Kompendium für Globaldenker
(spiegel.de, Isabell Hülsen)
Zwölf Euro müssen Leser für das internationale Magazin “Monocle” auf den Tisch legen, um auf Geschichten über Nusshändler aus dem Libanon oder leerstehende Einkaufszentren in China zu stoßen. Von Kritikern als Jet-Set-Blatt verspottet, hat sich das vor knapp einem Jahr gegründete Heft etabliert – und macht Gewinn.
“Wikipedia wäre mehrere Milliarden Dollar wert”
(welt.de, Thomas Heuzeroth)
Das Online-Lexikon Wikipedia ist unverkäuflich und nicht kommerziell. Doch Gründer Jimmy Wales ist sich im WELT-ONLINE-Gespräch sicher: Wikipedia wäre längst mehrere Milliarden Dollar wert. Und das habe das Lexikon nur wenigen guten Autoren zu verdanken.
Ulrike Putz, Spiegel Online, Beirut
(andremarty.com)
Der Nahost-Korrespondent des Schweizer Fernsehens, André Marty, befragt die Nahost-Korrespondentin von Spiegel Online.
Ich bin mein Medienwandel
(miriammeckel.de)
“Ich produziere Pixel statt Worte. Ich produziere Bildpunkte, wo ich früher geschrieben habe. Ich bin mein eigener Medienwandel. Ich habe meine Handschrift verlernt, weil es mir zu mühselig ist, jeden Buchstaben mit Konzentration und Energie zu formen, wo ich sonst doch einfach auf eine Taste meines Computers drücken muss.”
Abstieg in die Dummheit
(zeit.de, Max Rauner)
In den vergangenen hundert Jahren ist der Intelligenzquotient mit jeder Generation gestiegen, hat der Intelligenzforscher James Flynn entdeckt. Doch jetzt ist ein Wendepunkt erreicht, behauptet er. Die Reizüberflutung nimmt überhand. Droht unseren Enkeln der intellektuelle Niedergang?
“Ich werde ein immer größerer Fan von Männern”
(jetzt.sueddeutsche.de, Meredith Haaf)
Charlotte Roche will, dass Frauen endlich so offen über ihre Sexualität reden wie Kerle es vermeintlich schon tun. Ein Gespräch über Untenrum.





Wo kommt eigentlich der Halbmond her? Generationen von Kindern haben diese Frage schon gestellt. Jetzt enthüllt ein Leser-Reporter: Er wird einfach durchgeschnitten, in der Mitte und nachts.

Frauen, jünger als 40 Jahre, gebildet und täglich länger als drei Stunden online. Jeder Fünfte von Euch kommt aus NRW, viele aus Bayern und Baden-Württemberg. Aber gelesen werden wir (natürlich nur vereinzelt) von Euch auch in China, Burkina-Faso, Israel und überall sonst auf der Welt. Seit Euch Eure Freunde und Bekannten von BILDblog erzählt haben oder Ihr einen Link im Internet entdeckt habt, schaut Ihr schon seit über einem Jahr täglich mindestens einmal bei uns vorbei — und empfehlt uns fleißig weiter. Ungefähr jeder Fünfte hat uns freundlicherweise schon mal einen “sachdienlichen Hinweis” geschickt. Außerdem redet Ihr mit anderen über uns und das, was “Bild” so alles falsch macht — auch wenn gerade mal jeder Dritte von Euch überhaupt “Bild” und Bild.de liest (und selbst das nur selten). Und fast jeder Zweite ist auch auf die komplette Axel Springer AG nicht gut zu sprechen.
Erfreulicherweise findet Ihr BILDblog mehrheitlich aktuell, verständlich, informativ, überzeugend und unterhaltsam, eher zu kurz als zu lang und manchmal zu kleinlich. Dass wir “letztlich nicht besser als die BILD-Zeitung” seien, findet glücklicherweise kaum jemand. Werbung auf BILDblog findet Ihr nicht nur okay, Ihr fändet es sogar nicht mal schlimm, wenn’s ein bisschen mehr wäre — vor allem, solange wir uns von den Erlösen keine schnittigen Cabriolets kaufen, sondern unsere Arbeit finanzieren.