Antextbilder, Standard-Artikelform, Fler

1. „12 + 3 Tips, um schlechte(n) Wissenschaft(sjournalismus) zu erkennen“
(scienceblogs.de/bloodnacid, Cornelius Courts)
„Sensationalistische Überschriften“, „falsch dargestellte Ergebnisse“ oder „spekulative Sprache“ sind oft Indizien für schlechten Wissenschaftsjournalismus. Siehe dazu auch „Mail Online indulges in horrific ebola clickbait“ (newstatesman.com, englisch).

2. „Antextbilder – war das etwa echt?“
(ndr.de, Janina Kalle)
Auf den Beitrag „Antextbilder: Die hohe Kunst des Fernsehens“ (ndr.de, Video, 4:14 Minuten) erhält die „Zapp“-Redaktion zahlreiche Rückmeldungen: „Viele Zuschauer haben den Beitrag nicht als Satire erkannt und zeigten sich erbost: Von Gebührengeld-Verschwendung für eine sinnfreie Antext-Redaktion ist darin die Rede. (Wir verzichten in diesem Fall mal auf eine Gegendarstellung – aber bitte: Nennt es Rundfunkbeitrag!)“

3. „Die ARD will wie die Süddeutsche zur ‚gelenkten Öffentlichkeit‘ übergehen“
(heise.de/tp, Florian Rötzer)
Florian Rötzer befasst sich mit dem Text „Wenn der Leser zum Tier wird“ (tagesschau.de, Bettina Less): „Will man also jetzt nur noch die Leser, die es verdienen, Teil der Öffentlichkeit des Mediums zu werden? Unterscheidet man die guten und die schlechten Leser? Klemmt man die Leser lieber ab, um vermeintlich selbst besser dazustehen? Und beschneidet man damit nicht die Öffentlichkeit, die im Internet stattfindet, wo es aber keinen öffentlichen Raum wie offline gibt, auf dem auch die Freiheit der Meinungsäußerung gilt, egal wie qualitätsvoll sie vorgetragen wird, solange sie nicht rechtlich belangt werden kann?“

4. „Medien operieren mit juristischen Falschaussagen“
(tageswoche.ch, Renato Beck)
Renato Beck prüft, wie Schweizer Medien die rechtliche Lage darstellen im Fall einer Lehrerin, die mit einem 17-jährigen Schüler Sex gehabt haben soll.

5. „Das Ende des Artikels“
(konradweber.ch)
Konrad Weber macht sich Gedanken zur Form des Artikels im Netz, der in 90 Prozent der Fälle „aus einem Titel, Lead, Medienelement (Bild oder Video) und einem Text, aufgeteilt in mehrere Absätze“ bestehe.

6. „Wie der Rapper Fler die ‚Welt‘ bedroht“
(welt.de, Frédéric Schwilden)
Nach der Veröffentlichung des Texts „Gangsta-Rap schützt nicht vor Altersarmut“ sieht sich Autor Frédéric Schwilden persönlich bedroht: „Um kurz vor sechs klingelt es zu Hause. An meiner Wohnungstür. Über die Sprechanlage ist nichts zu hören. Wenige Sekunden später stellt der Rapper Fler ein Bild meiner Berliner Haustür ins Internet.“