Jakobs)
Kohl, Kirch, Kai: “Ein Kanzler a. D., ein Medienmogul a. D. und ein Chefredakteur im Dienst – Helmut Kohl heiratete noch einmal”, die Bild-Zeitung berichtet. “Sehr matt glänzte der Journalismus an diesem Tag.”
Hört die Signale
(Weltwoche, Roger Köppel)
Roger Köppel hat Angst: “Politiker und Journalisten warnen vor ‘Volksabsolutismus’ und ‘Pöbelherrschaft’, wenn abweichende Meinungen erklingen. … Die Aushöhlung der Demokratie ist im vollen Gang.”
Das ganze Elend des Systems ARD
(JakBlog, Christian Jakubetz)
Die Inhalte der Mediathek seien “ziemlich eindeutig föderalistischen Missbildungen” geschuldet, nur so könne “ein eher kümmerlicher 9-Minuten-Beitrag über ‘Balkonpflanzentrends- und Pflege’ aus der ‘Landesschau Rheinland-Pfalz’ auf der Startseite online” stehen.
Vom YouTube-Hit zur Fernsehsendung
(Tages-Anzeiger, Walter Niederberger)
National Geographic hat aus einem YouTube-Clip eine ganze Sendung gestrickt. “Der Erfolg der Tieraufnahme ist ungewöhnlich, weil Youtube in erster Linie wegen der Musikclips und der teils peinlichen, teils erheiternden Selbstdarsteller bekannt ist.”
Out With the Boys for a Night of Numbering (Lesetipp)
(New York Times, Katherine Zoepf)
“I?d seen groups of young Saudi men out ‘numbering’ – chasing cars containing young girls and trying to give the girls their phone numbers via Bluetooth, or by holding written phone numbers up to their car windows. When a Saudi girl I knew told me that her friend?s older brother would be willing to take me out numbering with his friends, I leaped at the chance.”
The Day There Was No News
(Flickr, Pixelsurgeon)
“Today there was no news. And here is the proof.” Video-Collage aus BBC-Nachrichtensendungen.
Es ist eine erschreckende Zahl und ein hochemotionales Thema, aber der “Bild”-Bericht dazu ist geradezu vorbildlich:
Die Gewalt an Berlins Schulen reißt nicht ab. Körperverletzung, Bedrohung, Mobbing. Die Opfer: Schüler und immer mehr Lehrer.
Allein im vergangenen Schuljahr wurden 1735 Gewaltvorfälle gezählt. Zehn Prozent mehr als 2005/2006 (1573 Fälle). Schlimm! (…)
Dennoch sieht Bildungssenator Jürgen Zöllner (62, SPD) eine Besserung der Situation: “Die Zunahme der Meldungen ist nicht mehr so stark.” Im Schuljahr 2005/2006 wurden 76 Prozent (!) mehr Gewalttaten gemeldet. (…)
Seit 1992 sind Berlins Schulleiter verpflichtet, Gewaltdelikte zu melden — deutschlandweit einmalig. Doch kaum ein Direktor hielt sich daran, aus Angst, seine Schule könnte in ein schlechtes Licht geraten. Das hat sich offenbar geändert.
Schwer zu sagen, ob dieser “Bild”-Artikel vom 28. März 2008 journalistisch so unangreifbar war, dass er im Nachheinein durch die interne “Bild”-Qualitätskontrolle fiel. Jedenfalls vermeldet “Bild” heute, sechs Wochen später, dieselbe Entwicklung einfach noch einmal…
…diesmal allerdings nach den üblichen journalistischen Standards des Blattes.
Von “Bild” gestrichen:
“Die Zahlen spiegelten aber nicht die Gewaltentwicklung an den Schulen wider, sondern das Meldeverhalten der Schulen, betonte Staatssekretär Eckart Schlemm.”
Aus einer aktuellen Meldung der Nachrichtenagentur dpa (wo man offenbar auch nicht gemerkt hat, dass die Zahlen längst bekannt sind [pdf]), die “Bild” als Grundlage diente, hat das Blatt zum Beispiel die Information gestrichen, dass nach Angaben des Senats die Zunahme damit zusammenhängt, dass ein höherer Anteil der Gewaltdelikte gemeldet wird. Überhaupt hat “Bild” die wichtige Unterscheidung entfernt, dass es sich um die Zahl der gemeldeten, nicht der tatsächlichen Fälle handelt.
Von “Bild” gestrichen:
“Die Zahl von 2007 liege aber immer noch deutlich unter den Steigerungsraten von 1998 bis 2004.”
In derselben Meldung verbreitet dpa auch noch einmal einige Zahlen aus der (vor neun Wochen veröffentlichten) Polizeistatistik über die Kinder- und Jugendkriminalität insgesamt. Auch dabei gibt es einen leichten Anstieg. Allerdings liegen die Zahlen immer noch weit unter den Werten früherer Jahre. Diese Information hat “Bild” ebenfalls säuberlich aus der dpa-Meldung entfernt.

Aber wie unrealistisch wäre das denn?
Der neue Nachmittag bei RTL
(Berliner Zeitung, Klaudia Wick)
“War der Nachmittag früher die Sendestrecke für das ‘junge Programm’, ist es nun für alle gemacht, die die Zeit bis zum Abend irgendwie rumkriegen müssen. Ein Programm, das nicht stört, aber auch nichts bietet, das man gedanklich jederzeit ein- und wieder ausschalten kann.”
ARD und das Erste starten Mediatheken
(onlinejournalismus.de, Thomas Mrazek)
“Mein erster Eindruck: Navigationstechnisch müssen sich die federführenden Köpfe vom Südwestrundfunk da dringend noch etwas einfallen lassen, die Orientierung fällt selbst einem einigermaßen geübten Nutzer schwer.”
Onlinepläne der Öffentlich-rechtlichen
(taz, Steffen Grimberg)
Was darf mit Gebührengeldern im Internet publiziert werden? “… die Medienpolitik scheint sich vom zunächst recht siegessicheren Verleger-Lager abgewendet zu haben, von ‘strategischen Fehlleistungen’ der Verlage ist die Rede.”
Die Jelinek-Österreicher triumphieren
(Joachim Lottmann)
“Endlich sind sie da, die man immer nur behauptet, ja herbeigebetet und -gebettelt hatte, und die es bis gestern partout nicht geben wollte: Pritzlowil oder wie er hieß, der Kampusch-Peiniger, Fritzl der Superfreak, der endlich den Monströsitätsgrad von Adolf erreicht.”
Sieben verstörende Minuten
(Spiegel Online, Henning Lohse)
Eine Gruppe Jugendlicher zieht durch Paris, schlägt wahllos Menschen nieder, randaliert, klaut – das ist das neue Musikvideo der französischen Elektro-Band Justice. Besonders an dem Gewaltclip sind die meisterhaft komponierten Szenen, die extrem sorgfältig ausgewählten und bearbeiteten Bildern, die geradezu eine Sogwirkung entwickeln. Vorsorglich fürchtet man schon neue Gewalt in den Banlieus.
Wie man im Internet Bilder findet
(Random knowledge, Kurt)
Ausführliche Liste mit Links zu Suchmaschinen und Archiven, darunter sowohl kommerzielle Anbietern als auch Behörden und freie Quellen.
In eigener Sache: Das Ergebnis unserer Umfrage zu den kleinen Bildern hier ist 50:50 ausgegangen, wir werden deshalb nur in Ausnahmefällen Bilder oder Videos zeigen. Ronnie Grob, den ich bei “6 vor 9” diesen Monat vertrete, schreibt solange aus China.
Vor dem Ende des Interviews warnt Adrian Schimpf, Ex-Chefjustiziar der Financial Times Deutschland und Manager bei Gruner und Jahr, auf Spiegel Online. Anlass ist ein Urteil der Zivilkammer 24 des Hamburger Landgerichts, nachdem Medien für die Wahrheit von Interviewäußerungen Dritter haften. (Wir hatten dazu zwei Tage vorher auf eine Meldung von newsroom.de verlinkt.)
NZZ wittert Kampagne gegen Rechts
(NZZ, Heribert Seifert)
Peter Krause, CDU-Politiker und ehemalige Redakteur der Jungen Freiheit, wird nicht Minister in Thüringen: “Was dort geschah, wirft ein düsteres Licht auf die deutschen Diskursverhältnisse, zeigt es doch, dass Medien ohne professionelle Selbstkontrolle an Kampagnen mitmachen, wenn diese die Stossrichtung ‘gegen rechts’ haben.”
Vorspann vor Gericht
(umblaetterer.de, Marc Reichwein)
Redaktion schreibt spitzen Lead, Autor landet vor Gericht: “Ein Weltwoche-Journalist hatte sich wegen angeblich rassistischer Wortwahl vor Gericht zu verantworten. Das Kuriose: Dieser Journalist war für Teile seines Artikels angeklagt, die er nachweislich gar nicht geschrieben hatte.”

(davidbauer.ch, Olivia Kühni und David Bauer)
“Der Umgang mit Brutalität beschädigt etwas in einem. Sie werden nicht durch die Strassen gehen und denken, das Leben ist einfach wunderbar, alles ist grossartig und gut.” Mit dem Bild eines erschöpften US-Soldaten in Afghanistan gewann Tim Hetherington den World Press Photo Award 2007.
Mutlose Auswahl
(Indiskretionen Ehrensache, Thomas Knüwer)
Die Nominierungen für den Grimme Online Award stellt Thomas Knüwer vor. “Richtig dicke Überraschungen, Angebote, die mich staunen lassen, vermisse ich.”
Beleidigungen und ernste Fragen
(taz, Heide Oestreich)
Die Alphamädchen begehen “Muttermord” an Alice Schwarzer: “Sie definieren sich nun einen neuen Feminismus zurecht. So what?, möchte man sagen: Es ist schließlich noch genug Patriarchat für alle da.”
Spiegel Online entdeckt die Langsamkeit
Auf der neuen “Seite 2” werden Reportagen, Analysen und Interviews aus den vergangenen 24 Stunden gezeigt. Aufmacher ist derzeit das Geständnis von Josef Fritzl, der lächelnd auf einem Riesenfoto (515×420 Pixel) gezeigt wird.

(medienspiegel.ch, Andrea Masüger)
“Ein Wunder, dass bisher noch kein Hautarzt zum Thema ’18 Jahre ohne Sonnenlicht’ befragt wurde und dass sich noch kein Architekturprofessor zu bautechnischen Aspekten des Kellerverlieses zu äussern hatte. Aber das alles wird bestimmt auch noch kommen.”

(SZ, Barbara Gärtner)
“Ach, es hätte eine feine Debatte werden können, aber bisher ist es leider nur fades Beleidigtsein. … Die Wir-Mädchen-um-die-Dreißig-Bücher schaffen vielleicht eine lipglossschnutige Betroffenen-Peer-Group, die Interessenpolitik betreibt. Sowas macht auch der Bauernverband. Das ist okay, aber die Emanzipation kommt so keinen Schritt voran.”

(dwdl.de, Jochen Voß)
Das Face-Magazin berichtet über Schauspieler, Meinungsmacher, Musiker, Künstler und Trendsetter. “Für’s Erste lässt sich festhalten, dass man mit Face durchaus eine angenehme bis anregende Stunde verbringen kann. Das gelingt heute auch nicht mehr vielen.”
Die Agentur hat immer recht
(Stefan Niggemeier)
Hat sie natürlich nicht, auch über den Ticker laufen Falschmeldungen oder unglückliche Formulierungen. Etwa “Holocaustgegner” statt “Holocaustleugner”. Doof nur, wenn blind abgeschrieben wird. Mindestens tagesschau.de, Netzeitung, Rheinische Post, SWR, Focus, Berliner Morgenpost, Frankfurter Rundschau, Welt und N24 sind reingefallen.
Jeff Jarvis über Internet und Journalismus
(elektrischer-reporter.de, Mario Sixtus)
Gähn, noch so ein langweiliges Video? Nein, denn BuzzMachine-Gründer und Hansdampfinallengassen-Journalist Jeff Jarvis bringt die aktuellen Entwicklungen auf den Punkt. Wenn man nur ein Video zum Thema …
Bloß nicht verzetteln
(Seth Godin)
“The Times needs 50 more bestseller lists, 20 more trusted stories about real political fact and insight, ten more cultural touchstone features… and a lot less filler, a lot less copycat stuff and nothing, nothing about Barbara Walters.”
Bei Bild.de war man offensichtlich ganz aus dem Häuschen, als man eine Meldung der “Bunten” entdeckte. Die US-Schauspielerin Katherine Heigl wurde nämlich vom Bürgermeister von Esslingen eingeladen, das Städtchen zu besuchen. Und sie hat offenbar zugesagt. Soweit die News.
Für Bild.de war indes noch etwas ganz anders neu:
Sie ist die schöne Hollywood-Diva, der Star aus “Grey’s Anatomy”. Strahlend blondes Haar, tiefgründige Augen, sinnlicher Mund. Katherine Heigl ist wirklich eine Augenweide. Aber was bisher kaum einer wusste: Sie hat deutsche Wurzeln! Und die liegen gar nicht soooo weit zurück, wie “Bunte” herausfand. Katherines Ur-Großeltern stammen nämlich aus Esslingen am Neckar, ihr Opa wurde dort geboren und wanderte später in die USA aus.
Moment: Was bisher kaum einer wusste? Wie “Bunte” herausfand?
Dass Heigl (auch) deutsche Wurzeln hat, weiß die deutsche Wikipedia bereits seit dem Jahr 2006. (In der englischsprachigen Wikipedia wird für diese Info sogar eine Quelle angegeben, die aus dem Jahr 2001 stammt.) Aber gut, deshalb kann es natürlich immer noch sein, dass das “kaum einer wusste”.
Seit Februar dieses Jahres steht jedoch bei Welt Online:
Väterlicherseits hat der Star deutsche Urgroßeltern, und der Großvater mütterlicherseits stammt aus dem idyllischen Esslingen.
Und im März sagte Heigl selbst der Zeitschrift “Joy”:
“Mein Großvater mütterlicherseits stammt aus Esslingen in Baden-Württemberg. Er hieß Engelhart Reingold. Und der Großvater meines Vaters war ein Heigl.”
Dazu gab es eine Vorabmeldung, die u.a. von der Nachrichtenagentur AP weiterverbreitet wurde, und seither ist es auch anderenorts nachzulesen. Kein Wunder also, dass nicht mal die “Bunte” behauptet, sie habe das mit den deutschen Wurzeln herausgefunden. Aber auf Bild.de ist eben Verlass.
Mit Dank an Philipp S. für den sachdienlichen Hinweis.
Öffentlich-rechtliches Wunschkonzert
(faz.net, Daniel Bouhs und Peer Schader)
15 Vorschläge werden der Rundfunkkommission der Länder mit auf den Weg gegeben. Die trifft sich heute und berät über die Zukunft von ARD und ZDF.

(SZ, Meredith Haaf, Susanne Klingner und Barbara Streidl)
Die “Wellness-Feministinnen” schreiben: “In unserer Generation gilt es als gesetzt, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Findet sich eine Frau plötzlich trotzdem in einer Rolle wieder, die sie sich so nie gewünscht hatte, dann ist sie eben selbst schuld, hat sich nicht genügend angestrengt. Wer meckert, gibt sich als Versagerin zu erkennen in einer Gesellschaft, in der doch angeblich alles möglich ist.”

(taz, Martin Reichert)
Die Neon ist ein erstaunliches Phänomen, findet Martin Reichert in der taz. Sie wird “in München gemacht von Vertretern einer Generation, deren geistiges und ästhetisches Zentrum eher in Berlin liegt. … Die Generation Umhängetasche … nimmt das Leben nicht ernst, sondern setzt es stets in Anführungsstriche. Man lebt im Dauerprovisorium und liest – bis es endlich losgeht – Neon.”
Pssst, die Werbung
(The Guardian, Mark Sweney)
“The days of having to dive for the remote control to turn down noisy TV commercials look to be numbered, with new rules set to be introduced banning excessively loud ads.”
Let’s have more fun
(Poynter Online, Amy Graham)
Gegen die miesmachenden Denkverbote im Journalismus: “… right now is a time of immense opportunity for journalism and journalists to take on a broader and even more vital role in society.”
“The Queen of the New Age” (Lesetipp)
(New York Times Magazine, Mark Oppenheimer)
Reich durch Lebensratgeber und Neugeist-Bewegung: Louise Hay ist eine der meistgelesen Autorinnen der Welt. Den Verlag dazu besitzt sie auch gleich. “The announcement of the National Book Award finalists means nothing at Hay House. The hundred-odd employees at Hay House headquarters in an office park in Carlsbad, Calif., are not the publishing girls and guys of New York. … But they are brilliant students of spiritual hunger, a symptom of modernity that, along with oil and war and sex, may be one of the best business models of all.”