Julia Friedrichs, Ringier, Touristen

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „nachrichten sind flüsse, kein seen“
(wirres.net, Felix Schwenzel)
Statt RSS-Feeds zu kürzen, schlägt Felix Schwenzel vor, Werbung direkt in den Text einzubauen: „was spricht denn dagegen werbung in den inhalten einzubetten? ein bild, ein bisschen text, einen link — jeder VHS-HTML-kurs-absolvent kann das in einen RSS-artikel einbetten. wahrscheinlich sogar meine oma.“

2. „Ein offener Brief an Julia Friedrichs“
(indiskretionehrensache.de, Thomas Knüwer)
Julia Friedrichs nervt sich auf Deutschlandradio Kultur über Facebook, was Thomas Knüwer veranlasst, ihr einen Brief zu schreiben.

3. „‚Neue Lage‘: Wie der ‚Spiegel‘ aus einem Kritiker einen Gejagten macht“
(deutsch-tuerkische-nachrichten.de, Michael Maier)
In einem langen Artikel (und einem Nachfolgeartikel) schreibt Michael Maier über eine Auseinandersetzung zwischen den „Deutsch Türkischen Nachrichten“ und dem „Spiegel“. „Spiegel“-Redakteure kommen hier zu Wort: „Michael Maier und der Spiegel im Clinch“ (meedia.de, cm).

4. „Erneute Mea Culpa von Ringier“
(nzz.ch, ras.)
Der Ringier-Verlag zieht einen Vergleich mit Carl Hirschmann, über den „teilweise unzutreffende Vorwürfe“ verbreitet wurden, die sich auf „Behauptungen anonymer Informanten stützten oder in der Weitergabe blosser Gerüchte bestanden“. „Das Medienhaus verpflichtet sich im Weiteren, die Mea Culpa auf den Frontseiten von ‚Blick‘, ‚Blick am Abend‘ sowie während vierzehn Tagen auf blick.ch und der Website der ‚Schweizer Illustrierten‘ zu veröffentlichen. (…) Ringier wird zudem die betreffenden Publikationen im Internet und auf Datenbanken löschen. Überdies unterlässt Ringier künftig Berichte über Hirschmann.“

5. „Journalists Dancing on the Edge of Truth“
(nytimes.com, David Carr, englisch)
David Carr denkt über Wahrheit im Journalismus nach: „I once lost a job I dearly wanted because I had misspelled the name of the publisher of the publication I was about to go to work for. Not very smart, but I learned a brutal lesson that has stayed with me.“

6. „Herr Tao Qu im Paradies“
(sonntagszeitung.ch, Gabi Schwegler)
Wie eine Gruppe von dreissig chinesischen Touristen in zwei Tagen die Schweiz erlebt.