dpa, Sky, Friede Springer

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an [email protected].

1. „Digitaler Demenzpatient“
(theeuropean.de, Gunnar Sohn)
Gunnar Sohn beschäftigt sich mit dem Bild.de-Artikel „Macht uns die moderne Technik dumm?“, der mit Aussagen von „Deutschlands berühmtestem Hirnforscher“, Manfred Spitzer, gespickt ist.

2. „Deutsche Behörden-Agentur, dba“
(stern.de/blogs, Hans-Martin Tillack)
Zu großes Vertrauen in die Behörden wirft Hans-Martin Tillack der Nachrichtenagentur dpa vor: „Ich bin mir eigentlich ganz sicher, dass bei dpa viele professionelle Journalisten arbeiten. Aber irgend etwas in dieser Agentur drängt deren Mitarbeiter dazu, sich zu allererst an offizielle Statements zu halten. Behörden haben irgendwie immer recht – das scheint man bei dpa allzu oft zu glauben.“

3. „Nachrichten sind uns egal – Gut so!“
(freitag.de, Heinz-Günter Weber)
Eine Studie zeigt „ein geringes Wissen insbesondere der jungen Deutschen über aktuelle Ereignisse“. Heinz-Günter Weber kommentiert die Ergebnisse: „Nachrichtensendungen sind heute viel zu sehr Teil des politischen Spiels – man könnte sie als von verschiedenen Interessen geradezu ‚verzinkt‘ betrachten – als dass die Nachrichten per se Informationen wären.“

4. „Q2/12: SKY sieht schwarz – schwarze Zahlen“
(allesaussersport.de, Kai Pahl)
Eine Analyse der aktuellen Quartalszahlen des Bezahlsenders Sky.

5. „ZDFzoom, Ihre Desinformationssendung im ZDF“
(ratioblog.de, Michael Hohner)
Der Beitrag „Giftiges Licht“ von ZDF Zoom in der Analyse von Michael Hohner.

6. „‚Herzlichen Glückwunsch, Friede Springer'“
(handelsblatt.com, Marek Dutschke)
Ein Text von Marek Dutschke anlässlich des 70. Geburtstags von Friede Springer: „Der Lebensleistung von Friede Springer möchte ich Respekt zollen. Aber einige Kritikpunkte kann ich mir auch jetzt nicht verkneifen. Denn auch unter der Herrschaft von ihr ist die Berichterstattung des Springer-Verlags weiterhin oft zu scharf und einseitig in der Darstellung von Ereignissen. Zwar sind solche Hetzkampagnen, wie gegen meinen Vater damals, heute kaum noch denkbar, aber Qualitätsjournalismus lassen die Publikationen des Hauses weiterhin vermissen.“