Neue Bild Zeitung, Wolfgang Kubicki, Peter Sloterdijk

1. „Skurril – Gegen-‚Bild‘ der DDR“
(ndr.de, Video, 5:03 Minuten)
Ein Bericht über das in Berlin Mitte von 1957 bis mindestens 1963 produzierte DDR-Produkt „Neue Bild Zeitung“, deren Produzenten unbekannt blieben, jedoch klare Aufträge hatten: „Propagierung der DDR“ beispielsweise oder „Enthüllung der Bonner Politik“. Siehe dazu auch ein Interview mit Stefan Wolle vom DDR-Museum Berlin (ndr.de, Video, 33:51 Minuten).

2. „Wolfgang Kubicki: ‚Bild ist keine Zeitung, die in die Tiefe geht'“
(vocer.org, Maren Christoffer)
Was FDP-Politiker Wolfgang Kubicki über „Bild“ denkt: „Bild macht Meinung. Und zwar ganz bewusst und auch ganz nachdrücklich. Das kann man daran feststellen, dass man – ich auch – gelegentlich Anrufe bekommt und ein Redakteur sagt: ‚Wir haben Folgendes vor, können wir Sie damit zitieren?‘ Es wird also nicht nach der Haltung zu einem Thema gefragt. Sie wollen etwas transportieren und brauchen dann einen Namen, den sie damit in Verbindung bringen können.“

3. „Zwischen gut gemeint und gut gemacht“
(ndr.de, Patrick Gensing und Andrej Reisin)
Patrick Gensing und Andrej Reisin machen sich Gedanken zur am Sonntag beginnenden ARD-Themenwoche „Toleranz“: „Dass Angehörige der stigmatisierten Gruppen eben nicht die Wahl haben, welches Maß an Ausgrenzung oder ‚Toleranz‘ der Mehrheitsgesellschaft sie erdulden wollen – diese Erkenntnis scheint den Programmverantwortlichen der beworbenen Sendung noch nie gekommen zu sein.“

4. „Die Medienoffensive des Kreml“
(deutschlandfunk.de, Gesine Dornblüth)
Gesine Dornblüth berichtet von einer Medienoffensive von Russlands Führung: „Büros und Pressezentren in mehr als 130 Städten in 34 Ländern. Ein eigener Nachrichtendienst, Sputniknews, in vier Sprachen: Englisch, Spanisch, Arabisch, Chinesisch. Radio und Multimediaangebote in 30 Sprachen, darunter auch auf Deutsch. All das ab 2015. Bisher funktioniert nur die englische Website.“

5. „Von der Torheit der Gratis-Kultur“
(horizont.at, Antje Plaikner)
Christoph Fasel hält es für „eine Torheit, die ­kostbare Ware Journalismus zu verschenken. Wenn ich mein Produkt verschenke, habe ich nichts mehr, worauf ich meinen Erwerb aufbauen kann. Und genauso ist das schon im Rahmen der ersten Internethysterie passiert.“

6. „‚Man denkt an mich, also bin ich'“
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Sven Michaelsen)
Sven Michaelsen befragt Philosoph Peter Sloterdijk.