BeHaind, Griechenland, Daniel Steil

1. „Schluss damit!“
(youtube.com, Video, 7:46 Minuten)
Nutzer BeHaind ist genervt vom Quotendruck bei YouTube. Er will zukünftig weniger boulevardeske Inhalte erstellen: „Dieses YouTube-Deutschland, was sich da gerade aufbaut, von dem möchte ich kein Teil mehr sein. (…) Ich möchte nicht mehr ‚masturbieren‘ in den Titel schreiben müssen, damit ihr klickt. Denn wenn ihr nur deswegen klickt, dann klickt ihr bei mir aus den falschen Gründen.“

2. „Jung, cool, lustig sein“
(dirkvongehlen.de)
Stefan Raab befasst sich in „TV Total“ auf ProSieben (tvtotal.prosieben.de, Video, 5:47 Minuten) mit der Nachrichtensendung Heute+.

3. „Eine Frage des Zeitpunkts“
(taz.de, Ferry Batzoglou)
Der stellvertretender Finanzminister der griechischen Regierung, Dimitris Mardas, klagt gegen „Bild“, und zwar „wegen Beleidigung seiner Persönlichkeit, verleumderischen Diffamierung und Beschimpfung auf ‚die Wiederherstellung der Wahrheit, seiner Ehre und seines Ansehens'“.

4. „So funktioniert Rufmordmaschine gegen Varoufakis“
(infosperber.ch, Urs P. Gasche)
Urs P. Gasche geht Medienberichten nach, die vermeldet hatten, dass der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis von ungenannten Quellen als „Spieler“, „Amateur“ und „Zeitverschwender“ bezeichnet wurde. „Varoufakis italienischer Minister-Kollege Pier Carlo Padoan hat in der Folge öffentlich dementiert, dass es diese Beleidigungen bei dem Treffen gegeben habe. Dieses Dementi hinterliess aber in den Medien keine grösseren Spuren. Daraus muss man schliessen, dass in den europäischen Medien von anonymen Quellen verbreitete Beleidigungen, zudem ohne mit Namen identifizierte Beleidiger, mehr zählen als der abweichende Bericht des italienischen Finanzministers, der sich mit Namen zitieren lässt.“

5. „‚Relevant ist, was die Masse der Menschen interessiert'“
(meedia.de, Georg Altrogge)
Daniel Steil räumt ein, dass „Focus Online“ mit „einigen Berichten“ zur „Verwirrung über den Gesundheitszustand“ von Michael Schumacher beigetragen hat. „Journalisten erklären häufig, was sie selbst für relevant erachten. Ob das immer mit dem Relevanzgedanken der meisten User übereinstimmt, bezweifle ich stark – unsere Userlab-Befragungen zeigen andere Ergebnisse. Grundsätzlich halte ich eher das für relevant, was die Masse der Menschen interessiert.“ Siehe dazu auch „Sie haben bisher immer das falsche Online-Angebot gelesen!“ (stefan-niggemeier.de).

6. „Schreiben: Zehn Tipps“
(tomhillenbrand.de)