Suchergebnisse für ‘korrigiert’

Kurz korrigiert (37)

Bild.de schreibt heute über das Live-Comeback der ehemaligen Roxette-Sängerin.

Allerdings heißt die Frau, um die es geht, nicht Marie Fredericksson, sondern Marie Fredriksson. Ihr ehemaliger Partner heißt nicht Per Gessele, sondern Per Gessle. Ihr Sohn heißt nicht Oskar, sondern Oscar. Und ihre Tochter heißt nicht Josefine, sondern Inez-Josefin.

Danke an Benjamin F. für den Hinweis!

Nachtrag, 9. Dezember, 9 Uhr. Fast hätten wir gedacht, Bild.de hätte schnell alle falschen Namen korrigiert. Hat aber nicht geklappt. Einige kamen doppelt vor, und das hat den Nachbesserungsbeauftragten von Bild.de überfordert.

Kurz korrigiert (36)

Anders als Bild.de gestern berichtete, heißt der Mann, den Elton John heiraten will, nicht David Furnisch, sondern David Furnish.

Anders als Bild.de gestern berichtete, soll die Hochzeit nicht am 31. Dezember stattfinden (“am allarletzten Dezembertag, also Silvestar“), sondern am 21. Dezember.

Und anders als Bild.de gestern berichtete, ist auch das Datum, von dem an gleichgeschlechtliche Partnerschaften in England geschlossen werden können, nicht der 31. Dezember, sondern der 21. Dezember.

Danke an Olek für den Hinweis!

Nachtrag, 13.35 Uhr. Lustig: Da steht die fehlerstrotzende Meldung einen Tag lang online, aber keine 45 Minuten, nachdem wir drüber geschrieben haben, ist sie korrigiert.

Kurz korrigiert (35)

Anders als Bild.de heute berichtet, war Vanderlei Luxemburgo nicht “nur fünf Monate”, sondern über elf Monate Trainer bei Real Madrid.

Danke an Jan J. und Andreas M. für den Hinweis.

Nachtrag, 6. Dezember: Unauffällig hat inzwischen jemand bei Bild.de ein halbes Jahr draufgelegt.

Kurz korrigiert (34)

Gut, es ist nur eine Kleinigkeit, aber dass ausgerechnet die “Bild”-Zeitung, die in den vergangenen Monaten u.a. berichtete, dass Heidi Klum zum zweiten Mal schwanger ist, dass Heidi Klum ihre zweite Schwangerschaft bekanntgegeben hat, dass sich die schwangere Heidi Klum mit ihrer “Klumkugel” zeigt, dass “am Montag, dem 12. September um 19.20 Uhr” der Junge “mit einem Gewicht von 3,66 kg und einer Größe von 53 cm in L.A.” auf die Welt kam, dass sich Heidi Klum nur “140 Stunden” nach der Geburt beim Emmy zeigte, dass sie “15 Tage” nach der Geburt doch noch einen Bauch hat, dass sie es — “35 Tage” nach der Geburt — mit Diäten ruhig angehen lässt, dass sie den “37 Tage” alten Jungen der Öffentlichkeit zeigt, dass sie “keine zwei Monate” nach der Geburt wieder auf dem Laufsteg steht und dass sie “nur 57 Tage” nach der Geburt ein “furioses Comeback” feiert

…dass also ausgerechnet diese Zeitung in ihrem Online-Auftritt gestern fälschlicherweise behauptet, der “kleine Sohnemann” von Heidi Klum sei jetzt “sechs Wochen alt”, ist wirklich dumm.

Vielen Dank an Christine D. für den sachdienlichen Hinweis!

Kurz korrigiert (33)

Weil Michael Ballack verletzt ist, sollte ihn beim FC Bayern heute Ali Karimi ersetzen. Aber “Bild” war von dessen Leistung enttäuscht: “Ein gleichwertiger Ersatz war er (noch) nicht.”

Kein Wunder: Karimi spielte nämlich gar nicht. Er hatte sich vor dem Spiel verletzt.

Danke an Ralph R. für den Hinweis!

Nachtrag, 21. November, 0.25 Uhr: Es hat lange gedauert, aber irgendwann gestern abend hat jemand die beiden falschen Sätze ersatzlos gestrichen.

Kurz korrigiert (32)

Selbst wenn beim diesjährigen “Domino Day” nur Standard-Steine mit einer Kantenlänge von 56 x 28 x 13 Millimetern verwendet würden (was nicht der Fall ist), könnte man mit den 4.321.000 Millionen Steinen die Fläche der Friesenhalle (10.260 Quadratmeter) im FEC Expocentrum in Leeuwarden rund 153.299 Mal bedecken. Jedenfalls, wenn man die Steine, wie üblich, auf ihrer Schmalseite aufstellt. Um alle Steine unterzubringen, müsste die Halle fast so hoch sein wie der Mount Everest, nämlich rund 8585 Meter — Platz zum Umfallen nicht mal eingeplant.

Insofern hat “Bild” sich hier offensichtlich um 4.320.995.679.000 (~ 4,3 Billionen) Steine vertan.

Mit Dank für die zahlreichen sachdienlichen Hinweise

Nachtrag, 17.25 Uhr:
Der Domino-Beauftragte von Bild.de ist tätig geworden und hat die 4,3 Billionen überflüssigen Steine abgebaut. In der Druckausgabe sind es natürlich immer noch “4 321 000 Millionen”.

Kurz korrigiert (31)

Frage: Wäre es nicht seltsam, wenn das WDR-Landesstudio Dortmund bekannt gäbe, dass Diego Maradona seinen “Auftritt in der Talkshow von Johannes B. Kerner” abgesagt habe? (Schließlich läuft “Kerner” beim ZDF, während das WDR-Landesstudio Dortmund zur ARD gehört.)

Antwort: Ja, das wäre seltsam. Aber anders als Bild.de heute im “News-Ticker” behauptet, hat das WDR-Landesstudio ja gestern auch bekannt gegeben, dass Maradona “auf den TV-Auftritt in der ARD-Talkshow ‘Beckmann'” verzichtet.

Mit Dank an Matze für den Hinweis.

Nachtrag, 19:35:
Auch der Bild.de-Beauftragte für öffentlich-rechtliches Fernsehen hat am Nachmittag seinen Dienst angetreten und die falsche Talkshow (“Kerner”) durch die richtige (“Beckmann”) ersetzt und (womöglich aus Sicherheitsgründen) die Angabe, auf welchem Sender die Show ohne Maradona läuft, komplett weggelassen.

Kurz korrigiert (29/30)

In der “Bild am Sonntag” schreiben heute Ulrich Deupmann und Martin S. Lambeck zu der Frage “Wem mißtraut Merkel? … und mit wem trinkt sie gern eine Tasse Tee?” über den Kanzleramtsminister Thomas de Maizière:

Merkels engster Vertrauter im Kabinett! Thomas de Maizière ist der Vetter ihres großen Förderers Lothar de Maizière (letzter DDR-Ministerpräsident) und eine Art Jugendfreund. Da Merkel auf langjährige Vertrauensverhältnisse setzt, zog sie den bisherigen sächsischen Innenminister dem Rheinländer Norbert Röttgen als Kanzleramtsminister vor. De Maizière ist ähnlich verschwiegen und lebt ähnlich abgeschirmt wie Merkel.

Aha, “eine Art Jugendfreund” also… Na klar! Logo! Schließlich sind der in Westdeutschland großgewordene Thomas de Maizière und die in Ostdeutschland groß gewordene Angela Merkel beide 1954 geboren und kennen sich, wie es z.B. im “Handelsblatt” heißt, “bereits aus den Zeiten der letzten DDR-Regierung 1990”.

Bei Bild.de hingegen schreiben heute Ulrich Deupmann und Martin S. Lambeck zu der Frage “Wem mißtraut Merkel? Und mit wem trinkt sie gern eine Tasse Tee?” über den Kanzleramtsminister Thomas de Maizière etwas ganz anderes:

Merkels engster Vertrauter im Kabinett! Thomas de Maizière ist der Sohn ihres großen Förderers Lothar de Maizière (letzter DDR-Ministerpräsident) und eine Art Jugendfreund. Da Merkel auf langjährige Vertrauensverhältnisse setzt, zog sie den bisherigen sächsischen Innenminister dem Rheinländer Norbert Röttgen als Kanzleramtsminister vor. De Maizière ist ähnlich verschwiegen und lebt ähnlich abgeschirmt wie Merkel.

Und abermals könnte man die Frage stellen, inwiefern bei Leuten, die sich ja, wie beispielsweise die “Süddeutsche Zeitung” ausführlich referiert, im Alter von über 35 Jahren kennengelernt haben, von einer Art Jugendfreundschaft reden kann. Aber das haben wir ja schon, weshalb wir hier nur erwähnen wollen, dass Merkels Förderer Lothar de Maizière bei der Geburt seines Vetters Thomas 13 Jahre alt war, und uns fragen, wann und wie Bild.de das wohl korrigiert…

Mit Dank an Friedrich B. und Frank für den Hinweis.

Nachtrag, 19:30 Uhr:
Okay, der Genealogie-Beauftragte von Bild.de ist im Laufe des Nachmittags zum Dienst erschienen und hat den falschen “Sohn” durch “Vetter” ersetzt. Der Jugendfreundschafts-Beauftragte hingegen macht heute offensichtlich blau. (Oder er wartet bis nächste Woche, um die irreführende Formulierung, der sog. “West-de Maizière” sei “eine Art Jugendfreund” von Merkel, in der “Korrekturen”-Rubrik der “BamS” richtigzustellen.)

Kurz korrigiert (28)

Familien-Comeback: Während der gemeinsamen Deutschlandpremiere mit Circus Roncalli präsentierte die Kelly-Family ihren neuen song „Flip a coin“.

Noch vor gut anderthalb Jahren hätte sich niemand gewundert, wenn Bild.de die obigen Sätze in einer “Bilder der Woche”-Rubrik untergebracht hätte. Schließlich war die Zusammenarbeit von Roncalli und Kelly Family, die derzeit fortgesetzt wird, vor anderthalb Jahren vielleicht tatsächlich sowas wie ein “Familien-Comeback”, mit Sicherheit aber so “neu” wie ihr Song “Flip a Coin”, der im Januar 2004 zum Start der ersten “Ronkelly”-Tournee veröffentlicht wurde.

Über anderthalb Jahre später hingegen ergibt das, was da in der “Bilder der Woche”-Rubrik bei Bild.de steht, wenig Sinn.

Nachtrag, 12.11.2005:
Offenbar hatte auch der Comeback-Beauftragte von Bild.de ein Comeback. Jedenfalls wurde obiger Text mittlerweile korrigiert und lautet nun:

"Familien-Comeback: Beim Tournee-Auftakt in Würzburg präsentieren der Circus Roncalli und die

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