ÖVP-Django, Nazibilder, Lanzelot Kubicki

1. Österreichs Vizekanzler tritt ab und keilt gegen den ORF
(dwdl.de, Timo Niemeier)
Der österreichische Vizekanzler und ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner hat den Rückzug von allen politischen Ämtern angekündigt. In einer eilig einberufenen Pressekonferenz kritisierte er auch den ORF scharf. Besonders gestört hat ihn wohl, dass er mit dem Film „Django – Die Totengräber warten schon“ in Zusammenhang gebracht wurde.

2. Grüße aus Ostpreußen
(sueddeutsche.de, Willi Winkler)
Wenn man nach Erkenntnissen eines Stuttgarter Historikers geht, wurden zwischen 1942 und 1945 ungefähr vierzigtausend Bilder zwischen den sich erbittert bekriegenden Ländern Amerika und Deutschland getauscht. Willi Winkler erzählt, wie die amerikanische Nachrichtenagentur AP mit einem berühmten Bild von Hitler und Mussolini noch kurz vor Kriegsende die Nazi-Propaganda unterstützte.

3. Schreibverbot für Streikende
(taz.de, Patrick Guyton)
Sechs Monate dauert nun schon der Kampf der Redakteure und Verlagsangestellten des „Obermain-Tagblatts“ für einen neuen Haustarifvertrag. Der Hintergrund: Seit zehn Jahren haben die Beschäftigten keine Lohnerhöhung mehr erhalten. Nun sind zwei Redakteure von der Verlagsleitung mit einem „Schreibbann“ belegt worden.

4. Stellvertreterkrieg ums Web
(zeit.de, Torsten Kleinz)
Wenn selbst Google angeblich an einem Werbeblocker für den konzerneigenen Browser Chrome arbeitet, weiß man, dass in Sachen Onlinewerbung einiges im Argen liegt. Torsten Kleinz fasst die derzeitige Situation zusammen. Dabei geht es nicht nur um den Aspekt der Monetarisierung von Onlineinhalten, sondern auch um Themen wie freie Meinungsäußerung, Netzneutralität und Datenschutz.

5. Wolfgang Kubicki und die dunkle Macht in Mainz
(uebermedien.de, Boris Rosenkranz)
Der schleswig-holsteinische FDP-Spitzenpolitiker Wolfgang Kubicki ereifert sich darüber, dass er von der Markus-Lanz-Redaktion ausgeladen wurde und wittert dahinter eine politische Verschwörung. Boris Rosenkranz erklärt, warum die Vorwürfe ins Leere gehen.

6. Skurriler Aufruf bricht Twitter-Rekord
(haz.de)
Der auf Twitter meistgeteilte Tweet war bislang das berühmte Oscar-Selfie von Ellen DeGeneres mit Stars wie Jennifer Lawrence, Bradley Cooper und Brad Pitt aus dem Jahr 2014. Der Rekord wurde nun gebrochen, wovon zwei Seiten profitieren: Der neue Rekordinhaber darf ein Jahr lang kostenlos Chicken Nuggets essen und die betroffene Fast-Food-Kette freut sich über die kostenlose Werbung.