Suchergebnisse für ‘BILD’

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G8-Gipfel – Die Wahrheit
(zuender.zeit.de)
Klimakiller, Chaoten, Polizeigewalt: Vor dem G8-Gipfel wurden die Etiketten für Gut und Böse schon vergeben. Zuenders Zitate-Sammlung zeigt euch, wer auf welcher Seite der Absperrung steht.

Ein Netz fürs Leben
(handelsblatt.com, Thomas Knüwer)
Weblogs, Podcasts oder Wikipedia als Hobby – wer damit seine Freizeit vor dem Computer verbringt, der muss sich häufig regelrecht dafür rechtfertigen. ?Unsoziale Zeitverschwendung?, giften Kritiker. Doch sie übersehen oft, dass die Aktivitäten im Netz Ausgangspunkt sind für reale Freundschaften und Kontakte, die Karrieren verändern können.

Gratiszeitungen: Näher am Leser
(extradienst.at, Alexander Lukacs)
Der Gratiszeitungsmarkt ist ständig am Wachsen. Auch im vergangenen Jahr expandierten bestehende Titel und neue kamen hinzu. Dabei stellt sich die Frage, wo die Grenzen der Wirtschaftlichkeit zu ziehen sind.

Fernsehführer
(spreeblick.de, Malte)
Auffallend viele Spreeblickleser schauen nie Fernsehen. Damit diese Menschen den Anschluss an das Muttermedium nicht verpassen, folgt nun ein kurzer Überblick.

Zwei Blicke auf einen Kontinent
(taz.de, Dominic Johnson)
Pünktlich zum G-8-Gipfel entdecken deutsche Tageszeitungen Afrika. Sonderausgaben von “Bild” und “Frankfurter Rundschau” zeigen zwei verschiedene Kontinente.

Der Pinkeltropfenstopper
(nzzfolio.ch, Peter Haffner)
Wer sie hat, dem wird gegeben: Wirklich brauchbare Ideen für Dinge, mit denen man Millionen verdienen könnte.

Post von Diekmann

“Bild” hatte ja jüngst — sichtlich widerwillig, aber gehorsam — eine Rüge des Presserats abgedruckt. Grund für die “Bild”-Rüge war laut Presserat Schleichwerbung für Aldi.

Und das Fachblatt “kress report” berichtet nun von einem Brief, den “Bild”-Chef Kai Diekmann offenbar an den Presserat geschickt hat, weil “Bild” die Aldi-Rüge “nicht nachvollziehen” könne. Weiter heiße es in Diekmanns Brief:

Nach Vorstellung des Presserates darf nicht über Preise und Bezugsquellen eines neuen Produktes berichtet werden. Sie ziehen die Grenze des Zulässigen schon bei Angabe von Telefonnummer und Internetadresse. Jede deutsche Publikation wäre danach künftig gezwungen, den Service-Charakter ihrer Berichterstattung radikal zu beschneiden.

Beigefügt sei dem Brief an den Presserat (der angeblich kein Alleingang Diekmanns sei, sondern von vielen deutschen Chefredakteuren unterstützt werde) ein “Ordner mit 100 Seiten aus 100 aktuellen Zeitungen und Zeitschriften”. Ob “Fahrradzubehör in der ‘Süddeutschen’, Motorradanzüge in der ‘FAZ’, (…) die neue ICE-Strecke Frankfurt-Paris in der ‘FR’, Osterdeko in ‘BamS’ oder die neue H&M-Edelmarke Cos in ‘Bild’ selbst” — alle Artikel enthielten ebenfalls konkrete Angaben zu Anbietern, Preisen, Bestellrufnummern oder Online-URLs. Laut “kress” hat “Bild” zwar ausdrücklich darauf verzichtet, alle Artikel als Beschwerde einzureichen, bittet den Presserat aber um Prüfung der “eingereichten Einzelfälle” und darum, die eigenen Standards “den aktuellen Leserbedürfnissen sowie einer modernen Wirtschaftsberichterstattung anzupassen”.

Beim Presserat, heißt es, begrüße man die “transparente Diskussion” und verspreche, sich mit dem “interessanten Material, das unsere Spruchpraxis kritisch begleitet”, eingehend zu befassen.

Kurz korrigiert (421)

Es muss wohl eine Art Reflex sein, der Bild.de-Mitarbeiter dazu "Neues Urteil: Krankgeschrieben zum Konzert!"veranlasst, völlig Fakten-unabhängig in Überschriften bestimmte Schlüsselbegriffe einzubauen. Der Teaser, der derzeit auf der “Tipps & Trends”-Seite von Bild.de steht (siehe Ausriss), ist ein schönes Beispiel dafür. Das “neue” Urteil, von dem dort die Rede ist (“Az.: 10 Sa 117/04“), ist nämlich keineswegs neu. Jedenfalls nicht nach landläufigen Maßstäben. Es stammt aus dem Jahr 2004. Aber immerhin: Der Agentur-Bericht dazu, der ist offenbar neu.

Mit Dank an Daniel P. für den sachdienlichen Hinweis.

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Kumpanei – Der Doping-Sumpf und die Journalisten
(ndr.de, Video)
Es war die Pressekonferenz des Jahres. Erik Zabel und Rolf Aldag gestehen unter Tränen ihre Doping-Vergangenheit. Mehr als fünf Millionen Zuschauer sind am Bildschirm live dabei. Und werden deshalb auch Zeugen der Kumpanei zwischen Journalisten und Sportlern. Wie selbstverständlich duzt man sich gegenseitig und spendet den Radprofis auch noch Applaus. Nur wenige Sportjournalisten halten es für angebracht, sich kritisch auch mit der eigenen Zunft auseinander zu setzen.

«Am Rande des silbernen Zeitalters»
(weltwoche.ch, Roger Köppel)
Der grosse Verleger und Jahrhundertzeuge Lord Weidenfeld über das Wien der zwanziger Jahre, den Aufstieg Hitlers, den Zweiten Weltkrieg und die grossen Frauen, die ihm bei seiner Karriere halfen. Erster Teil des Gesprächs.

Habermas und die Heuschrecken
(medienspiegel.ch, Edgar Schuler)
Jürgen Habermas, Altmeister der kritischen Theorie (nebst vielem anderen) will die Welt nicht nur interpretieren, sondern sie auch verändern. Zum Beispiel wenn es um den Verkauf der «Süddeutschen Zeitung» geht.

Innere Werte online bestellen
(ksta.de, Martin Weber)
Nicht vor Ort und trotzdem live dabei: Martin Weber guckt ?Hart aber fair?. Natürlich nur echt mit Frank Plasberg, dem Dranbleiber, dem Hartnäckigen, dem Sprechblasenkiller.

Google und Feedburner
(oe1.orf.at, Ritchie Pettauer)
Mehr als eine Liebeshochzeit.

So funktioniert das Schnell-Lesen
(stern.de/tv)
Und wie schnell können Sie lesen? Machen Sie den stern TV-Lesetest und finden auf der Stelle heraus, ob Sie zu den Turbo-Lesern gehören.

Kurz korrigiert (420)

Bei Bild.de ist man fast ein Jahr nach der Fußball-WM (Deutschland wurde Dritter) offenbar immer noch “schwarzrotgeil“:

Mit dem Weltmeister der Herzen vielleicht. Fußballweltmeister ist Philipp Lahm, der im Februar 2004 zum ersten mal für die Nationelf spielte, jedenfalls nicht.

Mit Dank an Johannes B. für den sachdienlichen Hinweis.

Nachtrag, 14.53 Uhr: Bei Bild.de hat man sich offenbar entschieden, den Fehler auf recht drastische Weise zu korrigieren: Der Artikel ist verschwunden.

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Immer schön im Bild bleiben
(sueddeutsche.de, Simon Feldmer)
Das digitale Unwetter bricht gleich nach dem Frühstück los: Journalisten beschimpfen sich, Kolumnisten lassen sich beim Kaffeetrinken filmen. Gebloggt wird über alles, vom Supermarkt-Erlebnis bis zum Doping-Geständnis. Doch das professionelle Bloggen geht gerade erst los.

Wandel nach der Krise?
(medienheft.ch, Constanze Straub und Philomen Schönhagen)
Medienjournalismus ist, wenn Journalisten Journalisten beobachten. Doch das ist nach einem anfänglichen Boom in den 90er Jahren und einem markanten Einbruch um die Jahrtausendwende nur noch sporadisch der Fall. Ähnlich dürftig steht es mit der Forschung in diesem Bereich. Neuere Freiburger Fallstudien werfen nun einige Schlaglichter auf die aktuellen Trends.

Im Visier des Hähnchenbraters
(faz.net, Nina Rehfeld)
Ein Video, das ein junger Londoner ins Internet stellte, entdeckten die Werber von ?Kentucky Fried Chicken? und integrierten es in ihren professionellen Werbespot. Keine unübliche Praxis: Die Amateurvideo-Plattformen sind zum Jagdrevier für Ideenscouts aus der Werbebranche geworden.

Analyse von 109 Websites von deutschen Tageszeitungen
(websehen.net)
Nicht nur Fernsehsender rüsten ihre Websites mit eigenen Bewegtbildern auf. In einer Zeit, in der jeder im Internet zum Sender werden kann, stellen auch Tageszeitungen Videos auf ihren Websites zur Verfügung. Gerade für das bewegtbildlose Printmedium ist das eine neue Herausforderung, die deutsche Tageszeitungen auf unterschiedliche Art und Weise lösen. Um zu untersuchen, wie das in Deutschland genau umgesetzt wird, wurden 109 Websites von deutschen Tageszeitungen auf ihr Videoangebot geprüft.

Gerfried Sperl an Regierung: “Sichern Sie Pressefreiheit gesetzlich ab”
(derstandard.at)
Die Journalistengewerkschaft verlieh dem STANDARD-Chefredakteur den Kurt Vorhofer-Preis – Das nutzte er für Forderungen an Branche und Gesetzgeber – Die gesamte Rede als Download (Word-Datei, 31.5 kb)

Genfer Sozialhilfebezüger wohnen im Hotel
(sf.tv, Video, 5:46 Minuten)
Der Wohnungsmarkt in Genf ist umkämpft. Vor allem Arbeitslose und Sozialhilfebezüger haben Mühe eine Wohnung zu finden. Die Genfer Sozialhilfebehörden quartieren ihre Klienten daher in Hotels ein. Diese Massnahme führte in Zürich zu hitzigen Debatten.

Über den Sinn von Copy & Paste

In der aktuellen “Bild am Sonntag” schreibt Kolumnist Peter Hahne über Pfingsten. Seine “Gedanken zum Sonntag” sind überschrieben mit den Worten “Über den Sinn von Pfingsten und den Beginn einer Mission” und 76 Zeilen lang. Wir zitieren die Zeilen 31 bis 71:

(…) Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Das Wort kommt aus dem Griechischen: “Pentekoste” bedeutet fünfzig. Gemeint sind die 50 Tage zwischen Ostern und diesem Wochenende. Gefeiert wird dieses Fest als der Geburtstag der Kirche. Die Bibel erzählt die uralte Geschichte, die sich vor rund 2000 Jahren ereignete: Nach Tod und Auferstehung von Jesus Christus waren seine Anhänger verunsichert und versteckten sich in ihren Häusern in Jerusalem. Doch dann – eben nach diesen 50 Tagen – die Wende: Die Jünger bekamen wieder Mut und wagten sich in die Öffentlichkeit. Das taten sie nicht aus eigener Kraft, sondern erfüllt vom Heiligen Geist – vom Geist Gottes. Eine Kraft, die wir uns selber nicht geben können. Eine Kraft, die uns wieder auf die Beine hilft, wenn wir resignieren, die uns im Leid tröstet und in Verzweiflung Zuversicht und Hoffnung schenkt.. Die Bibel zeichnet dazu folgendes Bild: Vom Himmel kam ein Brausen, und über ihren Köpfen erschienen Feuerzungen. Die Menschen strömten zusammen und hörten die Jünger predigen. Das Wunder: Jeder Besucher der “Multi-Kulti-Hauptstadt” Jerusalem verstand sie in seiner eigenen Sprache! Die Bilanz dieses ersten Pfingsttages: Rund 3000 Menschen wurden Christen und ließen sich taufen – die erste Gemeinde war entstanden, Beginn der weltweiten Mission. Bis heute werden Menschen von diesem Glauben angesteckt. Sie sind entflammt und begeistert – von Pfingsten stammt die Redewendung “Feuer und Flamme sein”. (…)

Schön hat er’s aufgeschrieben, der Hahne — allerdings nicht für die aktuelle “BamS”. Neu an den Zeilen ist die von uns kursiv gesetzte Passage im Mittelteil. Der Rest stand identisch auch schon in Hahnes Pfingstkolumne des vergangenen Jahres — und (nebenbei bemerkt) ebenfalls fast wortgleich in der Pfingst-“BamS” des Jahres 2003.

Aber vielleicht markieren Hahnes Pfingstkolumnen ja bloß traditionell den Beginn der Sommersaison.

Warum bloggen wir eigentlich Pfingsten?

Im November 2004 gab’s die “Volksbibel” von “Bild”, im Dezember 2004 die “Goldbibel”, im März 2006 die “Immendorff-Bibel”, im November 2006 die “Dürer-Holzbibel” — und im Juni 2007 kommt ja bekanntlich die “Benedikt-Bibel” bzw. “Papst-Bibel” auf den Markt.

Reingeschaut hat man bei “Bild” offenbar mal wieder in keine davon. Denn auf die Frage “Warum feiern wir eigentlich Pfingsten?” antwortete das Blatt gestern:

BILD erklärt’s. (…) Laut Neuem Testament (Johannes, Kapitel 14) fuhr der Heilige Geist am 50. Tag nach Ostern auf die Apostel herab (“es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer”).
(Link von uns.)

Tatsächlich aber steht das sog. “Pfingstwunder” im Neuen Testament im 2. Kapitel der Apostelgeschichte des Lukas.

Mit Dank an Michael O. für den Hinweis und Uli W. für die Illustration!

Nachtrag, 29.5.2007: “Bild” hat den Fehler in der heutigen “Korrekturspalte” berichtigt.

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Überlebt der Journalismus den Markt?
(perlentaucher.de, Robin Meyer-Lucht)
Wie markttauglich ist die Öffentlichkeit? Jürgen Habermas stellt in seinem Essay über die Zukunft der Zeitungen die richtige Frage. Aber gibt er auch die richtige Antwort? Eine Studie über die marktorientieren Niederungen des Online-Journalismus bestätigt zumindest Habermas’ Diagnose.

Hinaus aus Hamburg mit den Schuften!
(taz.de, Gerhard Henschel)
“Bild” wird Berliner. So what? Ergebnisse einer Blitzumfrage unter Kulturschaffenden der beiden Metropolen.

Grösste Übernahme in der Schweizer Mediengeschichte (+)
(sf.tv, Video, 4:54 Minuten)
Die Zürcher Tamedia kauft die Aktienmehrheit der Berner Espace Media Group. So entsteht – nach Ringier – das zweitgrösste Verlagshaus auf dem Schweizer Markt. Die Wettbewerbskommission will die Übernahme untersuchen.

Mehr Wiederholungen und Wissens-Shows
(nzz.ch, Jürgen Kasten)
Fast alle Fernsehsender haben den Anteil von Wiederholungen in ihren Angeboten erhöht. Diese Tendenz stellt eine Analyse fest, welche die deutschen Medienwächter jährlich durchführen.

Presseschau
(stpoertner.ch, Stefan Pörtner)
Seit ein paar Wochen habe ich ein Gratisabo des Tages-Anzeigers und die heutige Ausgabe hatte es wirklich in sich. Die Hälfte der Titelseite wird von einem Artikel eingenommen, der mich davor bewahren wird, jemals Geld für diese Zeitung zu bezahlen.

Günter Wallraff ist zurück (Video)
(zeit.de, Günter Wallraff)
Niemand hat mehr Missstände aufgedeckt als er. Jetzt ist er wieder in verschiedenen Rollen unterwegs. Diesmal: Undercover im Callcenter.

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Kai Diekmann lebt!
(taz.de, Hannah Pilarczyk)
Gerade im Umgang mit dem Brandanschlag auf das Auto des “Bild”-Chefs fällt Welt.de durch Falschmeldungen und gelöschte Kommentare auf.

?Absolut boulevardtauglich?
(epd.de)
Ein epd-Interview mit ?Bild?-Chefredakteur Kai Diekmann.

Zensur ist gar nicht so einfach (+ + +)
(telepolis.de, Ernst Corinth)
In der letzten ARD-Talkshow “Beckmann” machte es plötzlich piep!

Arlesheim Reloaded Fake-Blog
(arlesheimreloaded.ch, Manfred Messmer)
Obwohl ich schon seit einiger Zeit blogge, lerne ich täglich Neues hinzu. Zum Beispiel, dass da irgend ein durchgeknallter Typ ein Weblog in meinem Namen, mit meinem Blognamen und mit einer zum Verwechseln ähnlichen URL eröffnet. Ein aufmerksamer Leser hat mich gestern Abend darauf aufmerksam gemacht.

Mobiltelefon sucht Gratisantenne
(facts.ch, Daniel Meier)
Hotspots bald an jeder Hausecke und neue Handys, die WLAN-fähig sind: Jetzt könnte man auch unterwegs gratis über Skype telefonieren. Doch Swisscom und Co. warten ab.

Was ist wesentlich?
(weggli-tv.com, Video)

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