Google, Verily, William Randolph Hearst

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „FREELENS verklagt Google“
(freelens.com, Lutz Fischmann)
Der Fotojournalisten-Verband Freelens verklagt Google, weil „Aufnahmen bei Anklicken in bildschirmfüllender Größe gezeigt“ werden, „ohne auf die Ursprungswebsite weiter zu leiten“. Siehe dazu auch „Dreist und dumm: die neue Bildersuche von Google“ (stefan-niggemeier.de, 4. Februar).

2. „Die Wahrheit im Netz“
(heise.de/tr, David Talbot)
Die Plattform Verily will Informationen aus sozialen Medien verifizieren.

3. „Watzke spricht Machtwort: Lewandowski bleibt“
(borussen.tv, Stephan Schubert)
Fußball: Hintergründe zu den vielen Gerüchten über einen Vereinswechsel von Robert Lewandowski in den Medien.

4. „Medienkrise: Wer im Glashaus sitzt…“
(blogs.taz.de/hausblog, Karl-Heinz Ruch)
Karl-Heinz Ruch, „Taz“-Geschäftsführer: „Die Verlage müssen sich beeilen, wenn sie die digitale Zukunft noch erreichen wollen. Dabei ist Größe beim notwendigen Wandel keineswegs ein Vorteil. Auch Marktführer können abstürzen. Wichtiger als Größe für das Überleben ist die Frage, ob ein Verlag heute mit diversifizierten Geschäftsmodellen antritt und nicht einseitig abhängig ist.“

5. „Der Erfinder der Sensationspresse“
(dradio.de, Brigitte Baetz)
Brigitte Baetz erinnert an den heute vor 150 Jahren geborenen US-Verleger William Randolph Hearst: „Hearsts Motto: ‚Wenn irgendjemand es nicht gedruckt sehen will, dann ist es eine Nachricht. Alles andere ist Werbung.'“ Siehe dazu auch „William Randolph Hearst and Yellow Journalism“ (blog.britishnewspaperarchive.co.uk, englisch).

6. „Geht euch doch selbstverwirklichen, ich geh arbeiten“
(dasnuf.de)