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Kann ich als “Bild”-Leser ein Flugzeug landen?

Kann ich als Passagier ein Flugzeug landen?

fragt die “Bild”-Zeitung angesichts des Flugzeugunglücks in Griechenland, und vielleicht hätte sie den Experten glauben und einfach “Nein” antworten sollen.

Stattdessen hat sie noch eine Anleitung mit dem Titel: “Was Sie im Cockpit einer Boeing 737 tun müßten” hinzugefügt. Das ist (womöglich) nett gemeint, aber so hilfreich, dass wir fast vor dem Betreten einer 737 warnen möchten, wenn sich überzeugte “Bild”-Leser unter den Passagieren befinden.

Es fängt damit an, dass “Bild” nicht das richtige Cockpit zeigt. Zu sehen ist zwar eine Boeing 737, aber das Modell 737-NG. Das abgestürzte Flugzeug war eine 737-300, und wenn Sie meinen, dass der Unterschied doch wirklich nicht so groß sein könnte, vergleichen Sie mal diese beiden Bilder.

Ist kein Flugplatz in der Nähe, mit Hilfe des Kompasses (6) ein gerades Stück Straße (mindestens 1,5 km Länge) ansteuern.

Ja, in Flugzeugen steckt die erstaunlichste Technik, und sicher sind Flugzeug-Kompasse ganz besonders tolle Kompasse, nur den Weg zum nächsten geraden Stück Straße kennen auch sie nicht. Auch nicht zum nächsten geraden Stück Straße, das breit genug wäre, einer 737 mit einer Spannweite von rund 30 Metern Platz zu bieten, und zwar möglichst ohne störende Mittelleitplanke…

Gut gemeint ist sicher auch der Ratschlag von “Bild”, die “Benzinanzeige” zu beachten. Mal abgesehen davon, dass dieses “Benzin” eigentlich “Kerosin” heißt, und ebenfalls abgesehen davon, dass das, was “Bild” als Treibstoffanzeige angibt, die Umdrehung der Turbine anzeigt — was wäre zu tun, wenn sich zeigen sollte, dass der Tank fast leer ist? Den Reservekanister suchen?

Man könnte jetzt noch mit erfahrenen Piloten diskutieren, ob es hilft, “Mayday” zu rufen, ohne Airline und Flugnummer dazu zu sagen, ob das empfohlene Anflugtempo von 130 Knoten wirklich eine gute Faustregel ist, ob die manuellen Bremsen, die man laut “Bild” betätigen soll, nicht sofort überhitzen und Feuer fangen würden, ob man ohne Schubumkehr und Bremsklappen die Maschine je rechtzeitig zum Stehen bringen würde und ob nicht der wichtige Hinweis fehlt, wie man den Autopiloten ausschaltet.

Einfacher ist es vielleicht, darauf zu verweisen, was “Bild” selbst von der Idee hält, es sei für “jedermann leicht, ein Flugzeug zu landen, wenn man nur von jemandem mündlich dazu angeleitet wird” (oder, fügen wir hinzu, einen entsprechenden “Bild”-Artikel gelesen hat):

P.S.: Mindestens ebenso nützliche Tipps, was man im Fall eine Katastrophe im Cockpit tun kann, gibt die “Zeit”.

Vielen Dank an zahlreiche Hinweisgeber, vor allem an Manos R.

Was “Bild” korrigiert und was nicht

Seit kurzer Zeit hat die “Bild am Sonntag” auf ihrer Leserbriefseite eine Rubrik namens “Korrekturen”. Das ist eine feine Sache. Hier stellte die Redaktion in der vorletzen Ausgabe richtig, dass der nächste Harry-Potter-Film nicht “… und der Zauberkelch” heißen wird, sondern “… und der Feuerkelch”, und ergänzte einen fehlenden Absatz mit Tips für Excel.

Auch am vergangenen Sonntag gab es Dinge zu korrigieren. Zum Beispiel hatte die “BamS” über einen vermeintlichen neuen Schleichwerbe-Skandal im österreichischen “Tatort” berichtet: Eine Angelfirma sei verbotenerweise ins Bild gerückt worden. Leider schrieb die “BamS” den Namen des Mitarbeiters der Angelfirma falsch, mit dem sie angeblich gesprochen hatte, und machte aus “David Haml” einen “Hammel”. Vor allem aber sagte dieser Herr Haml hinterher der “taz”, dass er gegenüber der “BamS” keineswegs “freimütig eingeräumt” habe, Geld an die Produktionsfirma gezahlt zu haben. Im Gegenteil: Es sei “kein Geld geflossen”. Das bestätigen auch die Produktionsfirma und der ORF. Herr Haml wolle gegen die “BamS” vorgehen.

Gut, das ist vielleicht nicht nötig: Die “BamS” hat ja die Rubrik “Korrekturen”. — Nur leider fand sich darin für Herrn Hammel Haml kein Platz, weil stattdessen dieser schlimme Fehler berichtigt werden wollte:

Die große Verwandtschaft von “Bild”

Der Präsident des Bundeskartellamtes Ulf Böge sieht Gefahren in dem Plan von Axel Springer, ProSiebenSat.1 vollständig zu schlucken. In der “Süddeutschen Zeitung” sagte er:

Böge: Mit der Möglichkeit für Springer, nun weit stärker als bisher ins TV-Geschäft einzusteigen, könnte sich die Stellung von Bild durch eine gegenseitige Unterstützung dieser Medien noch verstärken. (…)

SZ: Bild hat schon früher für Sat1 geworben, als der ehemalige Springer-Großaktionär Leo Kirch die Bundesliga zu dem von ihm und Springer dominierten Privatsendern holte. Spielen solche Erfahrungen eine Rolle?

Böge: Dass solche Erfahrungswerte einbezogen werden, liegt auf der Hand.

SZ: Bild und die Pro-Sieben-Gruppe könnten gemeinsame Werbeangebote mit schönen Rabatten machen, um so mehr Anzeigenkunden anzulocken. Spielt das auch eine Rolle?

Böge: Bei Bild kann das natürlich dazu führen, dass die marktbeherrschende Stellung bei Kaufzeitungen weiter verstärkt wird. Diese Gefahr wird jedenfalls von Medienexperten gesehen. Mehr Anzeigen könnten dazu führen, dass Bild mehr in das Blatt investieren und so mehr Leser anziehen kann. Solche eine Spirale zwischen Lesern und Anzeigen ist durchaus vorstellbar.

Nach den Plänen von Springer wäre eine Hälfte des deutschen Privatfernsehens mit “Bild” verschwistert. Mehr als zwei Dutzend private Hörfunksender und viele Zeitschriften und Zeitungen gehören ohnehin schon zum Imperium von Axel Springer.

Ein Überblick über die große Verwandtschaft von “Bild”.

Der Foto-Beweis: “Bild”-Chef verantwortungslos!

Immerhin: Besorgniserregende Nachrichten wie die, dass die Axel Springer AG bald ProSiebenSat.1 übernimmt, haben auch ihr Gutes. Schließlich stößt man so auch auf alte Texte zum Thema — und damit auch auf einen Satz von “Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann aus dem Jahr 2001, den wir (aus gegebenem Anlass) nochmal hervorgekramt haben. Er lautet:

“Solange ich bei ‘Bild’ verantwortlich bin, wird es am Samstag keine nackten Mädels auf der Titelseite geben.”

Und tatsächlich: So richtig “nackt” waren die Mädels auf den Titelseiten am Samstag in letzter Zeit wohl nicht, weshalb wir annehmen müssen, dass “Bild”-Chef Kai Diekmann seit heute bei “Bild” nicht mehr verantwortlich ist…

Gericht verbietet Bild.de Schleichwerbung

Schleichwerbung ist eine schlimme Sache, findet die “Bild”-Zeitung. Wenn die ARD sie betreibt. In ihrem Online-Angebot Bild.de, das die Axel Springer AG gemeinsam mit T-Online betreibt, findet sie die Vermischung von Werbung und redaktionellen Inhalten dagegen unproblematisch.

Weil man das den Seiten von Bild.de ansieht, hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) in einem konkreten Fall gegen Bild.T-Online geklagt: Die Schleichwerbepraxis verstoße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und den Mediendienstestaatsvertrag.

Vor dem Berliner Landgericht argumentierte Bild.T-Online nach Darstellung des VZBV, gerade jüngere Internetnutzer gingen von einem generellen Werbecharakter des Internet aus. Eine klare Abgrenzung zwischen Werbung und redaktionellen Beiträgen sei deshalb nicht erforderlich. Folgt man einem Gespräch des damaligen Vorstandsvorsitzenden von Bild.T-Online, Peter Württemberger, im Dezember 2004 mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, beruht das Geschäftsmodell von Bild.T-Online wesentlich auf dieser Annahme.

Das Landgericht Berlin erklärte die Praxis am vergangenen Dienstag für rechtswidrig: Werbung müsse als “Anzeige” gekennzeichnet oder eindeutig zu erkennen sein. Auch ein sogenannter “Teaser” zwischen redaktionellen Inhalten müsse den Lesern eindeutig klarmachen, dass er zu einem Werbeangebot führt — er dürfe dies nicht erst nach dem Klick erfahren. Der VZBV fasst das Urteil so zusammen: Eine Internetseite sei so zu gestalten, dass der Nutzer die Wahl hat, ob er sich mit Werbung beschäftigen will oder nicht.

Wenn Bild.de in Zukunft bei Schleichwerbung ertappt werde, wie sie sich auch vorgestern noch fand, könnte das nach diesem Urteil teuer werden, heißt es bei den Verbraucherzentralen.

Eine Sprecherin von Bild.T-Online sagte, sie könne das Urteil nicht kommentieren, da es dem Unternehmen noch nicht vorliege.

Nachtrag, 30. Juli: Inzwischen gibt es eine Stellungnahme von Bild.T-Online. Das Unternehmen widerspricht “entschieden” der Darstellung der Verbraucherzentralen. Es sei in dem Verfahren nicht um “Schleichwerbung” gegangen, sondern um die Frage, ob eine nicht als Werbung gekennzeichnete Werbe-Ankündigung als Werbung erkennbar gewesen sei. Bild.T-Online habe ausdrücklich auf die “Notwendigkeit einer eindeutigen Trennung von Redaktion und Anzeigen” hingewiesen, es sei lediglich darum gegangen, wann eine Werbung im Internet klar erkennbar sei.

Die Pressemitteilung von Bild.T-Online endet mit den Worten: “Bild.T-Online wird weiterhin gemäß der journalistischen Leitlinien von Axel Springer großen Wert darauf legen, daß Werbung auch als solche klar erkennbar ist.” Zur genaueren Bedeutung des Wortes “weiterhin” klicken Sie bitte hier,
hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier oder hier.

“Bild” entdeckt den idealen Urlaubsort

Astronomen der Nasa haben in knapp 150 Lichtjahren Entfernung erstaunlicherweise einen Planeten in einem System aus drei Sonnen entdeckt, aber eines der größten Rätsel des Universums ist immer noch ungelöst: Warum es der größten deutschen Tageszeitung nicht gelingen will, Artikel über astronomische Themen zu veröffentlichen, die auch nur grob annähernd den Tatsachen entsprechen.

Es wäre eigentlich nicht so schwer. Denn eigentlich sagt die Nasa zu dem Bild aus dem Sonnensystem “HD 188753”, das sie verbreitet, alles, was man wissen muss: Dass es sich um die Illustration eines Künstlers handelt, zum Beispiel. Und dass die Landschaft, die das Bild zeigt, die eines hypothetischen Mondes ist, der um den neu entdeckten Planeten kreist. Der Planet selbst ist die rosafarbene Kugel links oben, es handelt sich um einen Gasriesen.

So schön strahlt der 3-Sonnen-PlanetMan hätte das alles nur lesen und abschreiben müssen. “Bild” aber nennt die Illustration ein “Foto”. “Bild” verwechselt den hypothetischen Mond mit dem Gasriesen selbst und tut so, als sei dessen Felswüste die attraktive Oberfläche des Planeten. “Bild” verwechselt den Namen des Planeten mit dem des Sonnensystems. (Und am Zeitdruck kann es nicht gelegen haben: Die Nachrichtenagentur dpa berichtete — schön auf deutsch — schon am 13. Juli; bei Spiegel Online steht die Geschichte auch schon seit zehn Tagen.)

Und dann strickt “Bild”-Redakteur Attila Albert noch eine lange, fantastische Geschichte darüber, wie es wäre, auf diesem Planeten zu leben:

Es wäre der ideale Urlaubsort. (…)

Am Strand müßte sich keiner ärgern, daß eine Seite verbrannt und die andere blaß ist. Die drei Sonnen bräunen Sie ganz gleichmäßig, besser als im Solarium. (…)

Wer Blumen züchtet, müßte sich nicht mehr über krumme Stiele ärgern. (…)

Nie schlechtes Wetter! Bei drei Sonnen ist es auf dem neuentdeckten Planeten jeden Tag hell und warm.

“Warm” ist ein interessanter Begriff in diesem Zusammenhang. Die Temperaturen auf dem Planeten werden auf rund 1000 Grad Celsius geschätzt.

Wie “Bild”-Reporter auch mal weghören

Nur zur Erinnerung: Vor zwei Wochen hatte “Bild” mal “Mist ohne Ende” geschrieben. Dort stand (illustriert mit einem Foto von “Lukas Podolski mit BILD-Reporter Jörg Althoff im Münchner Szene-Viertel Schwabing”): Podolski, derzeit Stürmer beim 1. FC Köln, habe auf die Frage, wann er zum FC Bayern München komme, geantwortet: “Nächstes Jahr!” Laut “Bild” eine “Sensations-Antwort”. Desweiteren hatte es dort geheißen: “BILD spürte Lukas Podolski (…) auf”, “spät abends”, “in einer In-Bar”. Und nachdem “Bild” Podolskis “Geheim-Besuch in München enthüllte”, gab’s tags drauf laut “Bild” sogar einen “Riesen-Wirbel um Poldi”, weil er, so “Bild”, “verbotenerweise das Nationaltrikot trug”. Angeblich waren da “alle sauer auf den Fußball-Liebling”.
(Kursiv gesetzte Passagen könnten nicht den Tatsachen entsprechen!)

Wer allerdings genauer wissen will, wie “sinnentfremdend dargestellt” das alles war, oder sich bloß von Podolski selbst allerhand Aufschlussreiches über die Methoden der “Bild”-Zeitung erzählen lassen möchte, klicke jetzt einfach mal hier.

Mit Dank an Klemens J. für den Link.

Nachtrag, 5.8.2005:
Auf Podolskis Homepage ist sein Text leider nicht mehr nachzulesen – dafür aber in voller Länge hier.

“Bild” streut Aids-Gerüchte

Wir schreiben das Jahr 2005. Vor 22 Jahren wurde das menschliche Immunschwäche-Virus (HIV) entdeckt. Und Deutschlands größte Tageszeitung hat immer noch nicht verstanden, dass es einen Unterschied zwischen HIV und Aids gibt.

Vor einem guten halben Jahr schaffte Bild.de es, aus einem Statement von Erasure-Sänger Andy Bell, HIV-infiziert zu sein, aber nicht Aids zu haben, die Überschrift zu machen: “Andy Bell: Ich habe AIDS”.

Und natürlich hat “Bild” aus diesem Fehler nicht gelernt. Heute lautet eine Überschrift:

Angelina Jolie — Aids-Gerüchte um ihr Baby

Tatsächlich kann es sich bei dem “Gerücht”, das das Blatt unbekümmert kolportiert, nur um die Vermutung handeln, das Kind sei HIV-positiv. So steht es dann auch im Artikel.

Als Quelle für das angebliche Gerücht gibt “Bild” die britische Boulevardzeitung “Daily Mirror” an, die laut “Bild” berichtet haben soll: “Sie hat AIDS”. In einem Artikel vom Montag dieser Woche findet sich tatsächlich diese Behauptung, allerdings verdächtig beiläufig:

It emerged that Ethiopian-born Zahara, who has Aids, spent a week in a New York hospital.

Der “Mirror”-Artikel enthält also nicht einmal die Andeutung einer Quelle für seine weitreichende Behauptung. Es spricht einiges dafür, dass sie nicht stimmt, sondern auf einer Verwechslung beruht: Die Eltern des Kindes sollen an Aids gestorben sein. Mit Datum von heute findet sich ein Artikel auf der Internetseite des “Mirror”, in dem von einer Aids-Erkrankung oder HIV-Infektion des Kindes nicht mehr die Rede ist. Darin wird das Mädchen zwar als “Aids tot” (Aids-Kleinkind) und “Aids orphan” (Aids-Waise) bezeichnet. Gemeint ist damit allerdings, dass es sich um ein Kind von Eltern handelt, die an Aids gestorben sind.

Danke an René H. Außerdem an Andreas W. und Stefan B. für den Original-Artikel, auf dem die “Bild”-Berichterstattung offensichtlich beruht, und der in der ersten Version dieses Eintrages fehlte.

Pizzabäcker schlauer als “Bild”

Im Interesse der “Bild”-Redaktion möchten wir die Nachrichtenagentur AP bitten, ihre Meldungen etwas präziser zu formulieren, damit sich künftig seltener solche peinlichen Fehler bei “Bild” einschleichen:

Aus Protest gegen den Bundeswehreinsatz im Irak bediente Pizzabäcker Aage Bjerre (46) aus Kopenhagen (Dänemark) keine deutschen Touristen mehr.

So steht’s heute in einer kleinen Meldung (“Deutschenhaß! Pizzabäcker muß in Haft”) — Und auch wer weltpolitisch nicht besonders bewandert ist, dem wird auffallen, dass hier etwas nicht stimmen kann. Hatte sich der Bundeskanzler nicht explizit gegen den Irak-Krieg und einen Bundeswehreinsatz im Irak ausgesprochen? Doch, hatte er, und die Bundeswehr ist auch nach wie vor nicht im Irak vertreten.

Hat sich also der dänische Pizzabäcker geirrt? Natürlich nicht, “Bild” hat sich geirrt. So lautet die AP-Meldung, die offenbar Vorlage für die “Bild”-Meldung war, im Original:

46-Jähriger verweigerte wegen deutschen und französischen Protests gegen Irak-Krieg Touristen auf Fanö die Bedienung (…)

Aage Bjerre hatte kurz vor Beginn des Irak-Kriegs im Februar 2003 Schlagzeilen mit der Ankündigung gemacht, er werde Touristen aus Deutschland und Frankreich wegen der Irak-Politik ihrer Regierungen keine Pizza mehr verkaufen.

Für “Bild” ist das offenbar nicht eindeutig genug.

Mit Dank für den sachdienlichen Hinweis an Michael und Kai

Nachtrag. Übrigens kommt Aage Bjerre offenbar auch nicht aus Kopenhagen, wie “Bild” schreibt, sondern wohl eher von der Insel Fanö, die bei Esbjerg in der Nordsee, rund 300 Kilometer westlich von Kopenhagen, liegt. Dort befand sich jedenfalls laut AP sein Restaurant. Nachdem Bjerre das schließen musste, war er auf die Faröer ausgewandert. Kopenhagen taucht lediglich als sogenannte “Ortsmarke” in der AP-Meldung auf.

Mit Dank für den sachdienlichen Hinweis an Florian F.

Reklame für BILDblog — Der Sieger

Wir haben einen Gewinner! Aus dem Entwurf einer BILDblog-Werbung von Timo F. wird demnächst eine Gratis-Postkarte, die freundliche Menschen kostenlos für uns drucken und verteilen wollen. Toll, oder?

Es war von Anfang an ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der hübschen “BILD-Checkliste” und der verrückten “Killer-Milchschnitte”. Am Ende konnte sich die Milchschnitte mit insgesamt 3627 Stimmen und einem hauchdünnen Vorsprung von gerade einmal zwei Stimmen durchsetzen. Wir danken nochmals allen fürs Mitmachen — und gratulieren dem Gewinner.

P.S.: Nach den vielen Leserbeschwerden zu urteilen, hat es den Gewinner-Entwurf womöglich einige Stimmen gekostet, dass zwischen “Killer” und “Milchschnitte” der Bindestrich fehlt. Aber den werden wir natürlich einfügen.

Nachtrag 21.50 Uhr: Und schon hebt sich ein Sturm der Entrüstung, dass gerade der fehlende Bindestrich diese Karte zum Gewinner gemacht habe. Wir werden uns das also gut, sehr gut überlegen.

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