Jung&Naiv, Volontariat, Netzfingerabdruck

1. „Der Traum vom Journalistenleben“
(mdr.de, Audio, 29:23 Minuten)
Zwanzig Jahre nach dem Besuch der Journalistenschule ruft Philip Meinhold ehemalige Mitschüler an und fragt sie, ob sie ihre Vorstellungen von Journalismus verwirklichen konnten.

2. „Bitte bewerben – ihr braucht dafür auch nur drei Tage“
(sara-weber.tumblr.com)
Noch bis zum 8. Juli kann man sich beim britischen „Spectator“ für ein ein- oder zweiwöchiges Praktikum bewerben. Sara Weber findet die Anforderungen dafür sehr hoch, das Bewerbungsverfahren „unverschämt“.

3. „Meine Laudatio für Jung&Naiv: Die konservative Konterrevolution hat Youtube erreicht“
(leitmedium.de, ccm)
„Jung & Naiv“ mit Tilo Jung revolutioniere nicht den Journalismus auf Youtube, sondern es sei „ein Intranetformat für Medienmacher und Politiker“, schreibt Caspar Clemens Mierau: „Jung bringt den am Zuschauer desinteressierten Journalisten auf die Videoplattform und erntet damit natürlich den Applaus einiger Journalisten-Kollegen, die auch lieber ohne Leser schreiben würden.“

4. „Stromnetz verrät Whistleblower“
(heute.de, Peter Welchering)
Eine Verzerrung der Stimme des Informanten ist kein wirkungsvoller Schutz, schreibt Peter Welchering: „Denn mit einer IT-forensischen Methode können die Einstreuungen der elektrischen Netzfrequenz in Tonaufnahmen herausgefiltert und zu einer Art Netzfingerabdruck verdichtet werden. Dieser Netzfingerabdruck wird dann mit Frequenzdatenbanken abgeglichen, um herauszubekommen, wann und wo die Aufnahme gedreht wurde.“

5. „Das Chaos der Anderen“
(neues-deutschland.de, Tobias Riegel)
Tobias Riegel malt sich in der sozialistischen Tageszeitung „Neues Deutschland“ aus, wie es wäre, wenn ausländische Politiker und Medien deutsche Politiker kritisieren, die versuchen, für Ruhe und Ordnung zu sorgen: „Wir können uns in Deutschland kaum vorstellen, wie das wäre, wenn sich der US-Außenminister regelmäßig tadelnd zu unserem Umgang mit Demonstranten äußern würde. Es ist aber zu vermuten: Sollte eine linke Bundesregierung einst den Austritt aus der NATO anstreben – wir würden das Gefühl der ständigen Ermahnung kennenlernen. Dann wären die Randalierer vom 1. Mai für die ‚Bild‘-Zeitung plötzlich die ‚friedliche und demokratische‘ Speerspitze gegen eine ‚autokratische‘ und ganz allgemein ‚korrupte‘ Bundesregierung – die schleunigst durch Technokraten ersetzt werden muss.“

6. „Keine Handyfotos auf der Pressetribüne erlaubt“
(twitter.com/LarsWallrodt)