Sigmar Gabriel, James Robertson, Fox News

1. „Das deutsche Europa im Spiegel“
(merkur-blog.de, Danilo Scholz)
Danilo Scholz liest den „Spiegel“ – auf Englisch. „Klar, es gibt eine Leserschaft und die ist deutsch. Aber ich finde es hochgradig verstörend, mit welcher Selbstverständlichkeit mancher Leitartikel über die Dummheit der Argumente und die Provinzialität der geistigen Welt der Pegida-Demonstranten herzog, obwohl Journalisten sich doch selbst oft genug mit teutonischen Verengungen zufriedengeben. Mehr Welt reinlassen: Diese Forderung sollte immer reflexiv sein, sie richtet sich an das eigene Ich.“

2. „‚Es gibt ein Recht darauf, deutschnational zu sein'“
(stern.de)
Vizekanzler Sigmar Gabriel wirft Berliner Politikern und Journalisten vor, „sie hätten ‚manchmal ein leicht gestörtes Verhältnis zur Realität in Deutschland‘. Die Welt, in der sie sich bewegten, sei ’nicht die Welt, die die meisten Menschen erleben‘.“

3. „Blogger-Relations: Gebt euch Mühe, verdammt!“
(basicthinking.de, Tobias Gillen)
Tobias Gillen erlebt immer wieder, als „verlängerter Arm der Marketingabteilung“ wahrgenommen zu werden. „Fakt ist: Von 1.000 E-Mails, die wir in diese Richtung mit Themen erhalten, landen fünf im Ordner ‚Schauen wir uns mal an‘ – und ein Thema schafft es dann vielleicht tatsächlich mal kritisch beleuchtet auf die Seite.“

4. „Hallo Frau Freitag“
(watson.ch, Kafi Freitag)
Kafi Freitag gibt Auskunft auf die Frage, wie man als Blogger ein Einkommen erzielt und schreibt über deren Beziehung zu den Journalisten: „Blogger sind unbeliebt, weil sie den etablierten Journalisten Konkurrenz machen. Blogger sind unbeliebt, weil sie keinen doofen Chef vor sich haben und tun und lassen können, was sie wollen und dadurch viel mutiger acten, als um ihre Stelle zitternde Journis.“

5. „Fox News site embeds unedited Isis video showing brutal murder of Jordanian pilot“
(theguardian.com, Nicky Woolf, englisch)
Als einzige US-Medienorganisation veröffentlicht die Website von „Fox News“ ein ISIS-Video, das den jordanischen Pilot Muadh al-Kasasbeh zeigt, wie er, in einem Käfig eingesperrt, angezündet und verbrannt wird.

6. „Heart and sole: Detroiter walks 21 miles in work commute“
(freep.com, Bill Laitner, englisch)
Der 56-jährige James Robertson bewältigt jeden Tag einen Arbeitsweg von zwei Mal 37 Kilometern – und muss dafür 34 Kilometer zu Fuss gehen. Siehe dazu auch „Help James Robertson Get a Car“ (gofundme.com, englisch).