Focus, Smartwatch, Rundfunkbeitrag

1. „Wie islamophob ist der ‚Focus‘?“
(blog.zeit.de/radikale-ansichten, Yassin Musharbash)
Yassin Musharbash schaut sich den aktuellen „Focus“ an, der sich unter dem Titel „Ein Glaube zum Fürchten“ mit dem Islam beschäftigt: „Der Islam braucht einen Luther, schreibt der Focus als Fazit. Mindestens genauso dringend braucht der Focus allerdings Journalisten. Sollte diese Titelgeschichte ein ernst gemeinter Versuch gewesen sein, reale und diskussionswürdige Probleme anzusprechen, dann ist er gescheitert.“

2. „Deutschlands Richter sehen fern“
(faz.net, Michael Hanfeld)
Michael Hanfeld fragt sich, warum deutsche Gerichte keine Ausnahmen beim Rundfunkbeitrag anerkennen wollen und hat den Eindruck, die Richter schrieben nur noch voneinander ab: „Die Kläger laufen mit ihren Argumenten gegen eine Wand. Mit ihren Einwänden, was die Ungleichbehandlung im Einzelnen angeht, vor allem aber mit der generellen Kritik, dass es sich bei diesem Beitrag nicht um eine Abgabe handelt, mit der man eine erwünschte Gegenleistung bezahlt, sondern um eine Steuer. Der Einwand, man wolle ARD und ZDF nicht hören und sehen, zählt nicht, ja nicht einmal, dass der Empfang von öffentlich-rechtlichem Rundfunk am Arbeitsplatz nicht erwünscht, nicht möglich oder aus guten Gründen untersagt ist.“

3. „Doppelagenten der Comedy“
(haz.de, Imre Grimm)
Imre Grimm berichtet von einem Mangel an Comedy-Autoren in Deutschland: „Es gibt halt nicht viele Gute. Die politische Spaßindustrie hierzulande ist ein kleiner, tapferer Haufen wehrhafter Recken, die im Dienste der Satire munter die Lager wechseln.“

4. „Die große Chance auf ein erfrischend zurückhaltendes Nachrichtenmedium“
(netzwertig.com, Jürgen Vielmeier)
Jürgen Vielmeier sammelt einige technische Entwicklungen rund um die Smartwatch: „Medienhäuser haben hier eine gute Chance, die Nutzer schneller zu erreichen und personalisierter zu informieren. Besser fahren sie dabei mit zugeschnittenen Informationshappen und nur so vielen Nachrichten wie unbedingt nötig.“

5. „Onlinejournalismus: Konfetti für den Weilchenbeschleuniger“
(spiegel.de, Peter Glaser)
Ein Text von Peter Glaser zu 20 Jahren „Spiegel Online“. „Früher öffnete sich einmal pro Abend mit der Tagesschau das Nachrichtenfenster in die Welt. Heute fließen Meldungen, Informationen, Unterhaltung permanent. Etwas so Sonderbares wie ‚Sendeschluss‘ kennen junge Mediennutzer nicht mehr.“

6. „What It’s Like When You Read A Newspaper, What It’s Like When You Read News Online“
(geekculture.com/joyoftech, englisch)