Dortmund, Pöbler, Turing-Test

1. „Fortsetzung eines verkorksten Krisenmanagements“
(sueddeutsche.de, Ralf Wiegand)
Ralf Wiegand sammelt Reaktionen auf das Buch „Ganz oben, ganz unten“ von Christian Wulff. Siehe dazu auch „Wo Wulff Recht hat“ (zeit.de, Ludwig Greven).

2. „Offener Brief an WELT am SONNTAG, anlässlich des Beitrags ‚Was tun mit Extremisten im Stadtrat?'“
(marco-buelow.de)
SPD-Politiker Marco Bülow schreibt einen offenen Brief (PDF-Datei) an Jan-Eric Peters, in dem er sich über die Darstellung der „Vorfälle am Wahlabend des 25. Mai in Dortmund“, wie sie im Artikel „Was tun mit Extremisten im Stadtrat?“ in der „Welt am Sonntag“ beschrieben sind, beschwert: „Der ganze Ablauf ist nicht nur verzerrt sondern völlig falsch dargestellt worden! Einem Rechtsextremisten der friedlich ohne marodierende Schläger ins Rathaus gekommen wäre, hätte sich niemand in den Weg gestellt, auch wenn er natürlich nicht willkommen gewesen wäre.“

3. „Plöchinger: ‚Die Pöbler hart wegmoderieren'“
(derstandard.at, Oliver Mark)
Ein Interview mit Stefan Plöchinger, dem Chefredakteur von Sueddeutsche.de: „Bei uns beschweren sich inzwischen reihenweise Leser über Kommentare anderer Leser. Wir fragen uns: Senden wir die richtigen Signale an die Mehrheit unserer Leser, wenn immer wieder eine Minderheit von Trollen ansetzt, den Raum unter Artikeln für Rüpeleien zu kapern?“

4. „Ringel, Ringel, Reihe“
(freitag.de, Axel Brüggemann)
Axel Brüggemann macht sich Gedanken über Recherche-Kooperationen zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Medien.

5. „No, A ‚Supercomputer‘ Did NOT Pass The Turing Test For The First Time And Everyone Should Know Better“
(techdirt.com, Mike Masnick, englisch)
Siehe dazu auch „Doch, Journalismus im Netz ist kaputt“ (netzwertig.com, Martin Weigert).

6. „Gedanken zum Tod von Frank Schirrmacher“
(plus.google.com, Wolfgang Blau)
Wolfgang Blau schreibt zum Tod von Frank Schirrmacher: „Ich erinnere mich an Zeiten, in denen er versuchte, mich als digitalen Neo-Liberalen zu brandmarken, doch ich habe ihn immer dafuer bewundert, mit welcher Wucht, aber auch Bescheidenheit er sich bemuehte, das Internet und dessen gesellschaftliche Auswirkungen zu verstehen und anderen zu erklaeren. Er lernte in aller Oeffentlichkeit.“