Bauer Media Group, Käseblatt, Wodka

1. „Wenn Firmen sich bei den Kreativen bedienen: Dreister Bilderklau“
(schoen-und-fein.de, Stefanie Bamberg)
Wie sich die Bauer Media Group bei Bildern von Bloggern bedient: „Bauer Media ist übrigens mit so einem Verhalten, dass sich vor allem auf Facebook zeigt, nicht alleine. Ich empfehle euch, mal ein paar Facebook-Seiten anzuschauen, zum Beispiel von Burda – ebenfalls ein Verlag, der das Leistungsschutzrecht einst gefordert hat. Was man da so findet, ist ziemlich niederschmetternd.“

2. „Kuck mal, wat für ‘n Käseblatt“
(operation-harakiri.de, Ralf Heimann)
Ralf Heimann, bisher Lokaljournalist, kritisiert den Lokaljournalismus: „Ich habe überhaupt nichts gegen Vereinsberichterstattung. Aber die Voraussetzung dafür, dass etwas in der Zeitung steht, sollte immer sein, dass man vom Kreis der potenziellen Interessenten die Leute auf dem Foto abziehen kann und dann noch immer jemand übrigbleibt.“

3. „Ein naturalistischer Fehlschluss“
(connected.tante.cc, Jürgen Geuter)
Jürgen Geuter fragt sich, wie das EuGH-Urteil gegen Google offline aussehen könnte: „Kommen nach 10 Jahren eine handvoll Männer in schlecht sitzenden Anzügen und flößen allen Menschen, die sich noch erinnern Wodka ein, bis sie ihre Erinnerungen verloren haben?“

4. „Sand im digitalen Kapitalismus“
(nzz.ch, Rainer Stadler)
„Die digitalen Goliaths aus den USA sollen angekettet und den nationalen Sitten unterworfen werden“, schreibt Rainer Stadler zum gleichen Thema: „Das Feuilleton der wirtschaftsliberalen ‚FAZ‘ operiert gar mit Versatzstücken der antikapitalistischen Rhetorik und verbündet sich im Kampf gegen das Silicon Valley mit dem Chef des ‚Bild‘-Herausgebers Axel Springer.“

5. „’20 Minuten‘: Werbung vor Inhalt“
(medienspiegel.ch, Martin Hitz)
Wie in den Gratiszeitungen „20 Minuten“ und „Blick am Abend“ Werbung und Inhalte präsentiert werden.

6. „die story – Wer betrügt, profitiert“
(wdr.de, Video, 43:39 Minuten)
Wie deutsche Arbeitgeber mit Mitarbeitern aus der EU umgehen. Und wie Politiker einerseits Mindestlöhne fordern und andererseits Gesetzlücken offen lassen – die dann die Gerichte belasten.