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„Mädchen treibt auf aufblasbarem Einhorn ins Meer hinaus“

Ein Gastbeitrag von Alf Frommer

Vor 25 Jahren, im Mai 1993, erschien erstmals das „jetzt“-Magazin als Beilage zur „Süddeutschen Zeitung“. Schade, dass dies im Grunde völlig unterging, denn die Zeitschrift hatte mal wirklich Kult-Status, da sie Kommunikation für junge Menschen neu definierte. Wahrscheinlich würde das Heft jetzt als Twenty-Something gerade ein Zimmer in Berlin-Neukölln suchen und auf einen mies bezahlten Job in einem digitalen Start-Up hoffen. Oder es würde sich als Jung-Journalist mit einem Bachelor in Kommunikationswissenschaften bei einem der heute vielen Online-Angebote wie „Bento“, „Ze.tt“, „Watson“ oder eben jetzt.de bewerben. Da könnte es dann — ja was eigentlich? — möglichst kurze Texte schreiben, Listen erstellen oder ein GIF-Feuerwerk nach dem anderen abschießen. In einem Vierteljahrhundert hat sich der junge Journalismus durch die Digitalisierung gänzlich verändert.

Das „jetzt“-Magazin war ein Experimentierraum. Aus ihm entstieg eine ganze Gruppe von Journalisten, die noch heute viele wichtige Publikationen prägen. Namen wie Matthias Kalle, Christoph Amend oder Timm Klotzek definieren momentan modernen Journalismus als Redaktionsleiter oder deren Stellvertreter. Der „jetzt“-Sound und die Erzählweisen des Magazins veränderten den angestaubten Journalismus insgesamt. Selbst wenn das Magazin kein kommerzieller Erfolg war (aber zur Gründung von „Neon“ führte, das gerade eingestellt wird). Wenn man heute nach wichtigen jungen Journalisten sucht, dann findet man diese eher nicht in den Redaktionen der einschlägigen Angebote für junge Leser oder User. Sie arbeiten in der Regel bei den Zeitungen oder Magazinen, die sich eigentlich an Erwachsene richten. Aber warum ist das so?

Junger Journalismus profitierte vom Internet und hat durch das digitale Medium gleichzeitig die größten Probleme bekommen. Das Netz sorgt mit dafür, dass Jugend immer später oder nie endet. Während man in der früheren Offline-Welt streng geschützte Räume für Jugendliche auf­recht­er­hal­ten konnte, ist heute die Welt der ewigen Jugend dank Spotify, Online-Shops oder sozialen Medien ständig offen und erreichbar. Auch für Silver Surfer. Die Abgrenzung zu Erwachsenen wird immer schwieriger, bei Mode, Musik aber auch bei Themen. Über-30-Jährige beschäftigen sich oft mit den gleichen internetaffinen Dingen wie Jugendliche. Denn Internet-Meme sind allgemeines Kulturgut geworden. Alle sprechen über den neuesten Trump-Post, das aktuelle OK-Go-Musikvideo oder die Patzer eines Torwarts im Champions-League-Finale. Es ist heute viel schwieriger geworden, sich von den Themen abzugrenzen, die auch bei „Spiegel Online“, Süddeutsche.de oder Welt.de besprochen werden. Während das „jetzt“-Magazin auf eine unerwachsene Weise erwachsen war, ist es für den Jung-Journalismus von heute schwer, einen eigenen Sound zu kreieren. Die Daten haben immer Recht und sagen, was gemacht und wie es geschrieben werden muss. Für Experimente ist kaum Raum.

Gleichzeitig haben sich die Lese- und Konsumgewohnheiten komplett geändert. Während man in den 90ern noch ausladende Reportagen schreiben konnte, wird Information heute oft in Häppchen gereicht. Listen sind dabei ein gern genutztes Stilmittel, das zwar unterhält und Klicks, Reichweite und Umsatz bringt, aber eben nicht preisverdächtig ist. Große Texte, inhaltlich wie formal, sind eine ganz, ganz seltene Ausnahme, wenn überhaupt. Beim diesjährigen Axel-Springer-Preis für junge Journalisten wurden jedenfalls keine Texte der Angebote für die jüngere Zielgruppe ausgezeichnet. Das liegt bestimmt nicht an den jungen Journalisten selbst. Wahrscheinlich ist deren Ausbildung genauso gut wie vor 25 Jahren, wenn nicht besser. Es liegt daran, dass das Internet einem keine Muße mehr gibt. Alles muss immer irgendwie einen aktuellen Bezug haben, weil gefühlt alles aktuell ist. Vom Bombenhagel auf Syrien bis zum Pups eines Influencers auf Instagram. Alles ist wichtig, auf alles muss mit schnappatmiger Schreibe reagiert werden. Ein englisches Pärchen heiratet? 9 Gründe warum du jetzt auch heiraten solltest. Loris Karius patzt? Hier sind 5 Instagram-Posts, die zeigen, wie sexy er trotzdem ist. Und dazu noch jede Menge Lebenshilfe für die U30-Generation: So brichst du ein beschissenes Tinder-Date in fünf Minuten ab, ohne dein Gesicht zu verlieren oder Die fiesesten Fragen beim WG-Casting und wie du dich perfekt darauf vorbereiten kannst.

Mal ein paar aktuelle Schlagzeilen von jetzt.de, „Ze.tt“, „Bento“ und „Watson“:

Screenshot jetzt.de - Kerstin hat sich die Schamlippen verkleinern lassen
Screenshot Watson - 6 Bilder, die deine Seriensucht beschreiben
Screenshot Bento - Mädchen treibt auf aufblasbarem Einhorn ins Meer hinaus
Screenshot Watson - Dürfen wir vorstellen: ein Auto, das Pizza backen kann
Screenshot Ze.tt - 15 fragwürdige Gedanken, die du bei Hitze im Büro hast
Screenshot Bento - Katze fährt als blinder Passagier in Polizeiauto mit und hinterlässt eine Überraschung
Screenshot Ze.tt - So lecker sah Lego noch nie aus
Screenshot jetzt.de - Warum beißen sich Schneeleoparden in den Schwanz?

Das liest sich wie eine Mischung aus Yellow-Press-Trash, Clickbait und „Postillon“-Meldungen und hat nichts mit dem ausgezeichneten Journalismus eines „jetzt“-Magazins zu tun. Auch nach 25 Jahren erinnere ich mich an die „Verzichten auf“-Kolumnen von Matthias Kalle, an die Rubrik „Lebenswert“ oder an den Tagebuchtext des Autors Benjamin Lebert, der in seinen Roman „Crazy“ mündete. Wer wird sich in 25 Jahren an das Pizza-backende Auto erinnern?

Die Frage ist aber auch: Wer will heute noch eine 15.000 Zeichen lange Abhandlung über ein Thema lesen, welches vielleicht gerade nicht besonders aktuell oder Lebensberatung ist? Nach Meinung der zuständigen Redaktionen anscheinend nicht mehr viele. Wobei einschränkend gesagt werden muss, dass zumindest jetzt.de und „Ze.tt“ nicht ganz so trashig sind wie der Rest.

Vielleicht braucht es einfach wieder mehr Mut. Oder mehr Talent. Oder beides. 25 Jahre nach der Geburt des „jetzt“-Magazins sieht der moderne Jung-Journalismus im Grunde sehr alt aus. Algorithmen und Daten-Analyse machen ihn durchschnittlicher, weil Themen und Formate von ihnen vorgegeben werden. Das Ergebnis sind dann „Bento“, „Watson“, „Ze.tt“ und auch jetzt.de. Letztlich bleibt nur die Hoffnung, dass am Ende des Regenbogens ein aufblasbares Einhorn darauf wartet, abgeholt zu werden. Vielleicht bringt das die Erleuchtung.

Nachtrag, 16:34 Uhr: Die jetzt.de-Redaktion hat mit zwei Tweets auf diesen Beitrag (und vermutlich auch auf unseren Tweet zu diesem Beitrag) reagiert.

20 Fast-Fakten über Bradley Manning

Seit Bradley Manning im Mai 2010 verhaftet wurde, ist er im Brennpunkt des Interesses. Ist der US-Soldat die Quelle der auf Wikileaks veröffentlichten Geheim-Dokumente der US Army? Wikileaks-Gründer Julian Assange bestreitet, Manning zu kennen, der Inhaftierte selbst kann den Medien keine Auskunft geben und die US-Regierung gibt sich sehr zugeknöpft.

Wir wissen nicht genau, was jetzt.de am Freitag bewogen hat, einen Artikel mit „20 Fakten“ über Bradley Manning zu veröffentlichen — vielleicht war das als Replik auf die „25 Fakten über Julian Assange“ gedacht, die die Berliner „B.Z.“ Ende November veröffentlicht hatte. Ein überreicher Vorrat an Fakten kann jetzt.de jedenfalls nicht angetrieben haben.

Schon bei simplen Fakten fängt es an: Wie lange sitzt Manning in Haft?

Manning, ohne den Wikileaks wohl nur halb so bekannt wäre, sitzt seit fast einem Jahr in einer Gefängniszelle. Die Aussichten, diese bald wieder zu verlassen, sind schlecht.

Seit 247 Tagen in Haft steht auf der Website bradleymanning.org, einer Unterstützerseite für den US-Soldaten.

Acht Monate oder ein Jahr? Die richtige Antwort gibt jetzt.de an anderer Stelle:

4. Bradley wurde im Mai 2010 verhaftet, weil er unter anderen dieses Video Wikileaks zugespielt hatte.

Kommen wir zum Substantiellen. Was hat Manning denn genau getan?

3. Manning nahm sich eine CD mit Lady Gaga, einen USB-Stick und überspielte die Daten. Während er den

Knapp daneben: Glaubt man den bei wired.com veröffentlichten Chat-Protokollen zwischen Manning und dem Hacker Adrian Lamo, war kein USB-Stick im Spiel. Der Soldat löschte demnach die Musik von der mitgebrachten CD und bespielte sie stattdessen mit Geheimmaterial.

Aber so richtig scheint jetzt.de der Geschichte mit Lamo auch nicht zu trauen:

8. Angeblich prahlte Bradley in einem Chat vor dem Hacker Adrian Lamo, die Dokumente weitergegeben zu haben. Auszüge des Chat-Protokolls gibt es hier zu lesen. Es heißt, Lamo habe dies wiederum dem FBI mitgeteilt, was zur Verhaftung Bradleys führte. 9. Der Journalist Glenn Greenwald hat Zweifel an dieser Version. Er sagt, der Fall Manning sei für die Gegner von Wikileaks enorm wichtig. Wenn sich herumspricht, dass Wikileaks seine Informanten nicht schützen kann, schreckt diese potenzielle Whistleblower in der Zukunft ab.

Kurzum: Was in der Überschrift als Teil von „20 Fakten“ angepriesen wird, ist weiter unten nur noch Gerücht und Behauptung.

Mit Dank an Lothar Sch.

Tatort Internet

Im Nachlass des 2008 verstorbenen Fotografen und Kunstlehrers Hajo Weber, der im Wiesbadener Stadtarchiv lagert (der Nachlass, nicht der Lehrer), sind Fotos und Negative gefunden worden, die unbekleidete Schüler zeigen. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die die Bilder entdeckt hatte, spricht von Kinderpornographie, die Staatsanwaltschaft will sich mit einer Bewertung noch zurückhalten, hat aber ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Fund ist sicher verstörend und schlimm, aber in einer Sache kann die Wiesbadener Kulturdezernentin Rita Thies beruhigen:

Die Nacktfotos von Kindern aus den 70er und 80er Jahren sind sicher aufbewahrt: „Keiner soll Angst haben, dass die Bilder an die Öffentlichkeit geraten“, sagt Thies. Sie habe sofort nach Entdeckung der Negative am Freitag die Kriminalpolizei informiert.

Doch bei jetzt.de, dem Jugendportal von sueddeutsche.de dachte man sich wohl, dass es für Kinderpornographie nur einen natürlichen Lebensraum geben kann:

Bilder nackter Schüler im Internet

Und damit diejenigen User von jetzt.de, die den Text (der aus der gedruckten „Süddeutschen Zeitung“ stammt und in dem Wörter wie „Internet“ oder „Computer“ überhaupt nicht vorkommen) nicht lesen, auf den ersten Blick trotzdem verstehen, worum es geht gehen könnte, ist der Artikel mit einem Werk aus der großen „Kinderporno“-Symbolfoto-Serie von dpa bebildert:

Kinderpornographie (Symbolfoto).

Seit gestern Nachmittag weisen Kommentatoren auf die merkwürdige Überschrift und Bebilderung hin („internat und internet sind zwar zwei ähnliche wörter, aber sehr unterschiedliche dinge.“), bisher hat jetzt.de nicht reagiert.

Mit Dank an Lothar Sch.

Nachtrag, 13.57 Uhr: jetzt.de hat die Überschrift auf „Bilder nackter Schüler“ zusammengekürzt und das Foto entfernt. Redaktionsleiter Dirk von Gehlen betont in einer E-Mail an uns, dass ihn der Fehler sehr ärgere.

Bild.de, jetzt.de  etc.

Facebook-Syphilis ist bloß Journalisten-Krätze

Diese Meldung geht gerade um die Welt: In der nordenglischen Stadt Middlesbrough hat sich die Zahl der jährlichen Syphilis-Erkrankungen von unter zehn auf 30 erhöht. Peter Kelly, ein Verantwortlicher der örtlichen Gesundheitsbehörde, warnt deshalb vor ungeschütztem Sex mit wechselnden Geschlechtspartnern.

Das ist in dieser Form natürlich noch kein Anlass für internationale Schlagzeilen. Doch die Medien haben ihre industrielle Entenproduktion inzwischen soweit perfektioniert, dass das als Rohstoff schon ausreicht.

Ausgangspunkt war, wie so oft, das britische Revolverblatt „The Sun“. Es griff einen Satz Kellys aus der Safer-Sex-Warnung auf: „Soziale-Netzwerk-Seiten erleichtern es Menschen, sich mit anderen für zwanglosen Sex zu treffen.“ Die „Sun“ verknüpfte diese schlichte Beobachtung mit Zahlen aus dem vergangenen Monat, wonach die Menschen (zwar nicht in Middlesbrough, aber in Städten in der Nähe) überdurchschnittlich häufig solche sozialen Netzwerke nutzten. Sie spitzte beides auf „Facebook“ zu, erfand einen kausalen Zusammenhang und titelte konsequent: „Sex diseases soaring due to Facebook romps“ (frei übersetzt: Geschlechtskrankheiten explodieren wegen Facebook-Sex).

Damit war die Geschichte zwar falsch, aber spektakulär genug, ihre Reise um die Welt anzutreten, wobei die Lügen, die ihr zugrunde lagen, immer weiter ausgeschmückt wurden. Als eine der ersten schrieb die Online-Redaktion des „Daily Telegraph“ die „Sun“-Meldung ab und veröffentlichte sie ohne Quellenangabe. Das war praktisch, weil sich weitere Abschreiber nun auf diese vermeintlich seriösere Zeitung berufen konnten. „Facebook ‚linked to rise in syphilis'“ („Facebook ‚mit Syphilis-Anstieg in Verbindung gebracht'“) titelte der „Telegraph“ und legte somit gleich dem Gesundheitsbeamten den Zusammenhang in den Mund, den die „Sun“ erfunden hatte.

Die britische Zeitung „Daily Mail“, der amerikanische Fernsehsender „Fox News“ und viele andere verbreiteten die Falschmeldung der „Sun“ weiter. Nach Deutschland schaffte es die Meldung mit tatkräftiger Unterstützung einer Hallenser Firma namens dts („Deutsche Textservice Nachrichtenagentur“), die dem schon vorhandenen Unsinn weitere Fehler hinzufügte. Auch die einschlägig bekannte Düsseldorfer Agentur „Global Press“ mischte mit ihrem Dienst „Medical Press“ wieder mit.

Vor allem Online-Redaktionen, die auf irgendeinem Weg mit der offenbar ansteckenden Geschichte in Kontakt kamen, waren sofort von ihr infiziert. Sie breitete sich in Österreich („Kurier“) ebenso aus wie in der Schweiz („20 Minuten“), erreichte das deutschen Schwulen-Portal „queer.de“ und das Jugendportal der „Süddeutschen Zeitung“ „jetzt.de“ — und natürlich: Bild.de.

„Facebook wird in Großbritannien als Sex-Kontaktbörse benutzt“, heißt es dort einigermaßen sinnlos in der Titelzeile, um dann erstaunlich skeptisch von einer „gewagten These“ zu sprechen. Die Geschichte von Peter Kelly hat auf Bild.de inzwischen folgende Märchenform angenommen:

Nachdem er beobachtete, dass die Zahl der Syphilis-Erkrankungen in den britischen Orten Sunderland, Durham und Teesside um das Vierfache angestiegen sind, schaute er sich das Nutzerverhalten von Facebook an. Das Ergebnis: In den Orten mit hoher Syphilis-Rate nutzten auffällig viele Personen den Online-Dienst.

Macht Facebook krank?

Eine britische Untersuchung lässt vermuten, dass es einen Zusammenhang zwischen häufiger Facebook-Nutzung und der Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an Syphilis gibt. „Diese Seite vereinfacht die Suche nach Sexabenteuern“, so die Forscher.

(„B.Z.“, 25. März)

Nichts davon ist wahr; mit Sunderland und Durham hat Kelly ohnehin gar nichts zu tun, die Städte waren nur die beiden mit den hohen Facebook-Nutzerzahlen, die die „Sun“ unauffällig mit in das Gemenge eingerührt hatte, um überhaupt erst einen Schein-Zusammenhang zu konstruieren.

Die Gesundheitsbehörde hat inzwischen klargestellt, dass sie mit ihrer Mitteilung nur die Risiken von Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern herausstellen wollte: „Wir haben nicht behauptet, dass Soziale Netzwerke den Anstieg in der Zahl von Syphilis-Fällen verursachen.“

Und vielleicht lohnt es sich, am Ende den einen Satz von Kelly aus der „Sun“ zu zitieren, von dem aus sich die ganze Falschmeldungsepidemie weltweit ausbreitete. Gesagt hatte er bloß: „Ich habe gesehen, dass mehrere der [von Syphilis] Betroffenen ihre Sex-Partner durch solche Sozialen Netzwerke kennen gelernt hatten.“

Das Erstaunliche ist, dass die Medien sich überhaupt noch die Mühe geben, von einer Tatsache auszugehen, die sie dann verdrehen, verfälschen und übertreiben, anstatt sich gleich Geschichten komplett selbst auszudenken — wenn ihnen doch so offenkundig egal ist, ob es stimmt, was sie berichten. Aber vielleicht wäre gerade das Selbstausdenken viel mehr Arbeit als die routinierte Methode der Produktion falscher, aber gut verkäuflicher Geschichten.

PS: So illustiert die „Sun“ ihren Service-Artikel zur Frage, woran man erkennt, sich mit Syphilis infiziert zu haben: