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Allgemein  

Tipp: Die schwarzen Dinger links und rechts

Tja. Wie viele Fotos hätte der Bild.de-Autor noch in der Fotogalerie gebraucht, um nicht zu behaupten, an diesem getunten VW Passat Variant (siehe Ausrisse) seien keine Außenspiegel zu sehen?

Nachtrag, 19. Februar. Nach drei Tagen hat auch Bild.de sie entdeckt.

Danke an Dirk G., Alexander B. und Carsten M.!

Erdrutschsieg für Linkspartei bei Bild.de

Ein aufregender Wahlabend bei Bild.de:

Absolute Mehrheit für die NPD in Mecklenburg-Vorpommern?

Oder die Grünen im Landtag in Schwerin?

Die Linkspartei mit erdrutschartigen Gewinnen in Mecklenburg-Vorpommern?

Und auch der ganz große Gewinner in Berlin?

Hallo?

Danke an Dennis S. und Jonas!

Repressionen in Venezuela, Das Problem mit SLOP, Wo endet Satire?

1. Neue Machthaberin, alte Methoden
(taz.de)
Die staatlichen Repressionen gegen Medienschaffende in Venezuela würden auch unter der Interimspräsidentin Delcy Rodríguez unvermindert anhalten. Laut der nationalen Pressegewerkschaft seien am Rande der konstituierenden Sitzung der Nationalversammlung 14 Journalisten festgenommen worden. Der Deutsche Journalisten-Verband habe dies als “Hexenjagd auf kritische Geister” kritisiert und gefordert, internationalen Korrespondentinnen und Korrespondenten endlich ungehinderten Zugang zum Land zu gewähren.

2. Übersteht der Netflix-Warner-Deal das Paramount-Störfeuer?
(dwdl.de, Uwe Mantel)
Obwohl Netflix bereits eine Einigung zur Übernahme des Studio- und Streaminggeschäfts von Warner Bros. Discovery erzielt habe, versuche Paramount Skydance den Deal durch ein feindliches Übernahmeangebot für den Gesamtkonzern noch zu verhindern. Nun liege die Entscheidung bis zum 21. Januar bei den Aktionärinnen und Aktionären, wobei weitere juristische Schritte und kartellrechtliche Prüfungen zu erwarten seien. Zudem könnte der Einfluss von US-Präsident Donald Trump den Prozess erschweren, da dieser ein strategisches Interesse an der Zukunft des Nachrichtensenders CNN, der Teil von Warner Bros. Discovery ist, habe.

3. Das Netz hat ein SLOP-Problem
(verdi.de, Lars Lubienetzki)
Der Netzexperte Simon Berlin vom “Social Media Watchblog” betont, dass die Politik angesichts der rasanten Entwicklung neuer KI-Modelle mit der Regulierung kaum noch Schritt halten könne. Er warnt vor gesellschaftlichen Gefahren durch automatisierte Propaganda und sieht eine Bedrohung für die Kreativbranche: “Wir erleben gerade, wie schamlos KI-Betreiber mit den Themen Datenschutz und Urheberrecht umgehen.”

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4. KI-Hersteller entschädigen Familien
(netzpolitik.org, Laura Jaruszewski)
Das Unternehmen Character Technologies und der Google-Mutterkonzern Alphabet würden Berichten zufolge Vergleiche mit fünf Familien in den USA anstreben, deren Kinder durch die Nutzung von KI-Chatbots zu Gewalt oder Suizid animiert worden seien. Durch diese außergerichtlichen Einigungen würden die Unternehmen offenbar verhindern wollen, dass ein Präzedenzfall zur Produkthaftung für KI-Anwendungen entsteht. Zwar könnten die betroffenen Familien so schneller Sicherheit erhalten, doch eine grundsätzliche rechtliche Klärung der Verantwortlichkeit von Tech-Konzernen bliebe damit aus.
(Solltest Du Suizid-Gedanken haben, dann gibt es Menschen, die Dir helfen können, aus dieser Krise herauszufinden. Eine erste schnelle und unkomplizierte Hilfe bekommst Du etwa bei der “TelefonSeelsorge”, die Du kostenlos per Mail, Chat oder Telefon (0800 – 111 0 111 und 0800 – 111 0 222) erreichen kannst.)

5. Wenn Nachbarschaft zur Redaktion wird
(media-lab.de, Chimène Goudjinou)
In ihrer Bachelorarbeit analysiert Chimène Goudjinou am Beispiel der Dortmunder Nordstadt, dass Bürgerjournalismus eine wichtige Ergänzung zu etablierten Medien bilde, da dieser Relevanz nicht nach Marktwert, sondern nach gesellschaftlicher Bedeutung definiere. Durch die unmittelbare Nähe zum Geschehen könnten Projekte wie die “Nordstadtblogger” vielfältige Perspektiven sichtbar machen, die im klassischen, ökonomisch getriebenen Journalismus oft untergehen würden. Dennoch sei diese ehrenamtliche Arbeit aufgrund fehlender institutioneller Strukturen und begrenzter Ressourcen fragil und finanziell riskant.

6. Wo endet Satire? – El Hotzo im Spitzengespräch
(youtube.com, Markus Feldenkirchen, Video: 1:08:44 Stunden)
Der Satiriker Sebastian Hotz, bekannt als “El Hotzo”, spricht im Interview mit Markus Feldenkirchen über den Skandal um seinen Tweet über Donald Trump, der ihn seinen Job beim RBB gekostet hat, sowie über sein öffentliches Geständnis zu toxischem Verhalten in früheren Beziehungen. Hotz erklärt, dass er Verantwortung für seine Fehler übernommen habe und heute privat glücklicher sei, auch wenn er sein damaliges Statement so vielleicht nicht mehr veröffentlichen würde. In dem Gespräch geht es um “Cancel Culture als Geschäftsmodell, sein ‘Arschloch’-Verhalten gegenüber Frauen und warum er den neuen Wehrdienst furchtbar findet.”

7. Die Stimme im Ohr (PDF)
(beck-shop.de, Lorenz Meyer)
Zusätzlicher Link, da in eigener Sache: Das Rechtsfeuilleton “myops” hat sich neu aufgestellt, und der “6-vor-9”-Kurator durfte etwas über True-Crime-Formate erzählen, über Arena-Touren mit echten Mordfällen und über die Frage, warum Millionen Menschen beim Kochen Urteile fällen: “Die Stimme im Ohr”, ausnahmsweise kostenlos als PDF.

US-Medien im ersten Jahr Trump, Stellenabbau bei RTL, Maduro-Foto

1. Macht und Geld: US-Medien im ersten Jahr Trump 2.0
(medien.epd.de, Konrad Ege)
In den USA gehe Präsident Donald Trump aggressiv mit Klagen gegen kritische Berichterstattung vor, woraufhin Konzerne wie Disney und Paramount bereits millionenschwere Vergleiche eingegangen seien. Gleichzeitig hätten sich Eigentümer wie Jeff Bezos oder der neue Paramount-Besitzer David Ellison dem Kurs Trumps angenähert und redaktionelle Inhalte im Sinne der Regierung beeinflusst. Zudem habe sich die Corporation for Public Broadcasting nach der Streichung staatlicher Gelder durch die Trump-Administration Anfang 2026 auflösen müssen.

2. RTL streicht 230 Stellen im Nachrichten-Bereich
(tagesspiegel.de)
Im Zuge des bereits angekündigten Konzernumbaus streiche RTL Deutschland nun 230 Arbeitsplätze im Bereich “RTL News”. Insgesamt sollen 600 Stellen wegfallen. Man wolle “journalistische Kräfte durch eine stärkere Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz effektiver” nutzen. Diese Umstrukturierung habe das Aus für bekannte Formate wie “Gala” (RTL) und “Prominent” (Vox) zur Folge. Die bisherigen Morgensendungen würden ab dem Frühjahr in einem gemeinsamen Programm von RTL und ntv aufgehen. Das Management begründe die einschneidenden Maßnahmen mit dem anhaltend schwachen Werbemarkt. Man wolle sich stärker auf das Streaming-Geschäft fokussieren.

3. Wie russische Propaganda die Methoden des “Dritten Reichs” übernimmt
(de.ejo-online.eu, Swetlana Mikhailowa)
In ihrer Analyse zeigt Swetlana Mikhailowa detailliert auf, wie die heutige russische Kriegspropaganda gezielt Narrative und Methoden des “Dritten Reichs” übernehme, indem Wladimir Putin seinen Angriff auf die Ukraine als “aufgezwungenen Verteidigungskrieg” zum Schutz der eigenen Bevölkerung deklariere. Dabei bediene sich der Kreml systematischer Euphemismen, indem er etwa Krieg als “Spezialoperation” oder Explosionen als bloße “Geräusche” verharmlose und zugleich imperialistische Mythen eines grenzenlosen “ewigen Reiches” beschwöre. Die hohe Zustimmung der russischen Bevölkerung zeige die Wirksamkeit dieser Strategien.

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4. Gefälschtes Maduro-Foto: Wie es dazu kam – und was die Lehren sind
(morgenpost.de)
Die Funke Mediengruppe, konkret die “Berliner Morgenpost”, räumt ein, dass sie irrtümlich ein KI-generiertes Foto veröffentlicht habe, welches die angebliche Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro durch US-Truppen zeige. Das Bild sei von einer renommierten Agentur mit einem Begleittext geliefert worden, der die Echtheit der Szene suggeriert habe. Erst auf Nachfrage Dritter habe die Agentur bestätigt, dass die Aufnahme künstlich erzeugt worden sei. Man habe das Bild umgehend gelöscht und wolle künftig die internen Sicherheitsvorkehrungen gegen Manipulationen verstärken.

5. So funktioniert Bewegtbild für junge Zielgruppen
(blog.medientage.de, Lisa Priller-Gebhardt)
Die Filmproduzentin Corinna Mehner erkläre, dass die Generationen Z und Alpha keineswegs unter einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne leiden, sondern aufgrund ihrer digitalen Sozialisation vielmehr eine komplexe, temporeiche und sprunghafte Erzählweise benötigen würden. Entscheidend für den Erfolg seien dabei eine Kommunikation auf absoluter Augenhöhe sowie eine spezifische Ästhetik. Junge Zielgruppen würden pädagogische Belehrungen ablehnen und sich stattdessen in den Protagonisten und Themen ihrer Lebenswelt wiederfinden wollen.

6. Rowohlt geht Väterrechtlern auf den Leim
(taz.de, Matthias Meisner)
Der Rowohlt-Verlag sei wegen eines geplanten Buchs über “Eltern-Kind-Entfremdung” in die Kritik geraten. Laut Experten bediene es wissenschaftlich widerlegte Narrative der sogenannten Väterrechtsbewegung. Besonders die Beteiligung des umstrittenen Lobbyisten Stefan Rücker, der das Nachwort verfasst habe, sei auf Unverständnis gestoßen. Der Verlag habe den Erscheinungstermin nun verschoben und wolle den Inhalt des Buchs prüfen.

7. Trump, Venezuela und die Medien
(radioeins.de, Lorenz Meyer, Audio: 4:22 Minuten)
Zusätzlicher Link, da in eigener Sache: Bei radioeins kritisiert der “6-vor-9”-Kurator eine verharmlosende und teils bewundernde Wortwahl deutscher Medien, die den völkerrechtswidrigen US-Angriff auf Venezuela mit Begriffen wie “Husarenstück” oder “kühne Machtdemonstration” beschreiben: “Wir erleben in Europa gerade eine Debatte darüber, wie wir mit einem Amerika umgehen, das sich nicht mehr an Regeln gebunden fühlt. Diese Debatte können wir nur führen, wenn wir die Dinge beim Namen nennen.”

KW 51/25: Hör- und Gucktipps zum Wochenende

Hurra, Wochenende – und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!

***

1. Haben Thüringens Behörden ein Problem mit Journalisten?
(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 22:24 Minuten)
Im “Übermedien”-Podcast spricht Holger Klein mit dem Verdi-Gewerkschafter Peter Dinkloh über die Neuauflage eines Prozesses gegen zwei Neonazis, die 2018 im thüringischen Fretterode Journalisten brutal angegriffen haben. Der Bundesgerichtshof habe das erste, sehr milde Urteil aufgehoben, weil das Landgericht das politische Motiv der Tat zunächst ignoriert habe.

2. Netflix vs. Paramount – Trump mischt bei Übernahme von Warner Brothers mit
(br.de, Jonathan Schulenburg, Audio: 25:05 Minuten)
Bei “BR24 Medien” geht es um die Bieterschlacht der Streaming-Giganten Netflix und Paramount um das Hollywood-Studio Warner Brothers Discovery. Martin Ganslmeier, ARD-Korrespondent in New York, kommentiert: “Medienexperten hier in den USA sagen, eigentlich ist das die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wenn Netflix Warner Brothers übernimmt, dann sind die Kinos in Gefahr, wenn umgekehrt Paramount sich doch noch durchsetzen sollte, dann wird der links-liberale Nachrichtensender CNN neutralisiert.”

3. »Journalismus im Fadenkreuz – Angriffe auf die unabhängige Presse und die Meinungsfreiheit«
(youtube.com, Carolin Emcke, Video: 1:44:46 Stunden)
Carolin Emcke diskutiert mit Anna-Lena von Hodenberg, Anja Osterhaus und Gilda Sahebi über die systematischen Angriffe auf den unabhängigen Journalismus. Die Runde analysiert, wie Hass und Gewalt gezielt gegen Frauen und marginalisierte Gruppen eingesetzt würden, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Zentral sei dabei die Frage, welche Strategien es gibt, um sich gegen diese Zerstörung der Meinungsfreiheit zu wehren.

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4. Fromm, kontrovers, extrem? Christfluencer in sozialen Medien
(ardaudiothek.de, Thomas Bimesdörfer & Michael Meyer, Audio: 20:38 Minuten)
Christliche Influencer würden in den Sozialen Medien ein immer größeres Publikum erreichen, doch neben den frommen Inhalten befänden sich oft rechte politische Botschaften. Besonders freikirchliche Akteure würden die Plattformen nutzen, um ihre teils demokratiefeindlichen Weltbilder zu verbreiten. Die Journalistin Kyra Funk ordnet diesen Trend im Interview bei “Medien – Cross und Quer” ein und erklärt, wo die Grenzen der Religionsfreiheit liegen.

5. Wie YouTube zu BILD wird
(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 24:36 Minuten)
Mats Schönauer analysiert in seinem Video, dass sich die Plattform YouTube durch zunehmende Sensationsgier und Desinformation immer mehr den Methoden der “Bild”-Zeitung annähere. Unterstützt wird er dabei von dem YouTuber Zeo, der die historische Entwicklung YouTubes von den harmlosen Anfängen hin zu einem professionellen Geschäft mit der Wut beleuchtet. Anhand von Beispielen zeigt Schönauer, wie YouTuber gezielt Desinformation, Hetze und sogar KI-Fälschungen nutzen, um mehr Klicks und Geld zu generieren.
Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs “Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet”.

6. Rützel & Respondek vs. Raab & Co – der Jahresrückblick
(laeuft-programmschau.podigee.io, Alexander Matzkeit, Audio: 39:43 Minuten)
“Warum sind Stefan Raabs Witze genauso wie ellenlange Event-Quizshows einfach nicht totzukriegen? Was sagt der Trend zu Verräter-Formaten wie ‘The Power’ oder ‘Werwölfe’ über unsere Gesellschaft aus? Muss man im Fernsehen wirklich weiter Menschenjagden veranstalten?” Darüber unterhält sich Alexander Matzkeit mit den TV-Experten Lukas Respondek (fernsehserien.de) und Anja Rützel (unter anderem “Spiegel”).

Stimme der Mehrheit?, Druck auf dem Kessel, Gefahren von “AI Slop”

1. Ist es egal, ob es eine Kampagne ist?
(uebermedien.de, Stefan Niggemeier)
Stefan Niggemeier geht der Frage nach, ob etablierte Medien die Enthüllungen des rechten Portals “Apollo News” über Kulturstaatsminister Wolfram Weimer aus politischer Abneigung gegen “Apollo News” zunächst ignoriert haben könnten. Er widerlegt diese These, stellt jedoch fest: “Richtig ist aber, dass Journalisten sich auf eine kompliziertere Medienwelt einstellen müssen, in der rechte Medien nicht nur mit Hetze und Emotionen, sondern auch mit Recherchen und Journalismus den öffentlichen Diskurs beeinflussen.”

2. Stimme der Mehrheit? Wirklich? Wie erfolgreich ist Nius?
(kress.de, Marc Bartl & Markus Wiegand)
Das rechte Medienportal “Nius” habe laut einer Analyse von “kress pro” im September mit Platz 115 die Top 100 der deutschen Onlinemedien verfehlt und liege damit reichweitentechnisch noch hinter dem Konkurrenten “Tichys Einblick” (Platz 104). Gleichzeitig offenbare der “Bundesanzeiger” für das Jahr 2023 bei der “Nius”-Muttergesellschaft “Vius” einen Jahresfehlbetrag von 13,8 Millionen Euro. Damit könne das Portal von Julian Reichelt und Frank Gotthardt sein eigenes Versprechen, die “Stimme der Mehrheit” zu sein, derzeit weder publizistisch noch finanziell einlösen.

3. Druck auf dem Kessel
(taz.de, Harff-Peter Schönherr)
Wie Harff-Peter Schönherr in der “taz” berichtet, hat sich in Osnabrück die Leser-Initiative “Aktion NOZkritisch” formiert, die der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (“NOZ”) eine zunehmende Öffnung für rechtspopulistische Narrative vorwerfe. Die Kritiker sähen eine gefährliche Normalisierung rechter Positionen, die mit journalistischer Ausgewogenheit nichts zu tun habe. Verschärft habe sich der Konflikt durch den unangemeldeten Besuch von “NOZ”-Führungskräften beim Gründungstreffen der Gruppe.

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4. Wir versinken in Schrott
(wissenschaftskommunikation.de, Anna Henschel)
Bei Wissenschaftskommunikation.de berichtet Anna Henschel über die Gefahren von “AI Slop”. Gemeint ist damit die Flut minderwertiger, KI-generierter Inhalte, die digitale Räume überschwemmen und seriöse Informationen verdrängen würden. Dieses Phänomen führe zu Identitätsdiebstahl und einer Überlastung von Wissensinfrastrukturen wie der Wikipedia. Außerdem drohe durch das Training von KI mit KI-Daten ein irreversibler Qualitätsverfall (“Model Collapse”).

5. Das EU-Parlament steuert auf den nächsten Konflikt zu
(netzpolitik.org, Anna Ströbele Romero)
Der geplante “Digitale Omnibus” der EU-Kommission, der Digitalgesetze vereinfachen soll, sorge im Europaparlament für heftigen Streit, da Sozialdemokraten, Grüne und Linke eine gefährliche Aushöhlung von Datenschutz und KI-Sicherheitsstandards befürchten würden. Besondere Brisanz erhalte die Debatte durch die Sorge, dass die Konservativen erneut eine Mehrheit mit rechtsextremen Fraktionen bilden könnten, um die Deregulierung durchzusetzen.

6. CNN stoppt Lieferungen von Nachrichten an Apple News
(spiegel.de)
Der US-Nachrichtensender CNN habe die Belieferung von Apple News eingestellt, um in laufenden Vertragsverhandlungen den Druck auf den Tech-Konzern zu erhöhen und die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Dahinter stehe ein strategischer Kurswechsel des Senders, der die Abhängigkeit von externen Plattformen verringern und stattdessen das eigene, kürzlich eingeführte Abo-Modell vorantreiben wolle.

Durchsuchung verfassungswidrig, Weimer widerspricht, Meta entkommt

1. Durchsuchung bei Redakteur war verfassungswidrig
(taz.de, Christian Rath)
Das Bundesverfassungsgericht habe die Wohnungsdurchsuchung im Januar 2023 bei Fabian Kienert, Redakteur bei Radio Dreyeckland, als verfassungswidrig bewertet. Eine Durchsuchung bei Journalisten brauche plausible Gründe. Ein bloßer Link auf eine alte Archivseite reiche dafür nicht. Kienert hatte in einem Artikel einen Link auf die Archivseite der seit 2017 verbotenen Website linksunten.indymedia gesetzt. Offen bleibe, ob das Setzen eines Links allein als strafbare Unterstützung einer verbotenen Vereinigung gelten kann.

2. Wolfram Weimer schaltet Medienanwalt Schertz ein – und verteidigt sich mit einer überraschenden Aussage
(kress.de, Marc Bartl)
Das rechte Onlinemedium “Apollo News” werfe der Weimer Media Group vor, beim Ludwig-Erhard-Gipfel bezahlten Zugang zu Ministern zu vermitteln. Darauf habe Kulturstaatsminister Wolfram Weimer den Medienanwalt Christian Schertz eingeschaltet und in der “FAZ” eine klare Trennung von politischem Amt und Verlag betont. Schertz habe erklärt, Weimer habe alle operativen Funktionen vor Amtsantritt niedergelegt und nehme nicht mehr am Gipfel teil. Man sei “ausdrücklich beauftragt, rechtliche Schritte für unsere Mandanten zu prüfen”.

3. Meta entkommt seiner Zerschlagung
(netzpolitik.org, Tomas Rudl)
Wie Tomas Rudl bei netzpolitik.org berichtet, habe ein US-Bundesrichter den Social-Media-Konzern Meta nicht als Monopolisten eingestuft. Bei den Übernahmen von Instagram und WhatsApp habe es keinen Wettbewerbsverstoß gegeben, der Markt für Soziale Medien gelte als ausreichend umkämpft. Rudl kommentiert: “Für Kritiker:innen des Unternehmens und der gegenwärtigen Verhältnisse im digitalen Raum ist die Entscheidung eine herbe Niederlage – zumal der Ansatz, gegen die Übermacht von Big Tech gerichtlich statt gesetzgeberisch vorzugehen, zu einem guten Teil der Dysfunktionalität des US-Kongresses geschuldet ist.”

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4. Neue DW-Intendantin kritisiert geplante Etatkürzung
(dwdl.de, Uwe Mantel)
Die neue Intendantin der Deutschen Welle (DW) Barbara Massing kritisiere die geplante Kürzung des DW-Etats um zehn Millionen Euro als falsches Signal bei weltweit steigendem Bedarf an freien Informationen. Trotz der Kürzung wolle sie den deutschen Auslandsrundfunk zur “führenden Stimme der Freiheit aus Europa” machen. Massing setze auf eine engere Zusammenarbeit mit France Médias Monde und der BBC, um Lücken zu schließen, die durch den Ausfall von US-Sendern entstanden seien.

5. Faktenbasiert, aufklärend, machtkritisch
(verdi.de, Till Schmidt)
Das Verdi-Medienmagazin “M” hat mit Georg Restle gesprochen, dem langjährigen Leiter und Moderator des ARD-Politmagazins “Monitor”, der für einen “werteorientierten Journalismus” eintrete. Restle weist auch auf die Wichtigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hin: “In Zeiten der Unübersichtlichkeit des Mediengeschäfts steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk für demokratischen Journalismus. Das bedeutet in seinem besten Sinn: Bürger*innen zu ermöglichen, an den wichtigen Debatten dieser Gesellschaft teilzuhaben, informiert zu sein und auf Grundlage von Fakten und Hintergrundrecherchen selbst einschätzen zu können, wie Politik oder wie Macht funktioniert.”

6. Zum Jahresende werden sich die Wege des Stern und meine trennen
(facebook.com, Til Mette)
Der bekannte Cartoonist Til Mette und der “Stern” gehen nach dreißigjähriger Zusammenarbeit getrennte Wege. Auf Facebook bedankt sich Mette bei den Beteiligten, zeigt sich aber auch enttäuscht darüber, dass im “Stern” dieses Format anscheinend nicht weitergeführt werden soll: “Über Jahrzehnte gehörten die Humorseiten, wie die des satirischen Grossmalers Haderer, die des akribisch kalauernden Tetsche und meine Seite zur DNA des Stern. Ich bedauere sehr, dass es auch für meine Seite ab Januar 2026 keinen Nachfolger/in geben wird.”

Krone hängt schief, 10 Millionen Euro weniger, Mikrojournalismus

1. Die Krone hängt schief
(taz.de, Daniel Zylbersztajn-Lewandowski)
Die BBC stecke in einer tiefen Vertrauenskrise, nachdem ihre Führungsspitze wegen einer irreführend geschnittenen Dokumentation über Donald Trump zurücktreten musste. Ein 8.000 Wörter umfassendes Memo eines ehemaligen internen Standardprüfers werfe dem Sender darüber hinaus gravierende und systematische Mängel sowie parteiische Berichte vor. Die Kritik betreffe nicht nur den Umgang mit Trump, sondern auch die wiederholte unsaubere Berichterstattung des Senders BBC Arabic zum Nahostkonflikt.
Weiterer Lesetipp: Trump kündigt 5-Milliarden-Dollar-Klage gegen BBC an (taz.de)

2. Unkritisch und intransparent: JournalistInnen auf “Dream”-Reise mit Sebastian Kurz
(kobuk.at, Andrea Gutschi)
Andrea Gutschi kritisiert, dass mehrere österreichische Medienvertreter einer Einladung von Ex-Kanzler Sebastian Kurz zu dessen KI-Start-up “Dream” in Tel Aviv gefolgt seien, ohne die Reise in ihren Berichten als bezahlt zu kennzeichnen: “Wir wollten von Krone, Kurier und Oe24 wissen, warum sie die Einladung nicht transparent gemacht haben. Außerdem haben wir die teilnehmenden Medien gefragt, warum der Ausflug zum Traum-Unicorn nicht von Wirtschaftsredakteur:innen absolviert wurde. Wir haben keine einzige Antwort bekommen.”

3. Deutsche Welle erhält zehn Millionen weniger als geplant
(dwdl.de, Uwe Mantel)
Uwe Mantel berichtet bei “DWDL”, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages den Etat der Deutschen Welle (DW) für 2026 überraschend um zehn Millionen Euro im Vergleich zum ursprünglichen Regierungsentwurf gekürzt habe. Die Aufsichtsgremien des Senders sowie die Gewerkschaft Verdi hätten empört reagiert: Die Entscheidung sei ein falsches Signal. “Die Kürzung widerspricht der im Koalitionsvertrag vereinbarten Stärkung der DW”, so Karl Jüsten, Vorsitzender des Rundfunkrates.

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4. Elon Musks Grokipedia und die Macht der Deutung
(belltower.news, Julia Uebelacker)
Julia Uebelacker analysiert Elon Musks neue Plattform “Grokipedia”, die sich als objektive Alternative zur angeblich linkslastigen Wikipedia präsentiere. Sie stellt fest, dass die KI-generierte Enzyklopädie intransparent sei und wertende Formulierungen nutze, um gezielt rechte Deutungen zu fördern. Besonders beim Thema Gender werde die Definition auf reine Biologie verengt. Uebelacker wertet dies als gefährlichen Versuch, in einem “Kulturkampf” die gesellschaftliche Deutungshoheit zu erlangen.

5. Der Himmel könnte noch blauer sein
(arminwolf.at)
“Vor genau einem Jahr habe ich meinen X-Account stillgelegt und bin – gemeinsam mit vielen anderen Journalist·innen – auf Bluesky gewechselt. Hat sich der #eXit gelohnt?” Der österreichische Journalist und Fernsehmoderator Armin Wolf zieht auf seinem Blog eine Art persönliche Zwischenbilanz. Sein Fazit: “Nach einem Jahr fühlt sich Bluesky für mich noch immer an wie Twitter so um 2010, 2011. Das war sehr fein, aber Twitter 2014/15 war noch deutlich interessanter. Definitiv ist Bluesky aber ein sehr viel besserer Ort als X im Jahr 2025. Der #eXit war die richtige Entscheidung.”

6. Womöglich Mikrojournalismus
(uebermedien.de, Lisa Kräher)
Lisa Kräher kritisiert, dass seriöse deutsche Medien wie der “Spiegel” und die “Tagesschau” reißerische Clickbait-Überschriften zu einer neuen Dokumentation über Adolf Hitlers angeblichen “Mikropenis” veröffentlicht haben. Sie stellt fest, dass die berichtenden Medien in ihren eigenen Beiträgen die wissenschaftliche Grundlage (alte DNA) als höchst spekulativ einstufen, die reißerische Behauptung aber dennoch prominent für Aufmerksamkeit nutzen würden.

Trump vs. BBC, AfD-Aussteiger Ahrens, “Servicemagazin”

1. Einlenken oder dagegenhalten?
(tagesschau.de, Gabi Biesinger)
Nach dem Rücktritt der gesamten Führungsspitze wegen einer irreführend geschnittenen Dokumentation über Donald Trump stecke die BBC in einer tiefen Krise. US-Präsident Trump drohe dem Sender nun mit einer Milliardenklage. Bis morgen Abend müsse zudem eine Richtigstellung und eine persönliche Entschuldigung erfolgen.
Weiterer Hörtipp in eigener Sache: Bei radioeins kommentiert der “6-vor-9”-Kurator: “Die BBC sieht gerade nicht aus wie die würdigste Verteidigerin der Pressefreiheit. Deshalb hat sie etwas gutzumachen. Also nicht zahlen, liebe BBC, nicht einknicken. Um sich und allen anderen zu zeigen: Wir lassen uns nicht einschüchtern.” (radioeins.de, Lorenz Meyer, Audio: 4:18 Minuten)


2. So plante Erik Ahrens die TikTok-Strategie der AfD
(ndr.de, Tom Fugmann, Video: 26:16 Minuten)
Das NDR-Medienmagazin “Zapp” beschäftigt sich mit Erik Ahrens, dem ehemaligen digitalen Vordenker der AfD und selbsternannten Aussteiger aus der rechtsextremen Szene. Der Beitrag zeigt Ahrens’ widersprüchlichen Weg vom linken Aktivisten zum rechtsextremen Strippenzieher, der AfD-Politiker Maximilian Krah auf TikTok groß gemacht habe. Ob es sich bei Erik Ahrens’ jüngster Wandlung um echte Reue, Selbstinszenierung oder Wichtigtuerei handele, bleibe jedoch offen.

3. Welche Rolle spielt Brandenburg?
(taz.de, Ann-Kathrin Leclère)
In Brandenburg finde in wenigen Tagen die entscheidende Abstimmung über den Reformstaatsvertrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks statt. Der Vertrag, der bereits von den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten beschlossen wurde, sehe Einschnitte bei Programmen und strengere Regeln, zum Beispiel bei der “Presseähnlichkeit”, vor, müsse aber von allen 16 Landtagen bestätigt werden. “taz”-Redakteurin Ann-Kathrin Leclère hat die wichtigsten Fragen und Antworten dazu zusammengestellt.

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4. “Autofocus” – Wie das Werbeformat einer Industrielobby zum “Servicemagazin” im ORF wurde
(kobuk.at, Hans Kirchmeyr)
Hans Kirchmeyr kritisiert das ORF-Format “Autofocus” als getarnte PR-Sendung für die österreichische Automobilindustrie. Die Sendung, die als “Servicemagazin” bezeichnet werde, sei ursprünglich von der Autolobby initiiert und finanziert worden. Kirchmeyr belegt mit Beispielen, wie “Autofocus” kritiklos die Interessen der Industrie bedient.

5. Fokus auf die Timelines – Dokumentarfilm und Internetkultur
(54books.de, Lennart Rettler)
Der Autor Lennart Rettler lobt aktuelle deutsche Dokumentarfilme wie “Lord of the Toys”, “Goldhammer” und “Soldaten des Lichts” dafür, dass sie die Mechanismen und Abgründe der Internetkultur präzise abbilden. Die Filme würden auf einordnende Experten verzichten. Stattdessen würden sie auf reine Beobachtung setzen und zeigen, wie ihre problematischen Protagonisten (YouTuber, Influencer, Reichsbürger) rassistische oder verschwörungsideologische Inhalte als Geschäftsmodell nutzen.

6. Reality-TV: Von wegen Unterschichtenfernsehen
(dwdl.de, Uwe Mantel)
Entgegen dem weit verbreiteten Mythos des “Unterschichtenfernsehens” seien Reality-TV-Formate längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und würden alle Bildungsschichten erreichen. Daten der AGF Videoforschung sollen zeigen, dass das Publikum der Top-10-Reality-Shows im Schnitt sogar einen höheren Bildungsabschluss habe. Sender wie RTL würden betonen, dass sich diese Formate vom “Guilty Pleasure” zum “Talk of Town” gewandelt hätten, weil sie Eskapismus, soziale Erlebnisse und Diskussionsstoff bieten.

Inhalte vom Rand bevorzugt, Wenig Raum für Verbote, Finanz-Bubble

1. Algorithmen bevorzugen extrem rechte Inhalte
(taz.de, Marco Fündt)
Eine neue Studie der Universität Potsdam und der Bertelsmann-Stiftung zeige, dass die Algorithmen Sozialer Medien im Bundestagswahlkampf 2025 Parteien an den politischen Rändern stark bevorzugt hätten. Beiträge der AfD und der Linkspartei seien den Nutzerinnen und Nutzern überproportional häufig empfohlen worden. Die Inhalte der SPD und insbesondere der Union (CDU/CSU) seien hingegen deutlich seltener angezeigt worden. Reaktionsstarke Inhalte würden besser zu den wirtschaftlichen Interessen der Plattformbetreiber passen.

2. BVerwG lässt wenig Raum für ver­eins­recht­liche Medi­en­ver­bote
(lto.de, Paula Rhein-Fischer)
Die Juristin Paula Rhein-Fischer analysiert die nun veröffentlichten Urteilsgründe zur Aufhebung des “Compact”-Verbots durch das Bundesverwaltungsgericht. Dieses habe entschieden, dass das Vereinsrecht zwar grundsätzlich für Medienverbote genutzt werden könne, die Hürden dafür aber extrem hoch seien. Das Urteil sei auch relevant für ein mögliches AfD-Verbotsverfahren, da das Gericht die von “Compact” verbreitete “Remigrations”-Forderung als klaren Verstoß gegen die Menschenwürde gewertet habe.

3. “Wir bewegen uns in einer großen Bubble”
(journalist.de, Catalina Schröder)
Im “journalist”-Interview spricht Catalina Schröder mit Saidi Sulilatu, dem Chef des gemeinnützigen Portals “Finanztip”. Das Thema Finanzen sei durch Corona und Social Media zwar populärer geworden, bewege sich aber immer noch in einer “Bubble”. Sulilatus Strategie: “Wir versuchen bewusst, eine möglichst alltagsnahe Sprache zu verwenden. Um Finanzen eben nicht mit einer Aura des Expertentums zu umgeben.”

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4. Warum auch junge Zielgruppen für das Fernsehen nicht verloren sind
(dwdl.de, Timo Niemeier)
Entgegen dem Mythos, junge Menschen würden kein Fernsehen mehr schauen, würden aktuelle Zahlen belegen, dass TV für diese Zielgruppen weiterhin relevant sei. Zwar sinke die tägliche Sehdauer zugunsten von Streaming und Social Media, die monatliche Reichweite bleibe aber sehr hoch. Sender wie RTL und ProSieben hätten ihre linearen Reichweiten mit den eigenen Streamingdiensten wie RTL+ und Joyn gebündelt, um Werbekunden eine Gesamtreichweite anzubieten.

5. Klagsfalle Social-Media-Posting : Fünf Tipps, damit HC Strache Sie nicht zur Kasse bitten kann
(falter.at, Florian Klenk)
“Falter”-Herausgeber Florian Klenk warnt davor, dass Personen wie der österreichische Politiker HC Strache derzeit massenhaft Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer verklagen würden, die angeblich ehrenrührige Zeitungsartikel über sie teilen. Entschädigungsforderungen in oft fünfstelliger Höhe seien die Folge. Klenk gibt fünf konkrete Tipps, wie man vor dem Posten prüfen könne, ob ein Artikel (nach österreichischem Recht) die journalistische Sorgfalt, zum Beispiel die Unschuldsvermutung oder die Privatsphäre, verletzt.

6. Unsicherheit in der Medienlandschaft
(verdi.de, Irene Gronegger)
Die Einführung von KI-Zusammenfassungen (AI Overviews) bei Google sorge für massive Unsicherheit in der Medienlandschaft. Sie entziehe den Websites spürbar Traffic und gefährde somit die Werbeeinnahmen der Verlage. Als Reaktion würden die Medienhäuser versuchen, die Leserbindung durch Newsletter zu stärken oder auf den Trend der “Creator Economy” zu setzen.

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