Wladimir Putin, Tilo Jung, Saved You A Click

1. „Die Putin-Show“
(nzz.ch, Ulrich M. Schmid)
Die Dramaturgie der Ukraine-Krise habe das russische Fernsehen wie eine Fernsehserie inszeniert, schreibt Ulrich M. Schmid: „Die erste Staffel begann mit einem inszenierten Blick hinter die Kulissen der Macht: Putin liess sich vom Föderationsrat die Ermächtigung zum Einsatz der Armee ausserhalb von Russland geben. (…) Anschliessend wechselte das Genre vom Politdrama zur Science-Fiction. Aus dem Nichts tauchten ‚grüne Männchen‘ auf der Krim auf. Wie bei Eindringlingen vom Mars wusste man zunächst nicht, ob sie gefährlich sind oder ob man ihnen vertrauen kann. Dieses sorgfältig aufgebaute Spannungsmoment wurde im Zeitraffer aufgelöst: Innerhalb von wenigen Tagen kam es in einer Serie von Paukenschlägen zum Referendum, zur Unabhängigkeitserklärung und zum Anschluss an Russland.“

2. „Kommentar zu ‚Macht Google jetzt das Internet kaputt?'“
(sistrix.de, Hanns Kronenberg)
Hanns Kronenberg befasst sich mit dem Artikel „Macht Google jetzt das Internet kaputt?“ auf Welt.de.

3. „Warum ich die Krautreporter unterstütze“
(perlentaucher.de, Thierry Chervel)
Thierry Chervel unterstützt Krautreporter.de: „Das offene Netz ist heute der einzige denkbare Ort einer breiten Öffentlichkeit. Hauptimpulse dafür sollten nicht von überkommenen Akteuren oder der Politik – sondern von den Bürgern selbst kommen.“

4. „Ein Typ zum Kuscheln“
(faz.net, Mareike Nieberding)
Mareike Nieberding porträtiert Tilo Jung, den Macher von „Jung & Naiv“: „Joiz bewirbt Jungs Format mit der Zeile, Jung stelle ‚die Fragen, die sich sonst keiner zu stellen traut‘. Vielleicht stellt sie aber auch einfach kein anderer Journalist, weil Politikberichterstattung von Entwicklung lebt und nicht davon, immer wieder von vorne anzufangen. Und weil es im Journalismus nicht nur darum geht, komplexe Fragen zu erklären; sondern auch darum, die Intelligenz der Zuschauer nicht zu beleidigen.“

5. „Heftig.co-Gründer: ‚Wir klauen nicht'“
(wiwo.de, Michael Kroker und Peter Steinkirchner)
„Wir betreiben keinen Journalismus“, erklären Michael Glöß und Peter Schilling von Heftig.co. Zielgruppe des Portals seien „weibliche Nutzer eher jüngeren Alters, die bisher kaum Medien konsumieren“: „Das sind, salopp gesagt, Frauen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren, die eigentlich nicht medienaffin sind.“

6. „Saved You A Click“
(twitter.com/savedyouaclick, englisch)
„Don’t click on that. I already did.“