Blick, De:Bug, Die neue Frau

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Auf der Skipiste des Grauens“
(topfvollgold.de, Mats Schoenauer)
Der Artikel „Verzweifelte Schreie im Schnee“ in der Zeitschrift „Die neue Frau“ beschreibt einen Skiunfall von Ariane, der Tochter der niederländischen Königin Máxima.

2. „Vater des Amokläufers klagt gegen Springer“
(stuttgarter-zeitung.de, Thomas Schwarz)
Der Vater des Amokläufers von Winnenden fordert vom Axel-Springer-Verlag eine Entschädigung in der Höhe von 10 000 Euro, „weil in der ‚Bild‘-Zeitung zwei Porträtfotos von ihm abgedruckt worden waren, die seiner Meinung nach seine Persönlichkeitsrechte verletzten“.

3. „Benzin im Blut, heulende Motoren im Ohr“
(nzz.ch, Marcel Gyr)
Mit 20 fing Roger Benoit beim „Blick“ an – mit 65 ist der Formel-1-Reporter immer noch dabei. „Von Motoren oder Getrieben hat Boliden-Roger bis heute keine Ahnung. ‚Das interessiert mich nicht‘, gibt er freimütig zu. Sobald es um Technik gehe, lasse er die Finger davon. ‚Dann zitiere ich nur noch die Experten.'“

4. „Der scheinheilige Blick“
(blog.tagesanzeiger.ch, Michèle Binswanger)
Der „Blick am Abend“ mache sich lächerlich, wenn er sich sich zum Beschützer der Frauen aufspiele, findet Michèle Binswanger.

5. „Falschmeldungen: Kassel ist keine Unfall-Hochburg“
(hna.de)
„Men’s Health“ berichtete, „dass Kassel bundesweit Spitzenreiter bei Verkehrsunfällen mit Verletzten sei“, Bild.de und Welt.de „übernahmen die Meldung ungeprüft“. „Auf HNA-Anfrage bei ‚Men’s Health‘ räumte die Redaktion den Rechenfehler ein.“

6. „De:Bug verabschiedet sich“
(de-bug.de, Sascha Kösch)
Das Musikmagazin „De:Bug“ kündigt eine letzte Ausgabe an. „Die Welt explodiert in Medien, die Konkurrenz für umsonst ist überall, die Margen werden immer kleiner und die Mischkalkulationen immer ausufernder. Dazu droht immer die große Schere: Alles für umme und alles jetzt sofort. Und so schön das ist, als Zeitung ist man eben einfach langatmiger.“